Olympia-Hallen müssen weichen

Bagger zerlegen in diesen Tagen ehemalige Lager des Schreibmaschinenherstellers.

Zwei große Hallen auf dem TCN-Gelände werden zurzeit in Einzelteile zerlegt.  © MICHAEL MEHRTENS
© MICHAEL MEHRTENS

Zwei große Hallen auf dem TCN-Gelände werden zurzeit in Einzelteile zerlegt.

Auf dem TCN-Gelände tut sich was. Zurzeit werden die Hallen zehn und elf, also die Gebäude zwischen den Toreinfahrten zwei und drei der Olympiastraße, abgerissen. Dieser Bereich sei in letzter Zeit kaum vermietet worden, geschweige denn genutzt worden, schilderte Gabriela Scheffel unserer Zeitung. Die Geschäftsführerin der Dibag, Dienstleistung und Industriepark München, verwaltet und vermietet die Immobilien des ehemaligen Olympia-Geländes. Nach dem Aus für den Schreibmaschinen-Hersteller Olympia hat das TCN-Marketing zusammen mit anderen Wirtschaftsvereinen dieses Zentrum wiederbelebt. Mittlerweile sind mehr als 3000 Arbeitsplätze in 60 Betrieben entstanden.

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Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia

SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung

Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird.

ROFFHAUSEN – Besucher der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit anderthalb Jahren. Obwohl er selbst dort von 1953 bis 1956  Feinmechaniker lernte, ist er kein Romantiker, wenn er eines der Exponate in Händen hält.

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Die Zeit ist durch“, sagt Peter Homfeldt und scheint mit den 1993 geschlossenen Olympia-Werken abgeschlossen zu haben. An seine Zeit dort, immerhin bis 1989, hat er durchweg positive Erinnerungen.

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Noch einmal zu Gast bei „Carl Orbis“

Holger Ansmann und Peter Homfeldt führten die Gruppe über das TCN-Gelände

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Ein Klassentreffen 58 Jahre nach der Entlassung aus dem „verlängerten achten Schuljahr“ gab es jetzt für die Schulabgänger aus der früheren Volksschule Heidmühle.

Die damals geltende achtjährige Schulpflicht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Herbst des Jahres 1953 erfüllt, aber es herrschte ein großer Mangel an Ausbildungsplätzen. Daher nutzten seinerzeit 80 Mädchen und Jungen der Schulen im Gemeindekern von Schortens die Chance, die Schulzeit um sechs Monate zu verlängern. Dieser zusätzliche Jahrgang wurde in der Volksschule Heidmühle zusammengefasst. Der Unterricht wurde in zwei Klassen und letztmalig getrennt nach Mädchen und Jungen in einer Nebenstelle der Volksschule an der Jeverschen Straße in der Baracke erteilt, die im Park hinter dem einstigen Verpflegungsamt, heute „Alte Brauerei“ genannt, stand. Daher wurde die Nebenstelle zumeist als „Parkschule“ bezeichnet.

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