Führung durch die Sixtus und Sinicius-Kirche Hohenkirchen 11.03.26

Frau Renate Peters von der Kirchengemeinde begrüßte uns und erklärte anschaulich und mit viel Fachwissen die 1143 auf einer 6m hohen Warft erbaute Granitquaderkirche.

1694 baute Joachim Kayser aus Jever die Orgel.
Im Gang sind mehrere Grabplatten, deren Oberfläche leider durch das Begehen stark abgenutzt ist.

Der Altar der Kirche ist das bedeutendste Kunstwerk der Kirche und wurde 1620 vom Hamburger Schnitzermeister Ludwig Münstermann angefertigt.

1628 schnitzte Ludwig Münstermann die Kanzel, die ursprünglich in der Mitte der Kirche war. Nach deren Umsetzung ist die ebenfalls geschnitzte Treppe leider verloren gegangen.

Das Taufbecken von etwa 1260 ist der älteste Gegenstand in der Kirche. Der Holzdeckel des Beckens entstand vermutlich im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts.
Nach der Führung gab es noch einen gemütlichen Ausklang bei Tee, Kaffee und Kuchen im Stephanus-Haus der Kirchengemeinde.

Grünkohlessen

Das Grünkohlessen war wieder gut besucht. Zur Einstimmung hatte Rudi Rabe ein plattdeutsches Gedicht geschrieben:


GRÖÖNKOHL
Wordt dat kolt an Nöös und Ohren,
hett dat eerst maal richtig froren,
denn is dat wedder so wiet,
denn kummt de schöne Gröönkohltied.
För de Heimatvereen is dat Pflicht,
too`n Instimmen eerst een Gedicht.
De eerste Veranstalten dit Jahr
is Gröönkohleeten,dat is allen klaar.
De Dischen sünd moi deckt,
dat Eeten düppelt good schmeckt.
Uns Hunger is bannig groot,
wi langt too, wi hefft Mood.
För Gröönkohl schallst du weten,
laat ik stahn dat dürste Eeten.
Ok Tuffels hört daarto,
un över Pinkel sünd wi froh.
Wurst un dörwussen Speck
lett de Koch för uns nich weg.
Gliek is dat nu so wiet,
ik wünsh allen goden Appetit.

(Alle Bilder von Jürgen Niemann)
Die Kohlkönigin Gertrud Harms und Kohlkönig Jürgen Niemann wurden entthronisiert und ihnen für die Regentschaft gedankt.
Als neue Kohlkönigin wurde Roswitha Niemann und als neuer Kohlkönig Herbert Perschke gewählt und ihnen die Königskette umgehangen.

Wir hatten die Kandidatinnen und Kandidaten für die
Bürgermeisterwahl im September diesen Jahres eingeladen und sie
gebeten, sich selber und ihre Ziele kurz vorzustellen:

Ermana Nurkovic
Axel Homfeldt
Anke Asche
Karsten Töpel

Eine wichtige Botschaft war, dass Schortens attraktiv für neue Bürger bleiben muss, denn die Einwohnerzahl muss über 20.000 bleiben, damit die Stadt einen jährlichen Zuschuss von über 1.000 Euro je Einwohner aus Landesmitteln erhält. Die Zuschüsse für Kommunen unter 20.000 Einwohner sind geringer und dann könnte Schortens sich vieles nicht mehr leisten.

Meike Baumann trägt eine lustige Geschichte vor.

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