Erbschaft bringt Heimatverein in Bedrängnis

Geschichte Der Heimatverein Schortens von 1929 e.V. erhielt eine Bauernstube vermacht
Schortens- /Johannes Peters, Vorsitzender des Heimatvereins Schortens von 1929 e.V., und Ingrid Baron aus dem erweiterten Vorstand freuen sich, dass ein Mitglied dem Verein seine Bauernstube vermacht hat. Der Erblasser, der bereits vor 23 Jahren verstarb, sammelte Haushaltsgegenstände sowie Arbeitsgeräte und baute sie in seinem Keller auf. Er habe stets zugesagt, dass der Heimatverein Schortens von 1929 e.V. diese Artefakte erben soll. Nun verstarb kürzlich die Witwe des Heimatfreundes. Deren Sohn sei gerne bereit, das
Versprechen seines Vaters einzulösen, so Johannes Peters. Demnächst sollen die Torf- und Kleispaten, das Tragejoch für Milchkannen, der Dengelhammer für Sensen, die Ofenplatte mit eigenem Gestell, das Spinnrad, das Messer zum Rübenhacken, das Jagdhorn, die Tabakspfeifen und Butterfässer, der Bauernschrank und die übrigen historischen Gegenstände verpackt und ins Heimathaus gebracht werden. Und da beginnt das Problem, wie Johannes
Peters sagt. Denn dort sei nur Platz, wenn die Ostdeutsche Sammlung, ein Sondervermögen der Stadt Schortens, zusammengerückt würde. Dabei würde der Heimatverein Schorens von 1929 e.V. gerne beides angemessen und mit Beschilderungen barrierefrei präsentieren. Daher sei, so Johannes Peters, eine größere, dauerhafte Ausstellungsmöglichkeit wünschenswert.
Dann könnten beide Ausstellungen von Kindergärten und Schulklassen besucht werden. Er regte zudem an, die Gegenstände der Bauernstube auf der Vereinshomepage als „Exponat des Monats“ zu zeigen. Besucher der Homepage könnten dann raten, um was es sich jeweils handelt.

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