Veranstaltungen künftig kleiner gefeiert

Jahreshauptversammlung: Mitglieder des Heimatvereins Schortens von 1929 e.V. trafen sich

Schortens-/ Ein frohes Wiedersehen gab es auf der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Schortens von 1929 e.V. Schließlich gab es seit der vorigen
Jahreshauptversammlung im März 2020, bis auf einen Vortrag Dr. Holger Freunds über den Klimawandel, kein Treffen. Dieses Jahr, so hofft Vorsitzender Johannes Peters, kann man noch das Güstkinnelbeer feiern, wenn die Inzidenz im Herbst es zulässt. Das Traditionsfest soll mit dem plattdeutschen Abend am 23. September zusammengelegt werden. Allerdings änderten sich Gewohnheiten, Leute seien weniger trinkfest und mehr an ihrem Führerschein
interessiert. Daher solle es nicht mehr für alle Gäste Branntweinrosinen geben.

Johannes Peters berichtete vom Beiern im Turm der St. Stephanus-Kirche, wobei die anschließende Feier mit Partnerinnen entfallen musste. Ein Student der Jade Hochschule schrieb nach einem Praktikum bei der Stadt seine Bachelorarbeit über „Nachhaltige Stadtentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Straßennamen der Stadt Schortens“, die im Frühjahr fertig war und eine 1,3 erhielt. Exemplare haben der Heimatverein und die
Stadtbücherei. Anregung zum Thema sei ein Besuch in Visbek gewesen, so der Vorsitzende. Er teilte auch mit, dass eine Gruppe Heimatvertriebener aus Wittmund am 17. September die Ostdeutsche Sammlung besuchen möchte. Für diese Ausstellung sei ein moderneres Haus zu wünschen, sagte der Vorsitzende. Dort könne man ebenso Fundstücke von der Ausgrabung am Diekenkamp zeigen. Dafür sei ein Leihvertrag mit dem Land Niedersachsen nötig.

Für die Leitung des Olympia-Museums, dessen Mietvertrag um ein weiteres Jahr verlängert wurde, sei eine Nachfolgerin aus Jever gefunden, für das Stadtarchiv leider niemand. Dort soll Bürgermeister Gerhard Böhling eine Nachfolge benennen. Heimatverein, Chronikkreis Sillenstede und Stadt haben einen Vertrag mit der Stadt, deren Archiv zu betreuen. Johannes Peters wünschte, das „Heiligtum“ am Klosterpark wiederherzustellen und durch einen Hinweis zu ergänzen.

Da es keine Treffen gab, wurden die Anwesenden der Jahreshauptversammlung zum Frühstück im Dorfkrug eingeladen. Da keine Werbung, etwa bei „Wiehnachten bi de Kark“, gemacht werden konnte, gab es keine Beitritte. Es starben sieben Mitglieder, darunter Ehrenratsmitglied Dieter Mögling, guter Ratgeber in Zeiten der Kooperation mit der Accumer Mühle, und Familienforscherin und ehemaliges Vorstandsmitglied Käthe Willms. Der
Heimatverein hat nun 194 Mitglieder.

Den Anwesenden wurde der Kalender für 2022 mit historischen Bildern präsentiert, die Finanzwart Rudi Rabe zusammenstellte. Er ist für 17 Euro erhältlich. Zum plattdeutschen Abend ist Johannes Carls aus Reepsholt, zur Adventsfeier Eckhard Nowak aus Hannover eingeladen.

Der Vorstand des Heimatvereins präsentiert den historischen Kalender 2022

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.