Ausgrabung „Huntsteert“ Teil 10

Bild: Johannes Peters

Kurz vor Abschluss der Ausgrabungen wurde noch ein Brunnen mittels Bagger 2,2m tief ausgebaggert und der dunkle Feuchtboden des Brunnenbodens untersucht. Folgende Dinge wurden gefunden:

Eine verbrannte Torfsode (Bild: Johannes Peters)
Ein Moosstück (Bild: Johannes Peters)
Einer von vielen Käferhüllen (Bild: Johannes Peters)
Wiederverwendete Hölzer aus abgängigen Gebäuden als
Brunnenboden (Bild: Johannes Peters)
Weitere Brunnenbodenhölzer (Bild: Johannes Peters)
Diese im Brunnenboden gefundenen Hölzer könnten Spanten eines
Bootes gewesen sein (Bild: Johannes Peters)

Es wird noch lange dauern, bis alle Fundstücke ausgewertet worden sind.

Ausgrabung „Huntsteert“ Teil 9

Der Ausgrabungsleiter Herr Hirth hat einen Teil der Oberfläche eines
großen Brunnens vorsichtig freigeschaufelt. Im oberen linken Teil ist
der Brunnen zu erkennen und im unteren rechten Teil die aus
Grassoden aufgeschichtete Brunnenwand

Brunnenwand (Bild: Johannes Peters)
Hölzer eines abgängigen Hauses wurden als Brunnenboden
weiterverwendet (Bild: Johannes Peters)
Der Kopfteil einer Hausstütze (Bild: Johannes Peters)

Scheiben dieser oben dargestellten Hölzer werden zur dendrochronologischen Untersuchung zur Uni Köln geschickt. Die Dendrochronologie ist ein Verfahren zur Erforschung des Alters vorgeschichtlicher Hölzer mithilfe der Jahresringe, die mit den Ringen eines Baumkalenders verglichen werden. Es wurden Brunnen unterschiedlicher Tiefe gefunden. Der Tiefste war 2m.

Ausgrabungen „Huntsteert“ Teil 8

Im Nordwestbereich des Ausgrabungsfeldes wurde ein
Mühlsteinfragment gefunden (Bild: Johannes Peters)
In einer Grabungswand wurde ein weiteres Mühlsteinsegment
entdeckt (Bild: Johannes Peters)
Feuerstelle in der Nordwestecke (Bild: Johannes Peters)
Ein Schlackestück (Bild: Johannes Peters)
In dieser Ecke gibt es große und wie hier 1,1m tiefe Pfostengruben,
die auf große Bauten hindeuten (Bild: Johannes Peters)
Eine weitere breite, tiefe Pfostengrube
Die Archäologen werden noch viele Erklärungen finden müssen (Bild: Johannes Peters)