Das Grünkohlessen war wieder gut besucht. Zur Einstimmung hatte Rudi Rabe ein plattdeutsches Gedicht geschrieben:
GRÖÖNKOHL
Wordt dat kolt an Nöös und Ohren,
hett dat eerst maal richtig froren,
denn is dat wedder so wiet,
denn kummt de schöne Gröönkohltied.
För de Heimatvereen is dat Pflicht,
too`n Instimmen eerst een Gedicht.
De eerste Veranstalten dit Jahr
is Gröönkohleeten,dat is allen klaar.
De Dischen sünd moi deckt,
dat Eeten düppelt good schmeckt.
Uns Hunger is bannig groot,
wi langt too, wi hefft Mood.
För Gröönkohl schallst du weten,
laat ik stahn dat dürste Eeten.
Ok Tuffels hört daarto,
un över Pinkel sünd wi froh.
Wurst un dörwussen Speck
lett de Koch för uns nich weg.
Gliek is dat nu so wiet,
ik wünsh allen goden Appetit.

Wir hatten die Kandidatinnen und Kandidaten für die
Bürgermeisterwahl im September diesen Jahres eingeladen und sie
gebeten, sich selber und ihre Ziele kurz vorzustellen:
Eine wichtige Botschaft war, dass Schortens attraktiv für neue Bürger bleiben muss, denn die Einwohnerzahl muss über 20.000 bleiben, damit die Stadt einen jährlichen Zuschuss von über 1.000 Euro je Einwohner aus Landesmitteln erhält. Die Zuschüsse für Kommunen unter 20.000 Einwohner sind geringer und dann könnte Schortens sich vieles nicht mehr leisten.

Meike Baumann trägt eine lustige Geschichte vor.






Sehr gut gestaltet !