Tradition und Moderne dicht beieinander

Heimatverein Schortens feiert mit „Dreeblatt“ 81. Güstkinnelbeer

SCHORTENS „Alles, was man zweimal im Leben macht, wird zur Tradition.“ Mit dieser Begründung begrüßte Vorsitzender Michael Kunz neben zahlreichen Gästen auch die Folkloregruppe „Dreeblatt“ zum Güstkinnelbeer, die schon zum zweiten Mal das Fest des Heimatvereins mit einem bunten Strauß plattdeutscher Lieder verschönte.

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(Von links) Michael Kunz, Anne Müller, Helga Meyer, Ilse Detjen, Rudi Rabe, Peter Torkler, Ingrid Baron und Franz Cornelius durften mit den ersten Gläsern Güstkinnelbeer anstoßen – und fanden es gut.. . Bild: Atto Ide

So legten sie auch gleich los mit dem wunderschönen englischen Lied „Scarborough Fair“. Englisch? Die etwas erstaunten Gesichter hellten sich deutlich auf, als die anrührende Geschichte vom abwesenden Liebsten auf Plattdeutsch erklang. Und eine ganze Reihe weiterer schöner Lieder hatte das „Dreeblatt“ für den Heimatverein ebenfalls dabei. 

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Tagesfahrt ins Torf- und Siedlungsmuseum Wiesmoor und nach Bagband

Dreiundfünfzig Mitglieder und Gäste des Heimatvereins Schortens besichtigten am Sonnabend, den 13.10.2012, im Rahmen einer Tagesfahrt, das Torf- und Siedlungsmuseum in Wiesmoor. Nachdem sich die Gesellschaft mit Tee und Rosinenstuten gestärkt hatte, begann die Führung durch das Museum. Die  kundige Führerin zeigte den Teilnehmern das sehr  kärgliche Leben  und die mühselige Arbeit der Moorkolonisten in den vergangenen Jahrhunderten sehr anschaulich auf.

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Nur zögernd trennte sich die Gruppe von den original ausgestatteten Werkstätten, den Fehnhäusern und der alten Schule.

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Plattdeutsche Dialekte: Die gesprochene Sprache dokumentieren

Oldenburger Sprachwissenschaftler wirbt für Studie – Viel ehrenamtliche Arbeit

Artikel im Jeverschen Wochenblatt

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© ANNETTE KELLIN

Prof. Dr. Jörg Peters (rechts) referierte auf Einladung von Georg Schwitters (links) und Michael Kunz, Vorsitzender des Heimatvereins.

Die plattdeutsche Sprache ist in ihren vielgestaltigen Dialekten gefährdet. Das liegt nicht daran, dass zum Beispiel bestimmte Dialekte andere überlagern und schließlich verdrängen, sondern vielmehr daran, dass es immer weniger Menschen gibt, die dieser Sprache in der jeweiligen Art, wie sie in einem bestimmten Landstrich gesprochen wird, mächtig sind. Deshalb ist es vor allem den Sprachwissenschaftlern ein besonderes Anliegen, möglichst viele dieser Dialekte als Tondokumente zu sichern.

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