Klönabend

Am 1. Oktober wurde im Bürgerhaus Schortens im Rahmen des Klönabends der Film „Auf nach Upjever, Upjever lieb ich!“ gezeigt. Es geht darin um die Renaturierung des von einem Teilstück des Waldes im Jeverschen Forst, der zum Flugplatz Upjever gehört.
Nach der Vorführung des Filmes wurde angeregt diskutiert über die Kompetenzen der jeweiligen Institutionen zur Erreichung des Zieles der Renaturierung.
Rudi Rabe erzählte über Erlebnisse als jugendlicher im jeverschen Forst unter anderem von einem Tieffliegerangriff  während des Eislaufens im Wald welches uns alle sehr betroffen machte.
Auch über das Vorhaben eines Osterfeuers 2016 wurde gesprochen, da dieses auch zur heimatlichen Tradition gehört und in einem kleinen Rahmen nicht in Vergessenheit geraten soll.
Um 21:00 Uhr verabschiedete man sich. Es mal wieder war ein interessanter und informativer Klönabend.

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Gitta Franken zu Gast im Bürgerhaus Schortens

Beitrag zum „Plattdüütsch Maant“ des Heimatvereins

„Swiegen is Bleei“ – Schweigen ist Blei, mit dieser Erzählung stellte sich Gitta Franken in plattdeutscher Sprache dem zahlreich erschienenen Publikum im Bürgerhaus Schortens vor. Unter den Gästen konnte der Vorsitzende des Heimatvereins Michael Kunz den Plattdeutschbeauftragten Hermann Wilken begrüßen. Im Rahmen des „Plattdüütsch Maants“ erzählte die in Südbrookmerland wohnhafte Autorin Gitta Franken ihre überwiegend authentische Geschichte „Swiegen is Bleei“, mit der sie das lange Schweigen ihrer Familie bricht.

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Gitta Franken freut sich über den Applaus und die Blumen (Bild Rudi Rabe)

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Drei Kneipen in jeder Ortschaft

Gaststättenkultur fasziniert Heimatfreunde

Als Vorsitzender des Heimatvereins Schortens war Michael Kunz sehr erfreut über die vielen Zuhörer, die dem Vortrag über „Geschichten über Gaststätten im Raum Schortens-Heidmühle und der näheren Umgebung im 20. Jahrhundert“ lauschten. Heimatkenner Heino Albers hatte genügend Bildmaterial und Anekdoten mitgebracht und konnte aus seinem Fundus ein reichhaltiges Programm vortragen.

Aus Zeitgründen beschränkte sich er auf die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts, nur am Rande wurden einige markante Bauten und Persönlichkeiten aus dem 19. Jahrhundert herangezogen. Der Referent fragte in die Runde, ob jemand wüsste, wo in Schortens die „Gastwirthschaft Zum weißen Roß“ gewesen sei. Keiner konnte Auskunft geben. Man vermutet, dass diese Wirtschaft auf den Grundrissen des späteren „Oestringer Hofs“ gestanden hat.

Allein im Raum Schortens-Heidmühle gab es 37 Gaststätten, die über eine längere Zeit bestanden. Wer kann sich noch an den „Ostiemer Hof“ oder die „Blaue Maus“ erinnern? Diese Gaststätten befanden sich im Ortsteil Ostiem in unmittelbarer Nachbarschaft. Originalton von Albers: „Im Ostiemer Hof wurde getanzt und in der Blauen Maus gesoffen.“ In jeder Ortschaft befanden sich mindestens drei Gasthäuser. Sie hatten eine nicht zu unterschätzende soziologische Bedeutung. Um Neuigkeiten zu erfahren, ging man in den „Kroog“.

Der Kirchenküster hatte am Sonntagmorgen die Aufgabe zu erfüllen, die Wirtshausgänger an den obligatorischen Kirchendienst zu erinnern. Viele persönliche Erinnerungen wurden bei den Zuhörern wach. Nur das „Weiße Roß“ blieb im Dunkeln. Wer darüber etwas weiß, meldet sich bei Heino Albers oder auch per E-Mail unter vorstand@hv-schortens.de

Quelle: JeWo vom 21.07.2015