Auch in diesem Jahr hat sich der Heimatverein Schortens wieder aktiv am Frühjahrsputz in Schortens beteiligt.
Fünf Mitglieder des Vorstandes sammelten trotz leichten Regens rund um die alte Brauerei und “im Stadtpark” hinter dem Gebäude.
Auch in diesem Jahr hat sich der Heimatverein Schortens wieder aktiv am Frühjahrsputz in Schortens beteiligt.
Fünf Mitglieder des Vorstandes sammelten trotz leichten Regens rund um die alte Brauerei und “im Stadtpark” hinter dem Gebäude.
Unser verdientes Mitglied Horst Janßen hat auf unserem Klönabend anliegenden Exkurs zum Besten gegeben:
Van’t 1. bit 10. Februar hett in Oldenborg un Ümto dat „Plattart Festival Neei Nedderdüütsch Kultur“ stattfunnen. Siet 1. Februar is ok dat 222 Stünnen „Langloopläsen“ in Staatstheater togang wen. Man will een Rekord för’t Guinnes Book upstellen.
Över 3oo Lüü, de sik vörher anmellen mussen, hebbt Plattdüütsch Literatur leest. Jedereen hett een ½ Stünnen Vörlees-Tied över Daag un 1 Stünnen jeweils över Nacht hat. De Tied is bi de Anmellung todeelt wurn. Dat Leesen dröft nich unnerbreken worden. Jede Daag stunn ünner een anner Thema: Hoopnung, Leev, Heranwassen, Verloop, Mannslüü, Froonslüü, Tosamenkamen, Entscheeden, Krimi un Ofscheed. De Text is vörher in’t Huus tostürt wurn. Bi Krankheid gev dat ne`lütte Insatztrupp, de ok mal nachts inspringen muss. Ganz wichtig wer de Toverlaat van de Leeser, denn man moot in London nawiesen, dat de Kett nich affreeten ist. „Guinness Buch Rekordträger beim Heimatverein“ weiterlesen
Auch 2012 wurde zweimal im Turm der St.Stephanuskirche gebeiert. Dabei wurden die schweren Glockenklöppel rhythmisch gegen die Glocken geschlagen. Johannes und Hilko Peters übernahmen den 95 Kilogramm schweren Klöppel der 1949 gegossenen Südglocke. Hilko Peters gehört bereits zur sechsten Generation seiner Familie, die beiert. Hermann Reck und Manfred Onken schlugen die zehn Jahre jüngere Nord- und Horst Janßen die Westglocke an, die wohl aus dem 19. Jahrhundert stammt.
Der Brauch wird jeweils an Heiligabend und, wie in diesem Falle, an Silvester ausgeübt. In früherer Zeit gab es zusätzlich am Morgen des ersten Weihnachtstages ein Beiern für die im Stall tätigen Knechte der Nachbarschaft, so Johannes Peters. Die Anfänge der Tradition lassen sich nicht mehr genau feststellen. Jugendliche beierten anfangs, um “Nachtgespenster und Plagegeister” vom Ort fernzuhalten, und sammelten im Dorf ein Traktament, also feste und flüssige Nahrung.