Erstmals Filmvorführungen beim Klönabend

Eine größere Teilnehmerzahl verzeichnete der Klönabend am 5. Oktober 2017 im Friesen-Hof, hatte sich doch der Fimemacher Herbert Visser angesagt, der mit Kurzfilmen zur Schneekatastophe 1978/79 und anderen Themen aus dem norddeutschen Raum zu gefallen wusste. Der Vorsitzende Johannes Peters versprach, auch bei zukünftigen Klönabenden Vorträge zu aktuellen Ereignissen einfließen zu lassen.Die Teilnehmer erwarten einen erlebnisreichen Filmabend im noch nicht ganz gefüllten Saal. (Bild: Jürgen Niemann)

Leben und Treiben vergangener Tage – Jahreskalender für 2018 des Heimatvereins Schortens ist fertig

Aus den Archiven des Heimatvereins Schortens kommen die historischen Bilder für den jetzt fertiggestellten Jahreskalender 2018.
Alle Kalenderbilder sind ausführlich beschrieben und stammen aus der Feder von Rudi Rabe. Viele interessante Ereignisse kommen ans Tageslicht, so unter anderem die Geschichte um den ehemaligen „Oestringer Hof“. Die lange offene Frage nach der Gaststätte „Zum weißen Ross“ findet ihre Auflösung.
Der Vorsitzende des Heimatvereins Johannes Peters überreichte dem langjährigen ehemaligen Kassenwart des Vereins Helmut Hoffrogge, Sande, an seinem 62. Hochzeitstag den neuen Kalender.
Er ist für 18,00 EURO im örtlichen Buchhandel, in den Verkaufsstellen des Jeverschen Wochenblatts und des Anzeigers für Harlingerland, beim Verlag Hermann Lüers (04461 2792) oder bei Rudi Rabe (04461 82182) erhältlich.

Helmut Hoffrogge und seine Enkelin Rieke freuen sich über den KalenderBild Privat

Gemeinsame Fahrradtour des ADFC und des Heimatvereins

Am Sonntag starteten die Vereinsmitglieder beim Bürgerhaus zu einer gemeinsamen Fahrradtour bei herrlichstem Wetter, um Wissenswertes zu den Pastorenhäusern in Schortens und Sillenstede zu erfahren. Peter Homfeldt vom Heimatverein hatte sich über den Vorgängerbau des jetzigen Pastorenhauses informiert. Bedingt durch den Glauben, sich durch eine ordentliche Spende vom Fegefeuer loskaufen zu können, war es im 15.Jahrhundert möglich, ein großes Pastorenhaus mit Scheune zu bauen. Die Pastoren mussten durch Landwirtschaft ihre Grundversorgung sicherstellen. Das Pastorenhaus muss in zwei Bauabschnitten erstellt worden sein. Leider wurden keine Unterlagen gefunden, die Aufschluss auf einen Gewölbekeller geben könnten, den ein altes Foto vermuten lässt. Dieses Haus wurde 1908 abgerissen und 1910 durch das jetzige Pastorenhaus ersetzt. Horst Janßen vom ADFC hatte eine schöne Strecke auf für viele unbekannte Wege nach Sillenstede vorbereitet, wo Doris Wolken vom Chronikkreis über die Pastoren und Pastorenhäuser informierte. Nachweislich über 60 Pastoren waren seit dem 12.Jahrhundert tätig und haben ihre Spuren hinterlassen. Sie hatten die Berufsbezeichnungen: Karkher, Prediger, Pfarrer, Pastor. Ihre Arbeit hat sich in vielen Punkten nicht geändert, nur heute bekommen sie ein Gehalt und früher war mancher Pastor mit Helfern der größte Bauer im Dorf. 1808 bis 1822 war Pastor Cordes der letzte Landwirt. Danach nur Landwirtschaft für den Eigenbedarf und von der Dorfgemeinschaft Naturalien in Form von Milch, Käse, Getreide, Gemüse, Obst usw. Zur Stärkung ging es dann weiter in den Golfclub nach Mennhausen zu Kaffee, Tee und Kuchen.
Auch im nächsten Jahr soll es am letzten Sonntag im August wieder eine gemeinsame heimatkundliche Fahrradtour geben.