Grünkohlessen war ein voller Erfolg

Wieder einmal zog das traditionelle Grünkohlessen im Forsthaus Upjever viele Mitglieder des Heimatvereins Schortens an. Der stellvertretende Vorsitzende Ronald Brandes war erfreut über den guten Zuspruch und sprach Ingrid Baron seinen Dank für die Organisation aus. Das vom Küchenchef Heiner Lenz zubereitete Essen fand allgemein guten Zuspruch.

Kohlkönigin wurde Carla Eden-Gerdes und den Titel des Kohlkönigs erwarb Herbert Perschke. Elisabeth Holtzmeyer wusste von einem Erlebnis zu berichten, als sie in der „Fremde“ von Kohlpinkeln erzählte.

Ronald Brandes sprach zum Schluss seine Hoffnung aus, dass das Grünkohlessen auch weiterhin Bestand haben werde und wünschte sich für’s nächste Jahr wieder ein volles Haus.

Bild links: Hanna Luks sorgte mit einigen plattdeutschen Döntjes für aufheiternde Aufmerksamkeit.

Bild Mitte und rechts: Kohlkönigin Carla Eden-Gerdes und Kohlkönig Herbert Perschke mit Ronald Brandes und Ingrid Baron
bei der Ordensverleihung.

 

 

 

Bienenvortrag beim Heimatverein

In welcher Umwelt wollen wir leben?

Vortrag des Heimatvereins Schortens über Bienen stößt auf Interesse

Wenn der Mensch weiterhin mit der Natur so sträflich umgeht wie bisher, wird es bald keine Bienen mehr geben. Die Insektenvielfalt ist in den letzten Jahren stark geschrumpft. Diesem heiklen Thema widmete sich Peter Bünting aus Sande in einem Vortrag im Bürgerhaus Schortens. Der Bestand der Bienenvölker sinkt dramatisch. Von einstmals vier Millionen Honigbienenvölkern sind 700.000 übrig geblieben. Diese Abnahme hat sich in den letzten zehn Jahren bedenklich fortgesetzt. Die Nahrungskette für Mensch und Tier gerät in Gefahr. 75 Prozent unserer Nahrung ist nur durch Bienenbestäubung gesichert. Wenn es kein Umdenken mehr gibt, kann sich der Mensch nur noch von Ingwer und Salat ernähren.

Gründe für den Niedergang sind nach seiner Meinung die eingesetzten Agrargifte, die das Nervensystem der Honigbienen schwächen und dadurch der im Jahre 1978 eingeschleppten Varro-Milbe mühelose Angriffsflächen bieten. Die Monokulturen drücken auf die Bestände. Mehr Wildblumenfelder sind wünschenswert. Es wird viel zu wenig dafür getan. Alle angelegten Wildblumenfelder in der Stadt Schortens reichen für 14 Tage nur einem Bienenvolk. Jedermann wird aufgerufen, die Gärten natürlich zu gestalten, den Rasen nicht wöchentlich zu mähen und mehr für die Natur zu tun. Wir sollten nicht vergessen, dass der wirtschaftliche Nutzen durch die Bestäubungsleistung der Bienen den finanziellen Wert der Honigproduktion um das 145-fache übersteigt.v.l. Renke Oltmanns, Peter Bünting, Johannes Peters
(Bild: Jürgen Niemann)

Erstmals Filmvorführungen beim Klönabend

Eine größere Teilnehmerzahl verzeichnete der Klönabend am 5. Oktober 2017 im Friesen-Hof, hatte sich doch der Fimemacher Herbert Visser angesagt, der mit Kurzfilmen zur Schneekatastophe 1978/79 und anderen Themen aus dem norddeutschen Raum zu gefallen wusste. Der Vorsitzende Johannes Peters versprach, auch bei zukünftigen Klönabenden Vorträge zu aktuellen Ereignissen einfließen zu lassen.Die Teilnehmer erwarten einen erlebnisreichen Filmabend im noch nicht ganz gefüllten Saal. (Bild: Jürgen Niemann)