Ursprüngliche Natur wieder hergestellt

Renaturierung Krickmeere bestehen wieder seit fünf Jahren

Es ist das, was man in Neudeutsch eine „Win-Win-Situation nennt“. Grund zum Feiern haben alle Beteiligten. Die Renaturierung der Krickmeere im Upjeverschen Forst ist eine Erfolgsgeschichte geworden, die weit über den Forst hinausgeht. Seit etwa fünf Jahren sind die Krickmeere als Moor in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt. Das feierten Vertreter der Landesforsten, Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Gerhard Böhling an Ort und Stelle.

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Als Förster Carsten F. Streufert vor Jahrzehnten anregte, das Moorgebiet wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen, wurde das zunächst als „Spinnerei“ abgetan. Es wäre wohl auch nie etwas daraus geworden, wenn nicht dringend Ausgleichsflächen für Bauvorhaben gesucht worden wären. Mit diesen Ausgleichsflächen konnten solche Projekte finanziert werden. Zusammen mit dem Landkreis wurde ein Kompensationsflächenpool gebildet, der inzwischen über den Landkreis Friesland hinaus aktiv ist.

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Paaskefüür

Hallo Heimatfreunde,

wir unterhielten uns beim Stammtisch über Osterbräuche, u. a. über den Begriff Paaskefüür. Da die Herkunft des Begriffs den Anwesenden nicht ganz klar war, hier die Erklärung aus dem Wilhelmshavener Heimatlexikon:

Paask oder Paasken ist die alte Bezeichnung für das Osterfest bei den Friesen, abgeleitet von Passah nach dem hebräischen pesach (Übergang). Ein Auricher Jahrmarkt der acht Tage nach Ostern stattfindet, heißt Paasachten. Zu Ostern wurde früher der Paasken-Stuten oder das Paask-Brot gebacken, das dem harten ungesäuerten Weißbrot der Juden entsprach.

Vielleicht ist diese Erklärung dem einen oder anderen noch interessant.


Noch einmal zu Gast bei „Carl Orbis“

Holger Ansmann und Peter Homfeldt führten die Gruppe über das TCN-Gelände

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Ein Klassentreffen 58 Jahre nach der Entlassung aus dem „verlängerten achten Schuljahr“ gab es jetzt für die Schulabgänger aus der früheren Volksschule Heidmühle.

Die damals geltende achtjährige Schulpflicht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Herbst des Jahres 1953 erfüllt, aber es herrschte ein großer Mangel an Ausbildungsplätzen. Daher nutzten seinerzeit 80 Mädchen und Jungen der Schulen im Gemeindekern von Schortens die Chance, die Schulzeit um sechs Monate zu verlängern. Dieser zusätzliche Jahrgang wurde in der Volksschule Heidmühle zusammengefasst. Der Unterricht wurde in zwei Klassen und letztmalig getrennt nach Mädchen und Jungen in einer Nebenstelle der Volksschule an der Jeverschen Straße in der Baracke erteilt, die im Park hinter dem einstigen Verpflegungsamt, heute „Alte Brauerei“ genannt, stand. Daher wurde die Nebenstelle zumeist als „Parkschule“ bezeichnet.

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