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	<title>Historien &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Historien &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Annelene Sinske verstorben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 08:50:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Unsere Schriftführerin Annelene Sinske ist am 03. Juli 2016 von uns gegangen. Sie war 26 Jahre -länger als jedes andere Vorstandsmitglied- ehrenamtlich aktiv für den Heimatverein Schortens tätig. Es tut weh, Abschied von einem solch liebenswerten Menschen nehmen zu müssen. In tiefer Betroffenheit Michael Kunz Vorsitzender Heimatverein Schortens]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2016/07/sinske_thumb1.jpg" rel="lightbox"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="sinske_thumb[1]" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2016/07/sinske_thumb1_thumb.jpg" alt="sinske_thumb[1]" width="230" height="283" border="0"/></a></p>
<p align="justify">Unsere Schriftführerin Annelene Sinske ist am 03. Juli 2016 von uns gegangen. Sie war 26 Jahre -länger als jedes andere Vorstandsmitglied- ehrenamtlich aktiv für den Heimatverein Schortens tätig.</p>
<p align="justify">Es tut weh, Abschied von einem solch liebenswerten Menschen nehmen zu müssen.</p>
<p>In tiefer Betroffenheit</p>
<p>Michael Kunz</p>
<p>Vorsitzender Heimatverein Schortens</p>
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		<title></title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 19:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Unsere Schriftführerin Annelene Sinske ist heute Nacht verstorben. Sie war 26 Jahre, länger als jedes andere Vorstandsmitglied, ehrenamtlich aktiv für den Heimatverein Schortens tätig. Es tut weh, Abschied von einem solch liebenswerten Menschen nehmen zu müssen. &#160; In tiefer Betroffenheit &#160; Michael Kunz Vorsitzender Heimatverein Schortens]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2016/07/sinske-1.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="sinske" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2016/07/sinske_thumb-1.jpg" alt="sinske" width="230" height="283" border="0" /></a></p>
<p align="justify">Unsere Schriftführerin Annelene Sinske ist heute Nacht verstorben. Sie war 26 Jahre, länger als jedes andere Vorstandsmitglied, ehrenamtlich aktiv für den Heimatverein Schortens tätig.</p>
<p align="justify">Es tut weh, Abschied von einem solch liebenswerten Menschen nehmen zu müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In tiefer Betroffenheit</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Michael Kunz</p>
<p>Vorsitzender Heimatverein Schortens</p>
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		<title>Bieter f&#252;r &#8222;Olympia&#8220;-&#220;berbleibsel gesucht</title>
		<link>https://hv-schortens.de/bieter-fr-olympia-berbleibsel-gesucht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 16:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
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					<description><![CDATA[Halle 22 und Gewerbeareal werden zwangsversteigert – 1957 gebaut Oliver Braun Die Hoffnung, dass die Halle 22 nach Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau nicht lange leer steht, erfüllte sich nicht. Nun wird das Objekt zwangsversteigert. Bild: Oliver Braun ROFFHAUSEN &#8211; Mit den Werkzeugbau­ern fing 1946 die Olympia-Geschichte in Roffhausen an, und mit den Werkzeugbauern &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/bieter-fr-olympia-berbleibsel-gesucht/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bieter f&#252;r &#8222;Olympia&#8220;-&#220;berbleibsel gesucht“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Halle 22 und Gewerbeareal werden zwangsversteigert – 1957 gebaut</h3>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/autor/oliver-braun">Oliver Braun</a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/08/JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92-600x332.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" title="JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92--600x332" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92--600x332" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/08/JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92-600x332_thumb.jpg" width="344" height="192" /></a></p>
<p>Die Hoffnung, dass die Halle 22 nach Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau nicht lange leer steht, erfüllte sich nicht. Nun wird das Objekt zwangsversteigert.</p>
<p>Bild: Oliver Braun</p>
<p align="justify"><strong>ROFFHAUSEN &#8211; </strong>Mit den Werkzeugbau­ern fing 1946 die Olympia-Geschichte in Roffhausen an, und mit den Werkzeugbauern ging die Industriegeschichte vor vier Jahren – 20 Jahre nach dem Olympia-Aus – und der Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau am Standort auch endgültig zu Ende. Die Hoffnung, dass die Halle 22 plus weitere Nebengebäude und Werkstätten, in denen jahrzehntelang für Olympia und später für die Automobilindustrie produziert wurde, nicht allzu lange leer stehen würde, erfüllte sich nicht.</p>
<p align="justify">Nun soll der 1957 errichtete Gebäudekomplex auf dem früheren Werksgelände der <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/olympia-werke">Olympia-Werke</a>, dem heutigen Areal des Technologie Centrums Nordwest (TCN), zwangsversteigert werden. Die Halle 22, eine der ersten Bauten für die Olympia-Werke in Roffhausen und rund 25 000 Quadratmeter groß, befindet sich noch zu zwei Dritteln im Urzustand.</p>
<p align="justify">Zur Versteigerung kommt ein rund 3,5 Hektar großes Areal inklusive der Halle 22 und sieben weiterer Objekte. Der Verkehrswert liegt bei 1,139 Millionen Euro. Unter dem Namen „Gewerbe und Industrie Olympia-Werke West“ können Interessenten am 27. Oktober im <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/amtsgericht%20jever">Amtsgericht Jever</a> ihr Gebot abgeben. Da es sich um den ersten Versteigerungstermin für dieses Objekt handelt, sind mindestens 70 Prozent des Verkehrswerts aufgerufen, also rund 790 000 Euro.</p>
<p><span id="more-6315"></span></p>
<p align="justify">
<p align="justify">AE Formen- und Werkzeugbau ist Mitte der 1990er Jahr aus den Überbleibseln der Olympia-Werke hervorgegangen und gehörte zur thüringischen AE Gruppe. Seit 2005, als es beim damaligen Mutterkonzern einen Wechsel in der Führungsspitze gab, zeichnete sich das Ende ab. Dann kam die Finanz- und Wirtschaftskrise. Im April 2009 beantragte die AE-Gruppe Insolvenz. Für den Standort Roffhausen wurde unter dem Namen Formen- und Werkzeugbau Schortens ein eigenes Insolvenzverfahren eröffnet. Ein neuer Investor fand sich jedoch nicht. Als dann auch noch die frühere Mutter AE der Tochter die Aufträge zusammenstrich, war das Aus besiegelt.</p>
<p align="justify">Bemühungen, die große Halle zu veräußern, blieben erfolglos. Nun kommt es auf Betreiben der Gläubigerbank zur Zwangsversteigerung.</p>
<p align="justify">Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/bieter-fuer-olympia-ueberbleibsel-gesucht_a_30,0,3337497947.html" target="_blank">NWZ-Online</a></p>
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		<title>Video einer Ortsdurchfahrt Schortens 1984</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 09:33:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo [&#8230;], schön das mein Video so positiv aufgefallen ist, natürlich dürfen Sie das Video mit meinem Namen als Link mit der Seite des Heimatvereins verknüpfen damit auch unsere Einwohner in den Genuss der guten alten Zeit kommen ! Liebe Grüße aus der Heimat Uwe Cassens]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" width="840" height="630" src="https://www.youtube.com/embed/1D-j2u4rOhQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hallo [&#8230;],</p>
<p>schön das mein Video so positiv aufgefallen ist, natürlich dürfen Sie das Video mit meinem Namen als Link mit der Seite des Heimatvereins verknüpfen damit auch unsere Einwohner in den Genuss der guten alten Zeit kommen !</p>
<p>Liebe Grüße aus der Heimat</p>
<p>Uwe Cassens</p>
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		<title>Trotz Zuzügen sinkt die Einwohnerzahl</title>
		<link>https://hv-schortens.de/trotz-zuzu%cc%88gen-sinkt-die-einwohnerzahl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2014 15:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[STATISTIK In der Stadt leben 20 487 Bürger – Mehr Todesfälle als Geburten – 489 Ausländer in Schortens Schortens hat aktuell einen geringen Ausländeranteil: In der Stadt leben gerade einmal 489 Migranten. 42 Personen wurden als Asylbewerber zugewiesen. SCHORTENS/MEH – Die Einwohnerzahl von Schortens sinkt – und das, obwohl immer mehr Leute in die Stadt &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/trotz-zuzu%cc%88gen-sinkt-die-einwohnerzahl/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Trotz Zuzügen sinkt die Einwohnerzahl“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>STATISTIK In der Stadt leben 20 487 Bürger – Mehr Todesfälle als Geburten – 489 Ausländer in Schortens</h3>
<p align="justify">Schortens hat aktuell einen geringen Ausländeranteil: In der Stadt leben gerade einmal 489 Migranten. 42 Personen wurden als Asylbewerber zugewiesen. </p>
<p align="justify">SCHORTENS/MEH – Die Einwohnerzahl von Schortens sinkt – und das, obwohl immer mehr Leute in die Stadt ziehen. So wurden im laufenden Jahr 1250 Neubürger verzeichnet, allerdings zogen auch 1196 Menschen weg.    <br />Damit sind es zumindest in diesem Bereich unterm Strich 54 Einwohner mehr. Zum Vergleich: In 2013 waren noch 15 Menschen mehr aus der Stadt weggezogen als hinzugekommen. Auch die Geburtenzahlen entwickeln sich positiv: 148 kleine Schortenser kamen in 2014 hinzu, in 2013 waren es 122.     <br />Trotz dieser positiven Nachrichten sinkt die Einwohnerzahl – weil noch immer weitaus mehr Menschen sterben als geboren werden. Im laufenden Jahr waren es 250 (2013: 225) und somit 102 Schortenser weniger. Zieht man die Zuzüge davon ab, ist die Einwohnerzahl in 2014 um 48 Personen gesunken. „Das ist im Vergleich mit anderen Kommunen ein guter Wert“, sagte Bürgermeister Gerhard Böhling bei einer Pressekonferenz zur Jahresbilanz. Allerdings summiere sich auch diese vermeintlich kleine Zahl mit den Jahren. Wenn nichts geschieht, wird Schortens in Zukunft unter die 20 000 Einwohnermarke sinken. „Da müssen wir gegensteuern.“</p>
<p><span id="more-5983"></span></p>
<p align="justify"> Böhling rechnet damit, dass schon im kommenden Jahr aufgrund der Bundeswehrreform neue Bürger nach Schortens ziehen werden. Wie berichtet, wird der Standort in Upjever um rund 500 Dienststellen anwachsen. 489 Ausländer leben derzeit in Schortens, das sind acht mehr als in 2013. Der Stadt wurden bisher 42 Personen als Asylbewerber vom Landkreis zugewiesen, 15 können laut der festgesetzten Quote in diesem Jahr noch kommen. Die Menschen werden dezentral in zumeist städtischen Wohnungen untergebracht, damit sie die Chance haben, sich schnell in ihrem neuen Umfeld zu integrieren.   <br /> „Für die Zukunft sind aber auch Anmietungen auf dem freien Wohnungsmarkt unumgänglich“, so der Bürgermeister. Zahlreiche Ehrenamtliche greifen den Flüchtlingen nach den schweren Schicksalen, die hinter ihnen liegen, tatkräftig unter die Arme. „Dabei ist natürlich vor allem die Sprache ein Problem“, sagt Böhling. Allerdings könnten vor allem die Menschen aus Syrien meist gut Englisch, die Verständigung funktioniere dann gut. </p>
<p align="justify">Quelle: WZ vom 24.12.2014</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alter Brauch wurde gepflegt</title>
		<link>https://hv-schortens.de/alter-brauch-wurde-gepflegt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2013 18:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Historien]]></category>
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					<description><![CDATA[Tradition Beiern im Turm der St.Stephanuskirche am letzten Abend des Jahres Schortens- /Am Silvesterabend wurde traditionell im Turm der St.Stephanuskirche gebeiert. Dabei wurden die schweren Glockenklöppel rhythmisch gegen die Glocken geschlagen. Im zehnminütigen Wechsel mit dem Automatikgeläut wurde das Anschlagen wiederholt. Johannes Peters und sein Sohn Hilko übernahmen den 95 Kilogramm schweren Klöppel der 1949 &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/alter-brauch-wurde-gepflegt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Alter Brauch wurde gepflegt“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Tradition Beiern im Turm der St.Stephanuskirche am letzten Abend des Jahres</h2>
<p>Schortens- /Am Silvesterabend wurde traditionell im Turm der St.Stephanuskirche gebeiert. Dabei wurden die schweren Glockenklöppel rhythmisch gegen die Glocken geschlagen. Im zehnminütigen Wechsel mit dem Automatikgeläut wurde das Anschlagen wiederholt. Johannes Peters und sein Sohn Hilko übernahmen den 95 Kilogramm schweren Klöppel der 1949 gegossenen Südglocke. An diesem Abend läutete Johannes Peters gleichzeitig seinen Ruhestand ein, allerdings nicht als Beierer. Hermann Reck und Manfred Onken schlugen die zehn Jahre jüngere Nord- und Horst Janßen die Westglocke an, die wohl aus dem 19. Jahrhundert stammt. Gäste, die mit auf den Turm wollten, mussten erneut bei Hendrik Brunzema vom Gemeindekirchenrat eine Unterschrift leisten, dies auf eigene Gefahr zu tun. Bei der Lautstärke der Glocken war Gehörschutz angebracht.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/01/CIMG1784.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="CIMG1784" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" alt="CIMG1784" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/01/CIMG1784_thumb.jpg" width="420" height="316" /></a></p>
<p>Die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Bödecker überbrachte die herzlichsten Grüße von Rat und Verwaltung auf Plattdeutsch. Für die gebürtige Schortenserin, die den Turm schon als Kind bestieg, war es eine Mischung aus Mutprobe und dem Genuss des faszinierenden Blickes über Schortens in der Dämmerung. Sie meinte, das Beiern habe auch im vergangenen Jahr wieder die bösen Geister und „fünschen Spökers“ von Schortens ferngehalten, und sie würde die Glocken von St. Stephanus aus allen anderen heraus hören können. Auch in Sturmzeiten hätten die Menschen hier gut leben können. Um die Glocken gut in Schwung zu bringen, hatte Anne Bödecker eine Flasche „Glockenschmeer“ mitgebracht. </p>
<p><span id="more-5186"></span></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/01/CIMG1794.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="CIMG1794" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" alt="CIMG1794" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/01/CIMG1794_thumb.jpg" width="402" height="302" /></a></p>
<p>An diese Art des Schmierens hatte auch Michael Kunz, Vorsitzender des Heimatvereins Schortens, gedacht. Er übergab eine Flache Kräuterschnaps und drückte seine Freude über die Traditionspflege aus. Pastorin Imke Hinrichs dankte auch für die Fortführung der Tradition des Beierns. Ihre Glockenschmeer in Form von Ostfriesentee diente zum Aufwärmen während der Beierpausen. Himmel und Erde seien durch den Klang der Glocken, die zu Gebet und innerer Einkehr riefen, verbunden.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/01/CIMG1792.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="CIMG1792" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" alt="CIMG1792" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/01/CIMG1792_thumb.jpg" width="411" height="309" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schortens: Zahl der Einwohner leicht gesunken</title>
		<link>https://hv-schortens.de/schortens-zahl-der-einwohner-leicht-gesunken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2013 10:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://hv-schortens.de/?p=5189</guid>

					<description><![CDATA[&#160; In Schortens leben derzeit 20 535 Menschen Veröffentlicht im JeWo am 26.12.2013 Die Zahl der Asylbewerber ist in diesem Jahr in Deutschland wieder angestiegen. Auch in Schortens kamen 2013 mehr Flüchtlinge unter. Das geht aus dem Jahresbericht der Stadt Schortens hervor. Waren es 2012 noch zehn Menschen, die in Schortens untergebracht wurden, so hat &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/schortens-zahl-der-einwohner-leicht-gesunken/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schortens: Zahl der Einwohner leicht gesunken“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#160;</p>
<h3>In Schortens leben derzeit 20 535 Menschen</h3>
<p>Veröffentlicht im <a href="http://jeversches-wochenblatt.de/Nachrichten.aspx?ArtikelNr=14974&amp;ReturnTab=104" target="_blank">JeWo</a> am 26.12.2013</p>
<p>Die Zahl der Asylbewerber ist in diesem Jahr in Deutschland wieder angestiegen. Auch in Schortens kamen 2013 mehr Flüchtlinge unter. Das geht aus dem Jahresbericht der Stadt Schortens hervor.</p>
<p>Waren es 2012 noch zehn Menschen, die in Schortens untergebracht wurden, so hat sich die Zahl dieses Jahr verdreifacht und ist auf 30 Männer und Frauen angestiegen. Vor allem Asylbewerber aus Syrien und Bosnien flüchten vermehrt nach Deutschland. Nach dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben von Januar bis Oktober vergangenen Jahres 4604 Menschen aus Syrien und der arabischen Republik einen Antrag in der Bundesrepublik gestellt. 2013 waren es im gleichen Zeitraum 9427. Auch die Stadt Schortens geht davon aus, dass die Zahl der Asylbewerber weiterhin steigen wird. Bislang wurden die Flüchtlinge in städtischen Wohnungen untergebracht, aber in Zukunft wird wohl auch auf den freien Wohnungsmarkt zurückgegriffen werden.</p>
<p>Einen Kontrast bildet dazu die Einwohnerzahl, die leicht gesunken ist. Ende 2012 lebten noch 20 607 Menschen in Schortens, bis Anfang Dezember waren es 20 535, also 72 Menschen weniger. Der Anteil der Ausländer hat sich nur kaum erhöht; er ist von 442 im Jahr 2012 auf jetzt 481 gestiegen.</p>
<p>Insgesamt zogen in diesem Jahr 1023 Menschen nach Schortens (2012 waren es 1114) und 1038 (2012: 1138) gingen wieder weg. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind bis zum 31. Oktober zudem 103 Schortenser mehr gestorben als geboren wurden und 15 Menschen mehr weggezogen als hinzugezogen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/2011/02/06/beurkundungen-standesamt-schortens-seit-1876/" target="_blank">Entwicklung seit 1876</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Dat Johr 2013</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2013 21:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Historien]]></category>
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					<description><![CDATA[De Heimatvereen Schörtens hett wiederhen de Utstellungen van den Bund för de Vertriebenen in`t Heimathuus un de Olympia Utstellung in Roffhuusen. De Utstellungsfläche is dor dütlich vergrötert wurden. Bi de Besökertahl goht wi van ca.500 in`t Johr ut. Grönkohleten is in Januar jedet Johr, wi wählt ok immer en Kohlkönig un en Kohlkönigin. 2 neie &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/dat-johr-2013/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Dat Johr 2013“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>De Heimatvereen Schörtens hett wiederhen de Utstellungen van den Bund för de Vertriebenen in`t Heimathuus un de Olympia Utstellung in Roffhuusen.    <br />De Utstellungsfläche is dor dütlich vergrötert wurden. Bi de Besökertahl goht wi van ca.500 in`t Johr ut.     <br />Grönkohleten is in Januar jedet Johr, wi wählt ok immer en Kohlkönig un en Kohlkönigin.     <br />2 neie Ehrenmitglieder sünd up de letzte Mitgliederversammlung in Februar wählt wurden; de Vereen hett nu 3 Ehrenmitglieder, dat sünd ehemalige Vereensvörsitter. De Heimatvereen is up facebook vertreden un hett 300 Frünnen; eenige Artikel van de Vereens-Internetsied – 250 Klicks an`n Dag – sünd in Wikipedia intoseen. De in`t Johr 2012 inführte Klönabende, weerd jedsmaal van ca. 20 Lü besöcht, de holl wi jeden 2. Maant af.     <br />To de Vereenen „Klosterparkfrünnen“ , „Landfroon“ un „Klostervereen Ihlow“ holl wi reegen Kontakt un maakt tosamen Veranstaltungen.     <br />All`s, wat van de Stadt ut anboden wat, nehm wi wohr, de „Heimatvereen is överall darbi“.     <br />De anboden Reisen weerd good annomen,(3 Touren hebbt wi maakt; 2 x 1 Dag un 1 x een 5 Dagestour na Franken)!     <br />Wi präsenteert Vörträge, toon Bispill över „Sprechende Steine“ (Heino Albers), Gäste ut Jever un Wilhelmshaven weern dorbi; Froo Prof. Dr. Sander (Schloss Museum Jever) hett en Vörtrag hollen (Das Oestringer Wunderpferd) un Revierförster C.F. Streufert (Krickmeere etc.) disse weern good besöcht. Inladungen van andere Institutionen weerd van uns wahrnomen Denn hebbt wi noch een plattdütschen Obend hatt mit Musik un Döntjes. </p>
<p><span id="more-5157"></span></p>
<p>Jüst hebbt wi de Utstellung „Omas Waschtag“ afslooten; to de Eröffnung sünd ca. 50 Gäste koomen, de Utstellung weer een grooten Erfolg, ca. 250 Besöker hebbt wi an de 4 Wekenenden hatt. Uns „Güstkinnelbeer“ weer an`n 02.11.2013 so goot besöcht, wie all lang nich mehr; ca. 60 Lü hebbt an de Veranstaltung deelnomen. Een Deern hett een plattdütsch Geschicht vörleesen, de se in den Plattdütsch-Ünnerricht, de van Mitglieder in Schoolen hollen wat, leert hett..     <br />Unse Adventsfier an`n 30.11.2013 weer sehr good besöcht! 60 Lü sünd dorbi weesen. Chr. Berner hett up dat Akkordeon Wiehnachtsmusik speelt un uns bi dat singen van Leeder begleit´t. Dat weer een besinnliche Fier.     <br />In´n Dezember, an`n 14. un 15.12.2013, hebbt wi een Stand bi „Wiehnachten bi de Kark“ hatt. Wi weern mit een Radel dorbi un hebbt Böker verköfft. Dat weer een grooten Erfolg Veele Minschen sünd an unsen Stand weesen.     <br />Un denn is door noch dat „Beiern“ Silvesterobend in´n Klockenturm van de St.Stephanus-Kark. Wi sünd dorbi un övergeeft „Glockensmeer“; denn nehmt wi noch an den Olljahrsabend-Gottesdeenst deel.</p>
<p>De Mitgliedertool is relativ stabil; wi sünd stolt up unse 250 Mitglieder.</p>
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		<title>St.-Stephanus-Kirche hat viele Geschichten zu erzählen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2013 17:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
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					<description><![CDATA[St. Stephanus Kirche &#8211; Älteste Steinkirche der Region wird 860 Jahre Sie ist die älteste Steinkirche auf der gesamten ostfriesischen Halbinsel und zweifellos der Mittelpunkt der Stadt Schortens, auch wenn sie etwas abseits vom eigentlichen Stadtzentrum steht. In diesem Jahr wird die St. Stephanus Kirche 860 Jahre alt. Damit ist sie neben der Dietrich-Bonnhoeffer-Kirche und &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/st-stephanus-kirche-hat-viele-geschichten-zu-erzhlen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„St.-Stephanus-Kirche hat viele Geschichten zu erzählen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>St. Stephanus Kirche &#8211; Älteste Steinkirche der Region wird 860 Jahre</strong></p>
<p>Sie ist die älteste Steinkirche auf der gesamten ostfriesischen Halbinsel und zweifellos der Mittelpunkt der Stadt Schortens, auch wenn sie etwas abseits vom eigentlichen Stadtzentrum steht. In diesem Jahr wird die St. Stephanus Kirche 860 Jahre alt. Damit ist sie neben der Dietrich-Bonnhoeffer-Kirche und der Gustav-Adolf-Kirche das dritte Gotteshaus der Stadt, das ein bemerkenswertes Jubiläum begehen kann.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7037.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_7037" alt="DSC_7037" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7037_thumb.jpg" width="421" height="280" border="0" /><span id="more-4923"></span></a></p>
<p>Groß gefeiert wird dieses Jubiläum von der Gemeinde nicht. Dazu ist das Datum wohl nicht „rund genug“. Trotzdem hat die zwischen 1153 und 1168 erbaute Kirche viele spannende Geschichten zu erzählen und ist einen Besuch allemal wert.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7043.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_7043" alt="DSC_7043" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7043_thumb.jpg" width="424" height="282" border="0" /></a></p>
<p>Schon die Gründung der Kirche ist mit einer geradezu blutrünstigen Geschichte verknüpft. Nachdem bei einem Begräbnis im Wangerland der Wangerländer Reddewert den Oestringer Hilderich erschlug, entspann sich ein regelrechter Krieg zwischen den Gemeinden, in die auch andere Ortschaften mit hineingezogen wurden. Infolge dieser Auseinandersetzungen kam es zu einer großen Schlacht, bei der die Oestringer hoffnungslos in der Unterzahl waren. In ihrer Not schworen sie, im Falle eines Sieges eine Kirche zu bauen. Was sie dann auch nach dem unerwarteten Sieg einhielten.</p>
<p>Und schon 1361 wurde die Kirche fast zerstört. Im Zuge einer Häuptlingsfehde unterminierte der Häuptling Keno tom Brok die Nordwand der Kirche und brachte sie zum Einsturz, noch heute zu erkennen am unregelmäßigen Wiederaufbau der Wand.</p>
<p>Kurz nach 1505 kam der sehenswerte geschnitzte Hauptaltar in die Kirche. Er zeigt in 25 Szenen die Leidensgeschichte Jesu vom Einzug in Jerusalem über die Kreuzigung bis zum Jüngsten Gericht. Seit 2001 erstrahlt der Alter nach der Renovierung wieder in neuem Glanz.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_0831.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_0831" alt="DSC_0831" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_0831_thumb.jpg" width="449" height="299" border="0" /></a></p>
<p>Und auch unser derzeitiger Bundespräsident Joachim Gauck kennt die Schortenser St.-Stephanus-Kirche. Am 22. März 2011 las er hier auf Einladung des Lions Club hier aus seinen Erinnerungen und bewunderte den schönen Altar der Kirche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_0833.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_0833" alt="DSC_0833" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_0833_thumb.jpg" width="244" height="163" border="0" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_4818.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_4818" alt="DSC_4818" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_4818_thumb.jpg" width="244" height="163" border="0" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_4822.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_4822" alt="DSC_4822" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_4822_thumb.jpg" width="244" height="163" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7030.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_7030" alt="DSC_7030" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7030_thumb.jpg" width="244" height="163" border="0" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7031.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_7031" alt="DSC_7031" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7031_thumb.jpg" width="244" height="163" border="0" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7034.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="DSC_7034" alt="DSC_7034" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/10/DSC_7034_thumb.jpg" width="244" height="163" border="0" /></a></p>
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		<title>&#196;rzte in Schortens &#8211; de Gelehrten sind de Verkehrten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 20:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Ortskalender Schortens sind, neben vielerlei Wissenswertem, auch die in der Gemeinde niedergelassenen Ärzte verzeichnet. Es handelt sich um 14 Ärztinnen bzw. Ärzte für Allgemeinmedizin, vier für Frauenheilkunde, einen für Hals-, Nase- Ohren, zwei für innere Medizin, einen für Kinderheilkunde, einen für Orthopädie, einen für Augenheilkunde und außerdem noch neun Zahnärzte. Vier Krankenhäuser in Sande, &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/rzte-in-schortens-de-gelehrten-sind-de-verkehrten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„&#196;rzte in Schortens &#8211; de Gelehrten sind de Verkehrten“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Ortskalender Schortens sind, neben vielerlei Wissenswertem, auch die in der Gemeinde niedergelassenen Ärzte verzeichnet. Es handelt sich um 14 Ärztinnen bzw. Ärzte für Allgemeinmedizin, vier für Frauenheilkunde, einen für Hals-, Nase- Ohren, zwei für innere Medizin, einen für Kinderheilkunde, einen für Orthopädie, einen für Augenheilkunde und außerdem noch neun Zahnärzte. Vier Krankenhäuser in Sande, Jever und Wilhelmshaven, die im Zeitalter der Motorisierung kurzfristig erreichbar sind, dazu Notärzte und ein Hubschrauber für Krankentransporte in Sanderbuch stationiert, stimmen im Fall einer Erkrankung zuversichtlich. Der Wert einer solchen Betreuung ist nicht zuletzt an den, speziell im letzten Jahrhundert gestiegenen Lebenserwartungen zu erkennen. Das war nicht immer so: Das Wissen zum Heilen von Krankheiten und Verletzungen hat sich über Jahrtausende in der ganzen Welt und allen Kulturen entwickelt und soll nicht Gegenstand dieses Aufsatzes sein. Wir möchten mehr die in früheren Zeiten in unserer näheren Heimat üblichen Heilmethoden näher beleuchten.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/04/clip_image002.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="clip_image002" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; float: left; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" hspace="12" alt="clip_image002" align="left" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/04/clip_image002_thumb.jpg" width="175" height="244" /></a>Es ist bekannt, dass umherziehende Mönche in den von ihnen besuchten Häusern viel Wissen über die Zubereitung von Getränken und Salben gegen bestimmte Erkrankungen hinterließen. Das wird, ausgehend vom Kloster Östringfelde, in unserer Gegend nicht anders gewesen sein. Nach dem Niedergang vieler Klöster wurden die Mönche abgelöst von weltlichen Heilern, die von Ort zu Ort zogen und nicht selten auch auf Jahrmärkten auftraten. Jedermann kennt die Geschichte von einem der berühmtesten dieses Gewerbes, dem Dr. Eisenbarth. Ob es sich in allen Fällen um Scharlatane handelte können wir heute kaum noch beurteilen. In unserer unmittelbaren Umgebung stoßen wir im Jahr 1806 auf einen Vertreter dieses Berufsstandes. Im „Jeverschen Wochenblatt” vom 21. April 1806 ist zu lesen: <i>„Ich mache hierdurch all denen, welche sich Aderlassen, Zähne ausziehen, Schröpfen oder Kopfsetzen lassen wollen, bekannt, wie ich ihnen zu jederzeit für billige Bezahlung dienen kann. Da man mir doch nicht mehr als die Frauenspersohnen, die es doch nicht gelernt und nicht wissen wo sie die Köpfe setzen sollen, und Leuten Blasen brennen und doch kein Blut heraus bringen, zu bezahlen braucht. Die mich im Lande benöthigt sind brauchen nur zu schicken, indem mein Sohn das Rasieren wahrnehmen kann und ich alle Tage bereit bin zu dienen.”</i></p>
<p><i>Jever. Weber, Bader.</i></p>
<p><span id="more-4716"></span></p>
<p>Schon am 31. März des gleichen Jahres bietet ein Zahnarzt seine Künste an:</p>
<p><i>„Der allhier angekommene priv. Zahnarzt von Freyberg, welcher sich schon bei vielen Hohen und Niedern kunstreich hervorgetan hat, wie es denn auch von Universitätsprofessoren und Physicis, von welchen er sich examinieren lassen, die herrlichsten und besten Attestaten aufzuweisen sich im Stande findet, bietet dem geehrten Publiko seine Dienste an und empfielt sich andurch allen hohen und geneigten Gönnern mit seiner Kunst bestens.”</i></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/04/clip_image004.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="clip_image004" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; float: left; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" hspace="12" alt="clip_image004" align="left" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/04/clip_image004_thumb.jpg" width="219" height="244" /></a>Zahnarzt Freyberg kann, wie er weiter anbietet, mit seinen Instrumenten schwarze Zähne an denen der Brand überhand genommen hat, wieder völlig weiß machen. Er bietet an, Zähne mit ausserordentlicher Geschicklichkeit heraus zu nehmen und einzelne Zähne, auch ganze Reihen auf geschickteste Art einzusetzen. Auch Schäden im Mund wie Mundfäule, Skorbut und Gewächse am Zahnfleisch, also alles was zur Zahn-Chirurgie gehört, kann er vortrefflich heilen. Er bietet weiterhin verschieden Pülverchen gegen Zahnschmerz und für Kleinkinder Balsam an damit sie ihre Zähne gut und leicht bekommen und behauptet, wackelnde Zähne in kurzer Zeit wieder befestigen zu können.</p>
<p>Der Hauptgrund weshalb die Hilfe des Arztes selten in Anspruch genommen wurde, lag vielmehr in dem Umstand, dass das „vor´n Doctor liggen” so viel Geld kostet schreibt Dr. Goldschmidt in dem Buch: „Volksmedizin im Nordwestlichen Deutschland”. Erschienen 1854.</p>
<p><b></b></p>
<p><b></b></p>
<p><b></b></p>
<p><b></b></p>
<p><b></b></p>
<p><b>Medizin gab´s beim Pastoren</b></p>
<p>Im vorstehenden Abschnitt berichtete ich über die Abneigung vieler Erkrankter, einen Arzt aufzusuchen. Der Hauptgrund war Geldmangel. Besonders auf der Geest mit seinen geringeren Erträgen in der Landwirtschaft reichte es manchmal nur knapp für die wichtigsten Bedürfnisse der Menschen. Für wenige galt: „was billig ist taugt nichts”. Dies wird in einer Erzählung von Dr. Goldschmidt besonders deutlich. Da kam ein Marschbauer in die Apotheke um Medizin für seine kranke Frau zu erwerben. Der Apotheker nannte den Preis worauf der Bauer rief: <i>„Watt man sebentein Grote? (alte Währungseinheit) Watt kann so`n Schite helpen! Un min Fro is so slimm, und hätt de välen littgen Kinner.”</i> Damit warf er das Glas mit der Medizin in hohem Bogen auf die Strasse und ging zu einem anderen Arzt.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/04/clip_image006.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="clip_image006" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; float: left; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" hspace="12" alt="clip_image006" align="left" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/04/clip_image006_thumb.jpg" width="244" height="244" /></a>In späteren Jahren hatte der Arzt das Amt in Jever zu verständigen, wenn er die Ausbreitung einer ansteckenden Krankheit befürchtete. Auf Sitzungen die in der Regel einmal in der Woche stattfanden, wurde von dem größtenteils aus medizinischen Laien bestehendem Gremium entschieden, wie man vorgehen wollte. Heinrich Wille schreibt dazu: „So wurde zum Beispiel beschlossen, ein Medikament, vermutlich ein Allheilmittel, in den ländlichen Kirchspielen bei den Pfarrern zu deponieren. Wenn in einer Familie eine Erkrankung aufgetreten war von der die Angehörigen annahmen, dass sie durch das beim Pfarrer deponierte</p>
<p>Im April 1794 war der Kaiserlichen Regierung angezeigt, dass im Jeverland Scharlachfieber ausgebrochen sei. Daraufhin erschien in den „Jeverschen Nachrichten” folgende, gekürzt wiedergegebene Anzeige: </p>
<p><i>„Dem Publico wird solches hierdurch eröffnet, und zur Vorbeugung einer weiteren Umgreifung der Krankheit nachfolgende Verhaltensregeln vorgeschrieben.</i></p>
<p><i>1. Soll keiner ohne erforderlichen Beruf zu solchen Kranken gehen, am wenigsten diejenigen, welche eine besondere Furcht vor dieser Krankheit bey sich spüren.</i></p>
<p><i></i></p>
<p><i></i></p>
<p><i></i></p>
<p><i></i></p>
<p><i>2. Alle diejenigen, deren Beruf oder sonstige Verhältniße es erfordern, um solche Patienten zu seyn, müßen zuvor ein Glas Wein oder Brantwein trinken und können sich durch Waschen und Ausspülung des Mundes mit Eßig, durch Rauch- oder Schnupftobak, durch fleißiges Oefnen der Fenster und Thüren und durch oft wiederholtes Räuchern mit Eßigdampf vor die Ansteckung praeservieren und weilen.”</i></p>
<p>Im Weiteren gibt es Empfehlungen im Umgang mit Verstorbenen. <i>„Die Leichen sollen nicht entkleidet und baldigst beerdigt werden. Die Särge sollen gut verpicht und die Fugen zwischen Untherteil und Deckel mit Löschpapier belegt werden, welches in Eßig getränkt worden&#8230; Personen die mit Kranken in Berührung kamen, z.B. bey der Pflege, sollen sobald sie sich nicht wohlfühlen einen Arzt aufsuchen und bey dem ersten Anfang diensame Mittel gebrauchen.</i></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/04/clip_image008.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="clip_image008" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; float: left; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" hspace="12" alt="clip_image008" align="left" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/04/clip_image008_thumb.jpg" width="244" height="225" /></a>Die Einwohner von Schortens mussten zu dieser Zeit bei Erkrankung die Ärzte in Jever aufsuchen. Zu Hausbesuchen kamen diese mit der Pferdekutsche. Der Medizinalrat Dr. med. Scherenberg führte dann im Jahr 1895 das Motorzeitalter im Jeverland ein. Er er- warb einen Motorwagen der Firma Benz &amp; Co., Mannheim. Unser Heimatfreund Fritz Bentlage wusste zu berichten: „Das Fahrzeug war vorne mit zwei großen Karbidlampen ausgerüstet und das Nummernschild trug die Aufschrift „Oldenburg 1”. Die Gangschaltung befand sich an der Außenseite des Wagens.” Das 20. Jahrhundert brach an, bevor in Schortens die Bemühungen zur Niederlassung eines Arztes aufgenommen wurden. Im Protokoll des Gemeinderats vom Februar 1900 ist zu lesen: <i>„Der Gemeinderat hält die Niederlassung eines Arztes in Schortens für wünschenswert und beauftragt den Gemeindevorsteher, dies in Fachzeitungen bekannt zu machen.”</i></p>
<p>Die Bemühungen blieben ohne Erfolg und scheiterten wohl in Anbetracht der Anzahl Einwohner an dem zu erwartenden Einkommen. Der Gemeinderat fasste darum im Jahr 1902 folgenden Beschluss: <i>„Auf Antrag beschließt der Gemeinderat, einem sich in Schortens niederlassenden Arzte für ein Jahr eine Gesamteinnahme aus seiner ärztlichen Praxis von 3000 Mark zu gewährleisten. Sollte die Einnahme hinter dieser Summe zurückbleiben, so hat die Gemeinde das Fehlende hinzu zuschießen.”</i></p>
<p>Auch mit dieser Einkommensgarantie blieben die Bemühungen anscheinend ohne Erfolg. Das Protokoll einer Sitzung aus dem Jahr 1906 sagt aus: <i>„ Dem Dr. Thyen, der sich in Schortens niederlassen wollte, jedoch am Tage seiner Ankunft wieder abreiste, war derzeit ein Vorschuß von 400 Mark bewilligt. Hiervon sind mit erheblicher Mühe 150 Mark wieder beigetrieben. Nun ist Thyen mit Hinterlassung einer großen Schuldenlast kürzlich verstorben, so daß es ausgeschlossen, den Restbetrag zurückzuerhalten. Der Gemeinderat beschließt, den Betrag zum Abgang zu bringen.”     </p>
<hr />
<p></i></p>
<p><strong>Literatur:</strong> </p>
<p>Heinrich Wille, Personen und Persönlichkeiten aus dem Jeverland, Seite 19</p>
<p>Jonas Goldschmidt: Volksmedizin im Nordwestlichen Deutschland</p>
<p>Gemeinderatsprotokolle versch. Jahrgänge. </p>
<p>Jeversches Wochenblatt versch. Jahrgänge. Seiten 48, 253, 259, 261</p>
<p><strong>Persönliche Auskünfte:</strong> </p>
<p>Fritz Bentlage   </p>
<hr />
<p>Der Aufsatz wurde erstellt von Alfred Amman</p>
<p>Schortens, April 2010 </p>
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