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	<title>Schortens &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Schortens &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Ehrenamtskarte an engagierte Schortenser Bürger vergeben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 18:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[ANERKENNUNG Bürgermeister Gerhard Böhling appelliert an Vereine und Verbände, Vorschläge einzureichen SCHORTENS/JS &#8211; Ehrenamtliche Arbeit ist per Definition ein freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Um in Niedersachsen die Menschen, die sich ehrenhaft und unbezahlt für die Allgemeinheit einsetzen, zu belohnen, hat das Land im Jahr 2007 die Ehrenamtskarte ins Leben gerufen. &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/ehrenamtskarte-an-engagierte-schortenser-brger-vergeben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ehrenamtskarte an engagierte Schortenser Bürger vergeben“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ANERKENNUNG Bürgermeister Gerhard Böhling appelliert an Vereine und Verbände, Vorschläge einzureichen</strong></p>
<p>SCHORTENS/JS &#8211; Ehrenamtliche Arbeit ist per Definition ein freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Um in Niedersachsen die Menschen, die sich ehrenhaft und unbezahlt für die Allgemeinheit einsetzen, zu belohnen, hat das Land im Jahr 2007 die Ehrenamtskarte ins Leben gerufen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/freiwkarte.png" rel="lightbox"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="freiwkarte" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/freiwkarte_thumb.png" alt="freiwkarte" width="592" height="376" border="0" /></a></p>
<p>Zum mittlerweile dritten Mal wurden am Montag in Schortens diese Karten an 16 Bürger verteilt, die sich in der Stadt ehrenamtlich für Vereine, Verbände und Kirchengemeinden engagieren. Bei der Feierstunde in der Accumer Mühlenscheune würdigte Gerhard Böhling die Männer und Frauen, ohne die die Arbeit in den aufs Ehrenamt angewiesenen Organisationen gar nicht möglich sei. Der Bürgermeister verteilte Urkunden und Karten an folgende Personen: <span style="color: #ff0000;"><a title="Bilder von Annelene Sinske, Helga Meyer, Ilse Detjen anzeigen" href="https://hv-schortens.de/vorstand/">Annelene Sinske, Helga Meyer, Ilse Detjen</a> (alle Heimatverein </span><span style="color: #ff0000;">Schortens),</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-2787"></span></p>
<p>Georg Huisken, Heinz Lutz (Ev.-ref. Kirchengemeinde Accum), Mareike Müller, Timo Müller, Christian Günter Fuss (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder &#8211; Stamm Oestringen), Ingrid Krug, Barbara Steinbach (Gleichstellungsbüro/ &#8222;Die Vitrine&#8220;), Sieglinde Vienup, Meike Oltmanns (Ev. Kirchengemeinde Sillenstede), Petra Gödde, ElkeKuntao), Alfons Birner (Dorftheater &#8222;Die Friesenspieler&#8220;) sowie Barbara Mehnert-Galla (Verlässliche Grundschule Oestringfelde).</p>
<p>Laut Böhling waren vor zwei Jahren zum Auftakt der Aktion in Schortens erstmals 33 Karten verteilt worden, in 2011 waren es elf. Die Karteninhaber erhalten in Niedersachsen und Bremen Vergünstigungen beim Besuch städtischer und privater Einrichtungen, Veranstaltungen und ähnlichem. Die Karte ist personenbezogen, drei Jahre gültig und verlängerbar. &#8211;</p>
<p>Wer die Karte beantragt, muss mindestens 18 Jahre alt sein (für Ehrenamtliche unter 18 Jahren gibt es die Jugendleitercard &#8222;Juleica&#8220;) und eine freiwillig gemeinwohlorientierte Tätigkeit ohne Bezahlung von · mindestens fünf Stunden in der Woche bzw. 250 Stunden im Jahr leisten. Dieses Engagement soll bereits mindestens drei Jahre bestehen oder seit Bestehen der jeweiligen Organisation stattfinden und auch in Zukunft fortgesetzt werden. Auch zahlreiche Schortenser Geschäfte und Dienstleister gewähren den Karteninhabern Rabatte. Die Ehrenamtskarte wird von den teilnehmenden kommunalen Gebietskörperschaften auf Vorschlag verliehen.</p>
<p>&#8222;Melden Sie sich!&#8220;, appellierte Böhling an die Schortenser Vereine und Verbände, ehrenamtlich Tätige für die Karte vorzuschlagen. Der Bürgermeister gab aber zu bedenken, die Karte gebe es &#8222;nicht für jeden, der nur ein bisschen mal was macht&#8220;. Auch die Schortenser Ratsleute haben keinen Anspruch auf die Karte, weil die Lokalpolitiker für ihre Arbeit eine Aufwandsentschädigung erhalten, die Böhling scherzhaft als &#8222;Schmerzensgeld&#8220; bezeichnete.</p>
<p><a href="http://www.freiwilligenserver.de">www.freiwilligenserver.de</a></p>
<p>Quelle: NWZ vom 20.06.12</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Buntes Fest in kleinerem Rahmen</title>
		<link>https://hv-schortens.de/klosterparkfest-2012/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 08:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Klosterpark]]></category>
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					<description><![CDATA[Klosterpark-Freunde organisierten erstmals allein das Familienfest Der Heimatverein Schortens hat mit einem Stand und plattdeutschen Geschichten zum Klosterparkfest 2012 beim RUZ im Klosterpark beigetragen. Rudi Rabe, Ingrid Baron, Helga Meyer, Franz Cornelius Die Gäste waren mit dem reduzierten Programm des Festes zufrieden. Als nächstes in ein Gesundheitsgarten mit Beeten in Organform geplant. OESTRINGFELDE/KAR – Ronald &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/klosterparkfest-2012/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Buntes Fest in kleinerem Rahmen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Klosterpark-Freunde organisierten erstmals allein das Familienfest</p>
<p>Der Heimatverein Schortens hat mit einem Stand und plattdeutschen Geschichten zum Klosterparkfest 2012 beim RUZ im Klosterpark beigetragen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_4929.jpg" rel="lightbox[2804]"><img decoding="async" style="display: inline; border-width: 0px;" title="IMG_4929" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_4929_thumb.jpg" alt="IMG_4929" width="352" height="265" border="0" /></a></p>
<p>Rudi Rabe, Ingrid Baron, Helga Meyer, Franz Cornelius</p>
<p><strong>Die Gäste waren mit dem reduzierten Programm des Festes zufrieden. Als nächstes in ein Gesundheitsgarten mit Beeten in Organform geplant.</strong></p>
<p>OESTRINGFELDE/KAR – Ronald Brandes, Vorsitzender des Vereins Klosterpark-Freunde, und seine Frau, Schriftführerin Brigitte König-Brandes, konnten nur staunen. Der Verein hatte an diesem Wochenende erstmals ohne Unterstützung der Stadt das Familienfest im Klosterpark auf dem Gelände des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) organisiert – und war überwältigt vom Besucherandrang. „Wir hatten noch nicht ganz aufgebaut, da waren schon die ersten Gäste hier“, so König-Brandes. Es sei ein ständiges Kommen und Gehen, so dass sie die Besucherzahl schwer schätzen könne: „Einige hundert Gäste waren das aber bestimmt.“ Das nach dem Rückzug der Stadt reduzierte Konzept habe sich bewährt, so König-Brandes.</p>
<p><span id="more-2804"></span></p>
<p>Besucher hätten berichtet, sich nach 30 Jahren zum ersten Mal wieder den Park angeschaut oder ein Rotkehlchen gesehen zu haben. Brandes hatte zwar gehört, dass gerade die Kunstwiese beim Parkwächterhaus einigen Gästen fehle. „Dafür gab es Lob, dass die Eltern ihre Kinder beim Stelzenlaufen, Pedalofahren oder auf der Rollenrutsche besser beaufsichtigen könnten, weil das Gelände nicht so auseinander gezogen ist.“ Mit der dezenten Hintergrundmusik von Gitarrist Bob Gray sei es ein schöner Familien- Ferienstart. In großer Runde wurden Stockbrot und Marshmallows geröstet, nebenan zauberte ein Luftballonkünstler Papageien aus Ballons.</p>
<p>Auch beim Heimatverein Schortens war man zufrieden mit dem Zuspruch. Die Gäste konnten dort regionalgeschichtliche Literatur erwerben, darunter das Heidmühle-Buch „<a href="https://hv-schortens.de/veroffentlichungen/">Das höchste der Gefühle</a>“ und die Studie „Klosterpark Oestringfelde – Geschichte, Überblick, Bestandsaufnahme“.</p>
<p>Heimatverein und Klosterpark-Freunde planen, einen <a href="https://hv-schortens.de/2012/07/12/heimatverein-besucht-den-klostergarten-beim-ruz/#more-2780">Gesundheitsgarten anzulegen</a>. Die Beete in Form von Organen sollen mit Heilpflanzen bestückt werden. Die <a href="https://hv-schortens.de/vorstand/">stellvertretende Vorsitzende</a>  des Heimatvereins Schortens Ilse Detjen erzählte den Kindern, woher die Glockenblumen kommen, und las die Geschichte vom dicken, fetten Pfannekuchen vor.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_4924.jpg" rel="lightbox[2804]"><img decoding="async" style="display: inline; border-width: 0px;" title="IMG_4924" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_4924_thumb.jpg" alt="IMG_4924" width="349" height="263" border="0" /></a></p>
<p>Die Organisatorin des Standes des Heimatvereins Ilse Detjen (links)</p>
<p>Natur- und Kulturinteressierte ließen sich von Hans-Peter Thiemann vom städtischen Umweltamt durch den Park führen. Er leitete seine Gruppe über einen Teil der für englische Landschaftsparks typischen, tief liegenden und insgesamt 3,8 Kilometer messenden „Brezelwege”, zur <a href="https://hv-schortens.de/2011/05/22/eiben-im-klosterpark-jetzt-besser-geschtzt/">800- jährigen Eibe</a> und zur Turmruine. Thiemann erläuterte die Bedeutung der Baumhöhlen für die zahlreichen Fledermäuse im extensiv gepflegten Klosterpark und ließ die Zuhörer teilhaben an seiner Begeisterung – etwa darüber, dass sich die Wiesen-Flockenblume hier wieder angesiedelt hat.</p>
<p>Quelle: Artikel von Henning Karrasch aus der <a href="http://www.wzonline.de/nachrichten/friesland/newsdetails-friesland/article/buntes-fest-in-kleinerem-rahmen-im-klosterpark.html">WZ vom 24.07.12</a>, Bilder privat</p>
<p><a href="http://www.wzonline.de/fotos.html?event_id=2615">Hier klicken</a>, um weitere Bilder  anzuzeigen</p>
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		<item>
		<title>Heimatverein besucht Klostergarten beim RUZ</title>
		<link>https://hv-schortens.de/heimatverein-besucht-den-klostergarten-beim-ruz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 17:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter fachmännischer Führung von Bernd-Uwe Janssen informierten sich zahlreiche Mitglieder des Heimatvereins Schortens über die hiesige Flora und Fauna. Projekt: &#8222;Gesundheitsgarten des RUZ Schortens&#8220; Ausgangslage: Das RUZ Schortens arbeitet seit vielen Jahren in verschiedenen Unterrichtsprojekten mit Schulen und Kindertagesstätten aus Jever, Schortens, Wangerland und Wittmund zusammen. In einem barrierefreien Schaugarten, dem so genannten Klostergarten des &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/heimatverein-besucht-den-klostergarten-beim-ruz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Heimatverein besucht Klostergarten beim RUZ“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter fachmännischer Führung von Bernd-Uwe Janssen informierten sich zahlreiche Mitglieder des Heimatvereins Schortens über die hiesige Flora und Fauna.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0202.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="IMG_0202" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0202_thumb.jpg" alt="IMG_0202" width="506" height="379" border="0" /></a></p>
<p><span id="more-2780"></span></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0206.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="IMG_0206" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0206_thumb.jpg" alt="IMG_0206" width="501" height="375" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0201.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="IMG_0201" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0201_thumb.jpg" alt="IMG_0201" width="501" height="375" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0205.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="IMG_0205" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0205_thumb.jpg" alt="IMG_0205" width="503" height="376" border="0" /></a></p>
<h2></h2>
<h2>Projekt: &#8222;Gesundheitsgarten des RUZ Schortens&#8220;</h2>
<h3></h3>
<h3>Ausgangslage:</h3>
<p>Das RUZ Schortens arbeitet seit vielen Jahren in verschiedenen Unterrichtsprojekten mit Schulen und Kindertagesstätten aus Jever, Schortens, Wangerland und Wittmund zusammen. In einem barrierefreien Schaugarten, dem so genannten Klostergarten des RUZ, werden gute Beispiele für eine naturnahe Gartengestaltung präsentiert. Der Garten wird auch für Projekte mit Schulklassen genutzt, z.B. für das Kartoffelprojekt mit Grundschulklassen. Im Kräutergarten sind zahlreiche verschiedene Arten von Gewürz- und Heilkräutern zu finden. Dieser Kräutergarten wurde bislang jedoch noch nicht intensiv in Projekte mit Schulklassen und anderen Zielgruppen einbezogen. Das soll sich ändern!</p>
<h3>Entwicklungsziel:</h3>
<p>Der Bereich der derzeitigen Kräuterbeete wird nach dem Vorbild des Apothekergartens im Schulbiologiezentrum Hannover vollständig umgestaltet:<br />
&#8211; Auf einem zentralen Platz wird eine ca. 3m große Mosaik-Pflasterskulptur in Form eines Körperumrisses mit Darstellung der Organe hergestellt.<br />
&#8211; Um den zentralen Platz herum werden die Heilpflanzen in Themenbeeten den Organen zugeordnet, in denen sie ihre hauptsächliche Wirkung entfalten. So wird es ein &#8222;Herz-Kreislauf-Beet&#8220;, ein &#8222;Lungenbeet&#8220; usw. geben. Eine Beratung durch Fachapotheker für OffizinPharmazie gewährleistet eine sinnvolle Auswahl und fachlich korrekte Zuordnung der Heilpflanzenarten zu den Organen.<br />
Der Gesundheitsgarten soll für verschiedene Zielgruppen nutzbar gemacht werden:<br />
&#8211; für Schulklassen aller Altersstufen und für Oberstufenkurse (Gymnasien und berufsbildende Schulen) im Rahmen von Unterrichtsprojekten, insbesondere für Schulen aus Jever, Schortens, Wangerland und Wittmund;<br />
&#8211; für die Ausbildung von Pharmazeutisch-Technischen Assistenten, in Kooperation mit den regionalen PTA-Schulen;<br />
&#8211; für Kurse in der Erwachsenenbildung, in Kooperation mit der Volkshochschule FrieslandWittmund;<br />
&#8211; für Fortbildungen von Apothekern, Ärzten und Heilpraktikern, in Kooperation mit den regionalen Verbänden.</p>
<h3>Zu finanzierende Aufwände:</h3>
<ul>
<li>Pflasterung des zentralen Platzes</li>
<li>Erstellen einer Mosaik-Pflasterskulptur</li>
<li>Entfernung der vorhanden Pflanzen im Bereich der neu anzulegenden Pflasterfläche</li>
<li>Neuanlage von Pflanzbeeten mit Arzneipflanzen</li>
<li>Zukauf von Pflanzmaterial</li>
</ul>
<p>Wir bitten im Namen des RUZ um einen Zuschuss zur Realisierung des Projekts &#8222;Gesundheitsgarten des RUZ Schortens&#8220;.</p>
<h3>Kontakt:</h3>
<p>Bernd-Uwe Janssen<br />
Ginsterweg 10<br />
26419 Schortens<br />
Tel 04461/891652<br />
Fax 04461/891657<br />
i. rosemeyer@ruz-schortens. de<br />
www.ruz-schortens.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia</title>
		<link>https://hv-schortens.de/gute-erinnerungen-an-die-zeit-bei-olympia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 16:50:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AEG]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Amman]]></category>
		<category><![CDATA[Brunsviga]]></category>
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					<description><![CDATA[SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird. ROFFHAUSEN – Besucher der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/gute-erinnerungen-an-die-zeit-bei-olympia/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung</strong></p>
<p>Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird.</p>
<p>ROFFHAUSEN – Besucher der <a href="https://hv-schortens.de/olympia-ausstellung/" target="_blank">Olympia-Ausstellung</a> des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit anderthalb Jahren. Obwohl er selbst dort von 1953 bis 1956  Feinmechaniker lernte, ist er kein Romantiker, wenn er eines der Exponate in Händen hält.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/peter_wz.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="peter_wz" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/peter_wz_thumb.jpg" alt="peter_wz" width="562" height="466" border="0" /></a><br />
„<a href="https://hv-schortens.de/time_line/" target="_blank">Die Zeit ist durch</a>“, sagt Peter Homfeldt und scheint mit den 1993 geschlossenen Olympia-Werken abgeschlossen zu haben. An seine Zeit dort, immerhin bis 1989, hat er durchweg positive Erinnerungen.</p>
<p><span id="more-2745"></span>Dort begegnete er auch seiner Frau Maria, die anfangs Laufmädchen und später Werkstattschreiberin war. Der gebürtige Lüneburger kam durch seinen zur Kriegsmarinewerft dienstverpflichteten Vater nach Voslapp. Gerne erinnert sich Peter Homfeldt, wie viel Freiheit sie als Kinder „dicht am Deich“ genossen, und an den riesigen Strand.<br />
Die Hälfte seiner Mitschüler sei in den Ruhrbergbau gegangen, erinnert sich Homfeldt. Sein Vater, Elektriker bei Olympia, habe sich für seine Lehrstelle eingesetzt. In der Versuchswerkstatt in Roffhausen wurde er <a href="https://hv-schortens.de/2011/02/04/leidenschaft-fur-die-technik-bleibt/" target="_blank">Alfred Amman</a>, späterer Heimatvereinsvorsitzender und Ausstellungsinitiator, als Lehrling zugeteilt.<br />
Homfeldts weitere Stationen waren die Arbeitsvorbereitung, der Aufbau eines Sonderlagers für Kleinserien von Spezialrechenmaschinen, die Rechenmaschinenkonstruktion und die allgemeine Entwicklungsleitung. Zwölf Jahre war die Wertanalyse sein Betätigungsfeld. Vom Marketing Produktplanung ging er schließlich bis zum Ruhestand 1996 zur AEG nach Oldenburg.<br />
Das Interesse für die Heimatgeschichte wurde bei Peter Homfeldt durch seinen Kollegen, Werkzeugbauer Erhard Harms, geweckt. Für Harms, damals Heimatvereinsvorsitzender, kopierte er 1970 alte Landkarten der Region. Im Ruhestand wurde sein Engagement als Mitglied intensiver, und seit einem Jahr ist Peter Homfeldt einer von zwei Stellvertretern des Vorsitzenden.<br />
Neben der Tätigkeit als Betreuer der Olympia-Ausstellung hat der Heimatkundler als Familienforscher seine Familie bis 1690 zurückverfolgt, und monatlich trifft er sich, zusammen mit Fritz Böhm, mit dem Arbeitskreis „Vertriebene“ der Oldenburgischen Landschaft. Die letztjährige Heimatvereinsausstellung „<a href="https://hv-schortens.de/2011/10/25/ausstellung-zu-gebeinen-aus-dem-klosterpark/" target="_blank">Die Gebeine des Klosterparks</a>“ initiierte er mit.<br />
Obwohl Peter Homfeldt kein Sammler ist, fasziniert ihn die miterlebte technische Entwicklung von der Mechanik zum Mikroprozessor. Gerne gibt er seinen Besuchern, von denen im Jahr 2011 immerhin 360 gezählt werden konnten, die acht Kilogramm schwere „Brunsviga“ von 1968 in die Hände und lässt sie sie mit einem modernen, wenige Gramm schweren Rechner vergleichen.<br />
Die Olympia-Ausstellung entstand im Jahr 2008 auf Initiative Alfred Ammans und der damaligen Diplomandin Regina Rüdebusch. Wer die Ausstellung besuchen möchte, kann sich bei Peter Homfeldt oder im TechnologieCentrum Nordwest (TCN) auf eine Liste setzen lassen. Oft kommen auch Schüler- und Radfahrergruppen sowie Klassentreffen. Vielen der Älteren ist Peter Homfeldt bekannt.<br />
Der am häufigsten gehörte Satzanfang sei „Weißt du noch“, denn die meisten Besucher seien an der eigenen Vergangenheit interessiert, und es werde viel erzählt.<br />
Die Olympia-Ausstellung sei ausbauwürdig, findet Peter Homfeldt. Beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur seien vom Heimatverein Förderanträge für kleine Museen gestellt worden. Dann könnte man größere Räumlichkeiten auf dem TCN-Gelände beziehen und die Maschinen könnten von Regalen in Vitrinen wechseln. Höhepunkt der Präsentation sollen sechs Arbeitsplätze werden, an denen Besucher das Maschineschreiben vergangener Zeiten nachempfinden können.</p>
<h6>Quelle: WZ vom 06.07.12, Seite 13</h6>
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		<title>Ursprüngliche Natur wieder hergestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2012 10:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forst Upjever]]></category>
		<category><![CDATA[Ambrosy]]></category>
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		<category><![CDATA[Böhling]]></category>
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					<description><![CDATA[Renaturierung Krickmeere bestehen wieder seit fünf Jahren Es ist das, was man in Neudeutsch eine „Win-Win-Situation nennt“. Grund zum Feiern haben alle Beteiligten. Die Renaturierung der Krickmeere im Upjeverschen Forst ist eine Erfolgsgeschichte geworden, die weit über den Forst hinausgeht. Seit etwa fünf Jahren sind die Krickmeere als Moor in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt. &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/ursprngliche-natur-wieder-hergestellt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ursprüngliche Natur wieder hergestellt“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Renaturierung </strong>Krickmeere bestehen wieder seit fünf Jahren</h3>
<p>Es ist das, was man in Neudeutsch eine „Win-Win-Situation nennt“. Grund zum Feiern haben alle Beteiligten. Die Renaturierung der Krickmeere im Upjeverschen Forst ist eine Erfolgsgeschichte geworden, die weit über den Forst hinausgeht. Seit etwa fünf Jahren sind die Krickmeere als Moor in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt. Das feierten Vertreter der Landesforsten, Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Gerhard Böhling an Ort und Stelle.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_1068.jpg" rel="lightbox[2719]"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="DSC_1068" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_1068_thumb.jpg" alt="DSC_1068" width="331" height="221" border="0" /></a></p>
<p>Als Förster Carsten F. Streufert vor Jahrzehnten anregte, das Moorgebiet wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen, wurde das zunächst als „Spinnerei“ abgetan. Es wäre wohl auch nie etwas daraus geworden, wenn nicht dringend Ausgleichsflächen für Bauvorhaben gesucht worden wären. Mit diesen Ausgleichsflächen konnten solche Projekte finanziert werden. Zusammen mit dem Landkreis wurde ein Kompensationsflächenpool gebildet, der inzwischen über den Landkreis Friesland hinaus aktiv ist.</p>
<p><span id="more-2719"></span></p>
<p>Wie erfolgreich dieser Pool ist, machte Landrat Sven Ambrosy deutlich. Mit 265 Hektar Flächen im Bereich der Landkreise Friesland und Wittmund habe man sehr schnell ein großes Angebot bereitstellen können. Und die großen Bauprojekte in der Region wie der Jade Weser Port, der Jade Weser Park, das Kraftwerk in Wilhelmshaven hätten schnell deutlich gemacht, dass „andere Wege beschritten“ werden müssten. Hier zeige sich, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sein müssten.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_1088.jpg" rel="lightbox[2719]"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="DSC_1088" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_1088_thumb.jpg" alt="DSC_1088" width="326" height="217" border="0" /></a></p>
<p>„Wir bieten in diesem neuen Wirtschaftszweig der Landesforsten ein ‚Rundum Sorglospaket’ für die Wirtschaft. Wir können nicht nur Flächen zur Verfügung stellen, wir kümmern uns auch nachhaltig um die Pflege“, betonte Dr. Klaus Merker Präsident der Niedersächsischen Landesforsten in seinem Grußwort.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_1069.jpg" rel="lightbox[2719]"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="DSC_1069" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_1069_thumb.jpg" alt="DSC_1069" width="325" height="217" border="0" /></a></p>
<p>Froh, dass mit dem Jubiläum auch ein Beobachtungssitz und Informationstafeln angebracht wurden, zeigte sich Bürgermeister Gerhard Böhling. Er wies darauf hin, dass die Bevölkerung hier in der Region eng mit dem Wald verbunden sei. Und immer wieder habe er Anfragen von besorgten Bürgern erhalten, was denn der Kahlschlag im Forst bedeute. Diese Anfragen wird es dank der Infotafeln wohl nicht mehr geben.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_1075.jpg" rel="lightbox[2719]"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="DSC_1075" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/06/DSC_1075_thumb.jpg" alt="DSC_1075" width="329" height="219" border="0" /></a></p>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/tv/?bcpid=1902589349&amp;bckey=AQ~~,AAAAAGL7LqU~,aXlKNnCf9d8x0h3MNW01qaVzbYtjKGM7&amp;bclid=23977590001&amp;bctid=1680415832001" target="_blank">Video Krickemeere ansehen</a>:<br />
Jever, 8. Juni 2012: Seit etwa fünf Jahren sind die Krickmeere als Moor in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt. Das feierten jetzt Vertreter der Landesforsten, Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Gerhard Böhling an Ort und Stelle.</p>
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		<title>Die Kirschen aus dem Branntwein hatten es in sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Albrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsleben]]></category>
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		<category><![CDATA[Johann]]></category>
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		<category><![CDATA[Ut mine Jungenstid]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag Hermann Lüers]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Menke]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Veranstaltungserie „Plattdeutsch hat Zukunft“ konnte der Vorsitzende Michael Kunz vom Heimatverein Schortens eine große Zuhörerzahl und die Referenten Horst Janßen und Werner Menke im Bürgerhaus Schortens begrüßen. Menke stellte das neue Buch „Ut mine Jungenstid“ von Albrecht Drost vor, das erstmals im 19. Jahrhundert erschien und die Kindheitsgeschichte des Johann Albrecht Drost &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/die-kirschen-aus-dem-branntwein-hatten-es-in-sich/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Kirschen aus dem Branntwein hatten es in sich“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Veranstaltungserie „Plattdeutsch hat Zukunft“ konnte der Vorsitzende Michael Kunz vom Heimatverein Schortens eine große Zuhörerzahl und die Referenten Horst Janßen und Werner Menke im Bürgerhaus Schortens begrüßen. Menke stellte das neue Buch „Ut mine Jungenstid“ von Albrecht Drost vor, das erstmals im 19. Jahrhundert erschien und die Kindheitsgeschichte des Johann Albrecht Drost aus Jever beschreibt. In mühevoller Detektivarbeit konnte Menke die anonym gehaltenen Namensangaben den Personen zuordnen. Die Erzählungen aus dem Alltagsleben von vor 180 Jahren regten die Zuhörer zum Vergleichen mit der Neuzeit an.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0979.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0979" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0979_thumb.jpg" alt="k-109_0979" width="362" height="272" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Horst Janßen stellte Albrecht und Diedrich vor, zwei unzertrennliche Freunde. Sie teilten sich Freud und Leid. Wenn einer einen Apfel bekam und der andere hatte keinen, ging er von Hand zu Hand. Es wurde so lange daran gebissen bis vom ganzen Apfel nichts mehr übrig war. Oder ein Stück geschenkter Kandis ging von Mund zu Mund, beißen ausgeschlossen. Aus Neugier guckten beide gerne bei Schmidhamer vorbei. Nicht nur wegen seiner besonders schönen Tauben, sondern auch wegen der vielen Getränke, hier besonders der Kirschbranntwein. „Jungens, wenn ji Kirschen eten willt, holt jo een depen Teller un maakt Puderzucker up“. Die vom Branntwein befreiten Kirschen luden zum großen Essen ein. Das Ergebnis: Volltrunkenheit und am nächsten Tag Unfähigkeit in der Schule.</p>
<p><span id="more-2685"></span></p>
<p>Nachdenklich wirkte die Erzählung von der getöteten „Prükduuv“. Albrecht hatte ein Taubenpärchen erhalten. Während der Brutzeit kehrte das Weibchen nicht mehr zurück. Nachforschungen ergaben, dass die Taube von der Katze des Doktors Wolf getötet und schon halb gefressen wurde. Albrecht und Diedrich ersannen einen Rachefeldzug. Alle Katzen im Umkreis sollten mit ihrem Leben büßen. An Hagedornhecken wurden Schlingen aufgestellt, und insgesamt sieben Katzen wurden in der Herrgottsfrühe von den beiden Jungen eingesammelt und begraben.</p>
<p>Das Buch ist im Handel oder beim Verlag Hermann Lüers, Jever, unter ISBN 978-3-981 3621-6-9 erhältlich.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0978.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0978" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0978_thumb.jpg" alt="k-109_0978" width="341" height="257" border="0" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0982.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0982" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0982_thumb.jpg" alt="k-109_0982" width="342" height="258" border="0" /></a></p>
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		<title>Plattdeutscher Abend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 09:46:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Albrecht Drost]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatverein]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Janßen]]></category>
		<category><![CDATA[Jever]]></category>
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		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
		<category><![CDATA[Ut mine Jungenstid]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Menke]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Heimatverein Schortens veranstaltet am Donnerstag, dem 10. Mai um 19:30 Uhr wieder einen Plattdeutschen Abend. Horst Janßen wird in seiner Art Geschichten aus dem täglichen Leben zu Gehör bringen. Aus dem im Lüers-Verlag erschienen Buch &#8222;Ut mine Jungenstid&#8220; werden Kindheitserinnerungen des Albrecht Drost aus Jever wach. Der Autor Werner Menke gibt im Bürgerhaus Schortens, Raum &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/plattdeutscher-abend/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Plattdeutscher Abend“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Heimatverein Schortens veranstaltet am Donnerstag, dem 10. Mai um 19:30 Uhr wieder einen Plattdeutschen Abend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2672 alignnone" title="120510_Plattlesung_Janssen_Seite_3" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/120510_Plattlesung_Janssen_Seite_3-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/120510_Plattlesung_Janssen_Seite_3-198x300.jpg 198w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/120510_Plattlesung_Janssen_Seite_3.jpg 303w" sizes="auto, (max-width: 198px) 85vw, 198px" /><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Jan%C3%9Fen-199x300.jpg" rel="lightbox[2671]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Jan%C3%9Fen-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p>Horst Janßen wird in seiner Art Geschichten aus dem täglichen Leben zu Gehör bringen.</p>
<p>Aus dem im Lüers-Verlag erschienen Buch &#8222;Ut mine Jungenstid&#8220; werden Kindheitserinnerungen des Albrecht Drost aus Jever wach. Der Autor Werner Menke gibt im Bürgerhaus Schortens, Raum 3 weitere Einblicke in dieses Buch. Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</p>
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		<title>Franz Cornelius zum Ehrenmitglied ernannt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 21:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenmitglied]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Cornelius]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatverein]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Samstag wurde Franz Cornelius wegen seiner Verdienste für den Heimatverein Schortens zum Ehrenmitglied ernannt. Der Vorstand würdigt hiermit seine über fünf Jahrzehnte geleistete Arbeit als Mitglied, im Vorstand und im Ehrenrat.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag wurde Franz Cornelius wegen seiner Verdienste für den Heimatverein Schortens zum Ehrenmitglied ernannt.</p>
<p>Der Vorstand würdigt hiermit seine über fünf Jahrzehnte geleistete Arbeit als Mitglied, im Vorstand und im Ehrenrat.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG15563.jpg" rel="lightbox[2642]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2646" title="Michael Kunz und Franz Cornelius" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG15563-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG15563-300x225.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG15563.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p><span id="more-2642"></span><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1559.jpg" rel="lightbox[2642]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2647" title="CIMG1559" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1559-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1559-300x225.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1559.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1561.jpg" rel="lightbox[2642]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2648" title="CIMG1561" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1561-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1561-300x225.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1561.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1560.jpg" rel="lightbox[2642]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2649" title="CIMG1560" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1560-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1560-300x225.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/CIMG1560.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
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		<title>Paaskefüür</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 20:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Amman]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatverein]]></category>
		<category><![CDATA[Paask]]></category>
		<category><![CDATA[Paask-Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Paaskefüür]]></category>
		<category><![CDATA[Paasken]]></category>
		<category><![CDATA[Paasken-Stuten]]></category>
		<category><![CDATA[Passah]]></category>
		<category><![CDATA[pesach]]></category>
		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo Heimatfreunde, wir unterhielten uns beim Stammtisch über Osterbräuche, u. a. über den Begriff Paaskefüür. Da die Herkunft des Begriffs den Anwesenden nicht ganz klar war, hier die Erklärung aus dem Wilhelmshavener Heimatlexikon: Paask oder Paasken ist die alte Bezeichnung für das Osterfest bei den Friesen, abgeleitet von Passah nach dem hebräischen pesach (Übergang). Ein &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/paaskefuur/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Paaskefüür“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Heimatfreunde,</p>
<p>wir unterhielten uns beim Stammtisch über Osterbräuche, u. a. über den Begriff Paaskefüür. Da die Herkunft des Begriffs den Anwesenden nicht ganz klar war, hier die Erklärung aus dem Wilhelmshavener Heimatlexikon:</p>
<p>Paask oder Paasken ist die alte Bezeichnung für das Osterfest bei den Friesen, abgeleitet von Passah nach dem hebräischen pesach (Übergang). Ein Auricher Jahrmarkt der acht Tage nach Ostern stattfindet, heißt Paasachten. Zu Ostern wurde früher der Paasken-Stuten oder das Paask-Brot gebacken, das dem harten ungesäuerten Weißbrot der Juden entsprach.</p>
<p>Vielleicht ist diese Erklärung dem einen oder anderen noch interessant.</p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: xx-small;"><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Osterhase</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 07:45:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Hase ist das Tier der Liebesgöttin Aphrodite, sowie der germanischen Erdgöttin Holda. Der Hase ist aber nicht nur Götterbote, er ist auch –wie das Ei – ein Zeichen für Leben und Fruchtbarkeit. Hasen bekommen im Frühjahr sehr viele Junge, das heißt, sie schenken Leben. Sahen die Menschen früher die Hasenmütter mit ihren Jungen, wussten &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/der-osterhase/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der Osterhase“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hase ist das Tier der Liebesgöttin Aphrodite, sowie der germanischen Erdgöttin Holda. Der Hase ist aber nicht nur Götterbote, er ist auch –wie das Ei – ein Zeichen für Leben und Fruchtbarkeit.</p>
<p>Hasen bekommen im Frühjahr sehr viele Junge, das heißt, sie schenken Leben. Sahen die Menschen früher die Hasenmütter mit ihren Jungen, wussten sie, dass der Winter vorüber war. Jeder kennt ihn als den Überbringer der Ostereier, nach denen Kinder zum Frohsinn der Erwachsenen so eifrig suchen. Doch nicht immer versteckte der Osterhase die Eier. Noch im vorigen Jahrhundert war der eierlegende Osterhase in einigen Teilen Deutschlands völlig unbekannt.</p>
<p>Der Osterhase hatte in meiner Kindheit noch eine andere Bedeutung, die in jedem Jahr von ganz besonderer Bedeutung war. Sichteten wir Kinder vor Ostern den Osterhasen, durften wir, zumindestens die Jungen,  kurze Hosen anziehen. Dabei spielte es keine Rolle, ob noch Eis und Schnee lag. Trotz heftiger Proteste der Mütter wurden kurze Hosen angezogen. Blasenerkältungen wurden missbilligend in Kauf genommen. Wir Jungen kehrten den dicken Hermann, den abgehärteten „Germanen“ heraus und wollten damit wohl auch einen guten Eindruck bei den Mädchen hervorrufen. Ja, so war es früher! Und was ist heute? Gibt es noch kurze Hosen?</p>
<p><span id="more-2601"></span></p>
<p>Eine Generation weiter: Die Zeit der kurzen Hosen ist vorbei. Die eigenen Kinder erfreuten sich jetzt an dem Osterhasen. Der Osterspaziergang im Wald mit der ganzen Familie, mit den Schwägerinnen, Schwägern und deren Kindern  und den Omas und Opas versprach ein unvergessenes Erlebnis. Ein Opa ging ganz unauffällig voraus und ließ hier und dort ein buntes Osterei fallen. Erst mit einem zeitlichen Abstand wurden die Kinder losgelassen und mit einem großen Gejuchze die Ostereier eingesammelt und bei den Omas abgegeben. Sie kamen nicht dahinter, dass dieselben Eier immer wieder von neuem ausgelegt wurden. Die Freude war riesengroß, sie schwärmten von über 100 Ostereiern. Dabei hatten nur 20 Ostereier die Reise in den Wald angetreten. Den Kindern war die Freude anzumerken. Zu Gute kam ihnen, sie kannten noch nicht das kleine 1 x 1. Und heute? Kinder in dem Alter wandern nicht mehr in den Wald, höchstens kurz durch den Klosterpark.</p>
<p>Die Herkunft des Osterhasen wird frühestens im 17. Jahrhundert beschrieben. Die Ursprünge der Verbindung des Osterhasen mit Ostern – und vor allem mit der Eierherstellung – sind jedoch unklar.</p>
<p>Das eigentliche christliches Symbol des Osterfestes ist das Lamm. Der Osterhase könnte von einem mehr als schlecht gezeichneten Lamm bzw. einem „verbackenen“ Osterlamm herstammen. Dies erklärt zwar den Hasen, aber nicht den Grund, warum er die Eier bringt. Das Ostereiersuchen entwickelte sich im städtischen Bereich und auch die Mär, der Osterhase würde die Eier legen. Bauernkinder hätten eine solche Geschichte nicht geglaubt. Wie sollten auch Hasen Eier legen, das ist doch das Hauptgeschäft der Hennen.</p>
<p>Soll man den Geschichten Glauben schenken, der Osterhase hätte zusätzlich zum schweren Geschäft des Eierlegens auch noch das Bemalen derselben an sich gezogen, so soll hierzu Näheres beschrieben werden. Die ersten Osterhasen haben womöglich dieses Geschäft noch beherrschen können (die Bevölkerungsdichte war längst nicht so groß wie heute),  im Hinblick auf die immer größer werdende Belastung mussten sie aber diese Arbeit auf die Mütter und Omas übertragen. Den heute vielfach im Handel befindlichen Farbmitteln sind die Farbstoffe und Rezepte aus Küche und Garten vorzuziehen. Unsere Mütter bevorzugten zur Färbung Zwiebelschalen, die Eier wirkten wunderbar braun. Sollten sie rot werden, wurden sie in Rote-Beete-Saft getaucht. Petersilie machte die Eier grün, Wurzeln aus der Miete geholt verhalfen den Eiern zur orangegelben Farbe. Mit einer Speckschwarte erhielten die Ostereier den richtigen Glanz. Am besten eigneten sich weiße Eier zum Färben.</p>
<p>Ausgeblasene Ostereier eignen sich hervorragend zum Bemalen. Wir Kinder und auch unsere Kinder waren mit Begeisterung dabei, mit einem spitzen Gegenstand oben und unten kleine Löcher zu pieksen. Mit viel Puste und aufgeblähten Backen (oder sagt man Wangen?) wurde der Inhalt über eine bereitstehende Schüssel geblasen. Kreativität war gefragt, schöne Muster frei nach Picasso, Blumen oder Sprüche waren sehr begehrt. Ausgeblasene und bemalte Ostereier haben den großen Vorteil gegenüber den hart gekochten Eiern, dass sie Generationen überdauern können. Gekochte Eier müssen gegessen werden, jede noch so schöne Dekoration geht dabei unwiederbringlich verloren. Bei einem Besuch in einer Mecklenburgisch-Vorpommerschen Bauernstube konnte ich ausgeblasene und wundervoll bemalte Ostereier aus dem 19. Jahrhundert bewundern.</p>
<p>Das Eierwerfen oder „Eiertrüllen“ war in meiner Kindheit in Mode. Auf einer Weide noch frei von „Kohschiet“ wurden die Eier in die Luft geworfen. Gewonnen hat, dessen Ei nach dem Aufprall auf den Boden noch heil geblieben oder nach mehreren Würfen am wenigsten kaputt war. Auf dem Eierberg im Klosterpark fand das beliebte „Eiertrüllen“ statt. Auch hier galt, wer sein Ei heil herunter bekam durfte von seinem „Gegner“ das angeknackte Ei nehmen. Angeknackte Eier wurden sofort verzehrt, dabei kamen oftmals 10 und mehr Eier in den Verdauungstrakt. Von aufgekommenen Eiweißvergiftungen ist mir nichts bekannt geworden.</p>
<p>Ich wünsche schöne Ostereier!</p>
<p>Rudi Rabe</p>
<p>05.04.2012</p>
<p>Gründonnerstag, Vorgetragen beim Klönschnack im Friesenhof</p>
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