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	<title>Carsten Streufert &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Carsten Streufert &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Ostpreußen &#8211; so weit und doch so nah</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Ännchen von Tharau]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen schön bebilderten Vortrag über seine Reise nach Ostpreußen hielt Carsten Streufert vor den Heimatfreunden. Er verglich dabei die Naturräume des Jeverlandes und Ostfrieslands mit den ostpreußischen Landschaften. Es sei nicht nur die Bezeichnung ’ost’, auf die sich Gemeinsamkeiten reduzierten. Beide Regionen lägen an der See, hätten eine hochentwickelte Fischerei, Handelsschifffahrt und Werftindustrie besessen. Hier &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/ostpreuen-so-weit-und-doch-so-nah/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ostpreußen &#8211; so weit und doch so nah“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einen schön bebilderten Vortrag über seine Reise nach Ostpreußen hielt Carsten Streufert vor den Heimatfreunden. Er verglich dabei die Naturräume des Jeverlandes und Ostfrieslands mit den ostpreußischen Landschaften. Es sei nicht nur die Bezeichnung ’ost’, auf die sich Gemeinsamkeiten reduzierten.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-025.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="HV Ostpreußen 025" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-025_thumb.jpg" border="0" alt="HV Ostpreußen 025" width="375" height="251" /></a></p>
<p>Beide Regionen lägen an der See, hätten eine hochentwickelte Fischerei, Handelsschifffahrt und Werftindustrie besessen. Hier wie dort habe man das Land entwässern müssen, um darauf Hochleistungsrinder und berühmte Pferderassen zu züchten. Seinen Besuch in Trakehnen hatte Streufert auch dokumentiert.</p>
<p><span id="more-1627"></span></p>
<p>Das “Land der dunklen Wälder sei ursprünglich nicht so waldreich gewesen, wie man annehme sollte. Je weiter man nach Osten komme, desto kräftiger werde das Wild. Auch in Ostfriesland habe es bis ins 19. Jahrhundert Wölfe und viel Rotwild gegeben, auf Geflügel sei die Jagd frei gewesen.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-028.jpg"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="HV Ostpreußen 028" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-028_thumb.jpg" border="0" alt="HV Ostpreußen 028" width="374" height="243" /></a></p>
<p>In Ostpreußen habe sich im Laufe der Jahrhunderte ein buntes Völkergemisch angesiedelt, zu dem Salzburger Protestanten, niederländische Katholiken, Juden und Pfälzer gehörten. Ähnlich sei man in Ostfriesland vorgegangen, um das Land urbar zu machen. Der Referent verwies auf seine “politisch unkorrekte” Karte, auf der Ostpreußen noch als “unter polnischer” und “sowjetischer Verwaltung” stehend bezeichnet wurden. Im polnischen Teil Ostpreußens gebe es seit den 70ern Heimwehtourismus, im russischen Oblast Kaliningrad allerdings weiterhin Sperrgebiete. Von Hunderten von Dörfern sei nicht mehr als ein Steinhaufen übrig geblieben. Carsten Streufert reiste von Marienburg, Königsberg, dem Ostseebad Cranz, dem Elchwaldgebiet und Trakehnen bis in die Rominter Heide, ehemals kaiserliches Jagdrevier.</p>
<p>In Cranz wurde Bernstein gesammelt, der Vortragende steuerte Fotos aus dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg bei.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-027.jpg"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="HV Ostpreußen 027" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-027_thumb.jpg" border="0" alt="HV Ostpreußen 027" width="393" height="260" /></a></p>
<p>Kaliningrad zeige den typischen Plattenbaustil der Breschnew-Ära. Manchen Einwohnern sei der deutsche Name lieber, was Streufert anhand eines Kfz-Kennzeichens darlegte. Michail Iwanowitsch Kalinin habe als formelles Staatsoberhaupt der UdSSR alle Befehle Stalins abgezeichnet. Da Ljudmila Alexandrowna Putina, die Ehefrau Wladimir Putins, aus Kaliningrad stamme, habe sie sich dafür eingesetzt, den 750. Jahrestag der Stadtgründung zu feiern. Da Zar Peter der Große 1716/17 durch Königsberg reiste, wurde von dort aus durch die Russen eine Traditionslinie gezogen. Anstelle der Albertina-Universität befindet sich heute eine russisch-orthodoxe Kathedrale. Der Dom wurde wieder aufgebaut, das Schloss leider in den 70ern auf Befehl Leonid Breschnews gesprengt. Die Kaliningrader kannten kaum Berührungsängste mit den Deutschen, so gebe es dort ein Deutsches Haus mit ausgedehntem Programm. Im Dom komme es vor, dass Chöre ‘Ännchen von Tharau’ und das Ostpreußenlied sängen. Intellektuelle, die sich für die Erhaltung des Domes oder des Kantdenkmales einsetzten, hätten mit bis zu zwölf Jahren Arbeitslager dafür bezahlt.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-030.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="HV Ostpreußen 030" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-030_thumb.jpg" border="0" alt="HV Ostpreußen 030" width="381" height="233" /></a></p>
<p>Carsten Streufert ging in Ostpreußen auf Entdeckungsreise durch Hochmoore, besuchte eine Schule, in der Deutsch unterrichtet wird, und die er über den Verein ‘Anthropos’, der sich für Sozialwaisen einsetzt, unterstützt. Gemeinsam mit seinem Freund und dessen russischer Frau besuchte Streufert die riesigen Erlenauewälder im Memeldelta, das Waldgebiet der Rominter Heide, das sich von 25 000 Hektar auf 35 000 Hektar ausgedehnt habe, und das kaiserliche Jagdhaus Pait, in dessen Festsaal wieder ein Bild Kaiser Wilhelms II. hänge. Dieser verbat es sich bis zu seinem Tode, dass Hermann Göring sein Jagdrevier nutzte. Göring erklärte die Rominter Heide ab 1936 zum Reichsnaturschutzgebiet und baute sich sein eigenes Anwesen. Luchse und Heckrinder wurden wieder angesiedelt. Auch den Italienblick von Nidden brachte Carsten Streufert seinen Zuhörern mit, ebenso einen Eindruck vom Mittelpunkt Europas in Litauen.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-020.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="HV Ostpreußen 020" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-020_thumb.jpg" border="0" alt="HV Ostpreußen 020" width="383" height="257" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-022.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="HV Ostpreußen 022" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-022_thumb.jpg" border="0" alt="HV Ostpreußen 022" width="384" height="257" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="HV Ostpreußen 023" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-023_thumb.jpg" border="0" alt="HV Ostpreußen 023" width="385" height="258" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-033.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="HV Ostpreußen 033" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/06/HV-Ostpreuen-033_thumb.jpg" border="0" alt="HV Ostpreußen 033" width="390" height="203" /></a></p>
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		<title>Engelsmeer erhält seine ursprüngliche Form zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 08:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forst Upjever]]></category>
		<category><![CDATA[Armin Tuinmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Carsten Streufert]]></category>
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		<category><![CDATA[Naturschutzbehörde]]></category>
		<category><![CDATA[Renaturierungsmaßnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Tido Bent]]></category>
		<category><![CDATA[Upjeverschen Forst]]></category>
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					<description><![CDATA[Forst Upjever &#8211; Renaturierungsmaßnahme stellt Engelsmeer wieder her Hier sollen im frühen Mittelalter die ersten Christen in der Region getauft worden sein, sagt jedenfalls die Legende. Und auch der Name Engelsmeer soll durch diese Taufen entstanden sein. Die Menschen seien nach der Taufe als Engel wieder aus dem Wasser gekommen. Doch das Engelsmeer links von &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/engelsmeer-erhalt-seine-ursprungliche-form-zuruck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Engelsmeer erhält seine ursprüngliche Form zurück“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Forst Upjever &#8211; </strong>Renaturierungsmaßnahme stellt Engelsmeer wieder her</h2>
<p>Hier sollen im frühen Mittelalter die ersten Christen in der Region getauft worden sein, sagt jedenfalls die Legende. Und auch der Name Engelsmeer soll durch diese Taufen entstanden sein. Die Menschen seien nach der Taufe als Engel wieder aus dem Wasser gekommen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1358" title="DSC_0556" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Doch das Engelsmeer links von der Stelle, wo der Alte Mühlenweg in den Upjeverschen Forst übergeht, ist schon seit etwa 200 Jahren kein Meer mehr. Trockengelegt und mit Nadelgehölzen bepflanzt von den Holländern zu Zeiten Napoleons, gab es das Engelsmeer seit 200 Jahren nur noch als Flurbezeichnung im Upjeverschen Forst. Das ist jetzt anders geworden. Seit dem Herbst 2008 hat die Forstverwaltung damit begonnen, das alte Engelsmeer wieder in seine ursprüngliche Form als Moorfläche mit freien Wasserflächen zurückzuversetzen.</p>
<p><span id="more-1356"></span>Zunächst mussten die Bäume auf der 8 ha großen Fläche gefällt werden. Dann wurde dort, wo Wasserflächen entstehen sollten, die Schicht Mutterboden abgetragen. Gleichzeitig wurden die Abflüsse abgesperrt, so dass sich das Wasser in den niedrig gelegenen Teilen der Fläche sammeln konnte. Durch den starken Niederschlag in diesem Winter sieht das Meer jetzt schon  fast so aus, wie es im Endzustand sein soll.</p>
<p>Allerdings fehlen noch die für eine Moorfläche typischen Pflanzen. „Die werden sich von selbst ansiedeln, da sind wir uns ganz sicher. Samen können weit mehr als Hundert Jahre im Boden lagern und wenn die Bedingungen wieder stimmen, wachsen sie aus. Wir haben das bei den Krickmeeren gesehen, die nur drei Jahre früher renaturiert wurden. Dort sind die Moortypischen Pflanzen erstaunlich schnell wieder da gewesen. Auch Tiere, die diesen Lebensraum brauchen, kehren wieder zurück. Insgesamt wird der Wald vielfältiger und artenreicher“, freut sich Förster Carsten Friedrich Streufert und Tido Bent vom Forstamt Neuenburg, der dieses Projekt als Projektleiter begleitet.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1360" title="DSC_0548" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Finanziert wird diese Renaturierungsmaßnahme durch die Bereitstellung von Ersatz- und Ausgleichsflächen, die für Bauvorhaben gebraucht werden. So werden 2,6 ha der 8 ha großen Fläche als Ausgleichsfläche für ein Baugebiet in Jever von der Volksbank finanziert. „Dieses Modell ist hier in Friesland entwickelt worden und ist beispielhaft“, freut sich Armin Tuinmann vom Landkreis Friesland.</p>
<p>Die Landkreise Friesland und Wittmund zusammen mit der Stadt Wilhelmshaven haben im Jahr 2003 eine gemeinsame Flächenagentur gegründet, die Ausgleichsflächen vermittelt und solche Renaturierungsprojekte möglich macht.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1359" title="DSC_0545" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1357" title="DSC_0540" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Bild      Sie blicken voller Freude und Erwartung auf das neu entstandene Engelsmeer im Upjeverschen Forst: Förster Carsten Friedrich Streufert, Projektleiter Tido Bents und Armin Tuinmann von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Sonnentau ist schon wieder da</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 21:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forst Upjever]]></category>
		<category><![CDATA[Ato Ide]]></category>
		<category><![CDATA[Baumpflückmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Streufert]]></category>
		<category><![CDATA[entastet]]></category>
		<category><![CDATA[Forstamt Neuenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Förster Carsten Streufert]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Noack]]></category>
		<category><![CDATA[Kahlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Krickmeere]]></category>
		<category><![CDATA[Renaturierungsmaßnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
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		<category><![CDATA[Torf]]></category>
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					<description><![CDATA[Forst Upjever „Harvester“ schneidet Bäume im Forst Wer in diesen Tagen das schöne Wetter nutzt und in den Forst Upjever geht oder fährt, hört ihn schon von weitem, den Harvester: eine riesige „Baumpflückmaschine“, die innerhalb von Sekunden – nicht Minuten – einen ausgewachsenen Baum ergreift, ihn kurz über den Boden absägt, ihn umlegt, entastet, in &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/der-sonnentau-ist-schon-wieder-da/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der Sonnentau ist schon wieder da“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Forst Upjever </strong>„Harvester“ schneidet Bäume im Forst</p>
<p>Wer in diesen Tagen das schöne Wetter nutzt und in den Forst Upjever geht oder fährt, hört ihn schon von weitem, den Harvester: eine riesige „Baumpflückmaschine“, die innerhalb von Sekunden – nicht Minuten – einen ausgewachsenen Baum ergreift, ihn kurz über den Boden absägt, ihn umlegt, entastet, in handliche Stücke zerschneidet und die Teile auch noch ordentlich ablegt.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7586.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="DSC_7586" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7586_thumb.jpg" alt="DSC_7586" width="318" height="212" border="0" /></a></p>
<p><span id="more-1506"></span></p>
<p>Heiko Noack ist von morgens bis abends damit beschäftigt, einen Baum nach dem anderen mit seinem High – Tech Gerät in handliche Stücke zu zerlegen. Trifft der inzwischen besorgte Wanderer auf Förster Carsten Streufert und fragt besorgt nach, was das denn wohl zu bedeuten habe, so erhält er freundlich zur Antwort, dass es sich um normale Ausdünnungsarbeiten handelt.</p>
<p>Selbst wenn der immer mehr besorgte Besucher die Fläche in der Nähe der Krickmeere entdeckt, wo auf einer Fläche von etwa 10 Fußballfeldern seit kurzem kein Baum mehr steht, bringt auch das den Förster, der noch vor kurzem um jeden Baum in der Einflugschneise gekämpft hat, keineswegs aus der Ruhe. Denn gerade dieser „Kahlschlag“ liegt ihm ganz besonders am Herzen und auf Nachfrage erklärt er gern, was im Forst Upjever gerade los ist.</p>
<p>Die Ausdünnarbeiten gehören zu den normalen Pflegemaßnahmen für den Wald. Die große abgeholzte Fläche jedoch ist Teil eines großen Projekts der Renaturierung rund um die Krickmeere. Vor fünf Jahren hat die Forstverwaltung begonnen, dieses ehemalige Moorgebiet wieder so herzustellen, wie es vor der Trockenlegung und Aufforstung in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war. Zunächst mussten auch hier die Bäume entfernt werden, Wasserstellen wurden neu geschaffen und die Entwässerung wurde so aufgestaut, dass schon nach nur fünf Jahren eine komplett andere Landschaft entstanden ist. Pflanzen und Tiere, die in die Moorlandschaft gehören haben sich hier wieder neu angesiedelt. Moose breiten sich am Boden aus und auch der Sonnentau, fleischfressende Pflanze und Moorbewohner, ist auch schon wieder da. Moose breiten sich aus und Heidekraut, das es hier vorher nicht gab, wächst wieder.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7581.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="DSC_7581" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7581_thumb.jpg" alt="DSC_7581" width="342" height="228" border="0" /></a></p>
<p>„Wir wissen, dass hier in dieser Senke ein Moor war, in dem auch Jahrhunderte lang Torf abgebaut wurde. Birkhuhn und Fischotter wurden hier noch bis in die siebziger Jahre gesichtet. Das wollen wir als wertvolles Biotop wieder herstellen. Finanziert wird diese Maßnahme dadurch, dass diese Flächen als Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen verwandt werden.“ Carsten Streufert ist sichtlich stolz auf den Wandel vom Nadelwald hin zum Moor rund um die Krickmeere.</p>
<p>Und was ist mit dem Kahlschlag gleich nebenan? „Das ist quasi die zweite Ausbaustufe der Renaturierungsmaßnahme in der eiszeitlich entstandenen Senke um die Krickmeere. Hier soll es hoffentlich in fünf Jahren genau so aussehen, wie drüben. Und in Jahrzehnten und Jahrhunderten kann hier wieder ein Moor mit seiner ganz speziellen Flora und Fauna entstehen.“</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7574.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="DSC_7574" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7574_thumb.jpg" alt="DSC_7574" width="348" height="232" border="0" /></a></p>
<p>Bild Förster Carsten Streufert und Projektmanager Tido Bent vom Forstamt Neuenburg planen auch den zweiten Teil der Renaturierung der Krickmeere im Upjeverschen Forst. Dafür mussten Bäume weichen.</p>
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		<title>Dieser Wald gehört uns &#8211; als Verantwortung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 17:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forst Upjever]]></category>
		<category><![CDATA[Abholzaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Forst Upjever &#8211;  Tochter des ehemaligen Försters setzt sich für den Wald ein Die Abholzaktion im Forst Upjever zieht inzwischen weite Kreise. Aus den Medien erfuhr die 86 jährige Ruth Liebich in der Nähe von Osnabrück von dieser Aktion und es war für sie sofort klar, dass sie ihre Stimme erheben und sich für ‚ihren’ &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/dieser-wald-gehrt-uns-als-verantwortung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Dieser Wald gehört uns &#8211; als Verantwortung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Forst Upjever &#8211;  Tochter des ehemaligen Försters setzt sich für den Wald ein<br />
Die Abholzaktion im Forst Upjever zieht inzwischen weite Kreise. Aus den Medien erfuhr die 86 jährige Ruth Liebich in der Nähe von Osnabrück von dieser Aktion und es war für sie sofort klar, dass sie ihre Stimme erheben und sich für ‚ihren’ Wald einsetzen musste. Spontan machte sie sich auf den Weg nach Friesland, um mit einem Aufruf zum Erhalt des Baumbestandes beizutragen.</p>
<p><span id="more-1519"></span></p>
<p>Sie ist die jüngste Tochter des Revierförsters Richard Liebich und hat ihre Kindheit und Jugend hier im Forsthaus verbracht. Ihr Vater war von 1924 bis 1941 Förster in Upjever. Und damit kennt sie aus ihrer Kindheit den Wald noch aus der Zeit, bevor der Flugplatz gebaut wurde.<br />
Gut erinnert sie sich an den Zeitpunkt als Hermann Göring 1935 den Bau des Flugplatzes anwies: „Mein Vater kam völlig verstört zu uns in die Küche des Forsthauses: „Meinen ganzen Wald wollen sie zerstören.““ Schon damals fielen rund 200 ha der etwa 1000 ha Waldfläche der Säge zum Opfer und später wurden weitere Flächen dem Flugplatz zugeschlagen.<br />
Dieses Erlebnis prägt die 86jährige Musikerin bis heute: „Mein Vater konnte sich nichts dagegen tun und musste sich letztendlich fügen. Heute kann man sich gegen falsche Entscheidungen zur Wehr setzen und ich möchte das auch stellvertretend für meinen Vater tun. Es hat noch niemandem zur Schande gereicht, eine Fehlentscheidung zurück zu nehmen, wenn Vernunft und Einsicht dies gebieten.“<br />
Obwohl sie viel von der Welt gesehen hat, bis Indien und Tibet gereist ist, wird ihre besondere Verbundenheit zu Friesland ganz besonders in ihren Schilderungen aus ihrer Kindheit und Jugendzeit in Friesland deutlich und so appelliert sie als streitbare Einzelperson an die Bevölkerung hier in Friesland: „Lasst nicht zu, dass ohne aktuelle Not uns und unseren Nachfahren ein einmaliges Naturschutz- und Naherholungsgebiet zerstört wird.“</p>
<p>Setzt sich streitbar für ‚ihren’ Wald ein: Spontan reiste Ruth Liebich, jüngste Tochter des ehemaligen Försters Richard Liebich, nach Friesland, um sich für den Erhalt des Waldes einzusetzen.</p>
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