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		<title>Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 16:50:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird. ROFFHAUSEN – Besucher der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/gute-erinnerungen-an-die-zeit-bei-olympia/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung</strong></p>
<p>Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird.</p>
<p>ROFFHAUSEN – Besucher der <a href="https://hv-schortens.de/olympia-ausstellung/" target="_blank">Olympia-Ausstellung</a> des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit anderthalb Jahren. Obwohl er selbst dort von 1953 bis 1956  Feinmechaniker lernte, ist er kein Romantiker, wenn er eines der Exponate in Händen hält.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/peter_wz.jpg" rel="lightbox"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="peter_wz" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/peter_wz_thumb.jpg" alt="peter_wz" width="562" height="466" border="0" /></a><br />
„<a href="https://hv-schortens.de/time_line/" target="_blank">Die Zeit ist durch</a>“, sagt Peter Homfeldt und scheint mit den 1993 geschlossenen Olympia-Werken abgeschlossen zu haben. An seine Zeit dort, immerhin bis 1989, hat er durchweg positive Erinnerungen.</p>
<p><span id="more-2745"></span>Dort begegnete er auch seiner Frau Maria, die anfangs Laufmädchen und später Werkstattschreiberin war. Der gebürtige Lüneburger kam durch seinen zur Kriegsmarinewerft dienstverpflichteten Vater nach Voslapp. Gerne erinnert sich Peter Homfeldt, wie viel Freiheit sie als Kinder „dicht am Deich“ genossen, und an den riesigen Strand.<br />
Die Hälfte seiner Mitschüler sei in den Ruhrbergbau gegangen, erinnert sich Homfeldt. Sein Vater, Elektriker bei Olympia, habe sich für seine Lehrstelle eingesetzt. In der Versuchswerkstatt in Roffhausen wurde er <a href="https://hv-schortens.de/2011/02/04/leidenschaft-fur-die-technik-bleibt/" target="_blank">Alfred Amman</a>, späterer Heimatvereinsvorsitzender und Ausstellungsinitiator, als Lehrling zugeteilt.<br />
Homfeldts weitere Stationen waren die Arbeitsvorbereitung, der Aufbau eines Sonderlagers für Kleinserien von Spezialrechenmaschinen, die Rechenmaschinenkonstruktion und die allgemeine Entwicklungsleitung. Zwölf Jahre war die Wertanalyse sein Betätigungsfeld. Vom Marketing Produktplanung ging er schließlich bis zum Ruhestand 1996 zur AEG nach Oldenburg.<br />
Das Interesse für die Heimatgeschichte wurde bei Peter Homfeldt durch seinen Kollegen, Werkzeugbauer Erhard Harms, geweckt. Für Harms, damals Heimatvereinsvorsitzender, kopierte er 1970 alte Landkarten der Region. Im Ruhestand wurde sein Engagement als Mitglied intensiver, und seit einem Jahr ist Peter Homfeldt einer von zwei Stellvertretern des Vorsitzenden.<br />
Neben der Tätigkeit als Betreuer der Olympia-Ausstellung hat der Heimatkundler als Familienforscher seine Familie bis 1690 zurückverfolgt, und monatlich trifft er sich, zusammen mit Fritz Böhm, mit dem Arbeitskreis „Vertriebene“ der Oldenburgischen Landschaft. Die letztjährige Heimatvereinsausstellung „<a href="https://hv-schortens.de/2011/10/25/ausstellung-zu-gebeinen-aus-dem-klosterpark/" target="_blank">Die Gebeine des Klosterparks</a>“ initiierte er mit.<br />
Obwohl Peter Homfeldt kein Sammler ist, fasziniert ihn die miterlebte technische Entwicklung von der Mechanik zum Mikroprozessor. Gerne gibt er seinen Besuchern, von denen im Jahr 2011 immerhin 360 gezählt werden konnten, die acht Kilogramm schwere „Brunsviga“ von 1968 in die Hände und lässt sie sie mit einem modernen, wenige Gramm schweren Rechner vergleichen.<br />
Die Olympia-Ausstellung entstand im Jahr 2008 auf Initiative Alfred Ammans und der damaligen Diplomandin Regina Rüdebusch. Wer die Ausstellung besuchen möchte, kann sich bei Peter Homfeldt oder im TechnologieCentrum Nordwest (TCN) auf eine Liste setzen lassen. Oft kommen auch Schüler- und Radfahrergruppen sowie Klassentreffen. Vielen der Älteren ist Peter Homfeldt bekannt.<br />
Der am häufigsten gehörte Satzanfang sei „Weißt du noch“, denn die meisten Besucher seien an der eigenen Vergangenheit interessiert, und es werde viel erzählt.<br />
Die Olympia-Ausstellung sei ausbauwürdig, findet Peter Homfeldt. Beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur seien vom Heimatverein Förderanträge für kleine Museen gestellt worden. Dann könnte man größere Räumlichkeiten auf dem TCN-Gelände beziehen und die Maschinen könnten von Regalen in Vitrinen wechseln. Höhepunkt der Präsentation sollen sechs Arbeitsplätze werden, an denen Besucher das Maschineschreiben vergangener Zeiten nachempfinden können.</p>
<h6>Quelle: WZ vom 06.07.12, Seite 13</h6>
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		<title>Noch einmal zu Gast bei &#8222;Carl Orbis&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Holger Ansmann und Peter Homfeldt führten die Gruppe über das TCN-Gelände Ein Klassentreffen 58 Jahre nach der Entlassung aus dem „verlängerten achten Schuljahr“ gab es jetzt für die Schulabgänger aus der früheren Volksschule Heidmühle. Die damals geltende achtjährige Schulpflicht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Herbst des Jahres 1953 erfüllt, aber es herrschte ein &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/noch-einmal-zu-gast-bei-carl-orbis/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Noch einmal zu Gast bei &#8222;Carl Orbis&#8220;“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Holger Ansmann und Peter Homfeldt führten die Gruppe über das TCN-Gelände</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/120404_OLy_Fuehrung.png" rel="lightbox"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="120404_OLy_Fuehrung" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/120404_OLy_Fuehrung_thumb.png" alt="120404_OLy_Fuehrung" width="504" height="287" border="0" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Klassentreffen 58 Jahre nach der Entlassung aus dem „verlängerten achten Schuljahr“ gab es jetzt für die Schulabgänger aus der früheren Volksschule Heidmühle.</p>
<p style="text-align: justify;">Die damals geltende achtjährige Schulpflicht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Herbst des Jahres 1953 erfüllt, aber es herrschte ein großer Mangel an Ausbildungsplätzen. Daher nutzten seinerzeit 80 Mädchen und Jungen der Schulen im Gemeindekern von Schortens die Chance, die Schulzeit um sechs Monate zu verlängern. Dieser zusätzliche Jahrgang wurde in der Volksschule Heidmühle zusammengefasst. Der Unterricht wurde in zwei Klassen und letztmalig getrennt nach Mädchen und Jungen in einer Nebenstelle der Volksschule an der Jeverschen Straße in der Baracke erteilt, die im Park hinter dem einstigen Verpflegungsamt, heute „Alte Brauerei“ genannt, stand. Daher wurde die Nebenstelle zumeist als „Parkschule“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2594"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eingeladen hatten die Organisatoren Horst Ahrends, Hilde Warntjen und Edith Bents ihre ehemaligen Schulkameraden jetzt nach Roffhausen. Bis zum 60. Jahrestag der Schulentlassung wollte man nicht warten, da jetzt ein aufschlussreiches Programm möglich war. Auf dem Parkplatz an der Olympia-Straße versammelten sich rund 30 der ehemaligen Mitschüler, eine Besichtigung des TCN Geländes hatten die Ausrichter angekündigt. Ein größerer Teil der Schülerinnen und Schüler hatte hier einmal einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in den „Olympia- Werken“ gefunden. So war man auf die heutige Situation in dem weitläufigen Bereich doch sehr gespannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Empfangen wurden die Gäste von Holger Ansmann von der TCN-Marketing und von Peter Homfeldt vom Heimatverein Schortens, die nach einer herzlichen Begrüßung die Führung übernahmen. In Gruppen hörte man im Wechsel einen Vortrag über die 1903 von der AEG begonnene Produktion der Schreibmaschine, die bald nach Erfurt verlegt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg gingen viele Führungskräfte in den Westen nach Bielefeld, dann aber sehr schnell nach Roffhausen, wo am10.Mai 1946 die Geschichte der „Olympia-Werke“ mit 28 Mitarbeitern begann. Die weitere Geschichte der Werke bis zur Schließung hatte die Mehrzahl der Gäste als Mitarbeiter oder als Bürger in Schortens persönlich erlebt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Programmteil bestand aus einem Rundgang auf dem Gelände, wo jetzt über 60 Betriebe mit fast 2700 Mitarbeitern tätig sind. Ins Auge fiel vielen Besuchern besonders die Sauberkeit in den Hallen und auf dem Gelände. Die hier tätigen Firmen, die ein breites Spektrum abdecken, wurden vorgestellt. Interesse fand dabei besonders das Gründerzentrum der Stadt Schortens, welches jungen Firmen hilft, den Weg in die Selbstständigkeit mit Erfolg zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fachgespräche gab es dann in der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins Schortens, wo Peter Homfeldt die Produktionspalette aus rund hundert Jahren der Firmengeschichte vorstellte. Viele Besucher erinnerten sich an Einzelheiten ihres eigenen Einsatzes, und manch interessante Episode wurde zum Besten gegeben. Eine gemeinsame Kaffeetafel rundete den Besuch ab. Für den größeren Teil war es ein Erlebnis, noch einmal bei „Carl Orbis“ zu sein, wie man den Arbeitgeber früher vielfach nannte, obwohl es eine Person dieses Namens hier nicht gegeben hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend begaben sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler auf kurzem Weg in die gegenüberliegende Gaststätte „Bistro bei Schlimgen“. Hier hatte man bereits in der Zeit des Berufslebens oftmals eine schmackhafte Stärkung eingekauft. Nun war ein hervorragendes Büfett hergerichtet, und alle griffen kräftig zu. Dabei gab es viel Gelegenheit zum Austausch von Erinnerungen an die Zeit der Schule und der Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Jeversches Wochenblatt vom 04.04.12, Seite 4</p>
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		<title>Solidarisches Handeln in der Region erhält Arbeitsplätze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 19:41:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Quelle: WZ-Online Holger Ansmann erinnert sich als ehemaliger Betriebsrat von Olympia und als heutiger Geschäftsführer des TCN an den Niedergang der Werke und den Aufbau einer neuen Zukunft für den Standort Roffhausen. „Am 14. Mai 1991 werden in der Region Wilhelmshaven/Friesland die größten Befürchtungen wahr. Die Vorstände in den Konzernzentralen der AEG und der Daimler-Benz AG &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/solidarisches-handeln-in-der-region-erhalt-arbeitsplatze/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Solidarisches Handeln in der Region erhält Arbeitsplätze“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/Zeuge1.jpg" rel="lightbox[1817]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1818" title="Zeuge1" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/Zeuge1.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></span></p>
<h6>Quelle: <a title="Quelle öffnen" href="http://www.wzonline.de/index.php?id=1012&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=136589&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=2865&amp;cHash=3b2420e465" target="_blank">WZ-Online</a></h6>
<p>Holger Ansmann erinnert sich als ehemaliger Betriebsrat von Olympia und als heutiger Geschäftsführer des TCN an den Niedergang der Werke und den Aufbau einer neuen Zukunft für den Standort Roffhausen.</p>
<p>„Am 14. Mai 1991 werden in der Region Wilhelmshaven/Friesland die größten Befürchtungen wahr. Die Vorstände in den Konzernzentralen der AEG und der Daimler-Benz AG verkünden die mögliche Schließung des AEG-Olympia-Werkes in Roffhausen mit über 3600 Beschäftigen. Nach jahrelanger intensiver Beratung über die Zukunft des Unternehmens eine Schreckensnachricht ohne Vorankündigung.<br />
<span id="more-1817"></span>Die erfolgreiche Aufbauarbeit mutiger Frauen und Männer in unserer Region nach dem Zweiten Weltkrieg sollte ohne Berücksichtigung der strukturpolitischen Auswirkungen auf die Küsten-Region zunichte gemacht werden. Von dem jahrzehntelang größten industriellen Arbeitgeber im nordwestlichen Niedersachsen sollte am Ende eine Industrie-Ruine stehen bleiben. Ein Horrorszenario, das auf den energischen Widerstand aller relevanten Kräfte in der Region Wilhelmshaven/Friesland trifft und den Daimler-Benz- Konzern und seinen Vorstandsvorsitzenden Edzard Reuter mit einer sozialen Auseinandersetzung nicht gekannten Ausmaßes konfrontiert.</p>
<p>Schnell wird von der IG-Metall und dem Betriebsrat der AEG-Olympia der Schulterschluss in der Region organisiert. In dem Bürger-Komitee „Olympia &#8211; das Herz der Region muss weiterleben“ schließen sich alle gesellschaftlichen Gruppierungen zusammen. Eine Welle der Solidarität umhüllt in diesen Tagen die betroffenen Beschäftigten der AEG-Olympia. Der viel zitierte Kampf David gegen Goliath beginnt.</p>
<p>Ende Mai erreichen die Solidaritätsbekundungen ihren ersten Höhepunkt. Auf dem Wilhelmshavener Rathausplatz versammeln sich 10000 Menschen zu einer Großkundgebung. Das Signal ist eindeutig: Die Region kämpft für den Erhalt der Arbeitsplätze. Oberbürgermeister Eberhard Menzel trifft mit dem Satz „Wir alle sind Olympianer“ die Gefühle der Versammlungsteilnehmer.</p>
<p>Auf der Kundgebung nehmen auch die Vertreter der niedersächsischen Landesregierung den Daimler-Benz-Konzern in die Pflicht. Ministerpräsident Gerhard Schröder spricht bald darauf auf einer öffentlichen Betriebsversammlung in Roffhausen vor mehr als 10000 Teilnehmern. Die klare Botschaft: Der Daimler-Benz-Konzern muss seiner Verantwortung für die Beschäftigten und für die Region gerecht werden. Mit phantasievollen Aktionen und Demonstrationen in Frankfurt und Stuttgart mit jeweils mehr als 2000 Teilnehmern erhöht sich in den kommenden Wochen und Monaten der Druck auf den Daimler-Konzern.</p>
<p>Mit Einschaltung des Bundeswirtschaftsministers Jürgen Möllemann beginnen erste Gespräche um die Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen. Sie finden unter der Voraussetzung der Aufgabe der unrentablen Schreibmaschinen-Fertigung statt. Dem Wunsch nach Verlagerung von Produktion aus anderen Daimler-Werken nach Roffhausen wird frühzeitig eine klare Absage erteilt. Die ersten dunklen Wolken der Automobil-Krise 1993 sind bereits sichtbar.</p>
<p>Somit bleibt die Aufrechterhaltung von technologisch modernen Unternehmensteilen der AEG-Olympia und die Fortführung in wirtschaftlich und juristisch eigenständige Betriebsteile. Ein Vorhaben, auf das sich alle Beteiligten auch mangels Alternative nach langen Monaten der Auseinandersetzung einigen. Die Idee des „Technologie Centrum Nordwest“ ist geboren und damit die Chance auf weitgehend sozialverträgliche Lösungen für die Olympia-Beschäftigten.<br />
Am 1. Januar 1993 geht das TCN mit 14 Betrieben und 750 Beschäftigten an den Start. Mit der Gründung der TCN-Marketing GmbH wird von den Kommunen, der Landesregierung und den Gründungs-Unternehmern ein Signal für den Aufbruch in eine neue Zukunft für den Standort Roffhausen gesetzt.</p>
<p>Die Ansiedlung der Bertelsmann-Tochter MSN Marketing Service Nordwest im Jahre 1995 bringt dann den gewünschten Erfolg. Ende 1995 sind mehr als 1000 Mitarbeiter und zwei Jahre später mehr als 1500 Mitarbeiter in den Betrieben des TCN beschäftigt. Im Jahr 1997 gibt es weitere wichtige Weichenstellungen: Die Ansiedlung des amerikanischen Unternehmens Sykes Enterprises und die Übernahme des Areals durch die Doblinger Industriebau AG mit Sitz in München. Durch die solide und kooperative Eigentümerstruktur des TCN wird die weitere Entwicklung des Standortes nachhaltig positiv beeinflusst.<br />
Heute gilt das Technologie Centrum Nordwest mit mehr als 2600 Beschäftigten in 63 Unternehmen als ein besonders erfolgreiches Umstruktuierungsprojekt im nordwestlichen Niedersachsen. Für mich ist es mehr. Es ist der Erfolg des gemeinsamen Handelns aller „Olympianer“ in unserer Region. Ein Erfolg, auf den jeder Beteiligte mit Stolz zurückblicken darf.“</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;">Quelle: <a title="Quelle öffnen" href="http://www.wzonline.de/index.php?id=1012&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=136589&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=2865&amp;cHash=3b2420e465" target="_blank">WZ-Online</a></span></p>
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