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	<title>Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Klönsnack mit Kaffee, Tee und Kuchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 10:11:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses Jahr fand die Veranstaltung am 04. Juli wieder im Heimathaus statt. Mehrere Tische wurden in den Räumen aufgestellt, an denen sich die Besuchergemütlich unterhalten konnten. Eine reiche Auswahl selbstgebackener Kuchen standen zur Auswahl.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr fand die Veranstaltung am 04. Juli wieder im Heimathaus statt. Mehrere Tische wurden in den Räumen aufgestellt, an denen sich die Besucher<br />gemütlich unterhalten konnten. Eine reiche Auswahl selbstgebackener Kuchen standen zur Auswahl.</p>



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		<title>Tagesfahrt entlang der Deichlinie im Butjadinger Land</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 08:57:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[18. Juni &#8211; Bei herrlichstem Wetter begrüßte uns unser Reiseleiter Hans-Heinrich Schrievers in unserem restlich ausgebuchten Bus. Auf dem Weg zum ersten Halt in Sehestedt erzählte er von den großen Auswirkungen des zwischen 1596 und 1615 entstandenen rund 4 km langen Ellenser Dammes. Nach dem Tode von Maria von Jever fiel die Herrschaft Jever an &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/tagesfahrt-entlang-der-deichlinie-im-butjadinger-land/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Tagesfahrt entlang der Deichlinie im Butjadinger Land“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">18. Juni &#8211; Bei herrlichstem Wetter begrüßte uns unser Reiseleiter Hans-Heinrich Schrievers in unserem restlich ausgebuchten Bus. Auf dem Weg zum ersten Halt in Sehestedt erzählte er von den großen Auswirkungen des zwischen 1596 und 1615 entstandenen rund 4 km langen Ellenser Dammes. Nach dem Tode von Maria von Jever fiel die Herrschaft Jever an die Grafschaft Oldenburg. Das Schwarze Brack trennte beide Landesteile, die nur unter Wegezollabgabe über ostfriesisches Gebiet erreichbar waren. Graf Johann VII von Oldenburg plante gegen den Willen der ostfriesischen Sielorte die sehr aufwändige Eindeichung der gesamten Bucht. 1600 ha Land wurden zurückgewonnen und nach weiteren Landgewinnungsmaßnahmen wurde aus dem Schwarzen Brack wieder Festland.<br />Der erste Halt war das Schwimmende Moor von Sehestedt, das einzige Außendeichsmoor der Welt. Das Moor war ursprünglich im Binnenland, aber wegen fehlender Deiche konnte der Jadebusen nach und nach bis zum Moor vordringen und bei Sturmfluten wurde das Moor vom Wasser angehoben, wobei große Moorflächen verlorengingen. Wegen des Hochwasserrisikos für das angrenzende Marschenland wurde am Moorende ein Deich gebaut, der aber keine große Festigkeit hatte und mit bis zu 25m tiefen Spundwänden verstärkt werden musste.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image.png" rel="lightbox[9889]"><img decoding="async" width="558" height="745" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image.png" alt="" class="wp-image-9890" style="aspect-ratio:0.7490081988891828;width:269px;height:auto" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image.png 558w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-225x300.png 225w" sizes="(max-width: 558px) 85vw, 558px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird immer schwieriger, deichbaufähigen Klei zu finden, denn er muss 30% Tonanteile haben. Da der Maulwurf als großer Schädling sich bis zu 1,5m in den Deich eingräbt, ist außendeichs eine Kleischicht von 2m und innendeichs eine von 1,5m, damit er nicht bis zum inneren Sandkern des Deiches gelangt. Der Deichband hat eine Ausnahmegenehmigung ganzjährig Deichschädlinge wie Maulwurf, Nutria oder Fuchs zu bekämpfen.<br />In Butjadingen sind schon die Entwässerungsgräben mit Staustufen ausgerüstet worden, damit für Trockenzeiten Wasser für die Landwirtschaft in den Gräben zur Verfügung steht.<br />Die nächste Station war das Preußeneck. Für den geplanten Bau eines<br />Kriegshafens hat Preußen 1853 Ländereien gekauft, einmal das Gebiet des heutigen Wilhelmshavens und auch gegenüberliegend in Butjadingen, das heute Preußeneck heißt. Für den sicheren Schiffsverkehr zu den Wilhelmshavener Häfen wurde 1962 das Oberfeuer Preußeneck errichtet.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1.png" rel="lightbox[9889]"><img loading="lazy" decoding="async" width="368" height="494" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1.png" alt="" class="wp-image-9891" style="width:287px;height:auto" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1.png 368w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1-223x300.png 223w" sizes="auto, (max-width: 368px) 85vw, 368px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2012 wurde das Oberfeuer abgeschaltet, von einer Bürgerinitiative übernommen und für Besucher im Rahmen von Führungen begehbar gemacht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2.png" rel="lightbox[9889]"><img loading="lazy" decoding="async" width="336" height="455" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2.png" alt="" class="wp-image-9892" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2.png 336w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2-222x300.png 222w" sizes="auto, (max-width: 336px) 85vw, 336px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Denkmal erinnert an den legendären Verbandsvorsteher Kapitän Anton Hullmann, eine imposante Erscheinung von fast 4 Zentner. Er hat sich schon 1955 für vorausschauenden Küstenschutz um Gelder bemüht und so eine Katastrophe bei der Sturmflut Februar 1962 verhindert.<br />Nach einem ausgiebigen Mittagsbüfett in Butjadingen ging es dann zum<br />Langwarder Groden, der eine Ausgleichsfläche für den JadeWeserPort ist. 2014 wurde der Sommerdeich aus den 30er Jahren auf 900m geöffnet und 140 ha Weidefläche wurde wieder den Gezeiten durch tägliche zweimalige Überflutung ausgesetzt. Es ist ein durch einen Bohlenweg begehbares beliebtes<br />Naturbeobachtungsgebiet entstanden.<br />Als Kunst am Deich wurde eine durch den Verkauf von signierten Pflastersteinen bezahlte Skulptur „Der Turmbau zu Babylon“ errichtet.<br />Eine Rast bei Kaffee, Tee und Kuchen im “Hof Iggewarden“ beendete eine schöne Fahrt.</p>
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		<title>Teile des Klosters leben bis heute fort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 08:51:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[(von Henning Karasch)Vortrag Heimatverein Schortens von 1929 e.V. hatte Prof. Dr. Antje Sander zu Gast Schortens- /Eines der Hauptanliegen des Heimatvereins Schortens von 1929 e.V. ist die Erhaltung von Klosterpark und Turmruine Oestringfelde. Zudem geht das jährliche Güstkinnelbeer der Vereinsmitglieder auf das Jubiläum der Tötung des, zumindest vorerst, letzten Wolfes im Bereich der früheren Klosterstätte &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/teile-des-klosters-leben-bis-heute-fort/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Teile des Klosters leben bis heute fort“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">(von Henning Karasch)<br /><strong>Vortrag</strong> Heimatverein Schortens von 1929 e.V. hatte Prof. Dr. Antje Sander zu Gast</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schortens-</strong> /Eines der Hauptanliegen des Heimatvereins Schortens von 1929 e.V. ist die Erhaltung von Klosterpark und Turmruine Oestringfelde. Zudem geht das jährliche Güstkinnelbeer der Vereinsmitglieder auf das Jubiläum der Tötung des, zumindest vorerst, letzten Wolfes im Bereich der früheren Klosterstätte zurück. Da lag es nahe, Prof. Dr. Antje Sander vom Schlossmuseum Jever zu einem Referat über das Kloster Oestringfelde<br />einzuladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Ort, an dem angeblich die Oestringer von Willehad getauft wurden, sei seit jeher „Kraftquelle“ gewesen, so die Referentin. Aus der nicht erhaltenen Oestringer Chronik habe Remmer von Seediek im 16. Jahrhundert übertragen, dass die Klostergründung vor einer Schlacht gegen Rüstringer, Harlinger, Auricher und Brookmerländer 1175 von den Oestringern gelobt worden sein soll. Im Kloster sei eine Gemeinschaft von Weltgeistlichen begründet worden, die auch wirtschaftlich bedeutsam für das Jeverland war. „Über die ersten<br />150 Jahre gibt es, wie von Klöstern auf der ganzen ostfriesischen Halbinsel, keine schriftliche Überlieferung“, bedauerte Prof. Dr. Sander. Sie sei jedoch auf der Spur, und im Ruhestand werde sie Quellen zusammentragen, die sich auf Pergamentblättern finden lassen, in die zu Zeiten Marias von Jever etwa Rechnungsbücher eingeschlagen wurden. Denn die Schriften aus der Klosterzeit wurden nach der Reformation nicht mehr gebraucht und daher das Pergament wiederverwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Turm, dessen Ruine vom Landschaftspark Hofrat Heinrich Georg Ehrentrauts umgeben ist, soll 1223 ans Kirchenschiff angebaut worden sein. Nach einem Brand 1272 sei das Kloster nur noch teilweise bewohnbar gewesen. 1350 kamen Dominikanerinnen aus Norden ins Kloster Oestringfelde. Im 15. Jahrhundert übernahmen Häuptlingsgeschlechter die Kontrolle über das Kloster. Edo Boing von Gödens und seine Ehefrau wurden 1480 im Kirchenschiff beigesetzt. Anfang des 16. Jahrhunderts lebten elf Chorschwestern, sieben<br />Laienschwestern in Oestringfelde und zwei im Vorwerk Barkel. 1540, kurz bevor die Pest im Jeverland wütete, bedachte Boing von Oldersum das Kloster in seinem Testament.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Reformation sei das Kloster 1577 säkularisiert, dies jedoch von Maria von Jever nie konsequent umgesetzt worden. Nachdem 1596 die letzte Schwester, Hille, verstorben war, machte man sich ab 1609 an den Abbruch der Anlage, die 1680 vom herrschaftlichen Jäger gepachtet wurde. Steine gingen nach Wangerooge und Bauholz nach Jever. Nachweislich haderten die Jeverländer mit Plänen des Fürsten von Anhalt-Zerbst im 18. Jahrhundert, auch<br />dem 13 mal 13 Meter in der Grundfläche und noch 46 Meter Höhe messenden Turm zu Leibe zu rücken. Die Mauerstärke, der angeblich zu feste Mörtel, der Nutzen als Seezeichen und die Tatsache, dass der „altershalben brachfällige“ Turm nie zerstört wurde, sollten begründen, von seiner Beseitigung abzusehen. Doch dies alles wurde in Zerbst als „lächerliche Geschichte“ abgetan. Die 50 000 abgetragenen Ziegel gingen unter anderem in die Kasernen in Jever, Granitquader in die Gräben von Kniphausen und auf die Unterburg Jever. Nach<br />deren Abbruch wurden sie zunächst überdeckt, bei Restaurierungen aber freigelegt und als Pflastersteine ein drittes Mal verwandt. Einige Quader des alten Wahrzeichens Kloster Oestringfelde bilden seit Ende des 19. Jahrhunderts den Jeverschen Löwen auf dem Schlossplatz als neues Wahrzeichen des Jeverlandes</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgenden Bilder wurden von Jürgen Niemann zur Verfügung gestellt.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-1.jpg" rel="lightbox[9870]"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="579" data-id="9872" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-1-1024x579.jpg" alt="" class="wp-image-9872" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-1-1024x579.jpg 1024w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-1-300x170.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-1-768x434.jpg 768w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-1-1200x678.jpg 1200w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-1.jpg 1311w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-5.jpg" rel="lightbox[9870]"><img loading="lazy" decoding="async" width="388" height="608" data-id="9873" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-5.jpg" alt="" class="wp-image-9873" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-5.jpg 388w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-5-191x300.jpg 191w" sizes="auto, (max-width: 388px) 85vw, 388px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-6.jpg" rel="lightbox[9870]"><img loading="lazy" decoding="async" width="818" height="607" data-id="9877" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-6.jpg" alt="" class="wp-image-9877" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-6.jpg 818w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-6-300x223.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-6-768x570.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-7.jpg" rel="lightbox[9870]"><img loading="lazy" decoding="async" width="841" height="641" data-id="9874" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-7.jpg" alt="" class="wp-image-9874" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-7.jpg 841w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-7-300x229.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-7-768x585.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8.jpg" rel="lightbox[9870]"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="491" data-id="9876" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8-1024x491.jpg" alt="" class="wp-image-9876" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8-1024x491.jpg 1024w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8-300x144.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8-768x369.jpg 768w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8-1536x737.jpg 1536w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8-1200x576.jpg 1200w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8-1320x633.jpg 1320w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/05/Vortrag-8.jpg 1538w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a></figure>
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		<title>Führung durch die Sixtus und Sinicius-Kirche Hohenkirchen 11.03.26</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:58:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Frau Renate Peters von der Kirchengemeinde begrüßte uns und erklärte anschaulich und mit viel Fachwissen die 1143 auf einer 6m hohen Warft erbaute Granitquaderkirche. 1694 baute Joachim Kayser aus Jever die Orgel.Im Gang sind mehrere Grabplatten, deren Oberfläche leider durch das Begehen stark abgenutzt ist. Der Altar der Kirche ist das bedeutendste Kunstwerk der Kirche &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/fuehrung-durch-die-sixtus-und-sinicius-kirche-hohenkirchen-11-03-26/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Führung durch die Sixtus und Sinicius-Kirche Hohenkirchen 11.03.26“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Frau Renate Peters von der Kirchengemeinde begrüßte uns und erklärte anschaulich und mit viel Fachwissen die 1143 auf einer 6m hohen Warft erbaute Granitquaderkirche.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image.png" rel="lightbox[9857]"><img loading="lazy" decoding="async" width="411" height="547" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image.png" alt="" class="wp-image-9858" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image.png 411w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-225x300.png 225w" sizes="auto, (max-width: 411px) 85vw, 411px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1694 baute Joachim Kayser aus Jever die Orgel.<br />Im Gang sind mehrere Grabplatten, deren Oberfläche leider durch das Begehen stark abgenutzt ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1.png" rel="lightbox[9857]"><img loading="lazy" decoding="async" width="440" height="576" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1.png" alt="" class="wp-image-9859" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1.png 440w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1-229x300.png 229w" sizes="auto, (max-width: 440px) 85vw, 440px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Altar der Kirche ist das bedeutendste Kunstwerk der Kirche und wurde 1620 vom Hamburger Schnitzermeister Ludwig Münstermann angefertigt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2.png" rel="lightbox[9857]"><img loading="lazy" decoding="async" width="410" height="545" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2.png" alt="" class="wp-image-9860" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2.png 410w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2-226x300.png 226w" sizes="auto, (max-width: 410px) 85vw, 410px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1628 schnitzte Ludwig Münstermann die Kanzel, die ursprünglich in der Mitte der Kirche war. Nach deren Umsetzung ist die ebenfalls geschnitzte Treppe leider verloren gegangen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-3.png" rel="lightbox[9857]"><img loading="lazy" decoding="async" width="446" height="594" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-3.png" alt="" class="wp-image-9861" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-3.png 446w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/04/image-3-225x300.png 225w" sizes="auto, (max-width: 446px) 85vw, 446px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Taufbecken von etwa 1260 ist der älteste Gegenstand in der Kirche. Der Holzdeckel des Beckens entstand vermutlich im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts.<br />Nach der Führung gab es noch einen gemütlichen Ausklang bei Tee, Kaffee und Kuchen im Stephanus-Haus der Kirchengemeinde.</p>
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		<title>Grünkohlessen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 21:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Grünkohlessen war wieder gut besucht. Zur Einstimmung hatte Rudi Rabe ein plattdeutsches Gedicht geschrieben: GRÖÖNKOHLWordt dat kolt an Nöös und Ohren,hett dat eerst maal richtig froren,denn is dat wedder so wiet,denn kummt de schöne Gröönkohltied.För de Heimatvereen is dat Pflicht,too`n Instimmen eerst een Gedicht.De eerste Veranstalten dit Jahris Gröönkohleeten,dat is allen klaar.De Dischen sünd &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/gruenkohlessen-2/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Grünkohlessen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Grünkohlessen war wieder gut besucht. Zur Einstimmung hatte Rudi Rabe ein plattdeutsches Gedicht geschrieben:</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><br /><strong>GRÖÖNKOHL</strong><br />Wordt dat kolt an Nöös und Ohren,<br />hett dat eerst maal richtig froren,<br />denn is dat wedder so wiet,<br />denn kummt de schöne Gröönkohltied.<br />För de Heimatvereen is dat Pflicht,<br />too`n Instimmen eerst een Gedicht.<br />De eerste Veranstalten dit Jahr<br />is Gröönkohleeten,dat is allen klaar.<br />De Dischen sünd moi deckt,<br />dat Eeten düppelt good schmeckt.<br />Uns Hunger is bannig groot,<br />wi langt too, wi hefft Mood.<br />För Gröönkohl schallst du weten,<br />laat ik stahn dat dürste Eeten.<br />Ok Tuffels hört daarto,<br />un över Pinkel sünd wi froh.<br />Wurst un dörwussen Speck<br />lett de Koch för uns nich weg.<br />Gliek is dat nu so wiet,<br />ik wünsh allen goden Appetit.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.png" rel="lightbox[9831]"><img loading="lazy" decoding="async" width="491" height="361" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.png" alt="" class="wp-image-9851" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.png 491w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1-300x221.png 300w" sizes="auto, (max-width: 491px) 85vw, 491px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Alle Bilder von Jürgen Niemann)</figcaption></figure>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK02.jpg" rel="lightbox[9831]"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="435" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK02.jpg" alt="" class="wp-image-9834" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK02.jpg 500w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK02-300x261.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 85vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Kohlkönigin Gertrud Harms und Kohlkönig Jürgen Niemann wurden entthronisiert und ihnen für die Regentschaft gedankt.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK03.jpg" rel="lightbox[9831]"><img loading="lazy" decoding="async" width="520" height="438" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK03.jpg" alt="" class="wp-image-9833" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK03.jpg 520w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK03-300x253.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 520px) 85vw, 520px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Als neue Kohlkönigin wurde Roswitha Niemann und als neuer Kohlkönig Herbert Perschke gewählt und ihnen die Königskette umgehangen.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten die Kandidatinnen und Kandidaten für die<br />Bürgermeisterwahl im September diesen Jahres eingeladen und sie<br />gebeten, sich selber und ihre Ziele kurz vorzustellen:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK04-2.jpg" rel="lightbox[9831]"><img loading="lazy" decoding="async" width="526" height="602" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK04-2.jpg" alt="" class="wp-image-9847" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK04-2.jpg 526w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK04-2-262x300.jpg 262w" sizes="auto, (max-width: 526px) 85vw, 526px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ermana Nurkovic</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK07-3.jpg" rel="lightbox[9831]"><img loading="lazy" decoding="async" width="386" height="618" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK07-3.jpg" alt="" class="wp-image-9848" style="aspect-ratio:0.6246042367072494;width:214px;height:auto" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK07-3.jpg 386w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK07-3-187x300.jpg 187w" sizes="auto, (max-width: 386px) 85vw, 386px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Axel Homfeldt</figcaption></figure>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK05-2.jpg" rel="lightbox[9831]"><img loading="lazy" decoding="async" width="430" height="519" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK05-2.jpg" alt="" class="wp-image-9849" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK05-2.jpg 430w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK05-2-249x300.jpg 249w" sizes="auto, (max-width: 430px) 85vw, 430px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Anke Asche</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK06-1.jpg" rel="lightbox[9831]"><img loading="lazy" decoding="async" width="403" height="658" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK06-1.jpg" alt="" class="wp-image-9843" style="aspect-ratio:0.6124695941620791;width:220px;height:auto" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK06-1.jpg 403w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK06-1-184x300.jpg 184w" sizes="auto, (max-width: 403px) 85vw, 403px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Karsten Töpel</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Botschaft war, dass Schortens attraktiv für neue Bürger bleiben muss, denn die Einwohnerzahl muss über 20.000 bleiben, damit die Stadt einen jährlichen Zuschuss von über 1.000 Euro je Einwohner aus Landesmitteln erhält. Die Zuschüsse für Kommunen unter 20.000 Einwohner sind geringer und dann könnte Schortens sich vieles nicht mehr leisten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK08.jpg" rel="lightbox[9831]"><img loading="lazy" decoding="async" width="578" height="445" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK08.jpg" alt="" class="wp-image-9850" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK08.jpg 578w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/02/GK08-300x231.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 578px) 85vw, 578px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Meike Baumann trägt eine lustige Geschichte vor.</p>
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		<title>Beiern an Heiligabend und Silvester</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 11:17:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Offiziell gemäß Kirchenratsbeschluss wird im Turm der St.Stephanus-Kirche seit 1862 von Nachbarn und Kirchenmitarbeitern gebeiert. Bei stillstehender Glocke wird in einem bestimmten Rhythmus der Klöppel gegen den Glockenrand geschlagen. Beiern und normales Läuten wechseln sich ab.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Offiziell gemäß Kirchenratsbeschluss wird im Turm der St.Stephanus-Kirche seit 1862 von Nachbarn und Kirchenmitarbeitern gebeiert. Bei stillstehender Glocke wird in einem bestimmten Rhythmus der Klöppel gegen den Glockenrand geschlagen. Beiern und normales Läuten wechseln sich ab.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="480" style="aspect-ratio: 848 / 480;" width="848" controls src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/01/6_Beiern-Alle_Video-2025-12-24.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Beiern</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video"><video height="480" style="aspect-ratio: 784 / 480;" width="784" controls src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2026/01/Glocken.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Glocken</figcaption></figure>
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		<title>Von Gott begleitet &#8211; Aufsätze zu Religion und Theologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 05:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[von Menno Aden Veröffentlicht zum Reformationstag 2025 35. Klöppeln bzw. Beiern – ein heidnischer Brauch?Der Jahreswechsel in Schortens wurde immer mit einem Gottesdienstbegangen, in welchem mein Vater so wie es wohl auch noch heute üblich ist, die im vergangenen Jahre Verstorbenen namentlich von der Kanzel erwähnte. Ich fand diese Gottesdienste besonders feierlich. Wenn es dann &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/von-gott-begleitet-aufsaetze-zu-religion-und-theologie/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Von Gott begleitet &#8211; Aufsätze zu Religion und Theologie“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">von Menno Aden</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veröffentlicht zum Reformationstag 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">35. Klöppeln bzw. Beiern – ein heidnischer Brauch?<br />Der Jahreswechsel in Schortens wurde immer mit einem Gottesdienst<br />begangen, in welchem mein Vater so wie es wohl auch noch heute üblich ist, die im vergangenen Jahre Verstorbenen namentlich von der Kanzel erwähnte. Ich fand diese Gottesdienste besonders feierlich. Wenn es dann gegen Mitternacht ging, erklang das Beiern von Kirchturm. Damals schlug Schmied Peters den Glockenklöppel. Seit 50 Jahren tut es sein Sohn Johannes Peters. Das Beiern, es<br />fand nur am Altjahrsabend statt, hat mich immer zutiefst berührt. Im Rundfunk wurden zum Jahreswechsel das Geläut des Kölner Doms oder auch von der<br />Gedächtniskirche Berlin übertragen. Das war auch feierlich. Aber das Beiern, das rhythmische Klopfen und Schlagen an die Glocke, dass wie das Pochen des Herzens an die Vergänglichkeit alles Menschlichen erinnerte, hat mich so berührt, dass ich es bis heute vermisse. Ich glaube, es noch heute zuhören, wenn das Glockengeläut meiner hiesigen Kirche zum Jahreswechsel ertönt. Ich<br />vermisse das Beiern. Wenn ich meinen Kindern und jetzt auch Enkeln davon<br />erzählen will, muss ich erst einmal erklären, was dieses Wort überhaupt bedeutet. Es wird ja, soweit ich sehe, in keinem anderen Zusammenhang gebraucht als mit dem von Menschenhand verursachten Schlagen des Klöppels an die Glocke der alten Kirche zu Schortens zu Mitternacht am Altjahrsabend.<br />Beiern ist ein vielleicht uralter heidnischer Brauch. Den Jahreswechsel zu begehen, ist auch ein heidnischer Brauch. Vieles, was wir als christlich übernommen haben, ist ursprünglich heidnisch. Auch das Weihnachtsfest. Das höchste Fest der Christenheit Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu wird nicht im Herbst oder Winter begangen, sondern im Frühling. wenn die scheinbar abgestorbene Natur zu neuem Leben ersteht, die alte Kirche legte den<br />Auferstehungstag auf den ersten Sonntag nach Frühlingsvollmond. Genau<br />genommen, ist daher sogar Ostern eigentlich ein heidnisches Fest. Aber was meinen wir denn mit heidnisch? In Psalm 149 heißt es: Singet dem Herrn ein neues Lied; Sie sollen loben seinen Namen &#8230; mit Pauken und Harfen. Psalm<br />150., dem allerletzten, sagt es noch einmal: lobet ihn mit Pauken. Paukenschlagen und laute Töne galten dem Gotteslob. Das ist dasselbe, was beim Beiern geschieht. Das Wort beiern kommt offenbar nur bei uns in Friesland vor. Seine Herkunft ist unklar. Es könnte mit Boje zusammenhängen, dem erstmals im Niederdeutschen belegten Wort für ein schwimmendes<br />Signalzeichen auf See. Beiern wäre dann wie ein Signal für die schwankende, verschwimmende Zeit. Ich glaube, dass beiern mit dem russischen Wort бить – bitj = schlagen zusammenhängt, woraus das Wort бой /boj = der Schlag abgeleitet wird. Das Wort beiern würde uns dann an die Urverwandtschaft der indo &#8211; germanischen Sprachen und ihrer Völker erinnern. Wer will, kann<br />diesen Gedanken dann noch viel weiter ausspinnen: Wir in Schortens sind<br />fast die einzigen die das unwichtige Wort beiern kennen, und dennoch es verbindet uns mit einer größeren Gemeinschaft verwandter, zumeist christlicher Völker, die sich am Jahresende unter Gottes Frieden stellen.</p>
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		<title>Güstkinnelbeerfeier am 20. September 2025</title>
		<link>https://hv-schortens.de/guestkinnelbeerfeier-am-20-september-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 09:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die diesjährige Feier fand in kleiner gemütlicher Runde in derGaststätte „In`t Dörp“ statt. Der Plattdeutschbeauftragte des Landkreises Hermann Wilken und die neue Beauftragte für den Südkreis Beate Ramm waren zu Gast.Johannes Peters erklärte zu Beginn, warum die Feier Güstkinnel heißt. Nach Gründung des Vereins wurde 1931 wieder ein Wolfsgalgen aufgestellt und es sollte eine Feier &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/guestkinnelbeerfeier-am-20-september-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Güstkinnelbeerfeier am 20. September 2025“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die diesjährige Feier fand in kleiner gemütlicher Runde in der<br />Gaststätte „In`t Dörp“ statt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/10/image.png" rel="lightbox[9804]"><img loading="lazy" decoding="async" width="599" height="329" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/10/image.png" alt="" class="wp-image-9805" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/10/image.png 599w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/10/image-300x165.png 300w" sizes="auto, (max-width: 599px) 85vw, 599px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Jürgen Niemann</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plattdeutschbeauftragte des Landkreises Hermann Wilken und die neue Beauftragte für den Südkreis Beate Ramm waren zu Gast.<br />Johannes Peters erklärte zu Beginn, warum die Feier Güstkinnel heißt. Nach Gründung des Vereins wurde 1931 wieder ein Wolfsgalgen aufgestellt und es sollte eine Feier mit Branntwein und Rosinen, dem Kinnelbeer geben. Da dieses Getränk üblicherweise nur nach der Geburt eines Kindes ausgeschenkt wird, nannte man es in Anlehnung an die güste, trocken stehende Kuh nun Güstkinnelbeer.<br />Diese Feier wurde noch bis vor fünf Jahren mit viel Kinnelbeer nach der Freigabe einer Jury für das vom Wirt zubereitete Getränk begangen. Doch als das Interesse an Kinnelbeer abnahm und der Wirt Energiekosten nehmen musste, wenn nur etwas zu trinken bestellt wird, haben wir uns entschlossen, ein friesisches Essen anzubieten. Diesmal gab es Steckrübeneintopf mit Wurst, Kassler und Speck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gudrun Lengen und Karin Hielscher wurden für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Da sie nicht anwesend sein konnten, wird die Urkunde mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu Hause überreicht.<br />Hermann Wilken berichtete von den Schwierigkeiten mit dem Plattdeutschen im Landkreis Friesland. Die Schulen haben keine Zeit mehr mit den Schülern Beiträge für die Plattdeutsche Woche vorzubereiten und auch das Interesse der Bevölkerung nimmt ab.<br />Erst nach 2 Jahren konnte mit Beate Ramm eine Plattdeutschbeauftragte für den Südkreis gefunden werden. Ganz anders ist die Situation in Ostfriesland. Da hat sogar jede Kommune einen Plattdeutschbeauftragten und die Beteiligung der Bevölkerung ist groß. In den Schulen soll bald Plattdeutsch als Unterrichtsfach eingeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beate Ramm stellte sich vor. Sie sei auch sonst noch ehrenamtlich engagiert, wollte sich aber als gebürtige Ostfriesin um das Plattdeutsche kümmern. Sie hatte mit Ximena Chacon Leeper eine jetzt in Colorado (USA) lebende gebürtige Chilenin mitgebracht, die für eine Woche ihr Gast ist. Es gibt eine Initiative, die ausländische Besucher an deutsche Gastfamilien für die Dauer einer Woche<br />vermittelt. Frau Leeper war sehr angetan von unserer Feier.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/10/image-1.png" rel="lightbox[9804]"><img loading="lazy" decoding="async" width="320" height="253" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/10/image-1.png" alt="" class="wp-image-9806" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/10/image-1.png 320w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/10/image-1-300x237.png 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 85vw, 320px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Jürgen Niemann</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Meike Baumann trug plattdeutsche Geschichten auswendig in Gedichtform vor. Es gab auch Beiträge von Hermann Wilken, Johannes Peters und Rudi Rabe.</p>
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		<title>Klönsnack bei Tee, Kaffee und Kuchen 05.07. 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 07:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben unseren Klönsnack vom Heimathaus in den Vorgarten vonRudi Rabe in den Klosterweg 7 verlegt und auch historische Bilder gezeigt. Die Veranstaltung wurde gut besucht. Eine reichliche Auswahl selbstgebackener Kuchen war vorhanden.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wir haben unseren Klönsnack vom Heimathaus in den Vorgarten von<br />Rudi Rabe in den Klosterweg 7 verlegt und auch historische Bilder gezeigt.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde gut besucht. Eine reichliche Auswahl selbstgebackener Kuchen war vorhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Tagesfahrt 26.06.2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 16:12:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erste Station war das Museum Kaskade des OOWV in Diekmannshausen, in dem der Beginn der Wasserversorgung durch den OOWV im Jahre 1949 und die Weiterentwicklung bis heute anschaulich dargestellt wird. In 2 Gruppen wurde durch die Ausstellung geführt. Nachdenklich stimmt die symbolhafte Darstellung der gesamten Wassermenge der Erde durch 100 Flaschen. Nur eine nicht &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/tagesfahrt-26-06-2025/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Tagesfahrt 26.06.2025“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die erste Station war das Museum Kaskade des OOWV in Diekmannshausen, in dem der Beginn der Wasserversorgung durch den OOWV im Jahre 1949 und die Weiterentwicklung bis heute anschaulich dargestellt wird. In 2 Gruppen wurde durch die Ausstellung geführt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-3.png" rel="lightbox[9793]"><img loading="lazy" decoding="async" width="204" height="267" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-3.png" alt="" class="wp-image-9794"/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdenklich stimmt die symbolhafte Darstellung der gesamten Wassermenge der Erde durch 100 Flaschen. Nur eine nicht ganz blau gefüllte Flasche links neben der Scheibe steht für die uns Menschen verfügbare Süßwassermenge. Wassersparen ist daher sehr wichtig. Mit einem kleinen Imbiss mit Tee und Kaffee wurde der lohnenswerte Besuch beendet. <br />Weiter ging es dann zum Mittagessen ins Airfield-Restaurant am Flugplatz Ganderkesee, wo uns ein schön eingedeckter Tisch erwartete und ein sehr gutes Mittagessen serviert wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4.png" rel="lightbox[9793]"><img loading="lazy" decoding="async" width="482" height="352" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4.png" alt="" class="wp-image-9795" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4.png 482w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4-300x219.png 300w" sizes="auto, (max-width: 482px) 85vw, 482px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte die Weiterfahrt zum Museum der Strohverarbeitung in Twistringen. Die Herstellung von Strohprodukten begann schon um 1700. Es wurden Strohgeflechte hergestellt und Hüte daraus genäht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5.png" rel="lightbox[9793]"><img loading="lazy" decoding="async" width="417" height="548" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5.png" alt="" class="wp-image-9796" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5.png 417w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5-228x300.png 228w" sizes="auto, (max-width: 417px) 85vw, 417px" /></a></figure>



<ol start="1700" class="wp-block-list"></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb weniger Minuten wird an einer speziellen Maschine aus<br />Strohgeflechtbändern ein Hut genäht, der abschließend noch in einer Presse seine endgültige Form erhält. Stolz ist das Museum auf den mit einem Gewicht von 800kg größten Strohhut der Welt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-6.png" rel="lightbox[9793]"><img loading="lazy" decoding="async" width="311" height="421" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-6.png" alt="" class="wp-image-9797" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-6.png 311w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2025/07/image-6-222x300.png 222w" sizes="auto, (max-width: 311px) 85vw, 311px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das finanziell einträglichste Geschäft war ab Ende des 19. Jahrhunderts der Verkauf von Verpackungshülsen, Malotten genannt, für Glasprodukte.<br />Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurden noch Strohtrinkhalme in<br />Heimarbeit hergestellt. Um 1960 ging die Erfolgsgeschichte der Langstrohverarbeitung zu Ende. Synthetische Materialien und der Einsatz von Mähdreschern waren das Ende der Langstrohverarbeitung.<br />Mit Tee, Kaffee und einer fruchtigen Obstschnitte ging ein schöner Tag zu Ende.</p>
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