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	<title>Wilhelmshaven &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Roffhausen seit 65 Jahren Industriestandort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 15:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu den Olympia-Werken hat jeder seine eigenen Erinnerungen. So brachte Hellmut Hoffrogge zum Treffen auf dem TCN-Gelände, gestaltet von Holger Ansmann, Meike Harms-Janßen und Peter Homfeldt, die Arbeitsordnung und seinen Dienstausweis der Bielefelder Schreibmaschinenwerke, vorläufiger Name der Olympia-Werke, von 1947 mit. Die drei Gründerväter der Olympia-Werke West, Joachim Wussow, Otto Reichert und Wilhelm Brok, hatten &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/roffhausen-seit-65-jahren-industriestandort/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Roffhausen seit 65 Jahren Industriestandort“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Olympia-Werken hat jeder seine eigenen Erinnerungen. So brachte Hellmut Hoffrogge zum Treffen auf dem TCN-Gelände, gestaltet von Holger Ansmann, Meike Harms-Janßen und Peter Homfeldt, die Arbeitsordnung und seinen Dienstausweis der Bielefelder Schreibmaschinenwerke, vorläufiger Name der Olympia-Werke, von 1947 mit.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/gallery/110917_olympia/110917_olympia_23.jpg" rel="lightbox[1955]"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" title="Hellmut Hoffrogge" src="https://hv-schortens.de/wp-content/gallery/110917_olympia/110917_olympia_23.jpg" alt="Hellmut Hoffrogge" width="172" height="258" /></a><br />
Die drei Gründerväter der Olympia-Werke West, Joachim Wussow, Otto Reichert und Wilhelm Brok, hatten zuerst versucht, in Bielefeld ansässig zu werden. Hoffrogge, der sich noch an Arbeitsbedingungen mit Kanonenofen und Holzschuhen erinnerte, und in dessen Anfangsjahren als Transportarbeiter noch weitere Firmen wie eine Spedition und eine Tischlerei das Gelände nutzten, hatte außerdem ein selbstgegossenes Typenrad dabei.<br />
Die Besucher bewunderten die vom Wilhelmshavener Maler Buko Königshoff geschaffenen Malereien im Treppenhaus des Gründerzentrums, der zum Thema Existenzgründung treffende Symbole fand.</p>
<p>Bilder ansehen:<span id="more-1955"></span> [<a href="https://hv-schortens.de/roffhausen-seit-65-jahren-industriestandort/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] </p>
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		<title>Solidarisches Handeln in der Region erhält Arbeitsplätze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 19:41:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Quelle: WZ-Online Holger Ansmann erinnert sich als ehemaliger Betriebsrat von Olympia und als heutiger Geschäftsführer des TCN an den Niedergang der Werke und den Aufbau einer neuen Zukunft für den Standort Roffhausen. „Am 14. Mai 1991 werden in der Region Wilhelmshaven/Friesland die größten Befürchtungen wahr. Die Vorstände in den Konzernzentralen der AEG und der Daimler-Benz AG &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/solidarisches-handeln-in-der-region-erhalt-arbeitsplatze/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Solidarisches Handeln in der Region erhält Arbeitsplätze“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/Zeuge1.jpg" rel="lightbox[1817]"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1818" title="Zeuge1" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/Zeuge1.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></span></p>
<h6>Quelle: <a title="Quelle öffnen" href="http://www.wzonline.de/index.php?id=1012&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=136589&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=2865&amp;cHash=3b2420e465" target="_blank">WZ-Online</a></h6>
<p>Holger Ansmann erinnert sich als ehemaliger Betriebsrat von Olympia und als heutiger Geschäftsführer des TCN an den Niedergang der Werke und den Aufbau einer neuen Zukunft für den Standort Roffhausen.</p>
<p>„Am 14. Mai 1991 werden in der Region Wilhelmshaven/Friesland die größten Befürchtungen wahr. Die Vorstände in den Konzernzentralen der AEG und der Daimler-Benz AG verkünden die mögliche Schließung des AEG-Olympia-Werkes in Roffhausen mit über 3600 Beschäftigen. Nach jahrelanger intensiver Beratung über die Zukunft des Unternehmens eine Schreckensnachricht ohne Vorankündigung.<br />
<span id="more-1817"></span>Die erfolgreiche Aufbauarbeit mutiger Frauen und Männer in unserer Region nach dem Zweiten Weltkrieg sollte ohne Berücksichtigung der strukturpolitischen Auswirkungen auf die Küsten-Region zunichte gemacht werden. Von dem jahrzehntelang größten industriellen Arbeitgeber im nordwestlichen Niedersachsen sollte am Ende eine Industrie-Ruine stehen bleiben. Ein Horrorszenario, das auf den energischen Widerstand aller relevanten Kräfte in der Region Wilhelmshaven/Friesland trifft und den Daimler-Benz- Konzern und seinen Vorstandsvorsitzenden Edzard Reuter mit einer sozialen Auseinandersetzung nicht gekannten Ausmaßes konfrontiert.</p>
<p>Schnell wird von der IG-Metall und dem Betriebsrat der AEG-Olympia der Schulterschluss in der Region organisiert. In dem Bürger-Komitee „Olympia &#8211; das Herz der Region muss weiterleben“ schließen sich alle gesellschaftlichen Gruppierungen zusammen. Eine Welle der Solidarität umhüllt in diesen Tagen die betroffenen Beschäftigten der AEG-Olympia. Der viel zitierte Kampf David gegen Goliath beginnt.</p>
<p>Ende Mai erreichen die Solidaritätsbekundungen ihren ersten Höhepunkt. Auf dem Wilhelmshavener Rathausplatz versammeln sich 10000 Menschen zu einer Großkundgebung. Das Signal ist eindeutig: Die Region kämpft für den Erhalt der Arbeitsplätze. Oberbürgermeister Eberhard Menzel trifft mit dem Satz „Wir alle sind Olympianer“ die Gefühle der Versammlungsteilnehmer.</p>
<p>Auf der Kundgebung nehmen auch die Vertreter der niedersächsischen Landesregierung den Daimler-Benz-Konzern in die Pflicht. Ministerpräsident Gerhard Schröder spricht bald darauf auf einer öffentlichen Betriebsversammlung in Roffhausen vor mehr als 10000 Teilnehmern. Die klare Botschaft: Der Daimler-Benz-Konzern muss seiner Verantwortung für die Beschäftigten und für die Region gerecht werden. Mit phantasievollen Aktionen und Demonstrationen in Frankfurt und Stuttgart mit jeweils mehr als 2000 Teilnehmern erhöht sich in den kommenden Wochen und Monaten der Druck auf den Daimler-Konzern.</p>
<p>Mit Einschaltung des Bundeswirtschaftsministers Jürgen Möllemann beginnen erste Gespräche um die Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen. Sie finden unter der Voraussetzung der Aufgabe der unrentablen Schreibmaschinen-Fertigung statt. Dem Wunsch nach Verlagerung von Produktion aus anderen Daimler-Werken nach Roffhausen wird frühzeitig eine klare Absage erteilt. Die ersten dunklen Wolken der Automobil-Krise 1993 sind bereits sichtbar.</p>
<p>Somit bleibt die Aufrechterhaltung von technologisch modernen Unternehmensteilen der AEG-Olympia und die Fortführung in wirtschaftlich und juristisch eigenständige Betriebsteile. Ein Vorhaben, auf das sich alle Beteiligten auch mangels Alternative nach langen Monaten der Auseinandersetzung einigen. Die Idee des „Technologie Centrum Nordwest“ ist geboren und damit die Chance auf weitgehend sozialverträgliche Lösungen für die Olympia-Beschäftigten.<br />
Am 1. Januar 1993 geht das TCN mit 14 Betrieben und 750 Beschäftigten an den Start. Mit der Gründung der TCN-Marketing GmbH wird von den Kommunen, der Landesregierung und den Gründungs-Unternehmern ein Signal für den Aufbruch in eine neue Zukunft für den Standort Roffhausen gesetzt.</p>
<p>Die Ansiedlung der Bertelsmann-Tochter MSN Marketing Service Nordwest im Jahre 1995 bringt dann den gewünschten Erfolg. Ende 1995 sind mehr als 1000 Mitarbeiter und zwei Jahre später mehr als 1500 Mitarbeiter in den Betrieben des TCN beschäftigt. Im Jahr 1997 gibt es weitere wichtige Weichenstellungen: Die Ansiedlung des amerikanischen Unternehmens Sykes Enterprises und die Übernahme des Areals durch die Doblinger Industriebau AG mit Sitz in München. Durch die solide und kooperative Eigentümerstruktur des TCN wird die weitere Entwicklung des Standortes nachhaltig positiv beeinflusst.<br />
Heute gilt das Technologie Centrum Nordwest mit mehr als 2600 Beschäftigten in 63 Unternehmen als ein besonders erfolgreiches Umstruktuierungsprojekt im nordwestlichen Niedersachsen. Für mich ist es mehr. Es ist der Erfolg des gemeinsamen Handelns aller „Olympianer“ in unserer Region. Ein Erfolg, auf den jeder Beteiligte mit Stolz zurückblicken darf.“</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;">Quelle: <a title="Quelle öffnen" href="http://www.wzonline.de/index.php?id=1012&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=136589&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=2865&amp;cHash=3b2420e465" target="_blank">WZ-Online</a></span></p>
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		<title>Wo Bürogeräte Stadtgeschichte schrieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 23:13:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heimatverein Schortens mit „Olympia“ &#8211; Dauerausstellung auf dem TCN-Gelände Bürogeräte aus dem vorigen Jahrhundert: Alfred Amman (li.) vom Heimatverein Schortens führt die ersten Gäste durch die nun eröffnete Olympia-Ausstellung. Die Olympia Werke in Roffhausen waren einst größter Arbeitgeber der Region. Die neue Ausstellung umfasst die Firmengeschichte bis zum Niedergang Anfang der 1990er Jahre. Rund 40 &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/wo-burogerate-stadtgeschichte-schrieben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wo Bürogeräte Stadtgeschichte schrieben“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Heimatverein Schortens mit „Olympia“ &#8211; Dauerausstellung auf dem TCN-Gelände</h3>
<div><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/07/heprod_images_fotos_1_17_4_20090424_dsc_0421.jpg" rel="lightbox[49]"><img decoding="async" style="border: 0pt none;" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/07/heprod_images_fotos_1_17_4_20090424_dsc_0421_thumb.jpg" alt="_heprod_images_fotos_1_17_4_20090424_dsc_0421" width="244" height="174" align="left" border="0" /></a> Bürogeräte aus dem vorigen Jahrhundert: Alfred Amman (li.) vom Heimatverein Schortens führt die ersten Gäste durch die nun eröffnete <a title="Zur Ausstellung" href="https://hv-schortens.de/olympia-ausstellung/" target="_self">Olympia-Ausstellung</a>.</div>
<p>Die Olympia Werke in Roffhausen waren einst größter Arbeitgeber der Region. Die neue Ausstellung umfasst die Firmengeschichte bis zum Niedergang Anfang der 1990er Jahre.</p>
<p><span id="more-49"></span>Rund 40 Quadratmeter Ausstellungsfläche für ein gut 45 Jahre währendes Kapitel Schortenser Geschichte: Seit Mittwoch ist auf dem TCN-Gelände in Roffhausen in Gebäude 7 die Dauerausstellung über die Olympia-Werke zu sehen.<br />
Etliche hundert Exponate von den Anfängen der Schreibmaschine über Werbegeschenke, Fotografien und Dokumente vom Arbeitsalltag bei Olympia bis hin zum gusseisernen Firmenschild vom Werkstor hat der Heimatverein Schortens in den vergangenen 18 Monaten dank zahlreicher Spender zusammengetragen und archiviert. Ein großer Querschnitt der Olympia-Memorabilia ist nun mit entsprechenden Erläuterungen in den Regalen und Vitrinen ausgestellt.</p>
<h4>Anfänge datieren von 1902</h4>
<p>Die Ausstellung bildet nicht nur die Epoche ab 1945, als in Roffhausen in ehemaligen Kasernenanlagen die Olympia-Werke aufgebaut wurden, bis zum Niedergang Anfang der 1990er Jahre ab. Die Sammlung befasst sich auch mit der „Olympia Vor-Geschichte“ ab 1902 in Erfurt und Berlin. Ältestes Exponat ist eine Zeigerschreibmaschine „AEG Mignon” von 1903.<br />
„Olympia ist die Seele dieses Standortes“, sagte Holger Ansmann, früherer Olympia-Betriebsrat und heute Geschäftsführer der TCN-Marketinggesellschaft. „Viele Heimatvertriebene, die nach 1945 vor allem aus Schlesien nach Schortens kamen, haben in Roffhausen Arbeit gefunden und konnten sich hier in Friesland eine neue Existenz aufbauen.“<br />
Bürgermeister Gerhard Böhling lobte die Arbeit des Heimatvereins: „Roffhausen ist das industrielle Herz von Schortens. Ich bin froh, dass der Heimatverein die Initiative ergriffen hat, die Bedeutung der Olympia-Werke mit einer eigenen Ausstellung zu würdigen.”<br />
Die Olympia-Werke in Roffhausen waren mit mehr als 13 000 Beschäftigten einmal größter Arbeitgeber im Nordwesten und in den 1950er Jahren sogar der viertgrößte Betrieb in Niedersachsens. Die neue Ausstellung sei ein schöner Beitrag, die Bedeutung Olympias für die Region und besonders für Schortens zu bewahren, sagte Böhling.<br />
Großen Anteil am Aufbau der Ausstellung hat neben Alt-Olympianer Alfred Amman vom Heimatverein auch sein im vorigen Herbst plötzlich verstorbener Freund und Weggefährte Bogedan Grahlmann. Außerdem hat die junge Doktorandin Regina Rüdebusch aus Varel einen großen Anteil an der Ausstellung, die sie auch weiterhin fachlich begleiten wird.<br />
„Wir können hier natürlich nur einen kleinen Querschnitt der Geräte und einen Zeitraffer der Historie zeigen”, sagte Amman am Mittwoch bei der Eröffnung. Er bedankte sich bei allen Spendern, die für die Ausstellung Exponate zur Verfügung gestellt haben.<br />
Die neue Dauerausstellung ist ab Mai immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Darüber hinaus können Gruppenführungen auch an anderen Wochentagen und zu anderen Zeiten mit Alfred Amman unter Tel. 04461/84 342 vereinbart werden.</p>
<p><a href="https://www.nwz-online.de/index_regionalausgaben_kreis_friesland_schortens_artikel.php?id=1987333" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Ex-AEG-Olympia-Gelände Roffhausen ist nun ein Industriepark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 1992 12:50:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Technologie Centrum Nordwest beheimatet zwölf Unternehmen Schortens (CW) &#8211; Das Technologie Centrum Nordwest (TCN) kann nach einjähriger Planung und Vorbereitung starten. Auf dem Betriebsgelände der ehemaligen AEG Olympia Office GmbH in Roffhausen siedelten sich zwölf technisch-orientierte Unternehmen an, die insgesamt rund 1200 Mitarbeiter beschäftigen. Nachdem Mitte 1991 bekannt geworden war, dass der Produktionsstandort Wilhelmshaven (Schreibmaschinen) &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/ex-aeg-olympia-gelande-roffhausen-ist-nun-ein-industriepark/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ex-AEG-Olympia-Gelände Roffhausen ist nun ein Industriepark“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Technologie Centrum Nordwest beheimatet zwölf Unternehmen</h2>
<p>Schortens (CW) &#8211; Das Technologie Centrum Nordwest (TCN) kann nach einjähriger Planung und Vorbereitung starten. Auf dem Betriebsgelände der ehemaligen AEG Olympia Office GmbH in Roffhausen siedelten sich zwölf technisch-orientierte Unternehmen an, die insgesamt rund 1200 Mitarbeiter beschäftigen.</p>
<p>Nachdem Mitte 1991 bekannt geworden war, dass der Produktionsstandort Wilhelmshaven (Schreibmaschinen) von der AEG Olympia Office GmbH nicht gehalten werden kann und somit rund 2700 Arbeitsplätze gefährdet sind, begaben sich hochrangige Politiker &#8211; wie beispielsweise der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder -, die Konzernzentrale der Daimler-Benz AG &#8211; in Person des Vorstandschefs Edzard Reuter -, aber auch Arbeitnehmervertreter von AEG Olympia auf die Suche nach Lösungen. Geboren wurde die Idee eines Industrieparks, in dem sich Gewerbebetriebe unterschiedlichster Technologien ansiedeln sollten, um so einem Teil der Olympia-Mitarbeiter eine neue berufliche Perspektive zu geben und die Industrieregion Wilhelmshaven zu retten.</p>
<p>Die Idee wurde in die Tat umgesetzt. Mit Beginn des neuen Jahres startet das Technologie Centrum Nordwest (TCN), das zwölf Unternehmen beherbergt, die zusammen 1200 Mitarbeiter beschäftigen.</p>
<h3>1200 Mitarbeiter in zwölf Unternehmen</h3>
<p>Dazu gehören unter anderem die Rawe GmbH, die elektronische Bauelemente, Baugruppen und Geräte fertigt, der neu gegründete Telecom-Dienstleister European Teleservice Center GmbH i.G., der ab Frühjahr 1993 einen 24-Stunden-Telefonservice anbieten will, die Enko Entwicklungs- und Konstruktionsgesellschaft, die mit der Herstellung von elektronischen Systemen befasst ist, die Berthold Bolz Vertriebsgesellschaft mbH, die als Ingenieurbüro sowie Industrievertretung Wilhelmshaven als Vertriebsstützpunkt wählte, die noch junge Prosoft GmbH, deren Mitarbeiter vor allem PCs auf ihre Funktionsfähigkeit testen, aber auch Software und Hardware entwickeln sowie warten, die Konzept GmbH, deren Spezialgebiet die Erstellung von technischer Dokumentation ist, die Debis Systemhaus DCS, deren Angebot von der Konzeption bis hin zur Realisierung kundenspezifischer Lösungen auf dem Gebiet der verteilten Datenverarbeitung mit Workstatations, Netzwerken sowie RZ-Anbindungen reicht, die OSG Office Service GmbH, die aus der Serviceabteilung der ehemaligen AEG Olympia Office GmbH einstanden ist, die Olympia Office Vertriebsgesellschaft mbH sowie die ehemalige Aus- und Weiterbildungsabteilung von AEG Olympia Office, die nunmehr als eigenständige Gesellschaft ihre Arbeit fortsetzt.</p>
<p>Quelle:  <a href="http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1992/52/1137882/">Ex-AEG-Olympia-Gelände Roffhausen ist nun ein Industriepark: Technologie Centrum Nordwest beheimatet zwölf Unternehmen &#8211; computerwoche.de &#8211; Archiv 1992 / 52</a>.</p>
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