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	<title>Schreibmaschine &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Schreibmaschine &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Wo Bürogeräte Stadtgeschichte schrieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 23:13:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
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					<description><![CDATA[Heimatverein Schortens mit „Olympia“ &#8211; Dauerausstellung auf dem TCN-Gelände Bürogeräte aus dem vorigen Jahrhundert: Alfred Amman (li.) vom Heimatverein Schortens führt die ersten Gäste durch die nun eröffnete Olympia-Ausstellung. Die Olympia Werke in Roffhausen waren einst größter Arbeitgeber der Region. Die neue Ausstellung umfasst die Firmengeschichte bis zum Niedergang Anfang der 1990er Jahre. Rund 40 &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/wo-burogerate-stadtgeschichte-schrieben/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wo Bürogeräte Stadtgeschichte schrieben“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Heimatverein Schortens mit „Olympia“ &#8211; Dauerausstellung auf dem TCN-Gelände</h3>
<div><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/07/heprod_images_fotos_1_17_4_20090424_dsc_0421.jpg" rel="lightbox[49]"><img decoding="async" style="border: 0pt none;" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/07/heprod_images_fotos_1_17_4_20090424_dsc_0421_thumb.jpg" alt="_heprod_images_fotos_1_17_4_20090424_dsc_0421" width="244" height="174" align="left" border="0" /></a> Bürogeräte aus dem vorigen Jahrhundert: Alfred Amman (li.) vom Heimatverein Schortens führt die ersten Gäste durch die nun eröffnete <a title="Zur Ausstellung" href="https://hv-schortens.de/olympia-ausstellung/" target="_self">Olympia-Ausstellung</a>.</div>
<p>Die Olympia Werke in Roffhausen waren einst größter Arbeitgeber der Region. Die neue Ausstellung umfasst die Firmengeschichte bis zum Niedergang Anfang der 1990er Jahre.</p>
<p><span id="more-49"></span>Rund 40 Quadratmeter Ausstellungsfläche für ein gut 45 Jahre währendes Kapitel Schortenser Geschichte: Seit Mittwoch ist auf dem TCN-Gelände in Roffhausen in Gebäude 7 die Dauerausstellung über die Olympia-Werke zu sehen.<br />
Etliche hundert Exponate von den Anfängen der Schreibmaschine über Werbegeschenke, Fotografien und Dokumente vom Arbeitsalltag bei Olympia bis hin zum gusseisernen Firmenschild vom Werkstor hat der Heimatverein Schortens in den vergangenen 18 Monaten dank zahlreicher Spender zusammengetragen und archiviert. Ein großer Querschnitt der Olympia-Memorabilia ist nun mit entsprechenden Erläuterungen in den Regalen und Vitrinen ausgestellt.</p>
<h4>Anfänge datieren von 1902</h4>
<p>Die Ausstellung bildet nicht nur die Epoche ab 1945, als in Roffhausen in ehemaligen Kasernenanlagen die Olympia-Werke aufgebaut wurden, bis zum Niedergang Anfang der 1990er Jahre ab. Die Sammlung befasst sich auch mit der „Olympia Vor-Geschichte“ ab 1902 in Erfurt und Berlin. Ältestes Exponat ist eine Zeigerschreibmaschine „AEG Mignon” von 1903.<br />
„Olympia ist die Seele dieses Standortes“, sagte Holger Ansmann, früherer Olympia-Betriebsrat und heute Geschäftsführer der TCN-Marketinggesellschaft. „Viele Heimatvertriebene, die nach 1945 vor allem aus Schlesien nach Schortens kamen, haben in Roffhausen Arbeit gefunden und konnten sich hier in Friesland eine neue Existenz aufbauen.“<br />
Bürgermeister Gerhard Böhling lobte die Arbeit des Heimatvereins: „Roffhausen ist das industrielle Herz von Schortens. Ich bin froh, dass der Heimatverein die Initiative ergriffen hat, die Bedeutung der Olympia-Werke mit einer eigenen Ausstellung zu würdigen.”<br />
Die Olympia-Werke in Roffhausen waren mit mehr als 13 000 Beschäftigten einmal größter Arbeitgeber im Nordwesten und in den 1950er Jahren sogar der viertgrößte Betrieb in Niedersachsens. Die neue Ausstellung sei ein schöner Beitrag, die Bedeutung Olympias für die Region und besonders für Schortens zu bewahren, sagte Böhling.<br />
Großen Anteil am Aufbau der Ausstellung hat neben Alt-Olympianer Alfred Amman vom Heimatverein auch sein im vorigen Herbst plötzlich verstorbener Freund und Weggefährte Bogedan Grahlmann. Außerdem hat die junge Doktorandin Regina Rüdebusch aus Varel einen großen Anteil an der Ausstellung, die sie auch weiterhin fachlich begleiten wird.<br />
„Wir können hier natürlich nur einen kleinen Querschnitt der Geräte und einen Zeitraffer der Historie zeigen”, sagte Amman am Mittwoch bei der Eröffnung. Er bedankte sich bei allen Spendern, die für die Ausstellung Exponate zur Verfügung gestellt haben.<br />
Die neue Dauerausstellung ist ab Mai immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Darüber hinaus können Gruppenführungen auch an anderen Wochentagen und zu anderen Zeiten mit Alfred Amman unter Tel. 04461/84 342 vereinbart werden.</p>
<p><a href="https://www.nwz-online.de/index_regionalausgaben_kreis_friesland_schortens_artikel.php?id=1987333" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Nach dem Wunder begann der Albtraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 08:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Büromaschinenhersteller]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Einmal Olympianer. Immer Olympianer]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Heinz Fürst]]></category>
		<category><![CDATA[Mignon 8]]></category>
		<category><![CDATA[Mikroelektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseschreibmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Typ ES 200]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Hilse]]></category>
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					<description><![CDATA[Ehemalige Olympianer zog es ins Kino. Der Dokumentarfilm über den Büromaschinenhersteller in Roffhausen von Karl-Heinz Fürst ließ Erinnerungen wach werden. Von Stephan Giesers Wilhelmshaven „Olympia Werke, Wilhelmshaven Stärke!“ Auf einmal war alles wie früher – für zweieinhalb Stunden im Kinoplex. „Einmal Olympianer. Immer Olympianer. Das wird man nicht mehr los“, erzählt Wolfgang Hilse. 31 Jahre &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/nach-dem-wunder-begann-der-albtraum/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Nach dem Wunder begann der Albtraum“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Ehemalige Olympianer zog es ins Kino.</h1>
<p>Der Dokumentarfilm über den Büromaschinenhersteller in Roffhausen von Karl-Heinz Fürst ließ Erinnerungen wach werden.</p>
<p>Von Stephan Giesers</p>
<p>Wilhelmshaven „Olympia Werke, Wilhelmshaven Stärke!“ Auf einmal war alles wie früher – für zweieinhalb Stunden im Kinoplex.</p>
<p>„Einmal Olympianer. Immer Olympianer. Das wird man nicht mehr los“, erzählt Wolfgang Hilse.</p>
<p>31 Jahre hat er „auf Olympia“ gearbeitet, 24 Jahre lang war er Ausbilder, acht Jahre im Betriebsrat. 1990 nahm der heute 70-Jährige die Abfindung und verließ das Unternehmen, das nur noch zwei Jahre lang durchhalten sollte.</p>
<p>In diesem Jahr feiern die Olympianer die Gründung ihres Unternehmens, das zu Spitzenzeiten 12500 Arbeiter beschäftigte. Vor 60 Jahren eröffnete das Olympia Werk in Roffhausen mit damals 28 Mitarbeitern die Produktion. Für die Ehemaligen auch der Anlass, um des schlimmen Endes, des Verlustes von tausenden Arbeitsplätzen zu gedenken.</p>
<p><span id="more-2467"></span>„Wie alles begann. Wie alles endete – Olympia Werke“. Die Nachfrage war groß, als der Arbeitskreis Senioren der IG Metall im Kinoplex den Dokumentarfilm von Karl-Heinz Fürst zeigte. „Aufstieg und Fall eines Weltunternehmens.“ Bereits 2001 produzierte Fürst, der selbst 36 Jahre Olympianer war, den zweiteiligen Film. Aussagen von Zeitzeugen, Werbefilme und Fotografien reiht Fürst aneinander.</p>
<p>Einige Zuschauer waren bereits weit über eine Stunde vor Beginn der Vorführung gekommen, um sich einen Kinosessel zu sichern – viele mussten wieder nach Hause geschickt werden. Für die Zuschauer war der Film eine Zeitreise: Sie erkennen bekannte Gesichter, einige sogar sich selbst. Fast alle waren Teil des Weltkonzerns Olympia, viele von ihnen Jahrzehnte lang. Jetzt schwelgten sie in Erinnerungen, ließen die guten Zeiten und das schlimme Ende des Büromaschinenherstellers Revue passieren. Da stört es niemanden, wenn die Sitznachbarn während des Films diskutieren.<br />
Vom Wirtschaftswunder bis zum Albtraum: Vollbeschäftigung, Produktionsrekorde, Umsatz, Dividende, Neueinstellungen. Schwarzweißbilder aus rosigen Zeiten. Verluste, Kurzarbeit, Abfindungen, Massenentlassungen – und tausende Menschen, die auf der Straße um ihre Existenz kämpfen. Schneller Aufstieg und rasanter Fall liegen bei der Geschichte der Olympia Werke nah beieinander. „Sie hat es. Das Geschenk für den Mann von Welt.<br />
Eine Reiseschreibmaschine“, preist eine Männerstimme. „Jetzt ist es vorbei mit der Klipperklapperei“, heißt es schon 1934 über die neue Mignon 8 in einem Werbefilm des Unternehmens, das damals noch in Erfurt produzierte. Ende der Achtzigerjahre geben in Roffhausen Trillerpfeifen den Ton an auf Großdemonstrationen. Ein Kampf gegen Windmühlen.<br />
Der Konzern hatte den Markt und die Mikroelektronik unterschätzt, war zu vorsichtig beim Einführen der ersten Computer. Die Konkurrenz auf diesem Sektor war auf dem Vormarsch und läutete den Abgesang auf die klassische Bürotechnik ein.</p>
<p>„Der Kugelkopf hat uns das Genick gebrochen. Den hat Olympia nicht in den Griff bekommen“, erzählt Rita Rüstmann in der Filmpause. Sie absolvierte 1970 eine Ausbildung zur Bürogehilfin und arbeitete elf Jahre lang im Büro des Betriebsrates.</p>
<p>An die ersten Streiks und Flugblattaktionen kann sie sich noch gut erinnern. Und an jenen Tag, als die letzte Schreibmaschine Typ ES 200 vom band lief und das Herz der Region zu schlagen aufhörte. „Die Solidarität der Mitarbeiter ist aber geblieben“, sagt Karl-Heinz Fürst, der eine weitere Vorführung des Films aufgrund der großen Frage nicht ausschließen will.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.wzonline.de/nachrichten/newsdetails-allgemein/article/nach-dem-wunder-begann-der-albtraum.html?no_cache=1&amp;cHash=c412e5272b888f94ea38254420e16397no_cache=1&amp;cHash=c412e5272b888f94ea38254420e16397&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=6376&amp;cid=6376&amp;type=98&amp;&amp;ac=mail">Wilhelmshavener Zeitung: Nach dem Wunder begann der Albtraum</a>.</p>
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