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	<title>Renaturierungsmaßnahme &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Renaturierungsmaßnahme &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Engelsmeer erhält seine ursprüngliche Form zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 08:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forst Upjever]]></category>
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					<description><![CDATA[Forst Upjever &#8211; Renaturierungsmaßnahme stellt Engelsmeer wieder her Hier sollen im frühen Mittelalter die ersten Christen in der Region getauft worden sein, sagt jedenfalls die Legende. Und auch der Name Engelsmeer soll durch diese Taufen entstanden sein. Die Menschen seien nach der Taufe als Engel wieder aus dem Wasser gekommen. Doch das Engelsmeer links von &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/engelsmeer-erhalt-seine-ursprungliche-form-zuruck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Engelsmeer erhält seine ursprüngliche Form zurück“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Forst Upjever &#8211; </strong>Renaturierungsmaßnahme stellt Engelsmeer wieder her</h2>
<p>Hier sollen im frühen Mittelalter die ersten Christen in der Region getauft worden sein, sagt jedenfalls die Legende. Und auch der Name Engelsmeer soll durch diese Taufen entstanden sein. Die Menschen seien nach der Taufe als Engel wieder aus dem Wasser gekommen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556.jpg" rel="lightbox[1356]"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1358" title="DSC_0556" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-1024x680.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Doch das Engelsmeer links von der Stelle, wo der Alte Mühlenweg in den Upjeverschen Forst übergeht, ist schon seit etwa 200 Jahren kein Meer mehr. Trockengelegt und mit Nadelgehölzen bepflanzt von den Holländern zu Zeiten Napoleons, gab es das Engelsmeer seit 200 Jahren nur noch als Flurbezeichnung im Upjeverschen Forst. Das ist jetzt anders geworden. Seit dem Herbst 2008 hat die Forstverwaltung damit begonnen, das alte Engelsmeer wieder in seine ursprüngliche Form als Moorfläche mit freien Wasserflächen zurückzuversetzen.</p>
<p><span id="more-1356"></span>Zunächst mussten die Bäume auf der 8 ha großen Fläche gefällt werden. Dann wurde dort, wo Wasserflächen entstehen sollten, die Schicht Mutterboden abgetragen. Gleichzeitig wurden die Abflüsse abgesperrt, so dass sich das Wasser in den niedrig gelegenen Teilen der Fläche sammeln konnte. Durch den starken Niederschlag in diesem Winter sieht das Meer jetzt schon  fast so aus, wie es im Endzustand sein soll.</p>
<p>Allerdings fehlen noch die für eine Moorfläche typischen Pflanzen. „Die werden sich von selbst ansiedeln, da sind wir uns ganz sicher. Samen können weit mehr als Hundert Jahre im Boden lagern und wenn die Bedingungen wieder stimmen, wachsen sie aus. Wir haben das bei den Krickmeeren gesehen, die nur drei Jahre früher renaturiert wurden. Dort sind die Moortypischen Pflanzen erstaunlich schnell wieder da gewesen. Auch Tiere, die diesen Lebensraum brauchen, kehren wieder zurück. Insgesamt wird der Wald vielfältiger und artenreicher“, freut sich Förster Carsten Friedrich Streufert und Tido Bent vom Forstamt Neuenburg, der dieses Projekt als Projektleiter begleitet.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548.jpg" rel="lightbox[1356]"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1360" title="DSC_0548" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-1024x680.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Finanziert wird diese Renaturierungsmaßnahme durch die Bereitstellung von Ersatz- und Ausgleichsflächen, die für Bauvorhaben gebraucht werden. So werden 2,6 ha der 8 ha großen Fläche als Ausgleichsfläche für ein Baugebiet in Jever von der Volksbank finanziert. „Dieses Modell ist hier in Friesland entwickelt worden und ist beispielhaft“, freut sich Armin Tuinmann vom Landkreis Friesland.</p>
<p>Die Landkreise Friesland und Wittmund zusammen mit der Stadt Wilhelmshaven haben im Jahr 2003 eine gemeinsame Flächenagentur gegründet, die Ausgleichsflächen vermittelt und solche Renaturierungsprojekte möglich macht.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545.jpg" rel="lightbox[1356]"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1359" title="DSC_0545" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-1024x680.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1357" title="DSC_0540" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Bild      Sie blicken voller Freude und Erwartung auf das neu entstandene Engelsmeer im Upjeverschen Forst: Förster Carsten Friedrich Streufert, Projektleiter Tido Bents und Armin Tuinmann von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Sonnentau ist schon wieder da</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 21:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forst Upjever]]></category>
		<category><![CDATA[Ato Ide]]></category>
		<category><![CDATA[Baumpflückmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Streufert]]></category>
		<category><![CDATA[entastet]]></category>
		<category><![CDATA[Forstamt Neuenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Förster Carsten Streufert]]></category>
		<category><![CDATA[Heiko Noack]]></category>
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		<category><![CDATA[Renaturierungsmaßnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[Forst Upjever „Harvester“ schneidet Bäume im Forst Wer in diesen Tagen das schöne Wetter nutzt und in den Forst Upjever geht oder fährt, hört ihn schon von weitem, den Harvester: eine riesige „Baumpflückmaschine“, die innerhalb von Sekunden – nicht Minuten – einen ausgewachsenen Baum ergreift, ihn kurz über den Boden absägt, ihn umlegt, entastet, in &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/der-sonnentau-ist-schon-wieder-da/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der Sonnentau ist schon wieder da“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Forst Upjever </strong>„Harvester“ schneidet Bäume im Forst</p>
<p>Wer in diesen Tagen das schöne Wetter nutzt und in den Forst Upjever geht oder fährt, hört ihn schon von weitem, den Harvester: eine riesige „Baumpflückmaschine“, die innerhalb von Sekunden – nicht Minuten – einen ausgewachsenen Baum ergreift, ihn kurz über den Boden absägt, ihn umlegt, entastet, in handliche Stücke zerschneidet und die Teile auch noch ordentlich ablegt.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7586.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="DSC_7586" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7586_thumb.jpg" alt="DSC_7586" width="318" height="212" border="0" /></a></p>
<p><span id="more-1506"></span></p>
<p>Heiko Noack ist von morgens bis abends damit beschäftigt, einen Baum nach dem anderen mit seinem High – Tech Gerät in handliche Stücke zu zerlegen. Trifft der inzwischen besorgte Wanderer auf Förster Carsten Streufert und fragt besorgt nach, was das denn wohl zu bedeuten habe, so erhält er freundlich zur Antwort, dass es sich um normale Ausdünnungsarbeiten handelt.</p>
<p>Selbst wenn der immer mehr besorgte Besucher die Fläche in der Nähe der Krickmeere entdeckt, wo auf einer Fläche von etwa 10 Fußballfeldern seit kurzem kein Baum mehr steht, bringt auch das den Förster, der noch vor kurzem um jeden Baum in der Einflugschneise gekämpft hat, keineswegs aus der Ruhe. Denn gerade dieser „Kahlschlag“ liegt ihm ganz besonders am Herzen und auf Nachfrage erklärt er gern, was im Forst Upjever gerade los ist.</p>
<p>Die Ausdünnarbeiten gehören zu den normalen Pflegemaßnahmen für den Wald. Die große abgeholzte Fläche jedoch ist Teil eines großen Projekts der Renaturierung rund um die Krickmeere. Vor fünf Jahren hat die Forstverwaltung begonnen, dieses ehemalige Moorgebiet wieder so herzustellen, wie es vor der Trockenlegung und Aufforstung in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war. Zunächst mussten auch hier die Bäume entfernt werden, Wasserstellen wurden neu geschaffen und die Entwässerung wurde so aufgestaut, dass schon nach nur fünf Jahren eine komplett andere Landschaft entstanden ist. Pflanzen und Tiere, die in die Moorlandschaft gehören haben sich hier wieder neu angesiedelt. Moose breiten sich am Boden aus und auch der Sonnentau, fleischfressende Pflanze und Moorbewohner, ist auch schon wieder da. Moose breiten sich aus und Heidekraut, das es hier vorher nicht gab, wächst wieder.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7581.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="DSC_7581" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7581_thumb.jpg" alt="DSC_7581" width="342" height="228" border="0" /></a></p>
<p>„Wir wissen, dass hier in dieser Senke ein Moor war, in dem auch Jahrhunderte lang Torf abgebaut wurde. Birkhuhn und Fischotter wurden hier noch bis in die siebziger Jahre gesichtet. Das wollen wir als wertvolles Biotop wieder herstellen. Finanziert wird diese Maßnahme dadurch, dass diese Flächen als Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen verwandt werden.“ Carsten Streufert ist sichtlich stolz auf den Wandel vom Nadelwald hin zum Moor rund um die Krickmeere.</p>
<p>Und was ist mit dem Kahlschlag gleich nebenan? „Das ist quasi die zweite Ausbaustufe der Renaturierungsmaßnahme in der eiszeitlich entstandenen Senke um die Krickmeere. Hier soll es hoffentlich in fünf Jahren genau so aussehen, wie drüben. Und in Jahrzehnten und Jahrhunderten kann hier wieder ein Moor mit seiner ganz speziellen Flora und Fauna entstehen.“</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7574.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="DSC_7574" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC_7574_thumb.jpg" alt="DSC_7574" width="348" height="232" border="0" /></a></p>
<p>Bild Förster Carsten Streufert und Projektmanager Tido Bent vom Forstamt Neuenburg planen auch den zweiten Teil der Renaturierung der Krickmeere im Upjeverschen Forst. Dafür mussten Bäume weichen.</p>
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