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	<title>Peter Homfeldt &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Peter Homfeldt &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 16:50:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird. ROFFHAUSEN – Besucher der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/gute-erinnerungen-an-die-zeit-bei-olympia/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung</strong></p>
<p>Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird.</p>
<p>ROFFHAUSEN – Besucher der <a href="https://hv-schortens.de/olympia-ausstellung/" target="_blank">Olympia-Ausstellung</a> des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit anderthalb Jahren. Obwohl er selbst dort von 1953 bis 1956  Feinmechaniker lernte, ist er kein Romantiker, wenn er eines der Exponate in Händen hält.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/peter_wz.jpg" rel="lightbox"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="peter_wz" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/peter_wz_thumb.jpg" alt="peter_wz" width="562" height="466" border="0" /></a><br />
„<a href="https://hv-schortens.de/time_line/" target="_blank">Die Zeit ist durch</a>“, sagt Peter Homfeldt und scheint mit den 1993 geschlossenen Olympia-Werken abgeschlossen zu haben. An seine Zeit dort, immerhin bis 1989, hat er durchweg positive Erinnerungen.</p>
<p><span id="more-2745"></span>Dort begegnete er auch seiner Frau Maria, die anfangs Laufmädchen und später Werkstattschreiberin war. Der gebürtige Lüneburger kam durch seinen zur Kriegsmarinewerft dienstverpflichteten Vater nach Voslapp. Gerne erinnert sich Peter Homfeldt, wie viel Freiheit sie als Kinder „dicht am Deich“ genossen, und an den riesigen Strand.<br />
Die Hälfte seiner Mitschüler sei in den Ruhrbergbau gegangen, erinnert sich Homfeldt. Sein Vater, Elektriker bei Olympia, habe sich für seine Lehrstelle eingesetzt. In der Versuchswerkstatt in Roffhausen wurde er <a href="https://hv-schortens.de/2011/02/04/leidenschaft-fur-die-technik-bleibt/" target="_blank">Alfred Amman</a>, späterer Heimatvereinsvorsitzender und Ausstellungsinitiator, als Lehrling zugeteilt.<br />
Homfeldts weitere Stationen waren die Arbeitsvorbereitung, der Aufbau eines Sonderlagers für Kleinserien von Spezialrechenmaschinen, die Rechenmaschinenkonstruktion und die allgemeine Entwicklungsleitung. Zwölf Jahre war die Wertanalyse sein Betätigungsfeld. Vom Marketing Produktplanung ging er schließlich bis zum Ruhestand 1996 zur AEG nach Oldenburg.<br />
Das Interesse für die Heimatgeschichte wurde bei Peter Homfeldt durch seinen Kollegen, Werkzeugbauer Erhard Harms, geweckt. Für Harms, damals Heimatvereinsvorsitzender, kopierte er 1970 alte Landkarten der Region. Im Ruhestand wurde sein Engagement als Mitglied intensiver, und seit einem Jahr ist Peter Homfeldt einer von zwei Stellvertretern des Vorsitzenden.<br />
Neben der Tätigkeit als Betreuer der Olympia-Ausstellung hat der Heimatkundler als Familienforscher seine Familie bis 1690 zurückverfolgt, und monatlich trifft er sich, zusammen mit Fritz Böhm, mit dem Arbeitskreis „Vertriebene“ der Oldenburgischen Landschaft. Die letztjährige Heimatvereinsausstellung „<a href="https://hv-schortens.de/2011/10/25/ausstellung-zu-gebeinen-aus-dem-klosterpark/" target="_blank">Die Gebeine des Klosterparks</a>“ initiierte er mit.<br />
Obwohl Peter Homfeldt kein Sammler ist, fasziniert ihn die miterlebte technische Entwicklung von der Mechanik zum Mikroprozessor. Gerne gibt er seinen Besuchern, von denen im Jahr 2011 immerhin 360 gezählt werden konnten, die acht Kilogramm schwere „Brunsviga“ von 1968 in die Hände und lässt sie sie mit einem modernen, wenige Gramm schweren Rechner vergleichen.<br />
Die Olympia-Ausstellung entstand im Jahr 2008 auf Initiative Alfred Ammans und der damaligen Diplomandin Regina Rüdebusch. Wer die Ausstellung besuchen möchte, kann sich bei Peter Homfeldt oder im TechnologieCentrum Nordwest (TCN) auf eine Liste setzen lassen. Oft kommen auch Schüler- und Radfahrergruppen sowie Klassentreffen. Vielen der Älteren ist Peter Homfeldt bekannt.<br />
Der am häufigsten gehörte Satzanfang sei „Weißt du noch“, denn die meisten Besucher seien an der eigenen Vergangenheit interessiert, und es werde viel erzählt.<br />
Die Olympia-Ausstellung sei ausbauwürdig, findet Peter Homfeldt. Beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur seien vom Heimatverein Förderanträge für kleine Museen gestellt worden. Dann könnte man größere Räumlichkeiten auf dem TCN-Gelände beziehen und die Maschinen könnten von Regalen in Vitrinen wechseln. Höhepunkt der Präsentation sollen sechs Arbeitsplätze werden, an denen Besucher das Maschineschreiben vergangener Zeiten nachempfinden können.</p>
<h6>Quelle: WZ vom 06.07.12, Seite 13</h6>
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		<title>Noch einmal zu Gast bei &#8222;Carl Orbis&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Holger Ansmann und Peter Homfeldt führten die Gruppe über das TCN-Gelände Ein Klassentreffen 58 Jahre nach der Entlassung aus dem „verlängerten achten Schuljahr“ gab es jetzt für die Schulabgänger aus der früheren Volksschule Heidmühle. Die damals geltende achtjährige Schulpflicht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Herbst des Jahres 1953 erfüllt, aber es herrschte ein &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/noch-einmal-zu-gast-bei-carl-orbis/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Noch einmal zu Gast bei &#8222;Carl Orbis&#8220;“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Holger Ansmann und Peter Homfeldt führten die Gruppe über das TCN-Gelände</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/120404_OLy_Fuehrung.png" rel="lightbox"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="120404_OLy_Fuehrung" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/120404_OLy_Fuehrung_thumb.png" alt="120404_OLy_Fuehrung" width="504" height="287" border="0" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Klassentreffen 58 Jahre nach der Entlassung aus dem „verlängerten achten Schuljahr“ gab es jetzt für die Schulabgänger aus der früheren Volksschule Heidmühle.</p>
<p style="text-align: justify;">Die damals geltende achtjährige Schulpflicht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Herbst des Jahres 1953 erfüllt, aber es herrschte ein großer Mangel an Ausbildungsplätzen. Daher nutzten seinerzeit 80 Mädchen und Jungen der Schulen im Gemeindekern von Schortens die Chance, die Schulzeit um sechs Monate zu verlängern. Dieser zusätzliche Jahrgang wurde in der Volksschule Heidmühle zusammengefasst. Der Unterricht wurde in zwei Klassen und letztmalig getrennt nach Mädchen und Jungen in einer Nebenstelle der Volksschule an der Jeverschen Straße in der Baracke erteilt, die im Park hinter dem einstigen Verpflegungsamt, heute „Alte Brauerei“ genannt, stand. Daher wurde die Nebenstelle zumeist als „Parkschule“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2594"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eingeladen hatten die Organisatoren Horst Ahrends, Hilde Warntjen und Edith Bents ihre ehemaligen Schulkameraden jetzt nach Roffhausen. Bis zum 60. Jahrestag der Schulentlassung wollte man nicht warten, da jetzt ein aufschlussreiches Programm möglich war. Auf dem Parkplatz an der Olympia-Straße versammelten sich rund 30 der ehemaligen Mitschüler, eine Besichtigung des TCN Geländes hatten die Ausrichter angekündigt. Ein größerer Teil der Schülerinnen und Schüler hatte hier einmal einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in den „Olympia- Werken“ gefunden. So war man auf die heutige Situation in dem weitläufigen Bereich doch sehr gespannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Empfangen wurden die Gäste von Holger Ansmann von der TCN-Marketing und von Peter Homfeldt vom Heimatverein Schortens, die nach einer herzlichen Begrüßung die Führung übernahmen. In Gruppen hörte man im Wechsel einen Vortrag über die 1903 von der AEG begonnene Produktion der Schreibmaschine, die bald nach Erfurt verlegt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg gingen viele Führungskräfte in den Westen nach Bielefeld, dann aber sehr schnell nach Roffhausen, wo am10.Mai 1946 die Geschichte der „Olympia-Werke“ mit 28 Mitarbeitern begann. Die weitere Geschichte der Werke bis zur Schließung hatte die Mehrzahl der Gäste als Mitarbeiter oder als Bürger in Schortens persönlich erlebt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Programmteil bestand aus einem Rundgang auf dem Gelände, wo jetzt über 60 Betriebe mit fast 2700 Mitarbeitern tätig sind. Ins Auge fiel vielen Besuchern besonders die Sauberkeit in den Hallen und auf dem Gelände. Die hier tätigen Firmen, die ein breites Spektrum abdecken, wurden vorgestellt. Interesse fand dabei besonders das Gründerzentrum der Stadt Schortens, welches jungen Firmen hilft, den Weg in die Selbstständigkeit mit Erfolg zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fachgespräche gab es dann in der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins Schortens, wo Peter Homfeldt die Produktionspalette aus rund hundert Jahren der Firmengeschichte vorstellte. Viele Besucher erinnerten sich an Einzelheiten ihres eigenen Einsatzes, und manch interessante Episode wurde zum Besten gegeben. Eine gemeinsame Kaffeetafel rundete den Besuch ab. Für den größeren Teil war es ein Erlebnis, noch einmal bei „Carl Orbis“ zu sein, wie man den Arbeitgeber früher vielfach nannte, obwohl es eine Person dieses Namens hier nicht gegeben hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend begaben sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler auf kurzem Weg in die gegenüberliegende Gaststätte „Bistro bei Schlimgen“. Hier hatte man bereits in der Zeit des Berufslebens oftmals eine schmackhafte Stärkung eingekauft. Nun war ein hervorragendes Büfett hergerichtet, und alle griffen kräftig zu. Dabei gab es viel Gelegenheit zum Austausch von Erinnerungen an die Zeit der Schule und der Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Jeversches Wochenblatt vom 04.04.12, Seite 4</p>
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		<title>Ungarische und friesländische Schüer besuchten die Olympia-Ausstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 19:20:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rund 40 Schülerinnen und Schüler des ELTE-Gymnasiums Budapest und des Mariengymnasiums Jever ließen sich die Geschichte der AEG Olympia-Werke erläutern und durch die Ausstellung führen. Empfangen wurden die Jugendlichen von Holger Ansmann (TCN) und Peter Homfeldt (Heimatverein). Begleiter des Schüleraustausches auf deutscher Seite waren Gerhard Hochheiser und Werner Keck, ihre ungarischen Kolleginnen waren Kornelia Horvath &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/ungarische-und-frieslndische-schler-besuchten-die-olympia-ausstellung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ungarische und friesländische Schüer besuchten die Olympia-Ausstellung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 40 Schülerinnen und Schüler des ELTE-Gymnasiums Budapest und des Mariengymnasiums Jever ließen sich die Geschichte der AEG Olympia-Werke erläutern und durch die Ausstellung führen. Empfangen wurden die Jugendlichen von Holger Ansmann (TCN) und Peter Homfeldt (Heimatverein).</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/03/Olympia-Ausstellung-Schler-004.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Olympia-Ausstellung Schüler  004" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/03/Olympia-Ausstellung-Schler-004_thumb.jpg" alt="Olympia-Ausstellung Schüler  004" width="513" height="343" border="0" /></a></p>
<p>Begleiter des Schüleraustausches auf deutscher Seite waren Gerhard Hochheiser und Werner Keck, ihre ungarischen Kolleginnen waren Kornelia Horvath und Orsolya Pálréti. Die Gäste waren am Sonntag, 11. März, abends in Jever von ihren Gastfamilien empfangen worden und reisen eine Woche später wieder ab. Zum umfangreichen Programm gehörten, neben dem Besuch in Roffhausen, eine Teezeremonie und Stadtrallye in Jever, eine Fahrt nach Bremerhaven mit Besuch im Alfred-Wegener-Institut und im Klimahaus und ein Nachmittag in Wilhelmshaven.</p>
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		<title>Ausstellung zu Gebeinen aus dem Klosterpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 10:24:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Den Programmablauf entnehmen Sie bitte dem Ausstellungs-Flyer. In die Geschichte des Klosters Oestringfelde können Besucher der kommenden Vereinsausstellung unter dem Titel ‘Die Gebeine des Klosterparks &#8211; Lebten Ebba und Dieka als Nonnen im Kloster Oestringfelde?’ eintauchen. Die Schau im Heimathaus, Jadestraße 8, wird am Sonntag, 30. Oktober, um 11.30 Uhr eröffnet. Die Astringer Strieders sollen &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/ausstellung-zu-gebeinen-aus-dem-klosterpark/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ausstellung zu Gebeinen aus dem Klosterpark“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den Programmablauf entnehmen Sie bitte dem <a title="Flyer herunterladen" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/07/Flyer_Heimatverein_Ebba_und_Dieka.pdf" target="_blank">Ausstellungs-Flyer</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">In die Geschichte des Klosters Oestringfelde können Besucher der kommenden Vereinsausstellung unter dem Titel ‘Die Gebeine des Klosterparks &#8211; Lebten Ebba und Dieka als Nonnen im Kloster Oestringfelde?’ eintauchen. Die Schau im Heimathaus, Jadestraße 8, wird am Sonntag, 30. Oktober, um 11.30 Uhr eröffnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstellung_Kloster.jpg" rel="lightbox[2225]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2226" title="Ausstellung_Kloster" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstellung_Kloster-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstellung_Kloster-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstellung_Kloster.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://astringer-strieders.de.to/" target="_blank">Astringer Strieders</a> sollen draußen Zweikämpfe mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Waffen vorführen. Bis Sonntag, 27. November, besteht jeweils sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit zum Besuch, im Rahmenprogramm können Besucher Steinbearbeitung erleben und sich von Kräuterfrau Heike Duden in die Geheimnisse der Pestkräuter einweihen lassen. Unter 04461/80418 können gerne Wochentermine für Gruppen und Schulklassen vereinbart werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2225"></span>Anlass der Schau war der Fund von sechs Skeletten nach einem Sommergewitter 2010, die von Baumwurzeln hervorgerissen und durch Heino Albers, Vereinsmitglied und Archäologiebeauftragter des Landkreises Friesland, mit “schlafwandlerischer Sicherheit” entdeckt und in einer Notgrabung mit Grabungstechnikern des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege geborgen wurden. Zwei Skelette befinden sich heute in Oldenburg und warten im Magazin des Landesamtes auf ihre Untersuchung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die mögliche Lebensgeschichte der fiktiv benannten Dominikanerinnen Ebba und Dieka, vermutlich Häuptlingstöchter, bildet den roten Faden durch die mit viel Liebe zum Detail konzipierte Schau, für die die “emsigen Arbeitsbienen” des Vereins immer neue Exponate entdeckten. Besucher können sich so auf eine spannende Zeitreise von der Klostergründung im zwölften Jahrhundert in der Nähe des vorchristlichen Heiligtums bis zu seiner Auflösung im Zuge der Reformation im Jahre 1596 begeben.  Nachgeschmiedete Archäologiebeauftragter sind ebenso zu sehen wie Tonscherben vom Klostergelände und Kugeltöpfe aus Sillenstede und Stummeldorf zum Vergleich. Eine Pestmaske steht stellvertretend für die Zeit der großen Epidemie um 1350, die 85 Prozent der Bevölkerung dahinraffte, worauf eine Sense anschaulich verweist, und deretwegen die Kanoniker Oestringfelde verließen, um sich südlich von Münster an der Vechte anzusiedeln, und die Dominikanerinnen aus Norden die Anlage übernahmen. Die Kleidung beider Gruppen können Besucher dank der Hilfe des Jever Art Ensembles bewundern, Kleiderpuppen stammen aus Schortens und dem Heimatmuseum Friedeburg.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch Heimatvereinsmitglieder geborgene Mauersteine, Granit- und Sandsteinquader sowie Ziegelscherben verdeutlichen ebenso die Baugeschichte wie Dachziegel vom ostfriesischen Kloster Ihlow. Viele Steine wurden später zur Befestigung des Schlossplatzes in Jever, zum Bau der dortigen St.Annenkapelle und der Anlage der Gräben von Burg Kniphausen verwandt.<br />
Das genaue Aussehen von Kirche und Gebäuden ist unbekannt und wird es wohl auch bleiben, denn Grabungen, die zumindest Aufschluss über die Anzahl und Lage der Gebäude gäben, würden nur bei drohender Gefahr durchgeführt. Klosterpark und Grabensystem entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts, ein rund 500 Hektar großes Klostergut bestand schon früher.<br />
Dazu zählten Silland, Schortenser Hammrich und die Klosterheide, ungefähr dort, wo heute das AquaToll und der umgebende Stadtteil Jungfernbusch liegen.<br />
Taufstein, Maueranker und Schlüssel der Klosterkirche sowie ein Bild des Turmes von 1747, bis Ende des 18. Jahrhunderts letztes Relikt der Anlage, sind freundliche Leihgaben des Schlossmuseums Jever. Eine Schortenser Flurkarte lässt erkennen, wo Namen wie Mönchenkamp noch heute auf das Kloster hindeuten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> [<a href="https://hv-schortens.de/ausstellung-zu-gebeinen-aus-dem-klosterpark/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausstellung ‘Die Gebeine des Klosterparks’ stößt auf großes Interesse</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche Gäste konnten die Mitglieder des Heimatvereins Schortens, allen voran Vorsitzender Michael Kunz sowie die Gestalter der Ausstellung, Regina Rüdebusch, Peter Homfeldt und Heino Albers, zur Eröffnung der Schau ‘Die Gebeine des Klosterparks’ im Heimathaus, Jadestraße 8, begrüßen.<br />
Die stellvertretende Bürgermeisterin Heide Bastrop wünschte im Namen der Stadt viel Erfolg.<br />
Bis zum Sonntag, 27. November, können die Besucher nun an jedem Sonnabend und Sonntag von 14 bis 17 Uhr anhand der Exponate, davon viele Originale vom Gelände des Klosters Oestringfelde, und Begleittexte ein Bild von der Zeit der Gründung des Klosters im 12. Jahrhundert bis zum Abbruch des Kirchturmes als letztem sichtbaren Zeichen im ausgehenden 18. Jahrhundert erhalten.<br />
Zur Eröffnung führten die Astringer Strieders die Gäste in die Kampfkunst mit Schwertern sowie Pfeil und Bogen ein, am ersten und zweiten Novemberwochenende werden mit ‘Allerley Handwerkerey’ und Stein-Hort unter anderem Perlen gemacht, am dritten Wochenende stellt Kräuterfrau Heike Duden Pestkräuter vor, und zum Abschluss dürfen sich die Besucher überraschen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Wiedersehen mit alter Wirkungsstätte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:52:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Olympia-Treffen beim TCN in Roffhausen ROFFHAUSEN/GRA – Rund 35 Teilnehmer haben noch einmal die Geschichte der Olympia-Werke in Roffhausen Revue passieren lassen. Vorwiegend waren es Olympianer. Der älteste Teilnehmer war von 1947 bis in die 1980er Jahre bei Olympia beschäftigt. Er hat die Geschichte des 1946 gegründeten Werks also von Anfang an bis fast zum &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/wiedersehen-mit-alter-wirkungsstatte/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wiedersehen mit alter Wirkungsstätte“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Olympia-Treffen beim TCN in Roffhausen</h2>
<p>ROFFHAUSEN/GRA – Rund 35 Teilnehmer haben noch einmal die Geschichte der Olympia-Werke in Roffhausen Revue passieren lassen. Vorwiegend waren es Olympianer. Der älteste Teilnehmer war von 1947 bis in die 1980er Jahre bei Olympia beschäftigt. Er hat die Geschichte des 1946 gegründeten Werks also von Anfang an bis fast zum Schluss Anfang der 1990er Jahre verfolgt.<br />
Holger Ansmann, früher Betriebsrat von Olympia und jetzt Geschäftsführer des Technologie Centrum Nordwest (TCN), erläuterte die Entwicklung und aktuelle Situation des TCN, das auf dem früheren Olympia-Gelände entstand.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/110920_wz.jpg" rel="lightbox[1943]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1944" title="110920_wz" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/110920_wz-300x146.jpg" alt="" width="300" height="146" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/110920_wz-300x146.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/110920_wz.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a><span id="more-1943"></span>Meike Harms-Janßen vom TCN führte die Teilnehmer über den historischen Teil des Areals und Peter Homfeldt vom Heimatverein Schortens präsentierte die Olympia-Ausstellung mit historischen Büromaschinen. In diesem Jahr hat es mehrere solcher Treffen gegeben.<br />
TCN und Heimatverein erinnern so an 65 Jahre Industriestandort Roffhausen und den Beginn des Kampfes um Olympia vor 20 Jahren.</p>
<h6>Quelle: Wilhelmshavener Zeitung vom 20.09.2011</h6>
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		<title>Roffhausen seit 65 Jahren Industriestandort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 15:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu den Olympia-Werken hat jeder seine eigenen Erinnerungen. So brachte Hellmut Hoffrogge zum Treffen auf dem TCN-Gelände, gestaltet von Holger Ansmann, Meike Harms-Janßen und Peter Homfeldt, die Arbeitsordnung und seinen Dienstausweis der Bielefelder Schreibmaschinenwerke, vorläufiger Name der Olympia-Werke, von 1947 mit. Die drei Gründerväter der Olympia-Werke West, Joachim Wussow, Otto Reichert und Wilhelm Brok, hatten &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/roffhausen-seit-65-jahren-industriestandort/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Roffhausen seit 65 Jahren Industriestandort“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Olympia-Werken hat jeder seine eigenen Erinnerungen. So brachte Hellmut Hoffrogge zum Treffen auf dem TCN-Gelände, gestaltet von Holger Ansmann, Meike Harms-Janßen und Peter Homfeldt, die Arbeitsordnung und seinen Dienstausweis der Bielefelder Schreibmaschinenwerke, vorläufiger Name der Olympia-Werke, von 1947 mit.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/gallery/110917_olympia/110917_olympia_23.jpg" rel="lightbox[1955]"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" title="Hellmut Hoffrogge" src="https://hv-schortens.de/wp-content/gallery/110917_olympia/110917_olympia_23.jpg" alt="Hellmut Hoffrogge" width="172" height="258" /></a><br />
Die drei Gründerväter der Olympia-Werke West, Joachim Wussow, Otto Reichert und Wilhelm Brok, hatten zuerst versucht, in Bielefeld ansässig zu werden. Hoffrogge, der sich noch an Arbeitsbedingungen mit Kanonenofen und Holzschuhen erinnerte, und in dessen Anfangsjahren als Transportarbeiter noch weitere Firmen wie eine Spedition und eine Tischlerei das Gelände nutzten, hatte außerdem ein selbstgegossenes Typenrad dabei.<br />
Die Besucher bewunderten die vom Wilhelmshavener Maler Buko Königshoff geschaffenen Malereien im Treppenhaus des Gründerzentrums, der zum Thema Existenzgründung treffende Symbole fand.</p>
<p>Bilder ansehen:<span id="more-1955"></span> [<a href="https://hv-schortens.de/roffhausen-seit-65-jahren-industriestandort/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] </p>
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		<title>Veranstaltung zu Olympia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 16:58:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach den erfolgreichen Informations- und Begegnungsveranstaltungen zur 65-jährigen Geschichte des Industriestandortes Roffhausen im ersten Halbjahr bieten die TCN-Marketing GmbH und der Heimatverein Schortens aufgrund großer Nachfrage am Sonnabend, 17. September, 10 bis 12 Uhr, einen zusätzlichen Termin an. Dabei wird auch an die Auseinandersetzung um die Schließung des Olympia-Werkes vor 20 Jahren erinnert. Den Vorträgen &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/veranstaltung-zu-olympia/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Veranstaltung zu Olympia“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den erfolgreichen Informations- und Begegnungsveranstaltungen zur 65-jährigen Geschichte des Industriestandortes Roffhausen im ersten Halbjahr bieten die TCN-Marketing GmbH und der Heimatverein Schortens aufgrund großer Nachfrage am Sonnabend, 17. September, 10 bis 12 Uhr, einen zusätzlichen Termin an. Dabei wird auch an die Auseinandersetzung um die Schließung des Olympia-Werkes vor 20 Jahren erinnert.<br />
Den Vorträgen schließt sich ein Gang über den historischen Teil des heutigen TCN-Areals und eine Vorstellung der Olympia Schreibmaschinensammlung an.</p>
<p>Anmeldungen:<br />
TCN-Marketing GmbH,Tel. 0 44 21/97 84-0;<br />
E-Mail: info@tcn-nordwest.de</p>
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		<title>Im Mai 1991 begann der lange Kampf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 19:34:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erinnerung an Olympia Autor: JÖRG GRABHORN Der Untergang der Olympia-Werke in Roffhausen ist bis heute unvergessen. Die Schließung eines der größten Arbeitgeber markiert einen der gravierendsten Einschnitte in der jüngeren Geschichte der Region. In diesem Jahr jährt sich der Beginn des Arbeitskampfes zum 20. Mal – und zugleich die Gründung des Unternehmens: 1946, also vor &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/im-mai-1991-begann-der-lange-kampf/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Im Mai 1991 begann der lange Kampf“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Erinnerung an Olympia</h2>
<p>Autor: JÖRG GRABHORN</p>
<h6><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/110321_olympia.jpg" rel="lightbox[1348]"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1349" title="Bild von Holger Ansmann, Peter Homfeldt und Dr. Lothar Knippert" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/110321_olympia-300x199.jpg" alt="Bild von Holger Ansmann, Peter Homfeldt und Dr. Lothar Knippert" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/110321_olympia-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/110321_olympia.jpg 533w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></h6>
<p>Der Untergang der Olympia-Werke in Roffhausen ist bis heute unvergessen. Die Schließung eines der größten Arbeitgeber markiert einen der gravierendsten Einschnitte in der jüngeren Geschichte der Region. In diesem Jahr jährt sich der Beginn des Arbeitskampfes zum 20. Mal – und zugleich die Gründung des Unternehmens: 1946, also vor 65 Jahren, hatte sich Olympia in Roffhausen angesiedelt.<br />
An dieses Doppel-Jubiläum soll nun erinnert werden. Das Technologie Centrum Nordwest (TCN), das in den früheren Olympia-Hallen entstand, der Heimatverein Schortens und die AWO Weser-Ems laden Ex-Olympianer, Zeitzeugen und Interessierte zu sechs Informations- und Begegnungsveranstaltungen ein. <span id="more-1348"></span></p>
<p>Ein Rundgang über das Gelände zählt ebenso zum Programm wie ein Vortrag und die Besichtigung der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins.<br />
Wie TCN-Geschäftsführer Holger Ansmann, Peter Homfeldt, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins und selbst Ex-Olympianer, sowie Dr. Lothar Knippert, stellvertretender Vorsitzender der AWO Weser-Ems, gestern erläuterten, geht es neben der Geschichte des Büromaschinenwerks auch um den Übergang zum TCN. Knippert hat als Oberkreisdirektor von Friesland diese Entwicklung seit August 1991 auf Engste begleitet.<br />
Auch als AWO-Vorstandsmitglied steht er für den Wandel des Standorts Roffhausen: Im Mai wird die AWO die Kantine auf dem TCN-Gelände wiedereröffnen.<br />
AEG Olympia war 1903 in Berlin gegründet worden und 1923 nach Erfurt umgesiedelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg schauten sich die Vorstandsmitglieder zunächst in Bielefeld nach einem Areal für einen Neuanfang um. Fündig wurden sie aber in Roffhausen. Im früheren Marinegerätelager begann 1946 ein 28-köpfiges Team mit den Vorbereitungen für die Schreibmaschinenproduktion. 1947 kam das erste Modell, die „Orbis“, auf den Markt. Olympia legte in den folgenden Jahren ein rasantes Wachstum hin.<br />
In der Spitze, im Jahre 1970, waren in Roffhausen 13 000 Mitarbeiter beschäftigt. Olympia prägte durch den Bau von Wohnungen für Mitarbeiter auch die Entwicklung von Roffhausen. In den 1970er Jahren begann der Niedergang des Unternehmens. Dem Siegeszug der Elektronik und der Konkurrenz aus Fernost hatte Olympia nichts entgegenzusetzen. Zwar gab es viel versprechende Ansätze. So entwickelten Ingenieure von Olympia den ersten Mikroprozessor Europas, berichtete Peter Homfeldt. Das Aufgabenfeld Elektronik wurde aber komplett dem Schwesterunternehmen Telefunken zugeordnet. Schreibmaschinen wiederum, so Holger Ansmann, ließen sich nicht mehr wirtschaftlich herstellen.</p>
<p>Die Zahl der Mitarbeiter sank kontinuierlich. 1988 warnte der Betriebsrat, der Standort sei gefährdet, erzählt Ansmann, damals Vorsitzender der Arbeitnehmervertretung. Zwischenzeitlich wurden im Werk auch Kaffeemaschinen hergestellt, um die Produktion auslasten. Im Mai 1991 sprach die Konzernspitze erstmals von einer Schließung des Standorts Roffhausen. Die Region übte daraufhin über Partei- und kommunale Grenzen hinweg den Schulterschluss. Eine große Demonstration am 29. Mai 1991 auf dem Rathausplatz in Wilhelmshaven markierte den Auftakt des Arbeitskampfes. Spektakuläre Aktionen folgten: So ketteten sich Olympianer ans Tor von Daimler Benz in Stuttgart und blockierten den Zugang. Daimler hatte AEG Telefunken 1987 übernommen. Der Beschluss, Roffhausen zu schließen, wurde am 9. Dezember 1991 am AEG-Sitz in Frankfurt gefasst.<br />
Mehr als 1000 Olympianer fuhren mit einem Sonderzug dorthin. Sie forderten: „Das Herz der Region muss weiterleben.“ Der Konzern ließ sich jedoch nicht beeindrucken.</p>
<p>Am 18. September 1992, nach mehr als zehn Monaten, zogen die Olympianer auch die Mahnwache vor der Daimler-Zentrale in Stuttgart ab. Ansmann: „Das war das Signal für das Ende des Arbeitskampfes.“ Olympia wurde „abgewickelt“, parallel entstand das TCN – in das auch frühere Olympia-Sparten ausgegliedert wurden. Im TCN sind heute 62 Unternehmen mit 2700 Beschäftigten ansässig: Klein-Unternehmen ebenso wie international agierende Dienstleister wie die Bertelsmann-Tochter Arvato.<br />
Das, so Ansmann, zeige, dass es immer wieder Kraft für neue Projekte gebe.</p>
<h6>Quelle: Wilhelmshavener Zeitung vom 22.03.2011, Seite 11</h6>
<p><strong>Für die Info-Treffen </strong> sind zunächst sechs Termine geplant (jeweils mittwochs von 15 bis 17 Uhr): 13. und 27. April, 11. und 18. Mai sowie 8. und 22. Juni. Jeweils 40 Interessierte können teilnehmen.<strong></strong></p>
<p><strong>Anmeldung</strong> (unbedingt erforderlich): Tel. 04421/ 97 84-0; Fax 97 84-31; E-Mail: info@tcn-nordwest. de <strong></strong></p>
<p><strong>Sollten die Termine </strong> nicht ausreichen für alle Interessierten, sollen weitere Treffen angeboten werden. <strong></strong></p>
<p><strong>TCN, Heimatverein</strong> und AWO planen darüber hinaus weitere Veranstaltungen anlässlich des 20. Jahrestags der Bekanntgabe der Schließung von Olympia für das zweite Halbjahr 2011.<br />
Einzelheiten stehen jedoch noch nicht fest.</p>
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		<title>Peter Homfeldt und Ilse Detjen neu als Stellvertreter im Vorstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 22:37:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Annelene Sinske]]></category>
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		<category><![CDATA[Rudi Rabe]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Vorstand des Heimatvereins Schortens mit (von links) Peter Homfeldt, Michael Kunz, Ilse Detjen, Annelene Sinske und Rudi Rabe. BILD: Martin Noormann Schortens &#8211; Der Heimatverein Schortens hat seine vielfältige Arbeit 2010 kontinuierlich fortgesetzt. Das ergab jetzt die Jahresbilanz im Bürgerhaus. Dazu begrüßte Vorsitzender Michael Kunz u. a. Bürgermeister Gerhard Böhling. Als Höhepunkt des vergangenen &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/peter-homfeldt-und-ilse-detjen-neu-als-stellvertreter-im-vorstand/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Peter Homfeldt und Ilse Detjen neu als Stellvertreter im Vorstand“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JEVER_9903e7f7-87ea-44f7-a589-4857228da5c6_c8_2538657.jpg" rel="lightbox[1322]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-4796" alt="JEVER_9903e7f7-87ea-44f7-a589-4857228da5c6_c8_2538657" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JEVER_9903e7f7-87ea-44f7-a589-4857228da5c6_c8_2538657.jpg" width="600" height="336" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JEVER_9903e7f7-87ea-44f7-a589-4857228da5c6_c8_2538657.jpg 600w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JEVER_9903e7f7-87ea-44f7-a589-4857228da5c6_c8_2538657-300x168.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></a></h3>
<p>Der Vorstand des Heimatvereins Schortens mit (von links)</p>
<p>Peter Homfeldt, Michael Kunz, Ilse Detjen, Annelene Sinske und Rudi Rabe.<br />
BILD: Martin Noormann</p>
<p>Schortens &#8211; Der Heimatverein Schortens hat seine vielfältige Arbeit 2010 kontinuierlich fortgesetzt. Das ergab jetzt die Jahresbilanz im Bürgerhaus. Dazu begrüßte Vorsitzender Michael Kunz u. a. Bürgermeister Gerhard Böhling.<br />
Als Höhepunkt des vergangenen Jahres nannte Kunz das Güstkinnelbeer. Ein besonderes Ereignis war auch die Vorstellung des neuen Buchs über die Ortschaft Heidmühle – ein gelungenes Werk, wie der Vorsitzende feststellte. Von der ersten Auflage mit 1000 Exemplaren sind nur noch 17 vorhanden, so dass jetzt über eine Neuauflage nachgedacht werden muss.</p>
<p><span id="more-1322"></span></p>
<p>Aus der Tätigkeit der Arbeitskreise berichtete in einer Zusammenfassung Vorstandsmitglied Annelene Sinske. Über die gesunde finanzielle Lage des Vereins, der jetzt 272 Mitglieder hat, informierte Kassenwart Rudi Rabe.<br />
Bürgermeister Gerhard Böhling dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Er berichtete, dass die Turmruine im Klosterpark jetzt auf Dauer gesichert werden soll. Der Park sei insgesamt ein Denkmal und dabei mit einer der wichtigsten im Land Niedersachsen. Daher müsse intensiv an seinem Erhalt gearbeitet werden.</p>
<p>Die nach dem Sturm im vergangenen Jahr im Klosterpark entdeckten Skelette könnten von Opfern der Pestepidemie im 13. Jahrhundert stammen, berichtete Böhling. Das Ergebnis genauer Untersuchungen steht noch aus. Die Gebeine sollen danach im Stadtgebiet wieder würdevoll beigesetzt werden.<br />
Der Bürgermeister rief ebenfalls dazu auf, vermehrt die plattdeutsche Sprache zu nutzen und setzte das auch sofort in die Praxis um. Der plattdeutsche Unterricht in den Schulen wird von der Stadt nach Kräften unterstützt.</p>
<p>Damit leitete der Bürgermeister zu den fälligen Neuwahlen über, bei denen zunächst Vorsitzender Michael Kunz bestätigt wurde. Seine beiden Stellvertreter sind jetzt Peter Homfeldt und Ilse Detjen. Schriftführerin Annelene Sinske und Kassenwart Rudolf Rabe wurden im Amt bestätigt. In den erweiterten Vorstand wurden Helga Meyer, Georg Schwitters, Regine Hülsebusch und Ingrid Baron berufen. Eine neue Besetzung gab es mit Elfriede Schwitters, Dieter Mögling und Franz Cornelius auch für den Ehrenrat.</p>
<p>Das neue Jahresprogramm für 2011 lag den Mitgliedern bereits vor und wurde genehmigt. Dazu kommen noch der Frühjahrsputz und zwei Ausflüge. In Planung ist weiter eine Ausstellung zum Thema „Heidmühle“ und ein Vortrag zum Standort „450 Jahre Heide-Mühle“.<br />
Georg Schwitters berichtete von den Initiativen zur Förderung der plattdeutschen Sprache. Das Anliegen wurde jetzt an den Landtag herangetragen und mit einer Unterschriftenaktion unterstützt.<br />
Der Verein betreut weiter das Heimathaus an der Jadestraße mit der Sammlung „Ostdeutsche Kultur- und Heimatstiftung“ sowie auch die Olympia-Ausstellung in Roffhausen. Hier sind Anfragen und Wünsche hinsichtlich einer Besichtigung an den Vorsitzenden zu richten. Zum Abschluss wurden die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder mit Blumen und einem Dank für ihre Arbeit aus den Ämtern verabschiedet.</p>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Schortens/Artikel/2538657/Ausstellung-zu-Heidmuehle-und-Heide-Muehle.html" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Größtes Kapital des Heimatvereins sind seine Mitglieder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 17:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Arbeitstage begännen früh genug, so Michael Kunz, er habe seine erste Besprechung morgens um kurz nach sieben gehabt, Bürgermeister Gerhard Böhling, Gast der Jahreshauptversammlung, startete nicht viel später, daher habe man sich vorgenommen, die Sitzung möglichst kurz zu halten. Die anwesenden Mitglieder wählten einstimmig Peter Homfeldt und Ilse Detjen als Stellvertreter von Michael Kunz, der &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/grtes-kapital-des-heimatvereins-sind-seine-mitglieder/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Größtes Kapital des Heimatvereins sind seine Mitglieder“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeitstage begännen früh genug, so Michael Kunz, er habe seine erste Besprechung morgens um kurz nach sieben gehabt, Bürgermeister Gerhard Böhling, Gast der Jahreshauptversammlung, startete nicht viel später, daher habe man sich vorgenommen, die Sitzung möglichst kurz zu halten. Die anwesenden Mitglieder wählten einstimmig Peter Homfeldt und Ilse Detjen als Stellvertreter von Michael Kunz, der im Amt bestätigt wurde. Homfeldt wohnt seit 1959 in Schortens und versprach, “sich tüchtig für den Verein anzustrengen”.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JHV-Heimatverein-Schortens-2011-0051.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="JHV Heimatverein Schortens 2011 005" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JHV-Heimatverein-Schortens-2011-005_thumb1.jpg" border="0" alt="JHV Heimatverein Schortens 2011 005" width="440" height="295" /></a></p>
<p>Detjen, deren Vater den Verein 1929 mitgründete, arbeitete auch am neuen Buch ’Das höchste der Gefühle &#8211; ist ein Mädchen aus Heidmühle’ mit. Kunz bedankte sich bei seinen scheidenden Stellvertretern Ingrid Baron und Hans-Jürgen Mrotzek und überreichte Blumensträuße.</p>
<p><span id="more-1290"></span></p>
<p>Schriftführerin Annelene Sinske, deren akribische Ringbuch- und Teilnehmerlistenführung ganz ohne Computer von Kunz hervorgehoben wurde, und Kassenwart Rudi Rabe wurden in ihren Ämtern bestätigt. Ingrid Baron wechselte in den vierköpfigen erweiterten Vorstand, neu wurde hierfür auch Helga Meyer, seit 1963 in Grafschaft, bestimmt, Georg Schwitters und “die gute Seele der Olympia-Ausstellung”, Regina Rüdebusch, wurden wiedergewählt. Im dreiköpfigen Ehrenrat, dessen Mitglieder mindestens zehn Jahre lang dem Verein angehören müssen, behielt Franz Cornelius sein Amt, für Helmut Hoffrogge und Gerd Hayen wurden Dieter Mögling und Elfriede Schwitters nachgewählt. Marianne Oetken bleibt Kassenprüferin, Carla Eden-Gerdes kommt dazu.<br />
Michael Kunz dankte Heinz Eilks und Alfred Amman, die sich nach wie vor stark einbrächten. Amman, auf den die Olympia-Schau großenteils zurückgeht, habe auch ein Konzept einer Heidmühle-Ausstellung im Heimathaus erarbeitet. Es wurde vier Verstorbener Mitglieder gedacht. Der Vorsitzende hielt Rückschau auf 2010 und das kürzlich stattgefundene Kohlessen, bei dem die Kohlkönige “mindestens dreimal nachgenommen” hätten. Zum Vortrag über das Regionale Umweltzentrum seien leider außer dem Vorstand keine Gäste erschienen, er werde 2011 erneut angeboten. Im Arbeitskreis Familienkunde sei die Übernahme der Daten ins elektronische Ablagesystem nach Worten Ingrid Barons “mächtig im Gange”. In ihren Berichten über die Gruppen Klönen und Warkeln I und II und den Singkreis stellte Annelene Sinske fest, dass fast nur noch geklönt werde.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JHV-Heimatverein-Schortens-2011-0041.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="JHV Heimatverein Schortens 2011 004" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JHV-Heimatverein-Schortens-2011-004_thumb1.jpg" border="0" alt="JHV Heimatverein Schortens 2011 004" width="489" height="327" /></a><br />
Kunz lud herzlich zur Teilnahme an den beiden von Ingrid Baron organisierten Fahrten ein. Am Sonnabend, 26.März, geht es nach Hille-Oberlübbe bei Osnabrück zur Modenschau, anschließend wird “Barres Brauwelt” in Lübbecke ein Besuch abgestattet. Vom 25. bis 27. Juli genießen die Heimatvereinsmitglieder das sommerliche Dresden, Gäste sind zu beiden Fahrten gerne gesehen. Der Vorsitzende bat außerdem um rege Teilnahme am Frühjahrsputz, der am Sonnabend, 19.März, durchgeführt wird.</p>
<p>Der Stadtrat habe gemeinsam mit den Kirchen um Ideen zur würdevollen Bestattung der nach dem Sturm 2010 an der Klosterturmruine gefundenen Toten gebeten, die im 12. oder 13 Jahrhundert an der Pest gestorben sein sollen.  Bürgermeister Gerhard Böhling berichtete, der Rat wolle in Zusammenarbeit mit der Oberen Denkmalschutzbehörde in Hannover die Ruine, eine der wichtigsten neben dem Kloster Ihlow, dauerhaft sichern.<br />
Böhling rief auch zur verstärkten Pflege des Plattdeutschen auf. Er erinnerte sich an seinen Schulbeginn, zu dem er nur Platt gekonnt habe, und versprach, ein Teil der im Herbst erscheinenden Neubürgerbroschüre solle auf Plattdeutsch sein. Plattfachmann Georg Schwitters berichtete von 4000 im Oldenburger Land gesammelten Unterschriften, um Plattdeutsch landesweit gesetzlich zu verankern, und rief weiterhin zum Unterzeichnen auf. Der Niedersächsische Heimatbund habe im Mai 2010 Landtagspräsident Hermann Dinkla, selbst Ostfriese, einen Gesetzesvorschlag zur Förderung des Plattdeutschen unterbreitet. Friesland, so der Plattdeutschbeauftragte Schwitters, sei landesweit führend in der Sprachpflege.<br />
Nach Auskunft Rudi Rabes hat der Verein nach einem leichten Rückgang 2010 nun 272 Mitglieder und stehe finanziell so gut da, dass Böhling scherzhaft eine “Heimatvereinssteuer” vorschlug.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JHV-Heimatverein-Schortens-2011-0031.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="JHV Heimatverein Schortens 2011 003" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JHV-Heimatverein-Schortens-2011-003_thumb1.jpg" border="0" alt="JHV Heimatverein Schortens 2011 003" width="487" height="326" /></a></p>
<p>Rabe berichtete, dass alleine durch den Bücherverkauf 2000 Euro erwirtschaftet wurden. Vom Buch ‘Das höchste der Gefühle’ seien nach nicht einmal vier Monaten von 1000 Exemplaren nur noch 17 vorhanden, so dass ein Nachdruck erwogen würde. “Das größte Kapital sind aber sie, unsere Mitglieder”, lobte Rabe die 43 Anwesenden.</p>
<p><a rel="lightbox" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JHV-Heimatverein-Schortens-2011-0021.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="JHV Heimatverein Schortens 2011 002" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/02/JHV-Heimatverein-Schortens-2011-002_thumb1.jpg" border="0" alt="JHV Heimatverein Schortens 2011 002" width="491" height="329" /></a></p>
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