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	<title>Michael Kunz &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Michael Kunz &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Die Kirschen aus dem Branntwein hatten es in sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Veranstaltungserie „Plattdeutsch hat Zukunft“ konnte der Vorsitzende Michael Kunz vom Heimatverein Schortens eine große Zuhörerzahl und die Referenten Horst Janßen und Werner Menke im Bürgerhaus Schortens begrüßen. Menke stellte das neue Buch „Ut mine Jungenstid“ von Albrecht Drost vor, das erstmals im 19. Jahrhundert erschien und die Kindheitsgeschichte des Johann Albrecht Drost &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/die-kirschen-aus-dem-branntwein-hatten-es-in-sich/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Kirschen aus dem Branntwein hatten es in sich“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Veranstaltungserie „Plattdeutsch hat Zukunft“ konnte der Vorsitzende Michael Kunz vom Heimatverein Schortens eine große Zuhörerzahl und die Referenten Horst Janßen und Werner Menke im Bürgerhaus Schortens begrüßen. Menke stellte das neue Buch „Ut mine Jungenstid“ von Albrecht Drost vor, das erstmals im 19. Jahrhundert erschien und die Kindheitsgeschichte des Johann Albrecht Drost aus Jever beschreibt. In mühevoller Detektivarbeit konnte Menke die anonym gehaltenen Namensangaben den Personen zuordnen. Die Erzählungen aus dem Alltagsleben von vor 180 Jahren regten die Zuhörer zum Vergleichen mit der Neuzeit an.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0979.jpg" rel="lightbox"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0979" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0979_thumb.jpg" alt="k-109_0979" width="362" height="272" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Horst Janßen stellte Albrecht und Diedrich vor, zwei unzertrennliche Freunde. Sie teilten sich Freud und Leid. Wenn einer einen Apfel bekam und der andere hatte keinen, ging er von Hand zu Hand. Es wurde so lange daran gebissen bis vom ganzen Apfel nichts mehr übrig war. Oder ein Stück geschenkter Kandis ging von Mund zu Mund, beißen ausgeschlossen. Aus Neugier guckten beide gerne bei Schmidhamer vorbei. Nicht nur wegen seiner besonders schönen Tauben, sondern auch wegen der vielen Getränke, hier besonders der Kirschbranntwein. „Jungens, wenn ji Kirschen eten willt, holt jo een depen Teller un maakt Puderzucker up“. Die vom Branntwein befreiten Kirschen luden zum großen Essen ein. Das Ergebnis: Volltrunkenheit und am nächsten Tag Unfähigkeit in der Schule.</p>
<p><span id="more-2685"></span></p>
<p>Nachdenklich wirkte die Erzählung von der getöteten „Prükduuv“. Albrecht hatte ein Taubenpärchen erhalten. Während der Brutzeit kehrte das Weibchen nicht mehr zurück. Nachforschungen ergaben, dass die Taube von der Katze des Doktors Wolf getötet und schon halb gefressen wurde. Albrecht und Diedrich ersannen einen Rachefeldzug. Alle Katzen im Umkreis sollten mit ihrem Leben büßen. An Hagedornhecken wurden Schlingen aufgestellt, und insgesamt sieben Katzen wurden in der Herrgottsfrühe von den beiden Jungen eingesammelt und begraben.</p>
<p>Das Buch ist im Handel oder beim Verlag Hermann Lüers, Jever, unter ISBN 978-3-981 3621-6-9 erhältlich.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0978.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0978" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0978_thumb.jpg" alt="k-109_0978" width="341" height="257" border="0" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0982.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0982" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0982_thumb.jpg" alt="k-109_0982" width="342" height="258" border="0" /></a></p>
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		<title>80 Jahre alte Tradition wurde am Ort ihres Ursprungs gefeiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 07:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[TRADITION Heimatverein Schortens traf sich am Sonnabend zum Güstkinnelbeerfest in der Gaststätte „Zum grünen Wald“ SCHORTENS /ho An die Wurzeln des Güstkinnelbeerfestes erinnerten sich die Mitglieder des Schortenser Heimatvereins am Sonnabend, als sie sich in der Gaststätte „Zum Grünen Wald“ in Schortens trafen. Denn genau vor 80 Jahren wurde hier das Güstkinnelbeerfest begründet: Das Zusammenkommen &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/80-jahre-alte-tradition-wurde-am-ort-ihres-ursprungs-gefeiert/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„80 Jahre alte Tradition wurde am Ort ihres Ursprungs gefeiert“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>TRADITION Heimatverein Schortens traf sich am Sonnabend zum Güstkinnelbeerfest in der Gaststätte „Zum grünen Wald“</p>
<p>SCHORTENS /ho An die Wurzeln des Güstkinnelbeerfestes erinnerten sich die Mitglieder des Schortenser Heimatvereins am Sonnabend, als sie sich in der Gaststätte „Zum Grünen Wald“ in Schortens trafen. Denn genau vor 80 Jahren wurde hier das Güstkinnelbeerfest begründet: Das Zusammenkommen in einem lustigen Kreis von Gleichgesinnten bei Branntwein und Rosinen und zwar dann, wenn es nicht darum geht, die Geburt eines Kindes mit dem besagten Getränk zu feiern.<br />
Am 21. November 1931 stellten Heimatfreunde des Freundeskreises der Altertümer der Gemeinde Schortens einen neuen Wolfsgalgen auf. Der Wolfsgalgen war ein Wahrzeichen in Schortens, nachdem der letzte Wolf Östringens im Jahr 1738 vom Sohn des amtlich bestellten Wildschützen erlegt worden war und anschließend an einem Baum aufgehängt wurde.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/11/111105_Gstkinnebeer_WZ1.png" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; border-width: 0px; border-style: none; border-color: -moz-use-text-color; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px;" title="111105_Güstkinnebeer_WZ" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/11/111105_Gstkinnebeer_WZ_thumb1.png" alt="111105_Güstkinnebeer_WZ" width="430" height="295" border="0" /></a><span id="more-2249"></span>Mehrfach musste in der Zwischenzeit ein neuer Wolfsgalgen her, da die Bäume keinen ewigen Bestand hatten und die Tradition aufrecht erhalten werden sollte. Einen neuen Standort erhielt er dann im Jahre 1931.<br />
Der Vorsitzende Dr. König übergab das Wahrzeichen mit dem großen Stein und einer Bronzeplatte an die Gemeinde und Emil Martsfeld, der stellvertretende Gemeindevorsteher, versprach, das Wahrzeichen von der Gemeinde in Pflege zu nehmen, erzählte der Heimatfreund Rudi Rabe den Mitgliedern. „Van dat lang Stahn un mit koll Fööt gung dat nu na Albert Eden in’n ‚Grönen Wald’, daar wu wi nu sünd. 80 Jahr is dat nu al her, un wenn de Krieg nich ween weer un wie jedes Jahr uns Güstkinnelbeer fiert harrn, weern wie vadag dat 81. Maal tosamen“, trug Rabe in seinem Vortrag vor.<br />
Vorsitzender Michael Kunz begrüßte die Runde und wies auf die lange Tradition des Festes hin. Nach einem kräftigen Imbiss nahm die Gruppe „Dreebladd“ aus Südbrookmerland die Gäste mit auf eine musikalische Zeitreise vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Dann stand der Ausschank der „Bohnsopp“ auf der Tagesordnung. Dem süffigen Getränk wurde dann ausgiebig zugeprostet. Zu ehrende Mitglieder des Heimatvereins, der sich seit 1956 so nennt, waren Jürgen Stock (25 Jahre Mitglied), Fritz Minits, Annemarie Reinke, Annemarie Esch und Hannelore Kranert (jeweils 20 Jahre).</p>
<p>© Quelle: Wilhelmshavener Zeitung vom 07.11.2011, Seite 11</p>
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		<title>Ausstellung zu Gebeinen aus dem Klosterpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 10:24:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Den Programmablauf entnehmen Sie bitte dem Ausstellungs-Flyer. In die Geschichte des Klosters Oestringfelde können Besucher der kommenden Vereinsausstellung unter dem Titel ‘Die Gebeine des Klosterparks &#8211; Lebten Ebba und Dieka als Nonnen im Kloster Oestringfelde?’ eintauchen. Die Schau im Heimathaus, Jadestraße 8, wird am Sonntag, 30. Oktober, um 11.30 Uhr eröffnet. Die Astringer Strieders sollen &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/ausstellung-zu-gebeinen-aus-dem-klosterpark/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ausstellung zu Gebeinen aus dem Klosterpark“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den Programmablauf entnehmen Sie bitte dem <a title="Flyer herunterladen" href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/07/Flyer_Heimatverein_Ebba_und_Dieka.pdf" target="_blank">Ausstellungs-Flyer</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">In die Geschichte des Klosters Oestringfelde können Besucher der kommenden Vereinsausstellung unter dem Titel ‘Die Gebeine des Klosterparks &#8211; Lebten Ebba und Dieka als Nonnen im Kloster Oestringfelde?’ eintauchen. Die Schau im Heimathaus, Jadestraße 8, wird am Sonntag, 30. Oktober, um 11.30 Uhr eröffnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstellung_Kloster.jpg" rel="lightbox[2225]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2226" title="Ausstellung_Kloster" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstellung_Kloster-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstellung_Kloster-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/10/Ausstellung_Kloster.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://astringer-strieders.de.to/" target="_blank">Astringer Strieders</a> sollen draußen Zweikämpfe mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Waffen vorführen. Bis Sonntag, 27. November, besteht jeweils sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit zum Besuch, im Rahmenprogramm können Besucher Steinbearbeitung erleben und sich von Kräuterfrau Heike Duden in die Geheimnisse der Pestkräuter einweihen lassen. Unter 04461/80418 können gerne Wochentermine für Gruppen und Schulklassen vereinbart werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2225"></span>Anlass der Schau war der Fund von sechs Skeletten nach einem Sommergewitter 2010, die von Baumwurzeln hervorgerissen und durch Heino Albers, Vereinsmitglied und Archäologiebeauftragter des Landkreises Friesland, mit “schlafwandlerischer Sicherheit” entdeckt und in einer Notgrabung mit Grabungstechnikern des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege geborgen wurden. Zwei Skelette befinden sich heute in Oldenburg und warten im Magazin des Landesamtes auf ihre Untersuchung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die mögliche Lebensgeschichte der fiktiv benannten Dominikanerinnen Ebba und Dieka, vermutlich Häuptlingstöchter, bildet den roten Faden durch die mit viel Liebe zum Detail konzipierte Schau, für die die “emsigen Arbeitsbienen” des Vereins immer neue Exponate entdeckten. Besucher können sich so auf eine spannende Zeitreise von der Klostergründung im zwölften Jahrhundert in der Nähe des vorchristlichen Heiligtums bis zu seiner Auflösung im Zuge der Reformation im Jahre 1596 begeben.  Nachgeschmiedete Archäologiebeauftragter sind ebenso zu sehen wie Tonscherben vom Klostergelände und Kugeltöpfe aus Sillenstede und Stummeldorf zum Vergleich. Eine Pestmaske steht stellvertretend für die Zeit der großen Epidemie um 1350, die 85 Prozent der Bevölkerung dahinraffte, worauf eine Sense anschaulich verweist, und deretwegen die Kanoniker Oestringfelde verließen, um sich südlich von Münster an der Vechte anzusiedeln, und die Dominikanerinnen aus Norden die Anlage übernahmen. Die Kleidung beider Gruppen können Besucher dank der Hilfe des Jever Art Ensembles bewundern, Kleiderpuppen stammen aus Schortens und dem Heimatmuseum Friedeburg.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch Heimatvereinsmitglieder geborgene Mauersteine, Granit- und Sandsteinquader sowie Ziegelscherben verdeutlichen ebenso die Baugeschichte wie Dachziegel vom ostfriesischen Kloster Ihlow. Viele Steine wurden später zur Befestigung des Schlossplatzes in Jever, zum Bau der dortigen St.Annenkapelle und der Anlage der Gräben von Burg Kniphausen verwandt.<br />
Das genaue Aussehen von Kirche und Gebäuden ist unbekannt und wird es wohl auch bleiben, denn Grabungen, die zumindest Aufschluss über die Anzahl und Lage der Gebäude gäben, würden nur bei drohender Gefahr durchgeführt. Klosterpark und Grabensystem entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts, ein rund 500 Hektar großes Klostergut bestand schon früher.<br />
Dazu zählten Silland, Schortenser Hammrich und die Klosterheide, ungefähr dort, wo heute das AquaToll und der umgebende Stadtteil Jungfernbusch liegen.<br />
Taufstein, Maueranker und Schlüssel der Klosterkirche sowie ein Bild des Turmes von 1747, bis Ende des 18. Jahrhunderts letztes Relikt der Anlage, sind freundliche Leihgaben des Schlossmuseums Jever. Eine Schortenser Flurkarte lässt erkennen, wo Namen wie Mönchenkamp noch heute auf das Kloster hindeuten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> [<a href="https://hv-schortens.de/ausstellung-zu-gebeinen-aus-dem-klosterpark/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausstellung ‘Die Gebeine des Klosterparks’ stößt auf großes Interesse</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche Gäste konnten die Mitglieder des Heimatvereins Schortens, allen voran Vorsitzender Michael Kunz sowie die Gestalter der Ausstellung, Regina Rüdebusch, Peter Homfeldt und Heino Albers, zur Eröffnung der Schau ‘Die Gebeine des Klosterparks’ im Heimathaus, Jadestraße 8, begrüßen.<br />
Die stellvertretende Bürgermeisterin Heide Bastrop wünschte im Namen der Stadt viel Erfolg.<br />
Bis zum Sonntag, 27. November, können die Besucher nun an jedem Sonnabend und Sonntag von 14 bis 17 Uhr anhand der Exponate, davon viele Originale vom Gelände des Klosters Oestringfelde, und Begleittexte ein Bild von der Zeit der Gründung des Klosters im 12. Jahrhundert bis zum Abbruch des Kirchturmes als letztem sichtbaren Zeichen im ausgehenden 18. Jahrhundert erhalten.<br />
Zur Eröffnung führten die Astringer Strieders die Gäste in die Kampfkunst mit Schwertern sowie Pfeil und Bogen ein, am ersten und zweiten Novemberwochenende werden mit ‘Allerley Handwerkerey’ und Stein-Hort unter anderem Perlen gemacht, am dritten Wochenende stellt Kräuterfrau Heike Duden Pestkräuter vor, und zum Abschluss dürfen sich die Besucher überraschen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Eiben im Klosterpark jetzt besser geschützt</title>
		<link>https://hv-schortens.de/eiben-im-klosterpark-jetzt-besser-geschtzt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 14:19:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Damit die nach Expertenmeinung über 1000-jährige Eibe beim Regionalen Umweltzentrum (RUZ) und der rund 800 Jahre alte Baum hinter dem Klostergarten auch weiterhin Besucher des Parks erfreuen, wurden die Bäume nun in Zusammenarbeit des Heimatvereins Schortens und des Vereins Gattersäge mit Zäunen umgeben. &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Das pflegeleichte Lärchenholz stamme aus dem &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/eiben-im-klosterpark-jetzt-besser-geschtzt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Eiben im Klosterpark jetzt besser geschützt“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Damit die nach Expertenmeinung über 1000-jährige Eibe beim Regionalen Umweltzentrum (RUZ) und der rund 800 Jahre alte Baum hinter dem Klostergarten auch weiterhin Besucher des Parks erfreuen, wurden die Bäume nun in Zusammenarbeit des Heimatvereins Schortens und des Vereins Gattersäge mit Zäunen umgeben.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/JEVER_9793ca88-d3e1-406c-a38f-00c40ac0a5ec_c8_2611068.jpg" rel="lightbox[1465]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2916" title="" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/JEVER_9793ca88-d3e1-406c-a38f-00c40ac0a5ec_c8_2611068-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/JEVER_9793ca88-d3e1-406c-a38f-00c40ac0a5ec_c8_2611068-300x168.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/JEVER_9793ca88-d3e1-406c-a38f-00c40ac0a5ec_c8_2611068.jpg 599w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Das pflegeleichte Lärchenholz stamme aus dem Klosterpark und sei eine Spende der Stadt Schortens, dessen Baubetriebshof vor etwa drei Wochen auch die 96 Meter langen Einfriedungen aufstellte, erklärte Michael Kunz.</p>
<p><span id="more-1465"></span>Er übergab eine Spende an Horst Janßen, Kassenwart des Vereins Gattersäge, als Dank für das Sägen der Bretter, das 30 Stunden in Anspruch genommen habe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_13" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_13_thumb1.jpg" alt="110521_Eibe_13" width="398" height="267" border="0" /></p>
<p>Die Idee zur Umzäunung hatten Gisela und Henri Weinbecker, die den Kräutergarten des RUZ pflegen, vor zwei Jahren.</p>
<p>Das Wurzelwerk sei arg strapaziert gewesen, und der Heimatverein habe sich in den Baumschutz einbringen wollen, so Kunz weiter. Auch die Landfrauen waren bei der kleinen Feier mit von der Partie. Sie buken köstliche Buchweizenpfannkuchen, die die Gäste mit Löwenzahnsirup genossen.<br />
<a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_15.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_15" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_15_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_15" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>“Sie möge leben, blühen, wachsen und fruchten”, wünschte Hans-Peer Thiemann von der Stadt Schortens der beeindruckenden Eibe am RUZ. Nachdem sie etwas “in Form” geschnitten und umzäunt wurde, solle sie vorerst nicht mehr für Sämlinge beerntet werden. Früher habe der Baum Familien Lohn und Brot gebracht, die die Beeren mit Strauchbesen abschlugen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_051.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_05" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_05_thumb1.jpg" alt="110521_Eibe_05" width="391" height="262" border="0" /></a></p>
<p>Thiemann gab einen Überblick über die Bedeutung von Eiben, lateinisch ‘taxus baccata‘, als heilige Bäume der Germanen, die diese mit Glaube und Tod verbanden. Der althochdeutsche Name ‘Iwa’ des von Mythen umgebenen Baumes sei dem Wort ‘Ewa’, das Ewigkeit bedeute, sehr nahe. Die große Eibe könne bereits vor Gründung des Klosters Oestringfelde auf einer Thingstätte gepflanzt worden sein. Um 780 begann hier der langwierige Prozess der Christianisierung der Oestringer Friesen, die im nahen Engelsmeer getauft wurden. Den Bau des Klosters um 1175 erlebte die Eibe mit, diese Bäume wurden gerne an Kirchen, Kapellen, auf Friedhöfen und Schlachtfeldern gepflanzt. Bei Begräbnissen wurden oft Taxuskränze getragen. Zum Glück wurde die Eibe nicht im Mittelalter gefällt, um aus ihr Langbögen und Armbrüste zu machen. Auch die Auflösung des Klosters 1577 überlebte der Baum. Hille Engelken, die letzte Nonne, starb 1596. Hofrat Heinrich Ehrentraut erwarb 1839 das Klostergelände und das Gut. Die Eibe wurde Teil einer Anlage nach dem Vorbild englischer Landschaftsparks. Das Klostergut vor dem Park entstand 1910. Neun Jahre später wurde der Park öffentlich zugänglich.<br />
<a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_08.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_08" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_08_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_08" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Die Grundschüler Fin-Hendrik Eckhoff und Lara-Jolena Neumann trugen kleine Texte auf Platt vor. Fin besucht die vierte Klasse der Grundschule Schortens und lernt bei Horst Janßen Plattdeutsch. Er hatte sich die Geschichte ‘De Stadtmus un de Feldmus’ ausgesucht. Lara-Jolena  errang beim Plattdeutschen Lesewettbewerb friesländischer Schüler den zweiten Platz und trug das Gedicht ‘In Schörtens bün ick to Hus’ der Heidmühlerin Mine Scherf vor. An der Grundschule Heidmühle lernt die Drittklässlerin Plattdeutsch bei Ilse Detjen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_09.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_09" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_09_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_09" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Sie selbst berichtete mit den Worten Helmer Stumbergs von ‘De dusendjährige Eibe in d’ Klosterpark’.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_10.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_10" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_10_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_10" width="164" height="244" border="0" /></a><br />
Johann Rose erinnerte sich an einen Schulausflug anno 1925 in den Klosterpark. Von Hohenkirchen aus fuhr man mit Pferd und Wagen zunächst nach Siebetshaus, wo ausgespannt wurde, und wanderte zum Klosterpark. Dort, bei der damaligen Gartenwirtschaft Placke, erzählte der Lehrer dann die Geschichte der Eibe. Rose las auch aus dem Buch von Johann Ahrens ’Das Kloster Oestringfelde’, in dem dieser aus seiner Zeit vor gut 90 Jahren im 1862 errichteten Steinhaus neben der Eibe berichtete. Ahrens wohnte dort bis 1916 und übernahm dann eine Landwirtschaft in Zissenhausen. Sein Nachfolger war der Wirt Placke.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_11.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_11" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_11_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_11" width="164" height="244" border="0" /></a><br />
Rudi Rabe berichtete aus seiner Schulzeit in Oestringfelde, als es mit Hauptlehrer Friedrich Schulze regelmäßig im Frühjahr und Herbst in den Klosterpark ging. Hier gab es einen Sportplatz mit Sand- und Weideflächen. Lehrer Schulze erklärte seinen Schülern aber auch anschaulich Naturkunde sowie die Geschichte der Turmruine. Rabe erinnerte sich an die Familie Jakobs, die hier in einer Baracke lebte. Deren Großvater habe die Kinder davor gewarnt, die zuckersüßen Beeren der Eibe zu essen. Die giftigen Kerne hätten sie auch tatsächlich immer ausgespuckt. Ihre Kletterspuren in den Eiben seien sicherlich inzwischen verwachsen. Im Park sammelten sie kiloweise Bucheckern und Maronen, die mit der Flitsche verschossen wurden. Die Konkurrenz der Sammler sei groß gewesen. Zu ihren Kindervergnügen gehörten Schlittenfahrten, das Rodeln am Eierberg, und eine unerlaubte Grabung am Schuttberg. Den Teil eines menschlichen Unterkiefers, den sie dort fanden, hielten seine Eltern für einen Schweineknochen. Die Zeit dort sei ihnen gut bekommen. Rabe hatte ein großformatiges Foto der großen Eibe mitgebracht, das Ende der 20er Jahre von seinem Vater gemacht wurde. Ins Steinhaus zogen zeitweilig Mitglieder des Reichsarbeitsdienstes, die anschließend zur Luftwaffe oder dem Volkssturm abkommandiert worden seien. Nach dem Kriege lebten hier die bereits erwähnten Flüchtlinge.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_231.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_23" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_23_thumb1.jpg" alt="110521_Eibe_23" width="383" height="256" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zusammenarbeit Gattersäge mit dem Heimatverein</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_18.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_18" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_18_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_18" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<h3>Schild am zweiten Schutzzaun</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/Eibe-im-Klosterpark-033.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Eibe im Klosterpark 033" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/Eibe-im-Klosterpark-033_thumb.jpg" alt="Eibe im Klosterpark 033" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ausführungen zur Eibe von Hans-Peer Thiemann:</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/image.png" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="image" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/image_thumb.png" alt="image" width="106" height="244" border="0" /></a></p>
<p>•    Der Eibe, lateinisch Taxus baccata, umweht seit alters her ein besonderer Mythos. Der Althochdeutsche Name der Eibe ist „Iwa“ die Bezeichnung ist sehr nah angelehnt an „Ewa“, der Ewigkeit. Diese Bäume werden in vielen Kulturen verehrt und sind eng verbunden mit Glauben und Tod und so wurzelt die Klosterparkeibe, einer der Heiligen Götterbäume der Germanen, durchaus auf altem vorchristlichem Boden.</p>
<p>•    Vor der Christianisierung befand sich hier eine Thingstätte, ein Versammlungsplatz, vielleicht auch ein Friesisches Heiligtum, zur Christianisierung wurden diese Plätze von den Missionaren aufgesucht und hier um 780 begann der jahrhunderte lange Prozess der Taufe und Christianisierung der Östringer Friesen z.B. im nahen Engelsmeer.</p>
<p>•    um 1175, im frühen Mittelalter wird eine Klosterkirche mit Domeri an dieser Stelle errichtet. Die Eibe ist dabei, sie wird gerne im Mittelalter an Kirchen, Kapellen, Friedhöfen und auf Schlachtfeldern gepflanzt. In dieser Zeit wurden z. b. Taxuskränze bei Begräbnissen getragen.</p>
<p>•    Dieser Baum überlebt den mittelalterlichen Raubbau der Eibenwälder zu zwecken der Waffenproduktion. Aus Eibenholz wurden Langbögen und Armbruste gefertigt. Auch die Reformation 1525 und die sich daran anschließende Auflösung des Klosters circa 1577 übersteht der Baum.</p>
<p>•    1596 erlebt er den Tod der Letzten Nonne des Klosters. Hille Engelken</p>
<p>•    Rund um diese Eibe gehen in den folgejahrhunderten die Klostergebäude zugrunde, betrieben wird weiterhin das Klostergut.</p>
<p>•    Erst 1839 Erwirbt Hofrat Heinrich Ehrentraut die Wüstung des Klosters und das Gut. Dem Baum geht es jetzt besser, eine Parkanlage nach englischem Vorbild entsteht. In direkter Nachbarschaft zum Baum um 1862, das Steinhaus. Um 1910 wird das Klostergut „Vor den Park gesetzt“.</p>
<p>•    1919 wird der Baum kommunal, der Park öffentlich, Park-, Gaststätten- und Hotelbesucher, ArbeitsdienstlerInnen, Flüchtlinge jeder Couleur wechseln sich in seinem Schatten ab</p>
<p>•    Nach Expertenmeinung soll der Baum jetzt um die 1.000 Jahre alt sein, viel hat er mitgemacht, einigen Familien haben seine Kinder Lohn und Brot gegeben, müde ist er geworden und so haben wir zu seinem fortbestand und zu seiner Genesung beschlossen den Baum gründlich zu Untersuchen, ihn zu fördern, sein Wurzelwerk zu Schützen, ihn nicht mehr zu Beklettern, Ihn etwas „in Form“ zu schneiden und Ihn, zumindest vorläufig, nicht mehr zu beernten.</p>
<p>•    Vier Wünsche habe ich an Ihn: vivat, crescat, floreat, fructat. Er möge leben, wachsen, blühen und fruchten</p>
<hr />
<p><em><strong>Quelle: </strong><a href="http://jeversches-wochenblatt.de/Redaktion/tabid/146/Default.aspx?ArtikelID=504432" target="_blank">Jeversches Wochenblatt, Rubrik: Aktuell, Ausgabe vom 23.05.2011</a></em></p>
<h2>Zaun zum Schutz der uralten Eiche</h2>
<h3>Baum soll mindestens 1000 Jahr alt sein / Wurzeln brauchen dringend Schutz</h3>
<p>Schortens/OS &#8211; Heimatverein, RUZ und der Verein „Gattersäge“ sorgten für 96 Meter Zaun um uralte Bäume. Mindestens 1000 Jahre soll sie schon alt sein. Und mindestens noch einmal 1000 Jahre Leben wünschen ihr die Mitglieder des Heimatvereins Schortens, des Vereins Gattersäge, die Mitarbeiter des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) und viele Einwohner von Schortens. Die uralte Eibe direkt vor dem RUZ-Gebäude ließen die guten Wünsche, die am Sonnabend speziell ihr galten, allerdings völlig unbeeindruckt.</p>
<p>Nicht einmal ein leises Nicken der Wipfel war drin. Windstille. Doch so unbeeindruckt die Eibe auch dastand, Handeln sei dringend notwendig gewesen, erklärte nicht nur Bürgermeister Gerhard Böhling. Die alte Eibe und ebenfalls eine weitere im Klosterpark hatten deutliche Spuren gezeigt, die andeuteten, dass es nicht zum Besten um sie bestellt sei. Unter anderem die Wurzeln brauchten dringend Schutz. Der Heimatverein, der sich auch den Schutz der Natur und erst recht des Klosterparks auf die Fahnen geschrieben hat, hatte schnell ein offenes Ohr.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Verein Gattersäge und dem RUZ wurden erst Überlegungen angestellt, dann Pläne gemacht. Am Sonnabend nun wurde der Abschluss der Pläne gefeiert. In der Zwischenzeit wurde Holz angeliefert, 30 Stunden wurde in der Gattersäge gesägt, dann waren 96 Meter Zaun aus feinster deutscher Lärche (unproblematisch und wartungsfrei und übrigens direkt aus dem Klosterpark) fertig. Der Bauhof brachte die Zäune an und somit kann sich nun der Schutz der Eiben sehen lassen: Vor dem Zaun heißt es stopp! Denn um die historischen Bäume noch möglichst lange zu erhalten, darf man eben nicht mehr darauf klettern.</p>
<p>Auch das Ernten der Früchte solle in nächster Zeit unterblieben, erklärte Hans-Peter Thiemann und das Betreten des Erdreichs direkt bei den Wurzeln soll so auch vermieden werden. Das optische Signal ist deutlich, bleibt nur zu hoffen, dass sich auch alle daran halten. „Zäune haben ja etwas Trennendes, hier aber sind sie zum Schutz gedacht“, erklärte Horst Janßen von der Gattersäge. Michael Kunz vom Heimatverein begrüßte zahlreiche Besucher, die die Gelegenheit nutzten, sich im Klosterpark einmal umzusehen.</p>
<p>Marianne Oetken und Karin Jacobs von den Landfrauen hatten alle Hände voll zu tun, um die Besucher mit leckeren Buchweizenpfannkuchen zu verwöhnen. Und Bürgermeister Gerhard Böhling erklärte, die Stadt arbeite gerade an einem Konzept für den gesamten Klosterpark, das der Bedeutung als Landschaftsschutzgebiet und als bedeutender historischer Ort gleichermaßen gerecht werden solle. Nicht nur die Eiben, auch zum Beispiel die Klosterruine benötige einen Schutz. Eine richtig runde Feier hatten die Ehrenamtlichen aus dem Heimatverein, der Gattersäge und von den Landfrauen organisiert.</p>
<p>Neben vielen Informationen zum Beispiel zur Biografie der Eibe, über die Hans-Peter Thiemann berichtete, lasen Ilse Detjen, Lara Neumann und Fin Hendrik Eckhoff plattdeutsche Gedichte und Geschichten vor, Johann Rose berichtete aus längst vergangenen Zeiten vom Klosterpark und Rudi Rabe übergab ein Bild des RUZ, das Ende der 1920er Jahre aufgenommen worden war. Schon hier ist die Eibe so mächtig und stolz wie sie heute immer noch zu sehen ist. Ina Rosemeyer, Mitarbeiterin des RUZ nahm das Foto entgegen.</p>
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		<title>&#8222;Problemwolf&#8220; begründet Traditionsfest (von Atto Ide)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 14:48:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Brauchtum Heimatverein trifft sich zum Güstkinnelbeer – Mitglieder geehrt Probiert und für gut befunden: Heimatvereins-Vorsitzender Michael Kunz durfte das erste Glas Güstkinnelbeer verkosten. BILD: Atto Ide Schortens &#8211; „Kampfwertgesteigert“ kommentierte der Marinesoldat und Vorsitzende des Heimatvereins Schortens Michael Kunz das diesjährige Schortenser „Güstkinnelbeer“, das ihm von Bürgerhauswirt Josy Klein zur Probe serviert wurde. In munterer &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/problemwolf-begrndet-traditionsfest/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„&#8222;Problemwolf&#8220; begründet Traditionsfest (von Atto Ide)“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Brauchtum</strong><br />
Heimatverein trifft sich zum Güstkinnelbeer – Mitglieder geehrt</h3>
<p><img decoding="async" src="http://www.nwzonline.de/nwz-bilder/art_gr/2010/11/09/JEVER_2d479ce9-f1af-4ffe-a39f-b6160b589784.jpg" alt="Bild" width="230" /></p>
<p>Probiert und für gut befunden: Heimatvereins-Vorsitzender Michael Kunz durfte das erste Glas Güstkinnelbeer verkosten. BILD: Atto Ide <a href="http://www.nwzonline.de/script/image.php?Imagefile=nwz-bilder/600/2010/11/09/JEVER_2d479ce9-f1af-4ffe-a39f-b6160b589784.jpg" rel="lightbox[1232]"><img decoding="async" src="http://www.nwzonline.de/images/btn_zoom.gif" alt="Bild vergrößern" /></a></p>
<p>Schortens &#8211; „Kampfwertgesteigert“ kommentierte der Marinesoldat und Vorsitzende des Heimatvereins Schortens Michael Kunz das diesjährige Schortenser „Güstkinnelbeer“, das ihm von Bürgerhauswirt Josy Klein zur Probe serviert wurde. In munterer Runde, zunächst bei Kaffee, Tee und Kuchen feierten die Mitglieder des Heimatvereins die inzwischen alte Tradition des Güstkinnelbeer.</p>
<p><span id="more-1232"></span></p>
<p>Seit 1931, als der Heimatverein den in Schortens’ Geschichte legendenumrankten <a href="https://hv-schortens.de/veroffentlichungen/der-wolfsgalgen/" target="_self">Wolfsgalgen</a> am Klosterweg zur Erinnerung an den letzten in Schortens erlegten Wolf wieder aufstellte, ist mit dem Wolfsgalgen auch das Fest des Heimatvereins verbunden. Kinnelbeer ist eigentlich die Tradition, bei der Geburt eines Kindes die Freunde und Nachbarn mit einem Getränk aus in Hochprozentigem eingelegten Rosinen zu erfreuen.<br />
Praktisch wie die Friesen nun einmal sind, bestanden sie auch auf dem Fest, wenn sich kein Nachwuchs einstellte, eben dem Güst-Kinnelbeer.<br />
Für Stimmung sorgten die „Sänger vom Schwarzen Brack“ aus Neustadtgödens mit Liedern, die mehr oder weniger mit dem Meer zu tun hatten. Zumindest Rum – welch ein Zufall – kam in jedem Lied ihrer ersten Staffel vor.<br />
An die Zeit nach dem Krieg in Schortens erinnerte Rudi Rabe, indem er aus dem neuen Buch des Heimatvereins „Das höchste der Gefühle – ein Mädchen aus Heidmühle“ das Kapitel über den Marktvogt Eduard Köhn vorlas.<br />
Für das nächste Jahr wolle man sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Vielleicht könne man im Sommer beim Wolfsgalgen das Fest begehen. Das deutete Michael Kunz an. Genaue Pläne gebe es allerdings noch nicht.<br />
Für 20 Jahre treue Mitgliedschaft ehrte Michael Kunz Hermine Buss, Margot Hillers, Johann Juilfs, Klaus Langer, Irmgard Mynarek, Herbert Schwiering, Annelene Sinske und Otto Wolken. 25 Jahre im Verein sind Mariechen Bockhoff, Martha Eden, Hertha van Hooven, Hans Peters und Gisela Rauska.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Schortens/Artikel/2471784/%26bdquo%3BProblemwolf%26ldquo%3B+begr%FCndet+Traditionsfest.html" target="_blank">NWZ-Online vom 09.November 2010</a></p>
<h1>Beitrag von Henning Karrasch für die WZ</h1>
<p><strong>Güstkinnelbeer 2011 eventuell am Wolfsgalgen</strong></p>
<p><strong>Tradition</strong> Heimatverein Schortens ließ sich Rumrosinen schmecken</p>
<p><strong>Schortens</strong>&#8211; /Unser Erster Vorsitzender  Michael Kunz hatte zum 79. Güstkinnelbeer den Anwesenden eine ganz besondere Ankündigung vorzutragen. Im Vorstand, wo gerade das Programm für 2011 vorbereitet werde, sei die Idee aufgekommen, das 80. Jubiläum der traditionellen Rumrosinenverkostung am Wolfsgalgen an der Ecke Klosterweg/Ginsterweg abzuhalten. Er erinnerte daran, dass den Wölfen, im 17. und 18. Jahrhundert eine wahre Landplage im Upjeverschen und Hopelser Forst, mit Treibjagden begegnet wurde. Bei Friedeburg soll 1731 ein Wolf geschossen worden sein. Als sich schließlich in der Nacht vom 20. auf den 21. November 1738 der letzte Isegrim erdreistete, sich dem Schafstall der Hofjägerfamilie Richter auf dem Klostergut Oestringfelde zu nähern, schoss ihn der Jägerssohn, Hermann Anton Richter, kurzerhand ab und hängte den Kadaver an einen Eichenpfahl, wo ihn Schaulustige aus dem ganzen Jeverland bestaunten. Ein Bild des Tieres von Meppe Schwitters soll sich im Schlossmuseum Jever befinden, Dietrich Schütte sei durch das Ereignis zu seinem Gedicht ‘Der letzte Galgen’ inspiriert worden. Böse Zungen aus dem Raum Addernhausen bezweifelten allerdings, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handele, und verspotteten die Schortenser als ‘Hunhangers’. Viele Informationen verdankte Michael Kunz Georg Schwitters, so etwa dass die Holzpfähle bis 1909 immer wieder ersetzt wurden , bis der Wolfsgalgen in Vergessenheit geriet.</p>
<p>Aber schon auf der 18. Sitzung 1931 erinnerten sich die Mitglieder des Heimatvereins Schortens des Brauches und stellten auf den Tag genau 193 Jahre nach dem ersten Wolfsgalgen einen neuen Pfahl auf der Heide am Klosterweg auf, wo der Weg nach Schoost abzweigt. Vor 79 Jahren wurde dazu erstmals Güstkinnelbeer gereicht. Um es 2011 an Ort und Stelle zu genießen, müsste das Fest allerdings Ende August “in den Kalender eingebaut werden”, was dann zwar nicht zeitlich, dafür aber örtlich passend sei.</p>
<p>Die stellvertretende Bürgermeisterin Heide Bastrop weilte auch unter uns. Begonnen wurde der Abend mit Tee und leckerem Apfelkuchen. Michael Kunz war sich sicher, dass er sich einiger plattdeutscher Silben nicht  würde enthalten können, und trug Verse zur Gründungszeremonie 1931 vor.</p>
<p>Vor dem Genuss der “kampfwertgesteigerten Boontjesopp”  brachten die ‘Sänger vom Schwarzen Brack unter der Leitung von Axel Götschenberg an der Gitarre einige Lieder zu Gehör. Darunter war ‘Finster war die Nacht’ mit dem abgeänderten Kehrvers “In Neustadt wohnt ein blondes Kind” und flotten Pfiffen und der Schlager ‘Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n’, dessen Rhythmus zum Teil mit Löffeln geklappert wurde. “Ein leichtes Schunkeldefizit auf der Steuerbordseite” wurde beim Lied ‘Es trinken die Matrosen’ ausgemacht. Rum spielte beim Güstkinnelbeer in Texten wie Gläsern eine gleichermaßen große Rolle, da er nun mal das Lieblingsgetränk der Matrosen sein soll. Da Applaus das Brot der Künstler ist, bedankten sich die Sänger abschließend “für die dicke Schnitte”.</p>
<p>Auch Bürgerhauswirt Josi Klein hatte einige Verse zum Umtrunk mitgebracht, bevor Michael Kunz und er sich die Probiergläser von Ilse Behrends und Sandra Schneider füllen ließen. Anschließend gab es für alle Anwesenden ein ordentliches Glas Güstkinnelbeer.</p>
<p>Das “Kernevent”, so Kunz, wurde umrahmt von Beiträgen von Rudi Rabe und Georg Schwitters. Rudi Rabe las aus dem neuen Buch ‘Das höchste der Gefühle’, von dem bereits 50 Prozent verkauft wurden, seine Geschichte über den Schortenser Marktvogt Eduard Köhn vor. Das Buch sei ein solcher Riesenerfolg, dass der Verleger bereits nach einem zweiten Band fragte. Rudi Rabe berichtete außerdem ‘Ut Omas Huusholt’. Eine ebenfalls selbstverständlich plattdeutsche Geschichte über die problematische, humorvolle Herstellung von ‘Brummelbeerwien’ gab Georg Schwitters zum Besten. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Hermine Buss, Margot Hillers, Johann Juilfs, Klaus Langer, Irmgard Mynarek, Herbert Schwie-ring, Annelene Sinske und Otto Wolken, für 25 Jahre Mariechen Boekhoff, Martha Eden, Herta van Hooven, Hans Peters und Gisela Rauska geehrt.</p>
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		<title>Heimatliche Gefühle in gebundener Form</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 09:05:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heimatverein Schortens brachte Buch mit Geschichten und Biografien heraus Alles begann mit alten Akten, die Karin Toben von ihrer Mutter geerbt hatte. Darin waren unter anderem Dokumente über ihren Großvater Karl Gerhäuser, der, obwohl gebürtiger Franke, nach dem Zweiten Weltkrieg Bühnenleiter der Volksbühne Oestringen war. Diesen Fund bot sie Anfang dieses Jahres Rudi Rabe vom &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/heimatliche-gefhle-in-gebundener-form/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Heimatliche Gefühle in gebundener Form“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Heimatverein Schortens brachte Buch mit Geschichten und Biografien heraus</h2>
<p>Alles begann mit alten Akten, die Karin Toben von ihrer Mutter geerbt hatte. Darin waren unter anderem Dokumente über ihren Großvater Karl Gerhäuser, der, obwohl gebürtiger Franke, nach dem Zweiten Weltkrieg Bühnenleiter der Volksbühne Oestringen war.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-017.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 017" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-017_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 017" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>Diesen Fund bot sie Anfang dieses Jahres Rudi Rabe vom Heimatverein Schortens an, der die Initialzündung zum jetzt vorgestellten, 148seitigen Buch ‘Das höchste der Gefühle &#8211; ist ein Mädchen aus Heidmühle’ wurde. Autoren sind neben Toben und Rabe Ilse Detjen, Alfred Amman, Horst Janßen, Otto Meins und Georg Schwitters (Verlag Hermann Lüers, Jever, 18 Euro). Für die Korrektur wurde Hermann Lüers und Gerd Frerichs gedankt.</p>
<p><span id="more-1224"></span></p>
<p>Heimatvereinsvorsitzender Michael Kunz verriet den rund 130 Gästen, die ihm vorliegende pdf-Datei könne keineswegs mit dem tatsächlichen Buch mithalten, und hob die gute Bildauswahl hervor.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-022.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 022" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-022_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 022" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>Rudi Rabe erklärte den “Heimatfreunden und erwartungsvollen Bucherwerbern” im Schortenser Bürgerhaus die Entstehungsgeschichte des Buches wie die eines Hauses, bei dem sich aus Plänen innerhalb eines halben Jahres, das man auch eingeplant hätte, ein fertiges Werkstück entwickelt habe. Eines sonnigen Februartages rief Karin Toben bei Rudi Rabe an und bot ihm nicht nur besagte Akten an, sondern auch ihre Mithilfe, unter dem Eindruck des drohenden Abrisses in der Bahnhof- und Oldenburger Straße das Gesicht Alt-Heidmühles zu bewahren. Heidmühle als Ortsname sei nach 1945 schrittweise aus Urkunden und Siegeln verschwunden. Die einzigartige Verbundenheit der Menschen mit ihrem Herkunftsort, gewissermaßen ein “Heimatsehnen”, werde durch derartige Reformen verletzt.</p>
<p>Der Heimatvereinsvorstand war sofort einverstanden, Herausgeber einer Dokumentation zu werden, die “für die Nachwelt Fakten festhält” und nun „einen Wimpernschlag nach dem ersten Kontakt“ vorliegt. Die genannten Autoren suchten Personen, die zu bekannten Persönlichkeiten wie Pastor Gerhard Aden und Hein Detjen, zu Firmen wie Hasenkamp oder E.W.Hayen und zu Ereignissen wie dem Zweiten Weltkrieg oder dem Kramermarkt Auskunft geben konnten. Für das Buch wurden rund 600 Fotos eingescant und archiviert und Kontakt zu etwa 200 Personen bis nach Plauen zum 90-jährigen Walter Herkens aufgenommen, dessen Berichte aus seiner Elektrikerlehre bei Hermann Held am Schulweg und von Aufträgen auf dem entstehenden Fliegerhorst leider für das Buch zu spät kamen. Die Autoren stellten ihre Texte im Wettstreit fertig und spielten sich dabei die Bälle zu. Von dem Buch wurden 1000 Exemplare gedruckt und ein Zehntel gleich am ersten Abend von Antchen Siuts, Dorothea Drost-Knötig und Brigitte Höth verkauft. Rabe, Toben und Janßen gaben im Wechsel mit musikalischen Beiträgen des Bandoneonspielers Rocco Boness und des Gemischten Chores Schortens Kostproben ihrer Texte.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-010.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 010" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-010_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 010" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Der Chor kam aus der Probe heraus und brachte unter anderem ‘Mien Moderspraak, wo klingst du schöön’ zum Besten, und auch Boness war nicht zufällig hier.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-013.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 013" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-013_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 013" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>Karin Toben hatte im April eine Musikkritik über den Oldenburger gelesen und war der Ansicht, das von ihr vor zehn Jahren vom Scheiterhaufen geborgene Bandoneon, das sie ihm aus diesem Anlass überreichte, sei bei dem Musiker am besten aufgehoben. Die Autorin erinnerte an Heidmühler Lehrer und Pastor Aden, an Hebammen und Bestatter in der selben Familie. Horst Janßen ließ, angeregt durch einen Fotofund auf dem Dachboden, Bombennächte Revue passieren und ebenso die Kletterei auf Bunkerruinen nach Kriegsende. Von Rudi Rabe erfuhren die Anwesenden von der Biberzucht der Familie Niemann und Hermann Brocke, Förderer des Sports. Alfred Amman gibt im Buch einen Abriss der Geschichte Heidmühles. Bis auf Georg Schwitters schrieben alle Autoren auf Hochdeutsch und beschränkten das Plattdeutsche auf Zitate und Spitznamen. Schwitters führte das darauf zurück, dass Heidmühle früh im 20. Jahrhundert ein “Schmelztiegel von Immigranten” gewesen sei, in dem die Ostfriesen allerdings ein Gegengewicht zu sprachlicher Überfremdung dargestellt hätten. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts habe Heidmühle zur Hälfte Platt gesprochen, seine eigenen Heidmühler Mitschüler am Mariengymnasium Jever, Arzt- und Lehrerkinder, gehörten allerdings zum überwiegenden Teil nicht dazu.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-005.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 005" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-005_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 005" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>Die Autoren wünschten ihren Lesern vergnügliche Stunden mit dem Werk, in das man mit einem Bild vom Kramermarktsumzug oder aus dem Freibad, wie sie auf der Bühne gezeigt wurden, oder einem Namen einsteigen und Erinnerungen wachrufen kann. Es soll helfen, jenseits der Hektik die Umwelt mit anderen Augen zu sehen. Hingewiesen sei an dieser Stelle darauf, dass bereits sieben lesenswerte Bücher vom Heimatverein veröffentlicht wurden. Michael Kunz verwies auch auf Rudi Rabes Beiträge auf der Vereinshomepage, die innerhalb eines halben Jahres 1500 Zugriffe verzeichnen konnten.</p>
 [<a href="https://hv-schortens.de/heimatliche-gefhle-in-gebundener-form/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] 
<p>Hintergrundpräsentation während der Vorstellung</p>
 [<a href="https://hv-schortens.de/heimatliche-gefhle-in-gebundener-form/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] 
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		<title>Heimatverein in ruhigerem Fahrwasser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 16:59:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[450. Jubiläum der Mühle auf der Heide]]></category>
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					<description><![CDATA[Wahlen beim Heimatverein Schortens / Buchprojekt Mit der kommissarischen Übernahme des Vorsitzes des Heimatvereins Schortens nach dem überraschenden Rückzug seiner Vorgängerin im letzten Jahr sei er “ins kalte Wasser geworfen worden“, habe sich aber freigeschwommen, beschrieb der 43-jährige Michael Kunz seine Situation. Die rund 50 versammelten Mitglieder beendeten auf der Jahreshauptversammlung diesen Übergangscharakter und wählten &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/heimatverein-in-ruhigerem-fahrwasser/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Heimatverein in ruhigerem Fahrwasser“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wahlen beim Heimatverein Schortens / Buchprojekt</h3>
<p>Mit der kommissarischen Übernahme des Vorsitzes des Heimatvereins Schortens nach dem überraschenden Rückzug seiner Vorgängerin im letzten Jahr sei er “ins kalte Wasser geworfen worden“, habe sich aber freigeschwommen, beschrieb der 43-jährige Michael Kunz seine Situation.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/05/HeimatvereinJHV001.jpg" rel="lightbox[1059]"><img loading="lazy" decoding="async" title="Heimatverein JHV 001" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/05/HeimatvereinJHV001_thumb.jpg" alt="Heimatverein JHV 001" width="329" height="221" border="0" /></a></p>
<p>Die rund 50 versammelten Mitglieder beendeten auf der Jahreshauptversammlung diesen Übergangscharakter und wählten ihn zunächst für ein Jahr einstimmig nach. Ebenso einstimmig wurde das Provisorium des kommissarischen Kassenwartes Rudi Rabe, der seiner Vorgängerin nach nur 14 Tagen im Amt gefolgt war, in einen regulären Posten überführt. Er dankte Heinz Eilks für dessen Unterstützung. Zum ersten Stellvertreter wählten die Anwesenden Hans-Jürgen Mrotzek, der seit September 2009 die Olympia-Ausstellung betreut.</p>
<p><span id="more-1059"></span></p>
<p>Nachdem der Verein nach einem stürmischen Jubiläumsjahr wieder in ruhigem Gewässer zu sein scheint, möchte man an den Kernelementen wie Vorträgen, Fahrten und dem <a href="https://hv-schortens.de/veroffentlichungen/gstkinnelbeer/" target="_self">Güstkinnelbeer</a> festhalten, so der Vorstand. Kunz erklärte, auch der ehemalige Vorsitzende Alfred Amman stehe weiterhin im Hintergrund bereit, sein riesiges Fachwissen und Archiv solle der Öffentlichkeit möglichst zugänglich gemacht werden. Der Verein hat, nach 220 Mitgliedern vor einem Jahr und einem Zwischenhoch von 350, heute 296 Angehörige.</p>
<p>Rudi Rabe informierte über ein Buchprojekt unter dem Arbeitstitel ‘Geschichten aus Heidmühle und umzu’, das zum 450. Jubiläum der Mühle auf der Heide Anfang 2011 erscheinen soll. Die Anekdotensammlung aus den 1940er bis 1980er Jahren soll auf rund 180 Seiten 40 Portraits bekannter Personen, Gebäude und Vereine enthalten. Acht Autoren schreiben, “was das Zeug hält”, so Rabe, die Buchidee habe enorme Wellen geschlagen und er könne aus dem Stand 200 Bücher verkaufen. Sie hätten bereits viele Informationen, Bilder und Anfragen erhalten, könnten aber gerne noch weiteres Material gebrauchen.</p>
<p>Rund 3600 Euro erhielt der Verein 2009 an Spenden, 750 Euro von einer Diamant-hochzeit und 600 von der Stadt. Einige Gelder seien für die Roffhausener Olympia-Ausstellung zweckgebunden. Jeweils 1000 Euro ließ sich der Verein die Renovierung des Heimathauses in der Jadestraße und das 80. Jubiläumsjahr kosten. Georg Schwitters informierte über einen Gesetzesentwurf des Niedersächsischen Heimatbundes zur Anerkennung von Niederdeutsch als niedersächsische Amtssprache. Nach einer Aussprache mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Heide Bastrop über das Stadtlogo und Kurzberichten aus Arbeitskreisen gingen die Versammelten auseinander.</p>
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		<title>Entscheidender Wechsel im Heimatverein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 13:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatverein]]></category>
		<category><![CDATA[Marinemusikkorps Nordsee]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kunz]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia-Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
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					<description><![CDATA[Versammlung Ammann gibt zweiten Vorsitz und Olympia-Ausstellung auf Alfred Ammann, langjähriger Erster und seit Anfang des Jahres stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Schortens, gibt sein Amt und die Leitung seines Lebenswerkes, der Olympia-Ausstellung in Roffhausen, auf und verlässt den Verein. Dies war die wohl wichtigste Neuigkeit, die die Mitglieder auf ihrer ersten Versammlung im kleinen Saal &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/entscheidender-wechsel-im-heimatverein/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Entscheidender Wechsel im Heimatverein“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Versammlung</strong> Ammann gibt zweiten Vorsitz und Olympia-Ausstellung auf</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/09/VersammlungHeimatverein003.jpg" rel="lightbox[332]"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width: 0px;" title="Versammlung Heimatverein 003" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/09/VersammlungHeimatverein003_thumb.jpg" alt="Versammlung Heimatverein 003" width="164" height="244" align="left" border="0" /></a>Alfred Ammann, langjähriger Erster und seit Anfang des Jahres stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Schortens, gibt sein Amt und die Leitung seines Lebenswerkes, der Olympia-Ausstellung in Roffhausen, auf und verlässt den Verein. Dies war die wohl wichtigste Neuigkeit, die die Mitglieder auf ihrer ersten Versammlung im kleinen Saal des Offizierskasinos auf dem Fliegerhorst Upjever erfuhren. Eingeladen hatte ‘Heimatfreund’ Oberst Karl-Heinz Kubiak.</p>
<p>Die Erste Vorsitzende Gabriele Böhling sprach Ammann in Abwesenheit ihren Dank für die geleistete Arbeit aus. Nachfolger in der Betreuung der Schau auf dem TCN-Gelände wird Hans-Jürgen Mrotzek, zum neuen Stellvertreter wählten die Anwesenden Michael Kunz. Nachfragen zu Ammanns Rückzug gab es nicht. Heike Heiber, seit 30 Jahren Steuerberaterin in Schortens, tritt die Nachfolge von Heinz Eilks als Kassenwartin an. Beide wurden einstimmig gewählt.</p>
<p><span id="more-332"></span></p>
<p>‘Raus aus Afghanistan’ hat eine Partei zur Bundestagswahl an der Straße zum Fliegerhorst plakatiert. Es ärgere ihn schon, ließ Kubiak durchblicken, dass in der Gesellschaft kein “Konsens über die Wahrnehmung des Auftrages im Ausland” bestehe. Dennoch, versicherte der Gastgeber, fühlten sich die Soldaten “in der Region gut aufgehoben” und die Anteilnahme der Bevölkerung an ihrem riskanten Einsatz. Die Soldaten seien betroffen, wenn sie ihr Leben für die Sicherheit am Hindukusch riskierten und dann, wie nach dem Fliegerangriff auf zwei entführte Tanklastwagen am 4. September, in Deutschland, aber auch von den ausländischen Partnern verurteilt würden. Die Anschuldigungen des ISAF-Kommandeurs McChrystal wies der Oberst zurück. Kubiak wünschte sich “kein Infragestellen und Kaputtreden der Leistungen im Wahlkampf”.</p>
<p>Seit der Indienststellung des Objektschutzregiments am 30. Juni 2006 ist Afghanistan nach dem Balkan und dem Sudan das dritte Krisengebiet, in dem Aufbauarbeit geleistet wird. In einem kurzen Referat stellte der Gastgeber die Arbeit in Masar-i-Scharif vor. Neben der Sicherheit sei vor allem der Aufbau der Afghanischen Nationalarmee (ANA) und die Arbeit mit den Einheimischen die Hauptaufgabe des Regiments in Zusammenarbeit mit kroatischen Einheiten. Über die Frauen in der Truppe habe man Zugang zu afghanischen Frauen, mit die Aktion ‘Lachen helfen’ die kürzlich ein Schlossfest in Jever veranstaltete, wird Kindern in der Region geholfen. Viele Menschen finden im Lager Arbeit. Die Dorfräte hätten inzwischen so viel Vertrauen zu den Deutschen, dass sie die Truppe sogar vor Sprengfallen warnten. “Die Soldaten wissen genau, wie sie sich in dem fremden Land, das mit einer atemberaubenden Gebirgskulisse beeindruckt, benehmen müssen, um Herzen und Geister zu gewinnen”, erklärte Kubiak.</p>
<p>Im weiteren Verlauf wurde mitgeteilt, dass sich die inzwischen 356 Mitglieder über einen Überschuss aus der Jubiläumsveranstaltung von 1238 Euro freuen können. Im Internet, das von Kunz betreut wird, ist der Verein künftig unter <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.hv-schortens.de/">www.hv-schortens.de</a></span> zu erreichen. Dort sollen Informationen zur allgemeinen Geschichte der Stadt, aber auch zu Spezialgebieten wie den Olympia-Werken jederzeit abrufbar sein. Mitglied Johann Rose bedauerte den Zustand des Wolfsgalgens, der zwar vor zehn Jahren erneuert worden sei, aber inzwischen soweit zuwachse, dass Besucher Axt und Säge dabei haben müssten. Der Vorstand will sich der Sache annehmen.</p>
<p>Die Fahrt zum Kartoffelhof in Kirchdorf sei so gut angekommen, dass Gabriele Böhling im nächsten Jahr einen Spargelhof ansteuern möchte. Die Ferienpassaktionen in Zusammenarbeit mit den Seenotrettern und dem Schmied im Küsteum Altmarienhausen waren ebenfalls ein voller Erfolg. Am Donnerstag, 24. September, zwei Tage vor dem Weltsprachentag, wird Georg Schwitters einen Vortrag zum Thema ‘Plattdeutsch &#8211; Stammbaum und Lebenslauf einer Sprache’ halten,  2010 soll dann die Freiwillige Feuerwehr ihre Geschichte an der Jadestraße präsentieren.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/09/CCE15092009_00000.jpg" rel="lightbox[332]"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="CCE15092009_00000" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/09/CCE15092009_00000_thumb.jpg" alt="CCE15092009_00000" width="502" height="413" border="0" /></a></p>
<h6>Quelle Zeitungsausschnitt: Jeversches Wochenblatt vom 12.09.09</h6>
<p>vgl. auch <a href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_kreis_friesland_schortens_artikel.php?id=2104264" target="_blank">NWZ-Online</a> vom 12.09.2009</p>
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