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	<title>Horst Janßen &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Horst Janßen &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Die Kirschen aus dem Branntwein hatten es in sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi Rabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Veranstaltungserie „Plattdeutsch hat Zukunft“ konnte der Vorsitzende Michael Kunz vom Heimatverein Schortens eine große Zuhörerzahl und die Referenten Horst Janßen und Werner Menke im Bürgerhaus Schortens begrüßen. Menke stellte das neue Buch „Ut mine Jungenstid“ von Albrecht Drost vor, das erstmals im 19. Jahrhundert erschien und die Kindheitsgeschichte des Johann Albrecht Drost &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/die-kirschen-aus-dem-branntwein-hatten-es-in-sich/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Kirschen aus dem Branntwein hatten es in sich“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Veranstaltungserie „Plattdeutsch hat Zukunft“ konnte der Vorsitzende Michael Kunz vom Heimatverein Schortens eine große Zuhörerzahl und die Referenten Horst Janßen und Werner Menke im Bürgerhaus Schortens begrüßen. Menke stellte das neue Buch „Ut mine Jungenstid“ von Albrecht Drost vor, das erstmals im 19. Jahrhundert erschien und die Kindheitsgeschichte des Johann Albrecht Drost aus Jever beschreibt. In mühevoller Detektivarbeit konnte Menke die anonym gehaltenen Namensangaben den Personen zuordnen. Die Erzählungen aus dem Alltagsleben von vor 180 Jahren regten die Zuhörer zum Vergleichen mit der Neuzeit an.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0979.jpg" rel="lightbox"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0979" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0979_thumb.jpg" alt="k-109_0979" width="362" height="272" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Horst Janßen stellte Albrecht und Diedrich vor, zwei unzertrennliche Freunde. Sie teilten sich Freud und Leid. Wenn einer einen Apfel bekam und der andere hatte keinen, ging er von Hand zu Hand. Es wurde so lange daran gebissen bis vom ganzen Apfel nichts mehr übrig war. Oder ein Stück geschenkter Kandis ging von Mund zu Mund, beißen ausgeschlossen. Aus Neugier guckten beide gerne bei Schmidhamer vorbei. Nicht nur wegen seiner besonders schönen Tauben, sondern auch wegen der vielen Getränke, hier besonders der Kirschbranntwein. „Jungens, wenn ji Kirschen eten willt, holt jo een depen Teller un maakt Puderzucker up“. Die vom Branntwein befreiten Kirschen luden zum großen Essen ein. Das Ergebnis: Volltrunkenheit und am nächsten Tag Unfähigkeit in der Schule.</p>
<p><span id="more-2685"></span></p>
<p>Nachdenklich wirkte die Erzählung von der getöteten „Prükduuv“. Albrecht hatte ein Taubenpärchen erhalten. Während der Brutzeit kehrte das Weibchen nicht mehr zurück. Nachforschungen ergaben, dass die Taube von der Katze des Doktors Wolf getötet und schon halb gefressen wurde. Albrecht und Diedrich ersannen einen Rachefeldzug. Alle Katzen im Umkreis sollten mit ihrem Leben büßen. An Hagedornhecken wurden Schlingen aufgestellt, und insgesamt sieben Katzen wurden in der Herrgottsfrühe von den beiden Jungen eingesammelt und begraben.</p>
<p>Das Buch ist im Handel oder beim Verlag Hermann Lüers, Jever, unter ISBN 978-3-981 3621-6-9 erhältlich.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0978.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0978" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0978_thumb.jpg" alt="k-109_0978" width="341" height="257" border="0" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0982.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="k-109_0982" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/k-109_0982_thumb.jpg" alt="k-109_0982" width="342" height="258" border="0" /></a></p>
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		<title>Plattdeutscher Abend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 09:46:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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		<category><![CDATA[Albrecht Drost]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Heimatverein Schortens veranstaltet am Donnerstag, dem 10. Mai um 19:30 Uhr wieder einen Plattdeutschen Abend. Horst Janßen wird in seiner Art Geschichten aus dem täglichen Leben zu Gehör bringen. Aus dem im Lüers-Verlag erschienen Buch &#8222;Ut mine Jungenstid&#8220; werden Kindheitserinnerungen des Albrecht Drost aus Jever wach. Der Autor Werner Menke gibt im Bürgerhaus Schortens, Raum &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/plattdeutscher-abend/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Plattdeutscher Abend“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Heimatverein Schortens veranstaltet am Donnerstag, dem 10. Mai um 19:30 Uhr wieder einen Plattdeutschen Abend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2672 alignnone" title="120510_Plattlesung_Janssen_Seite_3" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/120510_Plattlesung_Janssen_Seite_3-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/120510_Plattlesung_Janssen_Seite_3-198x300.jpg 198w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/05/120510_Plattlesung_Janssen_Seite_3.jpg 303w" sizes="auto, (max-width: 198px) 85vw, 198px" /><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Jan%C3%9Fen-199x300.jpg" rel="lightbox[2671]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Jan%C3%9Fen-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p>Horst Janßen wird in seiner Art Geschichten aus dem täglichen Leben zu Gehör bringen.</p>
<p>Aus dem im Lüers-Verlag erschienen Buch &#8222;Ut mine Jungenstid&#8220; werden Kindheitserinnerungen des Albrecht Drost aus Jever wach. Der Autor Werner Menke gibt im Bürgerhaus Schortens, Raum 3 weitere Einblicke in dieses Buch. Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</p>
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		<title>Traditionelles Beiern an der St.Stephanuskirche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 10:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Historien]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch 2011 wurde zweimal im Turm der St.Stephanuskirche gebeiert. Dabei wurden die schweren Glockenklöppel rhythmisch gegen die Glocken geschlagen. Johannes und Hilko Peters übernahmen den 95 Kilogramm schweren Klöppel der 1949 gegossenen Südglocke. Hilko Peters gehört bereits zur sechsten Generation seiner Familie, die beiert. Hermann Reck und Manfred Onken schlugen die zehn Jahre jüngere Nord- &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/traditionelles-beiern-an-der-st-stephanuskirche/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Traditionelles Beiern an der St.Stephanuskirche“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2011 wurde zweimal im Turm der St.Stephanuskirche gebeiert. Dabei wurden die schweren Glockenklöppel rhythmisch gegen die Glocken geschlagen. Johannes und Hilko Peters übernahmen den 95 Kilogramm schweren Klöppel der 1949 gegossenen Südglocke. Hilko Peters gehört bereits zur sechsten Generation seiner Familie, die beiert. Hermann Reck und Manfred Onken schlugen die zehn Jahre jüngere Nord- und Horst Janßen die Westglocke an, die wohl aus dem 19. Jahrhundert stammt.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-045.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Beiern Silvester 2011 045" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-045_thumb.jpg" alt="Beiern Silvester 2011 045" width="391" height="262" border="0" /></a></p>
<p>Der Brauch wird jeweils an Heiligabend und, wie in diesem Falle, an Silvester ausgeübt. In früherer Zeit gab es zusätzlich am Morgen des ersten Weihnachtstages ein Beiern für die im Stall tätigen Knechte der Nachbarschaft, so Johannes Peters. Die Anfänge der Tradition lassen sich nicht mehr genau feststellen. Jugendliche beierten anfangs, um “Nachtgespenster und Plagegeister” vom Ort fernzuhalten, und sammelten im Dorf ein Traktament, also feste und flüssige Nahrung. Noch heute überbringt die Stadt und der Heimatverein Schortens, 2011 die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Bödecker und der Vorsitzende Michael Kunz, eine Flasche “Glockenschmeer”. Auf Platt blickte Anne Bödecker auf ihre Kindheit am Klein Ostiemer-Weg zurück, wozu stets das Beiern gehört habe. Sie ging mit Johannes Peters zur Schule.</p>
<p>Da die Jugendlichen zuviel Unfug trieben, beschloss der Kirchenrat 1862, nur noch Kirchenmitarbeiter und Nachbarn beiern zu lassen. Nach kriegsbedingter Pause wurde der Brauch vom Kirchenältesten Hans-Wilhelm Grahlmann 1947 wiederbelebt.</p>
<p>Das Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uhotVuIlVJo">Silvester-Beiern in Schortens 2010/11</a> bei YouTube ansehen.</p>
<p><span id="more-2414"></span></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-016.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Beiern Silvester 2011 016" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-016_thumb.jpg" alt="Beiern Silvester 2011 016" width="414" height="277" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-017.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Beiern Silvester 2011 017" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-017_thumb.jpg" alt="Beiern Silvester 2011 017" width="412" height="276" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-022.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Beiern Silvester 2011 022" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-022_thumb.jpg" alt="Beiern Silvester 2011 022" width="412" height="276" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-025.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Beiern Silvester 2011 025" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-025_thumb.jpg" alt="Beiern Silvester 2011 025" width="414" height="277" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-028.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Beiern Silvester 2011 028" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-028_thumb.jpg" alt="Beiern Silvester 2011 028" width="415" height="278" border="0" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-042.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Beiern Silvester 2011 042" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/01/Beiern-Silvester-2011-042_thumb.jpg" alt="Beiern Silvester 2011 042" width="414" height="277" border="0" /></a></p>
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		<title>Eiben im Klosterpark jetzt besser geschützt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 14:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[Damit die nach Expertenmeinung über 1000-jährige Eibe beim Regionalen Umweltzentrum (RUZ) und der rund 800 Jahre alte Baum hinter dem Klostergarten auch weiterhin Besucher des Parks erfreuen, wurden die Bäume nun in Zusammenarbeit des Heimatvereins Schortens und des Vereins Gattersäge mit Zäunen umgeben. &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Das pflegeleichte Lärchenholz stamme aus dem &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/eiben-im-klosterpark-jetzt-besser-geschtzt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Eiben im Klosterpark jetzt besser geschützt“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Damit die nach Expertenmeinung über 1000-jährige Eibe beim Regionalen Umweltzentrum (RUZ) und der rund 800 Jahre alte Baum hinter dem Klostergarten auch weiterhin Besucher des Parks erfreuen, wurden die Bäume nun in Zusammenarbeit des Heimatvereins Schortens und des Vereins Gattersäge mit Zäunen umgeben.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/JEVER_9793ca88-d3e1-406c-a38f-00c40ac0a5ec_c8_2611068.jpg" rel="lightbox[1465]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2916" title="" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/JEVER_9793ca88-d3e1-406c-a38f-00c40ac0a5ec_c8_2611068-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/JEVER_9793ca88-d3e1-406c-a38f-00c40ac0a5ec_c8_2611068-300x168.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/JEVER_9793ca88-d3e1-406c-a38f-00c40ac0a5ec_c8_2611068.jpg 599w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das pflegeleichte Lärchenholz stamme aus dem Klosterpark und sei eine Spende der Stadt Schortens, dessen Baubetriebshof vor etwa drei Wochen auch die 96 Meter langen Einfriedungen aufstellte, erklärte Michael Kunz.</p>
<p><span id="more-1465"></span>Er übergab eine Spende an Horst Janßen, Kassenwart des Vereins Gattersäge, als Dank für das Sägen der Bretter, das 30 Stunden in Anspruch genommen habe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_13" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_13_thumb1.jpg" alt="110521_Eibe_13" width="398" height="267" border="0" /></p>
<p>Die Idee zur Umzäunung hatten Gisela und Henri Weinbecker, die den Kräutergarten des RUZ pflegen, vor zwei Jahren.</p>
<p>Das Wurzelwerk sei arg strapaziert gewesen, und der Heimatverein habe sich in den Baumschutz einbringen wollen, so Kunz weiter. Auch die Landfrauen waren bei der kleinen Feier mit von der Partie. Sie buken köstliche Buchweizenpfannkuchen, die die Gäste mit Löwenzahnsirup genossen.<br />
<a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_15.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_15" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_15_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_15" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>“Sie möge leben, blühen, wachsen und fruchten”, wünschte Hans-Peer Thiemann von der Stadt Schortens der beeindruckenden Eibe am RUZ. Nachdem sie etwas “in Form” geschnitten und umzäunt wurde, solle sie vorerst nicht mehr für Sämlinge beerntet werden. Früher habe der Baum Familien Lohn und Brot gebracht, die die Beeren mit Strauchbesen abschlugen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_051.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_05" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_05_thumb1.jpg" alt="110521_Eibe_05" width="391" height="262" border="0" /></a></p>
<p>Thiemann gab einen Überblick über die Bedeutung von Eiben, lateinisch ‘taxus baccata‘, als heilige Bäume der Germanen, die diese mit Glaube und Tod verbanden. Der althochdeutsche Name ‘Iwa’ des von Mythen umgebenen Baumes sei dem Wort ‘Ewa’, das Ewigkeit bedeute, sehr nahe. Die große Eibe könne bereits vor Gründung des Klosters Oestringfelde auf einer Thingstätte gepflanzt worden sein. Um 780 begann hier der langwierige Prozess der Christianisierung der Oestringer Friesen, die im nahen Engelsmeer getauft wurden. Den Bau des Klosters um 1175 erlebte die Eibe mit, diese Bäume wurden gerne an Kirchen, Kapellen, auf Friedhöfen und Schlachtfeldern gepflanzt. Bei Begräbnissen wurden oft Taxuskränze getragen. Zum Glück wurde die Eibe nicht im Mittelalter gefällt, um aus ihr Langbögen und Armbrüste zu machen. Auch die Auflösung des Klosters 1577 überlebte der Baum. Hille Engelken, die letzte Nonne, starb 1596. Hofrat Heinrich Ehrentraut erwarb 1839 das Klostergelände und das Gut. Die Eibe wurde Teil einer Anlage nach dem Vorbild englischer Landschaftsparks. Das Klostergut vor dem Park entstand 1910. Neun Jahre später wurde der Park öffentlich zugänglich.<br />
<a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_08.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_08" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_08_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_08" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Die Grundschüler Fin-Hendrik Eckhoff und Lara-Jolena Neumann trugen kleine Texte auf Platt vor. Fin besucht die vierte Klasse der Grundschule Schortens und lernt bei Horst Janßen Plattdeutsch. Er hatte sich die Geschichte ‘De Stadtmus un de Feldmus’ ausgesucht. Lara-Jolena  errang beim Plattdeutschen Lesewettbewerb friesländischer Schüler den zweiten Platz und trug das Gedicht ‘In Schörtens bün ick to Hus’ der Heidmühlerin Mine Scherf vor. An der Grundschule Heidmühle lernt die Drittklässlerin Plattdeutsch bei Ilse Detjen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_09.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_09" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_09_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_09" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Sie selbst berichtete mit den Worten Helmer Stumbergs von ‘De dusendjährige Eibe in d’ Klosterpark’.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_10.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_10" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_10_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_10" width="164" height="244" border="0" /></a><br />
Johann Rose erinnerte sich an einen Schulausflug anno 1925 in den Klosterpark. Von Hohenkirchen aus fuhr man mit Pferd und Wagen zunächst nach Siebetshaus, wo ausgespannt wurde, und wanderte zum Klosterpark. Dort, bei der damaligen Gartenwirtschaft Placke, erzählte der Lehrer dann die Geschichte der Eibe. Rose las auch aus dem Buch von Johann Ahrens ’Das Kloster Oestringfelde’, in dem dieser aus seiner Zeit vor gut 90 Jahren im 1862 errichteten Steinhaus neben der Eibe berichtete. Ahrens wohnte dort bis 1916 und übernahm dann eine Landwirtschaft in Zissenhausen. Sein Nachfolger war der Wirt Placke.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_11.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_11" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_11_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_11" width="164" height="244" border="0" /></a><br />
Rudi Rabe berichtete aus seiner Schulzeit in Oestringfelde, als es mit Hauptlehrer Friedrich Schulze regelmäßig im Frühjahr und Herbst in den Klosterpark ging. Hier gab es einen Sportplatz mit Sand- und Weideflächen. Lehrer Schulze erklärte seinen Schülern aber auch anschaulich Naturkunde sowie die Geschichte der Turmruine. Rabe erinnerte sich an die Familie Jakobs, die hier in einer Baracke lebte. Deren Großvater habe die Kinder davor gewarnt, die zuckersüßen Beeren der Eibe zu essen. Die giftigen Kerne hätten sie auch tatsächlich immer ausgespuckt. Ihre Kletterspuren in den Eiben seien sicherlich inzwischen verwachsen. Im Park sammelten sie kiloweise Bucheckern und Maronen, die mit der Flitsche verschossen wurden. Die Konkurrenz der Sammler sei groß gewesen. Zu ihren Kindervergnügen gehörten Schlittenfahrten, das Rodeln am Eierberg, und eine unerlaubte Grabung am Schuttberg. Den Teil eines menschlichen Unterkiefers, den sie dort fanden, hielten seine Eltern für einen Schweineknochen. Die Zeit dort sei ihnen gut bekommen. Rabe hatte ein großformatiges Foto der großen Eibe mitgebracht, das Ende der 20er Jahre von seinem Vater gemacht wurde. Ins Steinhaus zogen zeitweilig Mitglieder des Reichsarbeitsdienstes, die anschließend zur Luftwaffe oder dem Volkssturm abkommandiert worden seien. Nach dem Kriege lebten hier die bereits erwähnten Flüchtlinge.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_231.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_23" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_23_thumb1.jpg" alt="110521_Eibe_23" width="383" height="256" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zusammenarbeit Gattersäge mit dem Heimatverein</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_18.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="110521_Eibe_18" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/110521_Eibe_18_thumb.jpg" alt="110521_Eibe_18" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<h3>Schild am zweiten Schutzzaun</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/Eibe-im-Klosterpark-033.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Eibe im Klosterpark 033" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/Eibe-im-Klosterpark-033_thumb.jpg" alt="Eibe im Klosterpark 033" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ausführungen zur Eibe von Hans-Peer Thiemann:</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/image.png" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="image" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/05/image_thumb.png" alt="image" width="106" height="244" border="0" /></a></p>
<p>•    Der Eibe, lateinisch Taxus baccata, umweht seit alters her ein besonderer Mythos. Der Althochdeutsche Name der Eibe ist „Iwa“ die Bezeichnung ist sehr nah angelehnt an „Ewa“, der Ewigkeit. Diese Bäume werden in vielen Kulturen verehrt und sind eng verbunden mit Glauben und Tod und so wurzelt die Klosterparkeibe, einer der Heiligen Götterbäume der Germanen, durchaus auf altem vorchristlichem Boden.</p>
<p>•    Vor der Christianisierung befand sich hier eine Thingstätte, ein Versammlungsplatz, vielleicht auch ein Friesisches Heiligtum, zur Christianisierung wurden diese Plätze von den Missionaren aufgesucht und hier um 780 begann der jahrhunderte lange Prozess der Taufe und Christianisierung der Östringer Friesen z.B. im nahen Engelsmeer.</p>
<p>•    um 1175, im frühen Mittelalter wird eine Klosterkirche mit Domeri an dieser Stelle errichtet. Die Eibe ist dabei, sie wird gerne im Mittelalter an Kirchen, Kapellen, Friedhöfen und auf Schlachtfeldern gepflanzt. In dieser Zeit wurden z. b. Taxuskränze bei Begräbnissen getragen.</p>
<p>•    Dieser Baum überlebt den mittelalterlichen Raubbau der Eibenwälder zu zwecken der Waffenproduktion. Aus Eibenholz wurden Langbögen und Armbruste gefertigt. Auch die Reformation 1525 und die sich daran anschließende Auflösung des Klosters circa 1577 übersteht der Baum.</p>
<p>•    1596 erlebt er den Tod der Letzten Nonne des Klosters. Hille Engelken</p>
<p>•    Rund um diese Eibe gehen in den folgejahrhunderten die Klostergebäude zugrunde, betrieben wird weiterhin das Klostergut.</p>
<p>•    Erst 1839 Erwirbt Hofrat Heinrich Ehrentraut die Wüstung des Klosters und das Gut. Dem Baum geht es jetzt besser, eine Parkanlage nach englischem Vorbild entsteht. In direkter Nachbarschaft zum Baum um 1862, das Steinhaus. Um 1910 wird das Klostergut „Vor den Park gesetzt“.</p>
<p>•    1919 wird der Baum kommunal, der Park öffentlich, Park-, Gaststätten- und Hotelbesucher, ArbeitsdienstlerInnen, Flüchtlinge jeder Couleur wechseln sich in seinem Schatten ab</p>
<p>•    Nach Expertenmeinung soll der Baum jetzt um die 1.000 Jahre alt sein, viel hat er mitgemacht, einigen Familien haben seine Kinder Lohn und Brot gegeben, müde ist er geworden und so haben wir zu seinem fortbestand und zu seiner Genesung beschlossen den Baum gründlich zu Untersuchen, ihn zu fördern, sein Wurzelwerk zu Schützen, ihn nicht mehr zu Beklettern, Ihn etwas „in Form“ zu schneiden und Ihn, zumindest vorläufig, nicht mehr zu beernten.</p>
<p>•    Vier Wünsche habe ich an Ihn: vivat, crescat, floreat, fructat. Er möge leben, wachsen, blühen und fruchten</p>
<hr />
<p><em><strong>Quelle: </strong><a href="http://jeversches-wochenblatt.de/Redaktion/tabid/146/Default.aspx?ArtikelID=504432" target="_blank">Jeversches Wochenblatt, Rubrik: Aktuell, Ausgabe vom 23.05.2011</a></em></p>
<h2>Zaun zum Schutz der uralten Eiche</h2>
<h3>Baum soll mindestens 1000 Jahr alt sein / Wurzeln brauchen dringend Schutz</h3>
<p>Schortens/OS &#8211; Heimatverein, RUZ und der Verein „Gattersäge“ sorgten für 96 Meter Zaun um uralte Bäume. Mindestens 1000 Jahre soll sie schon alt sein. Und mindestens noch einmal 1000 Jahre Leben wünschen ihr die Mitglieder des Heimatvereins Schortens, des Vereins Gattersäge, die Mitarbeiter des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) und viele Einwohner von Schortens. Die uralte Eibe direkt vor dem RUZ-Gebäude ließen die guten Wünsche, die am Sonnabend speziell ihr galten, allerdings völlig unbeeindruckt.</p>
<p>Nicht einmal ein leises Nicken der Wipfel war drin. Windstille. Doch so unbeeindruckt die Eibe auch dastand, Handeln sei dringend notwendig gewesen, erklärte nicht nur Bürgermeister Gerhard Böhling. Die alte Eibe und ebenfalls eine weitere im Klosterpark hatten deutliche Spuren gezeigt, die andeuteten, dass es nicht zum Besten um sie bestellt sei. Unter anderem die Wurzeln brauchten dringend Schutz. Der Heimatverein, der sich auch den Schutz der Natur und erst recht des Klosterparks auf die Fahnen geschrieben hat, hatte schnell ein offenes Ohr.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Verein Gattersäge und dem RUZ wurden erst Überlegungen angestellt, dann Pläne gemacht. Am Sonnabend nun wurde der Abschluss der Pläne gefeiert. In der Zwischenzeit wurde Holz angeliefert, 30 Stunden wurde in der Gattersäge gesägt, dann waren 96 Meter Zaun aus feinster deutscher Lärche (unproblematisch und wartungsfrei und übrigens direkt aus dem Klosterpark) fertig. Der Bauhof brachte die Zäune an und somit kann sich nun der Schutz der Eiben sehen lassen: Vor dem Zaun heißt es stopp! Denn um die historischen Bäume noch möglichst lange zu erhalten, darf man eben nicht mehr darauf klettern.</p>
<p>Auch das Ernten der Früchte solle in nächster Zeit unterblieben, erklärte Hans-Peter Thiemann und das Betreten des Erdreichs direkt bei den Wurzeln soll so auch vermieden werden. Das optische Signal ist deutlich, bleibt nur zu hoffen, dass sich auch alle daran halten. „Zäune haben ja etwas Trennendes, hier aber sind sie zum Schutz gedacht“, erklärte Horst Janßen von der Gattersäge. Michael Kunz vom Heimatverein begrüßte zahlreiche Besucher, die die Gelegenheit nutzten, sich im Klosterpark einmal umzusehen.</p>
<p>Marianne Oetken und Karin Jacobs von den Landfrauen hatten alle Hände voll zu tun, um die Besucher mit leckeren Buchweizenpfannkuchen zu verwöhnen. Und Bürgermeister Gerhard Böhling erklärte, die Stadt arbeite gerade an einem Konzept für den gesamten Klosterpark, das der Bedeutung als Landschaftsschutzgebiet und als bedeutender historischer Ort gleichermaßen gerecht werden solle. Nicht nur die Eiben, auch zum Beispiel die Klosterruine benötige einen Schutz. Eine richtig runde Feier hatten die Ehrenamtlichen aus dem Heimatverein, der Gattersäge und von den Landfrauen organisiert.</p>
<p>Neben vielen Informationen zum Beispiel zur Biografie der Eibe, über die Hans-Peter Thiemann berichtete, lasen Ilse Detjen, Lara Neumann und Fin Hendrik Eckhoff plattdeutsche Gedichte und Geschichten vor, Johann Rose berichtete aus längst vergangenen Zeiten vom Klosterpark und Rudi Rabe übergab ein Bild des RUZ, das Ende der 1920er Jahre aufgenommen worden war. Schon hier ist die Eibe so mächtig und stolz wie sie heute immer noch zu sehen ist. Ina Rosemeyer, Mitarbeiterin des RUZ nahm das Foto entgegen.</p>
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		<title>Heimatliche Gefühle in gebundener Form</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 09:05:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heimatverein Schortens brachte Buch mit Geschichten und Biografien heraus Alles begann mit alten Akten, die Karin Toben von ihrer Mutter geerbt hatte. Darin waren unter anderem Dokumente über ihren Großvater Karl Gerhäuser, der, obwohl gebürtiger Franke, nach dem Zweiten Weltkrieg Bühnenleiter der Volksbühne Oestringen war. Diesen Fund bot sie Anfang dieses Jahres Rudi Rabe vom &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/heimatliche-gefhle-in-gebundener-form/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Heimatliche Gefühle in gebundener Form“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Heimatverein Schortens brachte Buch mit Geschichten und Biografien heraus</h2>
<p>Alles begann mit alten Akten, die Karin Toben von ihrer Mutter geerbt hatte. Darin waren unter anderem Dokumente über ihren Großvater Karl Gerhäuser, der, obwohl gebürtiger Franke, nach dem Zweiten Weltkrieg Bühnenleiter der Volksbühne Oestringen war.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-017.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 017" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-017_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 017" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>Diesen Fund bot sie Anfang dieses Jahres Rudi Rabe vom Heimatverein Schortens an, der die Initialzündung zum jetzt vorgestellten, 148seitigen Buch ‘Das höchste der Gefühle &#8211; ist ein Mädchen aus Heidmühle’ wurde. Autoren sind neben Toben und Rabe Ilse Detjen, Alfred Amman, Horst Janßen, Otto Meins und Georg Schwitters (Verlag Hermann Lüers, Jever, 18 Euro). Für die Korrektur wurde Hermann Lüers und Gerd Frerichs gedankt.</p>
<p><span id="more-1224"></span></p>
<p>Heimatvereinsvorsitzender Michael Kunz verriet den rund 130 Gästen, die ihm vorliegende pdf-Datei könne keineswegs mit dem tatsächlichen Buch mithalten, und hob die gute Bildauswahl hervor.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-022.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 022" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-022_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 022" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>Rudi Rabe erklärte den “Heimatfreunden und erwartungsvollen Bucherwerbern” im Schortenser Bürgerhaus die Entstehungsgeschichte des Buches wie die eines Hauses, bei dem sich aus Plänen innerhalb eines halben Jahres, das man auch eingeplant hätte, ein fertiges Werkstück entwickelt habe. Eines sonnigen Februartages rief Karin Toben bei Rudi Rabe an und bot ihm nicht nur besagte Akten an, sondern auch ihre Mithilfe, unter dem Eindruck des drohenden Abrisses in der Bahnhof- und Oldenburger Straße das Gesicht Alt-Heidmühles zu bewahren. Heidmühle als Ortsname sei nach 1945 schrittweise aus Urkunden und Siegeln verschwunden. Die einzigartige Verbundenheit der Menschen mit ihrem Herkunftsort, gewissermaßen ein “Heimatsehnen”, werde durch derartige Reformen verletzt.</p>
<p>Der Heimatvereinsvorstand war sofort einverstanden, Herausgeber einer Dokumentation zu werden, die “für die Nachwelt Fakten festhält” und nun „einen Wimpernschlag nach dem ersten Kontakt“ vorliegt. Die genannten Autoren suchten Personen, die zu bekannten Persönlichkeiten wie Pastor Gerhard Aden und Hein Detjen, zu Firmen wie Hasenkamp oder E.W.Hayen und zu Ereignissen wie dem Zweiten Weltkrieg oder dem Kramermarkt Auskunft geben konnten. Für das Buch wurden rund 600 Fotos eingescant und archiviert und Kontakt zu etwa 200 Personen bis nach Plauen zum 90-jährigen Walter Herkens aufgenommen, dessen Berichte aus seiner Elektrikerlehre bei Hermann Held am Schulweg und von Aufträgen auf dem entstehenden Fliegerhorst leider für das Buch zu spät kamen. Die Autoren stellten ihre Texte im Wettstreit fertig und spielten sich dabei die Bälle zu. Von dem Buch wurden 1000 Exemplare gedruckt und ein Zehntel gleich am ersten Abend von Antchen Siuts, Dorothea Drost-Knötig und Brigitte Höth verkauft. Rabe, Toben und Janßen gaben im Wechsel mit musikalischen Beiträgen des Bandoneonspielers Rocco Boness und des Gemischten Chores Schortens Kostproben ihrer Texte.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-010.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 010" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-010_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 010" width="164" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Der Chor kam aus der Probe heraus und brachte unter anderem ‘Mien Moderspraak, wo klingst du schöön’ zum Besten, und auch Boness war nicht zufällig hier.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-013.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 013" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-013_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 013" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>Karin Toben hatte im April eine Musikkritik über den Oldenburger gelesen und war der Ansicht, das von ihr vor zehn Jahren vom Scheiterhaufen geborgene Bandoneon, das sie ihm aus diesem Anlass überreichte, sei bei dem Musiker am besten aufgehoben. Die Autorin erinnerte an Heidmühler Lehrer und Pastor Aden, an Hebammen und Bestatter in der selben Familie. Horst Janßen ließ, angeregt durch einen Fotofund auf dem Dachboden, Bombennächte Revue passieren und ebenso die Kletterei auf Bunkerruinen nach Kriegsende. Von Rudi Rabe erfuhren die Anwesenden von der Biberzucht der Familie Niemann und Hermann Brocke, Förderer des Sports. Alfred Amman gibt im Buch einen Abriss der Geschichte Heidmühles. Bis auf Georg Schwitters schrieben alle Autoren auf Hochdeutsch und beschränkten das Plattdeutsche auf Zitate und Spitznamen. Schwitters führte das darauf zurück, dass Heidmühle früh im 20. Jahrhundert ein “Schmelztiegel von Immigranten” gewesen sei, in dem die Ostfriesen allerdings ein Gegengewicht zu sprachlicher Überfremdung dargestellt hätten. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts habe Heidmühle zur Hälfte Platt gesprochen, seine eigenen Heidmühler Mitschüler am Mariengymnasium Jever, Arzt- und Lehrerkinder, gehörten allerdings zum überwiegenden Teil nicht dazu.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-005.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Das höchste der Gefühle 005" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-hchste-der-Gefhle-005_thumb.jpg" alt="Das höchste der Gefühle 005" width="244" height="164" border="0" /></a></p>
<p>Die Autoren wünschten ihren Lesern vergnügliche Stunden mit dem Werk, in das man mit einem Bild vom Kramermarktsumzug oder aus dem Freibad, wie sie auf der Bühne gezeigt wurden, oder einem Namen einsteigen und Erinnerungen wachrufen kann. Es soll helfen, jenseits der Hektik die Umwelt mit anderen Augen zu sehen. Hingewiesen sei an dieser Stelle darauf, dass bereits sieben lesenswerte Bücher vom Heimatverein veröffentlicht wurden. Michael Kunz verwies auch auf Rudi Rabes Beiträge auf der Vereinshomepage, die innerhalb eines halben Jahres 1500 Zugriffe verzeichnen konnten.</p>
 [<a href="https://hv-schortens.de/heimatliche-gefhle-in-gebundener-form/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] 
<p>Hintergrundpräsentation während der Vorstellung</p>
 [<a href="https://hv-schortens.de/heimatliche-gefhle-in-gebundener-form/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] 
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		<title>Neues Buch vom Heimatverein Schortens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 11:37:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Karin Toben]]></category>
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		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Schortens]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag Hermann Lüers]]></category>
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					<description><![CDATA[Das höchste der Gefühle &#8211; ist ein Mädchen aus Heidmühle Der Heimatverein Schortens hat ein neues Buch herausgebracht. Der 150 Seiten umfassende Band trägt den Titel „Das höchste der Gefühle &#8211; ist ein Mädchen aus Heidmühle“ und ist im Verlag Hermann Lüers erschienen. Mehr als vierzig Geschichten aus Heidmühle, dem heutigen Stadtteil von Schortens, sind &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/neues-buch-vom-heimatverein-schortens/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Neues Buch vom Heimatverein Schortens“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Das höchste der Gefühle &#8211; ist ein Mädchen aus Heidmühle</h1>
<p>Der Heimatverein Schortens hat ein neues Buch herausgebracht. Der 150 Seiten umfassende Band trägt den Titel „Das höchste der Gefühle &#8211; ist ein Mädchen aus Heidmühle“ und ist im Verlag Hermann Lüers erschienen. Mehr als vierzig Geschichten aus Heidmühle, dem heutigen Stadtteil von Schortens, sind reich illustriert darin enthalten.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/10/Buch_dhdgefuehle.jpg" rel="lightbox[1204]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1206" title="Das höchste der Gefühle" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/10/Buch_dhdgefuehle-300x201.jpg" alt="Das höchste der Gefühle - ein Mädchen aus Heidmühle" width="300" height="201" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/10/Buch_dhdgefuehle-300x201.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2010/10/Buch_dhdgefuehle.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Die meisten haben Rudi Rabe vom Heimatverein, bekannt aus zahlreichen plattdeutschen Veröffentlichungen, und die 1948 in Heidmühle geborene Journalistin Karin Toben geschrieben. Vervollständigt werden ihre Porträts und Erzählungen durch Beiträge von Ilse Detjen, Horst Janßen, Alfred Amman, Georg Schwitters und Otto Meins. Das Buch wurde am <strong>28. Oktober</strong> 2010 im Rahmen einer öffentlichen Lesung im Bürgerhaus der Stadt Schortens vorgestellt.</p>
<p><span id="more-1204"></span>„Geschichten über Jungs und Deerns, Bauern, Kaufleute und Handwerker“ heißt der Untertitel des Buches, dessen Titelbild weißgekleidete Mädchen auf bunt geschmückten Fahrrädern vor einem Schützenumzug in den Fünfziger Jahren zeigt. Auf der Rückseite ist das Foto von Heidmühler Schülern abgebildet, die einen Fahrradausflug machen. „Das Lesebuch, das ausdrücklich keine Chronik sein sollte, enthält vor allem die Erinnerungen jener Generation, die den Zweiten Weltkrieg als junge Menschen erlitten oder in der Nachkriegszeit hier ihre Kindheit verbrachten“, sagt Karin Toben. Sie hat ihre ersten 21 Jahre in Heidmühle verlebt und lebt jetzt im ehemaligen DDR-Grenzgebiet an der Elbe. Der Fund von Unterlagen über die Heimatbühne Oestringen im Nachlass ihrer Mutter Elfriede Toben hatte sie im Frühjahr Kontakt zu Rudi Rabe aufnehmen lassen. „Am Ende unseres Gedankenaustauschs am Telefon stand die Buch-Idee.“</p>
<p>Die Geschichten des Buchs sind ausgewählt worden nach dem Motto „Weißt du noch, wer der war, weißt du noch, was sich dort abgespielt hat, weißt du noch, warum die nicht vergessen sind?“ Der Wert der Geschichten liege in der Wiedergabe von Zitaten, der Beschreibung von Lebenssituationen, der Zeichnung eines Ausschnitts aus einem Dorfleben, das in dieser Form untergegangen ist, sagen die Autoren. Neben Döntjes und dem Beschreiben von skurrilen Details aus dem Leben oftmals nicht mehr lebender Heidmühler fehlen natürlich auch nicht Porträts einzelner Lehrer der Nachkriegszeit. Und, mit Zustimmung seiner Kinder, wird in einem Beitrag die Person des Pastors beleuchtet, der sich mit seiner Nazi-Vergangenheit auseinandersetzte. „Es ist eine unglaubliche Fülle auch von alten Fotos ans Licht gekommen“, sagt Rudi Rabe. Kein Wunder, dass der Heimatverein im Stillen schon an einen Fortsetzungsband denkt.<br />
<a href="http://www.fri-tv.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=7404:neues-buch-vom-heimatverein-schortens-das-hoechste-der-gefuehle-ist-ein-maedchen-aus-heidmuehle&amp;catid=14:veranstaltungen&amp;Itemid=77" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>Sie können das Buch für 18€ plus Versand bei <a href="https://hv-schortens.de/vorstand/">Georg Schwitters</a> erwerben.</p>
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		<title>Grundschüler zeigten niedliches Musical zum Advent</title>
		<link>https://hv-schortens.de/grundschuler-zeigten-niedliches-musical-zum-advent/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 14:38:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Adventsmusical]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea]]></category>
		<category><![CDATA[Annelene Sinske]]></category>
		<category><![CDATA[geklönt]]></category>
		<category><![CDATA[Glarum]]></category>
		<category><![CDATA[Glühwein]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Hinnerk und sin Dannbohm]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Janßen]]></category>
		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpfeiferbrüder]]></category>
		<category><![CDATA[Stollen]]></category>
		<category><![CDATA[Trester]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtslieder]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Stollen und Glühwein genossen die Mitglieder unseres Heimatvereins im Bürgerhaus ein Adventsmusical, das Schülerinnen und Schüler der Grundschule Glarum mit ihrer Lehrerin Andrea Trester vorbereitet hatten. &#160; Auch die Tiere im Walde sollten in der Heiligen Nacht nicht hungern oder frieren. Ihre Wünsche hängten schwarze Katzen, bunte Vögel mit großen Papierschnäbeln, ein kleiner Braunbär &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/grundschuler-zeigten-niedliches-musical-zum-advent/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Grundschüler zeigten niedliches Musical zum Advent“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Stollen und Glühwein genossen die Mitglieder unseres Heimatvereins im Bürgerhaus ein Adventsmusical, das Schülerinnen und Schüler der Grundschule Glarum mit ihrer Lehrerin Andrea Trester vorbereitet hatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier-24.JPG" rel="lightbox[880]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-884" title="Adventsfeier 24" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier-24-300x199.jpg" alt="Adventsfeier 24" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier-24-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier-24-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Auch die Tiere im Walde sollten in der Heiligen Nacht nicht hungern oder frieren. Ihre Wünsche hängten schwarze Katzen, bunte Vögel mit großen Papierschnäbeln, ein kleiner Braunbär und andere niedlich verkleidete Kinder in die vom weisen alten Uhu bewachte große Tanne.</p>
<p>Am Ende fanden die Vögel Futter, das ihnen eine alte Frau hingestreut hat<span id="more-880"></span>te, die nahm die Katzen mit nach Hause, die sich dort hinter den warmen Ofen legen konnten, und nachdem auch die übrigen Wünsche der Tiere in Erfüllung gegangen waren, verabschiedeten sich die Kleinen unter lang anhaltendem Applaus mit dem Lied ‘Fröhliche Weihnacht überall’ von den Heimatfreunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+25.JPG" rel="lightbox[880]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-889" title="Adventsfeier+25" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+25-300x199.jpg" alt="Adventsfeier+25" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+25-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+25-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Nun wurden bekannte Weihnachtslieder wie ‘Alle Jahre wieder‘ gesungen, deren Texte Annelene Sinske ausgeteilt hatte, und die von Willi Conrads am Akkordeon begleitet wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+26+Heide+Bastrop.JPG" rel="lightbox[880]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-886" title="Adventsfeier+26+Heide+Bastrop" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+26+Heide+Bastrop-199x300.jpg" alt="Adventsfeier+26+Heide+Bastrop" width="199" height="300" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+26+Heide+Bastrop-199x300.jpg 199w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+26+Heide+Bastrop-680x1024.jpg 680w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+26+Heide+Bastrop.JPG 2000w" sizes="auto, (max-width: 199px) 85vw, 199px" /></a></p>
<p>Heide Bastrop las die Geschichte von der kleinen Trompete vor, die ihren Weg vom Dachboden auf den Gabentisch der Stadtpfeiferbrüder Thomas und Gottfried fand.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Janßen.JPG" rel="lightbox[880]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-887" title="Adventsfeier+29+Horst+Janßen" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Janßen-199x300.jpg" alt="Adventsfeier+29+Horst+Janßen" width="199" height="300" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Janßen-199x300.jpg 199w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Janßen-680x1024.jpg 680w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/Adventsfeier+29+Horst+Janßen.JPG 2000w" sizes="auto, (max-width: 199px) 85vw, 199px" /></a></p>
<p>Zum Abschluss erzählte Horst Janßen op Platt von Hinnerk und sin Dannbohm, der ganz besonders sorgfältig ausgewählt sein wollte. Im weiteren Verlauf wurde noch ausgiebig geklönt.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2009/12/091203_Presse_Advent.pdf">Presse zur Adventsfeier</a></p>
<h2>weitere Impressionen:</h2>
 [<a href="https://hv-schortens.de/grundschuler-zeigten-niedliches-musical-zum-advent/">See image gallery at hv-schortens.de</a>] 
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		<title>Wie Beierleute das Fest einläuten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 11:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<category><![CDATA[Begleitmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Beierleute]]></category>
		<category><![CDATA[Brauch]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum]]></category>
		<category><![CDATA[Glocke]]></category>
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		<category><![CDATA[Horst Janßen]]></category>
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		<category><![CDATA[Ohrenschützer]]></category>
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		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[St. Stephanus-Kirche]]></category>
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					<description><![CDATA[BRAUCHTUM Glockengeläut von Hand gehört in Schortens zur festen Begleitmusik an Heiligabend Läuten die Weihnachtszeit von Hand ein:  Manfred Onken, Hermann Reck und Horst Janßen v.l. sind mit Johannes und Hilko Peters die Beierleute von Schortens. BILD: OLIVER BRAUN DAS TRADITIONELLE GLOCKENGELÄUT IM HANDBETRIEB IST SCHWERSTARBEIT. IM JAHR 1862 WURDE DAS BEIERN FEST AN MITARBEITER &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/wie-beierleute-das-fest-einlauten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie Beierleute das Fest einläuten“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>BRAUCHTUM Glockengeläut von Hand gehört in Schortens zur festen Begleitmusik an Heiligabend</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/beiern_2008.jpg" rel="lightbox[2109]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2111" title="beiern_2008" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/beiern_2008.jpg" alt="" width="230" height="222" /></a></p>
<p>Läuten die Weihnachtszeit von Hand ein:  Manfred Onken, Hermann Reck und Horst Janßen v.l. sind mit Johannes und Hilko Peters die Beierleute von Schortens.</p>
<p>BILD: OLIVER BRAUN</p>
<p>DAS TRADITIONELLE GLOCKENGELÄUT IM HANDBETRIEB IST SCHWERSTARBEIT. IM JAHR 1862 WURDE DAS BEIERN FEST AN MITARBEITER DER ST.-STEPHANUS-KIRCHE ÜBERTRAGEN.</p>
<p>Schortens &#8211; Wenn Heiligabend von 17 bis 18 Uhr das Glockengeläut von St. Stephanus im Dreiklang über Schortens erklingt und die Weihnachtszeit einläutet, dann kommen Johannes und Hilko Peters, Hermann Reck, Manfred Onken und Horst Janßen ins Schwitzen und müssen aufpassen, dass ihnen oben im Glockenturm nicht der Kopf platzt.</p>
<p>Die fünf sind die Beierleute der St.-Stephanus-Kirche von Schortens und schlagen zu Weihnachten – und auch zu Silvester – die bis zu 95 Kilogramm schweren Klöppel von Hand gegen die drei Glocken. So erzeugen sie einen ganz besonderen Klang. „Ohne Ohrenschützer hält man das hier oben im Glockenturm aber nicht aus“, sagt Hartmut Reck.<br />
Doch die Ohren zuhalten können sich die Glöckner von Schortens nicht, das müssen Ohrstöpsel übernehmen: Reck und seine Mitstreiter brauchen beim Beiern alle Hände, um die schweren Metallklöppel in einem bestimmten Rhythmus an die Glocke zu schlagen. „Trotzdem dröhnt uns allen hinterher ordentlich der Schädel“, sagt Onken. Er steht mit Reck an der Nordglocke.</p>
<p>Beim Beiern wird bei feststehender Glocke der Klöppel von Hand rhythmisch gegen die Glocke geschlagen. „Erst leise, dann immer kräftiger und immer lauter, am Ende zwei kräftige Schläge und dann von vorn beginnend“, erklärt Johannes Peters, der mit seinem Sohn Hilko die Südglocke bedient. Dabei wird zeitlich versetzt angefangen, damit jeweils nur eine Glocke laut angeschlagen wird. Damit die Beierleute zwischendurch zu Kräften kommen, wird im zehnminütigen Wechsel auf elektrischen Glockenbetrieb umgeschaltet. „Das klingt dann natürlich nicht so schön wie von Hand angeschlagen“, sagt Westglocken-Beierer Horst Janßen.<br />
Das so genannte Beiern ist keine Schortenser Erfindung, sondern ein jahrhundertealter Brauch, der auch in Ostfriesland noch weit verbreitet ist. „Das Beiern sollte die bösen Geister vertreiben“, sagt Johannes Peters.</p>
<p>In früheren Jahrhunderten haben Jugendliche das Beiern übernommen, die dafür im Dorf Essen und Trinken bekamen. Doch mit dem Beiern wurde auch viel Unfug betrieben, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Und so beschloss der Schortenser Kirchenrat anno 1862, diesen Brauch nur mit Kirchenmitarbeitern fortzusetzen.</p>
<p>Nach einer Unterbrechung im Zweiten Weltkrieg hat der mittlerweile verstorbene Kirchenälteste Hans-Wilhelm Grahlmann den Brauch des Beierns 1947 in Schortens neu belebt.„Zum Beierer wird man berufen“, sagt Johannes Peters. Sein Sohn Hilko als jüngstes Mitglied der Schortenser Beierleute sei bereits die sechste Generation in der Familie Peters, die diese ehrenvolle Aufgabe übernimmt. „Zu den Beierleuten gehört man dann den Rest seines Lebens – oder zumindest so lange, wie man gesundheitlich dazu in der Lage ist“, sagt Horst Janßen.<br />
Wird heute nur zu Heiligabend und zu Silvester gebeiert, so wurde in früheren Jahren für die im Stall tätigen Bauern der Nachbarschaft zusätzlich auch am Morgen des ersten Weihnachtstags die Glocke von Hand geschlagen.</p>
<p>Silvester, so ist es Brauch, klettert dann auch der Schortenser Bürgermeister nach oben auf den Glockenturm, überbringt die Grüße der politischen Gemeinde und einen guten Tropfen „Glockenschmeer“. Den lassen sich die Beierleute dann am Neujahrstag mit ihren Frauen schmecken. Auch das ist in Schortens Brauch von alters her.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Schortens/Artikel/1882799/Wie+Beierleute+das+Fest+einl%E4uten.html">Wie Beierleute das Fest einläuten &#8211; NWZonline.de</a>.</p>
<p><a href="http://www.friesland-jever.de/Beiern.html" target="_blank">Weiterfürende Informationen und Video </a></p>
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