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	<title>Engelsmeer &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Engelsmeer &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Revierförster Carsten Streufert referierte über Renaturierung der &#8220;Meere&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 11:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Forst Upjever]]></category>
		<category><![CDATA[Abtorfung]]></category>
		<category><![CDATA[Engelsmeer]]></category>
		<category><![CDATA[Forstfachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Krickmeere]]></category>
		<category><![CDATA[Moorflächen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange Zeit galten Meere, Pohle und Kuhlen, kleine Seen innerhalb der heutigen Revierförsterei Upjever, als “Unland”, Flächenreservoir für Neusiedler und, da es sich um Moorflächen handelte, bei Abtorfung als Brennstoffquelle. Dies berichtete Revierförster Carsten Streufert den rund 75 Zuhörern seines Vortrages ‘Zurück zur Natur &#8211; Renaturierungsarbeiten in der Revierförsterei Upjever 2005 bis 2011‘. Die Krickmeere &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/revierfrster-carsten-streufert-referierte-ber-renaturierung-der-meere/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Revierförster Carsten Streufert referierte über Renaturierung der &#8220;Meere&#8221;“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit galten Meere, Pohle und Kuhlen, kleine Seen innerhalb der heutigen Revierförsterei Upjever, als “Unland”, Flächenreservoir für Neusiedler und, da es sich um Moorflächen handelte, bei Abtorfung als Brennstoffquelle. Dies berichtete Revierförster Carsten Streufert den rund 75 Zuhörern seines Vortrages ‘Zurück zur Natur &#8211; Renaturierungsarbeiten in der Revierförsterei Upjever 2005 bis 2011‘.</p>
<p>Die Krickmeere und das Engelsmeer, um die es in diesem Falle ging, hätten Größe, Stille und einen urtümlichen Reiz ausgestrahlt, wie Streufert an historischen Bildern zeigte. Viele Mythen und Sagen seien zudem mit dieser identitätsstiftenden Landschaft verbunden. Bereits seit Mitte der 1980er Jahre plante der Forstfachmann die Wiederherstellung einiger der genannten Gewässer. Es kamen nur Originalstandorte in Frage. Das Große Krickmeer auf ostfriesischer Seite sei wohl verfüllt worden und nicht mehr auffindbar. Andere Gewässer liegen heute im Bereich des Fliegerhorstes.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/03/HeimatvereinRenaturierung006.jpg" rel="lightbox[2539]"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="Heimatverein Renaturierung 006" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/03/HeimatvereinRenaturierung006_thumb.jpg" alt="Heimatverein Renaturierung 006" width="386" height="259" border="0" /></a></p>
<p>Bis zum ersten Weltkrieg seien die einst fischreichen Seen, insgesamt gut 150 Hektar Wasser- und Moorflächen, ungestörter Lebensraum für Fischotter und Birkwild gewesen. “Notstandsarbeiter” hätte in den Jahren 1930 bis 1933 das Gebiet der Krickmeere entwässert und Sitkafichten und Lärchen, die viel Wasser verbrauchen, gepflanzt. Bei Beginn der Renaturierungsarbeiten 2005, denen Archivrecherchen und Begehungen sowie viel Überzeugungsarbeit bei Vorgesetzten vorausgingen, seien noch Teiche und Priele vorhanden gewesen.</p>
<p><span id="more-2539"></span></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/03/HeimatvereinRenaturierung004.jpg" rel="lightbox[2539]"><img decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="Heimatverein Renaturierung 004" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/03/HeimatvereinRenaturierung004_thumb.jpg" alt="Heimatverein Renaturierung 004" width="381" height="256" border="0" /></a></p>
<p>Durch  Entwässerungsmaßnahmen habe es seit 1850 eine Grundwasserabsenkung um 1,20 bis 1,40 Meter gegeben. Dennoch habe man nicht tief graben müssen, damit das Wasser in die Meerflächen zurückkehrte. Streufert betonte, dass die Krickmeere keine Mooraugen seien. Nach der Entfernung von Fichten und Douglasien sei der Wasserspiegel schnell gestiegen. Alle Maßnahmen seien mit der Unteren Naturschutzbehörde sowie den Wasser- und Sielachten abgestimmt und mit modernster Technik durchgeführt worden.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/03/HeimatvereinRenaturierung002.jpg" rel="lightbox[2539]"><img decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="Heimatverein Renaturierung 002" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/03/HeimatvereinRenaturierung002_thumb.jpg" alt="Heimatverein Renaturierung 002" width="386" height="259" border="0" /></a></p>
<p>Sehr bald  hätten sich Glockenheide, Laichkraut, Sonnentau, Seggen und Wollgras, deren Samen teils bis zu 80 Jahre im Humus überlebt hätten, angesiedelt. Eisvogel, Wanderfalke und eine Vielzahl von Libellen seien zu beobachten. Streufert hatte seinen Zuhörern viele schöne Bilder mitgebracht.</p>
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			</item>
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		<title>Engelsmeer erhält seine ursprüngliche Form zurück</title>
		<link>https://hv-schortens.de/engelsmeer-erhalt-seine-ursprungliche-form-zuruck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 08:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forst Upjever]]></category>
		<category><![CDATA[Armin Tuinmann]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Friedrich Streufert]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Streufert]]></category>
		<category><![CDATA[Engelsmeer]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Krickmeere]]></category>
		<category><![CDATA[Moortypische Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mühlenweg]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzbehörde]]></category>
		<category><![CDATA[Renaturierungsmaßnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Tido Bent]]></category>
		<category><![CDATA[Upjeverschen Forst]]></category>
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					<description><![CDATA[Forst Upjever &#8211; Renaturierungsmaßnahme stellt Engelsmeer wieder her Hier sollen im frühen Mittelalter die ersten Christen in der Region getauft worden sein, sagt jedenfalls die Legende. Und auch der Name Engelsmeer soll durch diese Taufen entstanden sein. Die Menschen seien nach der Taufe als Engel wieder aus dem Wasser gekommen. Doch das Engelsmeer links von &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/engelsmeer-erhalt-seine-ursprungliche-form-zuruck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Engelsmeer erhält seine ursprüngliche Form zurück“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Forst Upjever &#8211; </strong>Renaturierungsmaßnahme stellt Engelsmeer wieder her</h2>
<p>Hier sollen im frühen Mittelalter die ersten Christen in der Region getauft worden sein, sagt jedenfalls die Legende. Und auch der Name Engelsmeer soll durch diese Taufen entstanden sein. Die Menschen seien nach der Taufe als Engel wieder aus dem Wasser gekommen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1358" title="DSC_0556" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0556-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Doch das Engelsmeer links von der Stelle, wo der Alte Mühlenweg in den Upjeverschen Forst übergeht, ist schon seit etwa 200 Jahren kein Meer mehr. Trockengelegt und mit Nadelgehölzen bepflanzt von den Holländern zu Zeiten Napoleons, gab es das Engelsmeer seit 200 Jahren nur noch als Flurbezeichnung im Upjeverschen Forst. Das ist jetzt anders geworden. Seit dem Herbst 2008 hat die Forstverwaltung damit begonnen, das alte Engelsmeer wieder in seine ursprüngliche Form als Moorfläche mit freien Wasserflächen zurückzuversetzen.</p>
<p><span id="more-1356"></span>Zunächst mussten die Bäume auf der 8 ha großen Fläche gefällt werden. Dann wurde dort, wo Wasserflächen entstehen sollten, die Schicht Mutterboden abgetragen. Gleichzeitig wurden die Abflüsse abgesperrt, so dass sich das Wasser in den niedrig gelegenen Teilen der Fläche sammeln konnte. Durch den starken Niederschlag in diesem Winter sieht das Meer jetzt schon  fast so aus, wie es im Endzustand sein soll.</p>
<p>Allerdings fehlen noch die für eine Moorfläche typischen Pflanzen. „Die werden sich von selbst ansiedeln, da sind wir uns ganz sicher. Samen können weit mehr als Hundert Jahre im Boden lagern und wenn die Bedingungen wieder stimmen, wachsen sie aus. Wir haben das bei den Krickmeeren gesehen, die nur drei Jahre früher renaturiert wurden. Dort sind die Moortypischen Pflanzen erstaunlich schnell wieder da gewesen. Auch Tiere, die diesen Lebensraum brauchen, kehren wieder zurück. Insgesamt wird der Wald vielfältiger und artenreicher“, freut sich Förster Carsten Friedrich Streufert und Tido Bent vom Forstamt Neuenburg, der dieses Projekt als Projektleiter begleitet.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1360" title="DSC_0548" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0548-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Finanziert wird diese Renaturierungsmaßnahme durch die Bereitstellung von Ersatz- und Ausgleichsflächen, die für Bauvorhaben gebraucht werden. So werden 2,6 ha der 8 ha großen Fläche als Ausgleichsfläche für ein Baugebiet in Jever von der Volksbank finanziert. „Dieses Modell ist hier in Friesland entwickelt worden und ist beispielhaft“, freut sich Armin Tuinmann vom Landkreis Friesland.</p>
<p>Die Landkreise Friesland und Wittmund zusammen mit der Stadt Wilhelmshaven haben im Jahr 2003 eine gemeinsame Flächenagentur gegründet, die Ausgleichsflächen vermittelt und solche Renaturierungsprojekte möglich macht.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1359" title="DSC_0545" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0545-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540.jpg" rel="lightbox[1356]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1357" title="DSC_0540" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-300x199.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/03/DSC_0540-1024x680.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a></p>
<p>Bild      Sie blicken voller Freude und Erwartung auf das neu entstandene Engelsmeer im Upjeverschen Forst: Förster Carsten Friedrich Streufert, Projektleiter Tido Bents und Armin Tuinmann von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises.</p>
<p>&nbsp;</p>
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