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	<title>Olympia Werke &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Olympia Werke &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Regionale Frauenarbeit in den Fokus gerückt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 07:52:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Frauen stellten einen erheblichen Anteil am Aufschwung Nachkriegsdeutschlands und speziell der Olympia-Werke Roffhausen. Dies untersuchte Dr. Regina Rüdebusch aus Varel, die damit an der Universität Hamburg den Doktorgrad der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte erwarb. In den Räumen des Technologie Centrums Nordwest (TCN) auf dem früheren Olympia-Werksgelände stellte die studierte Lehrerin für Geschichte und Mathematik ihre Arbeit &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/regionale-frauenarbeit-in-den-fokus-gerueckt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Regionale Frauenarbeit in den Fokus gerückt“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Frauen stellten einen erheblichen Anteil am Aufschwung Nachkriegsdeutschlands und speziell der Olympia-Werke Roffhausen. Dies untersuchte Dr. Regina Rüdebusch aus Varel, die damit an der Universität Hamburg den Doktorgrad der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte erwarb. In den Räumen des Technologie Centrums Nordwest (TCN) auf dem früheren Olympia-Werksgelände stellte die studierte Lehrerin für Geschichte und Mathematik ihre Arbeit mit dem Titel “Frauenarbeit in der Industrie in den Jahren des Wiederaufbaus und des Wirtschaftswunders (1948 – 1966) am Beispiel der Olympia-Werke“ (Oldenburger Studien Band 94, Isensee Verlag Oldenburg 2021, gefördert durch die Oldenburgische Landschaft) vor. Mit dabei waren Frank Schnieder (TCN-Geschäftsführer), Ina Wiemers (TCN-Bürokommunikation), Peter Homfeldt (Leiter des Olympia-Museums im gleichen Hause), Johannes Peters (Vorsitzender Heimatverein Schortens von 1929 e.V.) und Verleger Florian Isensee. Johannes Peters hatte für die kleine Runde eigens einen Kuchen gebacken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Regina Rüdebusch beschrieb, wie sie zur Geschichte der Olympia-Werke kam. Zwar gebe es in ihrer Familie keine „Olympianer“. Jedoch suchte sie für ihre erste Staatsexamensarbeit an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg 2008 ein regionalhistorisches Thema. „Ich dachte, ich klopfe<br />mal beim TCN an und stieß gleich auf offene Ohren“, erinnerte sie sich. Ebenso war es beim damaligen Vorsitzenden des Heimatvereins Schortens von 1929 e.V., Alfred Amman, selbst „Olympianer“. Schnell war auch die Idee eines Olympia-Museums geboren. Auf einen Zeitungsaufruf hin stand bald der halbe Vorraum der TCN-Geschäftsführung voller Schreibmaschinen, von denen Dr.<br />Regina Rüdebusch selbst eine besitzt. Peter Homfeldt bestätigte, erst am Morgen habe noch jemand telefonisch eine Schreibmaschine angeboten, um sie nicht verschrotten zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Regina Rüdebusch fiel bei der Beschäftigung mit dem Thema der hohe Frauenanteil in den Olympia-Werken der 1950er und 1960er auf. Er lag in jener Zeit, als Frauenarbeit in der Industrie wenig akzeptiert war, bei gut 60 Prozent. Die Doktorandin untersuchte die Wechselwirkungen der Frauen zum Unternehmen. Teile ihrer Quellen lagen im Deutschen Technikmuseum Berlin. „Die Werksschließung ging holterdipolter, daher lässt sich kaum mehr nachvollziehen, wo Akten sind“, so Peter Homfeldt. Im Stadtarchiv Schortens habe er weitere Quellen, unter anderem Listen sämtlicher Olympia-Lehrlinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen, die sie befragen konnte, fand die Varelerin schwer. „Männer besuchten Stammtische oder Kegelclubs, Frauen nicht“, nannte sie einen Grund. Frauen mussten die Genehmigung ihres Ehemannes einholen, um arbeiten zu dürfen, fügte Peter Homfeldt an. Nach der Heirat verlor sich mit der Namensänderung ihre Spur. Hier half der Heimatverein. Eine ehemalige „Olympianerin“ kannte<br />die andere. Doch manche meinten, da sie nicht zur Vorstandsetage gehörten, hätten sie doch nichts zu erzählen. Aber Dr. Regina Rüdebusch wollte ja gerade Geschichten vom Fließband hören, wo Frauen in der Fertigung und Hilfsfertigung, im Federbau, in der Schriftrichterei, an der Bohrmaschine oder als Werkstattschreiberin tätig waren. Eine Interviewpartnerin war als Vorstandssekretärin ihr ganzes Berufsleben lang bei den Olympia-Werken, eine andere war Leiterin des Werkstoff-Prüflabors. Aus der Unternehmenszeitung „Olympia-Ring“ erfuhr die Historikerin von der Werksschwester. „Mich<br />interessierte, welche Lebensmodelle es gab“, berichtete Dr. Regina Rüdebusch. Ein Großteil der Frauen ging, wie die Männer, gleich nach der Schule in die Firma. Da viele Frauen nur sechs Wochen am Band angelernt waren, konnten mit ihnen in der Fertigung Lohnkosten eingespart werden. Exemplarisch wertete die Historikerin Lohnzettel, die kaum jemand über Jahrzehnte aufhebt, aus zwei Jahren aus. Viele Mädchen wurden zu Bürogehilfinnen ausgebildet. Sie begannen als Laufmädchen, die zwischen den Büros Verbindungsgänge machten. Drei Jahrgänge wurden im gewerblichen Bereich und der Feinmechanik, eventuell als technische Zeichnerinnen, ausgebildet. Die meisten Frauen blieben bis zur Geburt des ersten Kindes. Geburtsanzeigen im „Olympia-Ring“ mit Abteilungsnummern der Eltern künden davon. In dieser Zeitschrift wurde Frauenerwerbstätigkeit thematisiert. Es gab Tipps, Hausarbeit neben dem Beruf zu erledigen, zu Mode und Schönheit, etwa,<br />dass das Kleid durch Umnähen des Kragens moderner wirke. Weitere Gründe, weshalb so viele Frauen „Olympianerinnen“ wurden, waren die  Vertriebenensiedlung gegenüber, die Kindergärten und die gute Erreichbarkeit mit Bussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgangslage der Ansiedlung der Olympia-Werke sei von der Strukturschwäche der Region geprägt gewesen, führte Peter Homfeldt, der hier ab 1953 zum Feinmechaniker ausgebildet wurde, aus. Nach dem Ende der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven, dessen Materiallager sich in Roffhausen<br />befand, war diese Ansiedlung ein Glücksfall. Die Region war dadurch von Arbeitskräften leergefegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Untersuchungszeitraum seien in den 1970ern Standorte der Olympia-Werke dort eröffnet worden, wo man viele Frauen vermutete, die mit dem Rad zur Arbeit fahren und sich etwas dazuverdienen wollten, ergänzte Peter Homfeldt. Dr. Regina Rüdebusch hat Projektverträge beim Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und arbeitet an der Weiterentwicklung von Media Guides und der Inklusion. „Das Thema passt hervorragend in unser Verlagsprogramm und zeigt eine vernachlässigte Perspektive“, meinte Florian Isensee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ina Wiemers berichtete von den Gästeführungen. Sie wurden nach Eröffnung des Olympia-Museums stets mittwochs nachmittags angeboten und kamen gut an. „Bei der Frage, wer „Olympianer“ war, gingen Dreiviertel der Hände hoch. Dabei kamen locker 700 Dienstjahre zusammen“, erinnerte sie sich. Peter Homfeldt ergänzte, heute fragten Enkel nach einem Besuch im Olympia-Museum für den Großvater zu dessen 80. Geburtstag oder Goldhochzeit. Statt fester Öffnungszeiten werden derzeit Gruppen nach Vereinbarung geführt. Ihnen werden einzelne Interessierte gern zugeordnet.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_01-2.jpg" rel="lightbox[9016]"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="781" data-id="9019" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_01-2-1024x781.jpg" alt="" class="wp-image-9019" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_01-2-1024x781.jpg 1024w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_01-2-300x229.jpg 300w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_01-2-768x586.jpg 768w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_01-2-600x458.jpg 600w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_01-2-1200x916.jpg 1200w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_01-2.jpg 1220w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a><figcaption>vorne v.L. Johannes Peters, Dr. Regina Rüdebusch, der Verleger Herr Isensee  , hinten v.L. Peter Homfeldt, die Sekretärin Ina Wiemers und TCN Marketing-Geschäftsführer Frank Schnieder</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_02-1.jpg" rel="lightbox[9016]"><img decoding="async" width="639" height="835" data-id="9017" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_02-1.jpg" alt="" class="wp-image-9017" srcset="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_02-1.jpg 639w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_02-1-230x300.jpg 230w, https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2022/03/DrRuedebusch_02-1-600x784.jpg 600w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></a><figcaption>Dr. Regina Rüdebusch mit dem Verleger Herrn Isensee</figcaption></figure>
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		<title>Es war einmal&#8230; die Olympia-Werke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 18:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Autorin: Vera Preiss Wolfsburg hat VW, Leverkusen die Bayer-Werke und Wilhelmshaven und Friesland hatten die Olympia-Werke. Zu Spitzenzeiten haben 13.000 Menschen in dem Büromaschinen-Werk in Roffhausen gearbeitet. 46 Jahre liefen dort Schreibmaschinen, Diktier-, Kopier- und Rechengeräte vom Band. Heute steht auf dem alten Gelände das Technologie Centrum Nordwest. Seit 2008 gibt es dort auch ein &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/es-war-einmal-die-olympia-werke/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Es war einmal&#8230; die Olympia-Werke“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><img decoding="async" alt="" src="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-3-840x200.jpg" width="840" height="200" /></p>
<p align="justify">Autorin: <a href="http://www.radio-jade.de/author/vera-preiss/">Vera Preiss</a></p>
<p align="justify">Wolfsburg hat VW, Leverkusen die Bayer-Werke und Wilhelmshaven und Friesland <u>hatten</u> die Olympia-Werke. Zu Spitzenzeiten haben 13.000 Menschen in dem Büromaschinen-Werk in Roffhausen gearbeitet. 46 Jahre liefen dort Schreibmaschinen, Diktier-, Kopier- und Rechengeräte vom Band. Heute steht auf dem alten Gelände das Technologie Centrum Nordwest. Seit 2008 gibt es dort auch ein kleines Museum über die Olympia Werke. Vera Preiss ist vor Ort mit einem waschechten Olympianer in ein Stück Regionalgeschichte eingetaucht.</p>
<p align="justify"><a href="http://www.radio-jade.de/alle-beitraege/2017/01/es-war-einmal-die-olympia-werke/">Audio-Stream</a> </p>
<p align="justify">
<p align="justify">Peter Homfeldt arbeitete 36 Jahre in den Olympia Werken in Roffhausen. Heute betreut er die Olympia Ausstellung des Heimatvereins Schortens. Wenn Sie gern einmal das kleine Museum auf dem TCN-Gelände besuchen möchten, dann können Sie sich bei Peter Homfeldt melden. Nähere Informationen finden Sie <a href="http://www.hv-schortens.de/olympia-ausstellung">hier</a>.</p>
<p><span id="more-6919"></span></p>
<p align="justify">
<p align="justify"><a href="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-1.jpg" rel="lightbox[6919]"><img loading="lazy" decoding="async" alt="" src="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-1-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-2.jpg" rel="lightbox[6919]"><img loading="lazy" decoding="async" alt="" src="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-2-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-3.jpg" rel="lightbox[6919]"><img loading="lazy" decoding="async" alt="" src="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-3-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a> <a href="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-4.jpg" rel="lightbox[6919]"><img loading="lazy" decoding="async" alt="" src="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-4-300x187.jpg" width="300" height="187" /></a> <a href="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-5.jpg" rel="lightbox[6919]"><img loading="lazy" decoding="async" alt="" src="http://www.radio-jade.de/wp-content/uploads/2017/01/olympia_werke_museum_ausstellung_vera_preiss_radio_jade_erlaubt-5-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a></p>
<p align="justify">Fotos: Vera Preiss, <a href="http://www.radio-jade.de/alle-beitraege/2017/01/es-war-einmal-die-olympia-werke/" target="_blank">Radio Jade</a></p>
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		<title>Stadtrundfahrt</title>
		<link>https://hv-schortens.de/stadtrundfahrt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Juergen Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2015 22:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen des Seniorenpasses Schortens unternahmen wir am 22. Oktober 2015 eine Stadtrundfahrt, bei der man sehr viel ausführlich über den Stand der Stadtentwicklung Schortens erklärt und gezeigt hat. Im Rahmen einer Kaffeetafel hat Herr Peter Homfeldt im Olympia-Museum Roffhausen ausführlich die Geschichte der Schreibmaschinen und Rechenmaschinen des inzwischen geschlossenen Olympiawerkes erzählt und die dazugehörigen &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/stadtrundfahrt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Stadtrundfahrt“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Im Rahmen des Seniorenpasses Schortens unternahmen wir am 22. Oktober 2015 eine Stadtrundfahrt, bei der man sehr viel ausführlich über den Stand der Stadtentwicklung Schortens erklärt und gezeigt hat.    <br />Im Rahmen einer Kaffeetafel hat Herr Peter Homfeldt im Olympia-Museum Roffhausen ausführlich die Geschichte der Schreibmaschinen und Rechenmaschinen des inzwischen geschlossenen Olympiawerkes erzählt und die dazugehörigen Exponate gezeigt.     <br />Es war eine sehr schöne und erlebnisreiche Stadtrundfahrt.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180291_22-10-2015.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="P1180291_22-10-2015" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="P1180291_22-10-2015" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180291_22-10-2015_thumb.jpg" width="355" height="237" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180326_22-10-2015.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="P1180326_22-10-2015" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="P1180326_22-10-2015" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180326_22-10-2015_thumb.jpg" width="261" height="238" /></a></p>
<p><span id="more-6378"></span></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180283_22-10-2015.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="P1180283_22-10-2015" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="P1180283_22-10-2015" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180283_22-10-2015_thumb.jpg" width="244" height="122" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180285_22-10-2015.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="P1180285_22-10-2015" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="P1180285_22-10-2015" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180285_22-10-2015_thumb.jpg" width="244" height="157" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180286_22-10-2015.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="P1180286_22-10-2015" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="P1180286_22-10-2015" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180286_22-10-2015_thumb.jpg" width="244" height="139" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180288_22-10-2015.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="P1180288_22-10-2015" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="P1180288_22-10-2015" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180288_22-10-2015_thumb.jpg" width="244" height="184" /></a><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/10/P1180298_22-10-2015.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="P1180298_22-10-2015" style="border-top: 0px; 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		<title>Damals und Heute: Olympia-Werk Wilhelmshaven</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2015 20:06:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo Niedersachsen &#8211; 06.09.2015 19:30 Uhr 1991 schloss das Olympia-Werk in Wilhelmshaven seine Tore. Die alten Hallen blieben und wurden die neue Adresse vom TCN &#8211; einem Arbeitsplatz für viele Ex-Olympianer. Video]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Niedersachsen &#8211; 06.09.2015 19:30 Uhr<br />
1991 schloss das Olympia-Werk in Wilhelmshaven seine Tore. Die alten Hallen blieben und wurden die neue Adresse vom TCN &#8211; einem Arbeitsplatz für viele Ex-Olympianer.</p>
<p><a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Damals-und-Heute-Olympia-Werk-Wilhelmshaven,hallonds28906.html">Video</a></p>
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		<title>Bieter f&#252;r &#8222;Olympia&#8220;-&#220;berbleibsel gesucht</title>
		<link>https://hv-schortens.de/bieter-fr-olympia-berbleibsel-gesucht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 16:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
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					<description><![CDATA[Halle 22 und Gewerbeareal werden zwangsversteigert – 1957 gebaut Oliver Braun Die Hoffnung, dass die Halle 22 nach Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau nicht lange leer steht, erfüllte sich nicht. Nun wird das Objekt zwangsversteigert. Bild: Oliver Braun ROFFHAUSEN &#8211; Mit den Werkzeugbau­ern fing 1946 die Olympia-Geschichte in Roffhausen an, und mit den Werkzeugbauern &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/bieter-fr-olympia-berbleibsel-gesucht/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bieter f&#252;r &#8222;Olympia&#8220;-&#220;berbleibsel gesucht“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Halle 22 und Gewerbeareal werden zwangsversteigert – 1957 gebaut</h3>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/autor/oliver-braun">Oliver Braun</a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/08/JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92-600x332.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92--600x332" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92--600x332" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/08/JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92-600x332_thumb.jpg" width="344" height="192" /></a></p>
<p>Die Hoffnung, dass die Halle 22 nach Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau nicht lange leer steht, erfüllte sich nicht. Nun wird das Objekt zwangsversteigert.</p>
<p>Bild: Oliver Braun</p>
<p align="justify"><strong>ROFFHAUSEN &#8211; </strong>Mit den Werkzeugbau­ern fing 1946 die Olympia-Geschichte in Roffhausen an, und mit den Werkzeugbauern ging die Industriegeschichte vor vier Jahren – 20 Jahre nach dem Olympia-Aus – und der Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau am Standort auch endgültig zu Ende. Die Hoffnung, dass die Halle 22 plus weitere Nebengebäude und Werkstätten, in denen jahrzehntelang für Olympia und später für die Automobilindustrie produziert wurde, nicht allzu lange leer stehen würde, erfüllte sich nicht.</p>
<p align="justify">Nun soll der 1957 errichtete Gebäudekomplex auf dem früheren Werksgelände der <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/olympia-werke">Olympia-Werke</a>, dem heutigen Areal des Technologie Centrums Nordwest (TCN), zwangsversteigert werden. Die Halle 22, eine der ersten Bauten für die Olympia-Werke in Roffhausen und rund 25 000 Quadratmeter groß, befindet sich noch zu zwei Dritteln im Urzustand.</p>
<p align="justify">Zur Versteigerung kommt ein rund 3,5 Hektar großes Areal inklusive der Halle 22 und sieben weiterer Objekte. Der Verkehrswert liegt bei 1,139 Millionen Euro. Unter dem Namen „Gewerbe und Industrie Olympia-Werke West“ können Interessenten am 27. Oktober im <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/amtsgericht%20jever">Amtsgericht Jever</a> ihr Gebot abgeben. Da es sich um den ersten Versteigerungstermin für dieses Objekt handelt, sind mindestens 70 Prozent des Verkehrswerts aufgerufen, also rund 790 000 Euro.</p>
<p><span id="more-6315"></span></p>
<p align="justify">
<p align="justify">AE Formen- und Werkzeugbau ist Mitte der 1990er Jahr aus den Überbleibseln der Olympia-Werke hervorgegangen und gehörte zur thüringischen AE Gruppe. Seit 2005, als es beim damaligen Mutterkonzern einen Wechsel in der Führungsspitze gab, zeichnete sich das Ende ab. Dann kam die Finanz- und Wirtschaftskrise. Im April 2009 beantragte die AE-Gruppe Insolvenz. Für den Standort Roffhausen wurde unter dem Namen Formen- und Werkzeugbau Schortens ein eigenes Insolvenzverfahren eröffnet. Ein neuer Investor fand sich jedoch nicht. Als dann auch noch die frühere Mutter AE der Tochter die Aufträge zusammenstrich, war das Aus besiegelt.</p>
<p align="justify">Bemühungen, die große Halle zu veräußern, blieben erfolglos. Nun kommt es auf Betreiben der Gläubigerbank zur Zwangsversteigerung.</p>
<p align="justify">Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/bieter-fuer-olympia-ueberbleibsel-gesucht_a_30,0,3337497947.html" target="_blank">NWZ-Online</a></p>
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		<title>Vorw&#228;rtsdenker im Dienst des Erinnerns</title>
		<link>https://hv-schortens.de/vorwrtsdenker-im-dienst-des-erinnerns/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2014 14:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein unruhiger Realist: Peter Homfeldt betreut als ehemaliger Olympianer das Museum in Roffhausen Familiengeschichte ist eng mit dem Unternehmen verbunden Der Schortenser hängt nicht an Erinnerungen. VON SÜNNE KAYSER ROFFHAUSEN (JeWo vom 24.12.2014) &#8211; Museen sind Orte des Erinnerns und des Rückblickens. Für Peter Homfeldt hingegen gibt es nur eine Richtung: vorwärts. Zurückblicken? „Ich finde &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/vorwrtsdenker-im-dienst-des-erinnerns/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Vorw&#228;rtsdenker im Dienst des Erinnerns“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 align="justify">Ein unruhiger Realist: Peter Homfeldt betreut als ehemaliger Olympianer das Museum in Roffhausen </h2>
<p align="justify">Familiengeschichte ist eng mit dem Unternehmen verbunden</p>
<p align="justify">Der Schortenser hängt nicht an Erinnerungen. </p>
<p align="justify">VON SÜNNE KAYSER ROFFHAUSEN (JeWo vom 24.12.2014) &#8211; Museen sind Orte des Erinnerns und des Rückblickens. Für Peter Homfeldt hingegen gibt es nur eine Richtung: vorwärts. Zurückblicken? „Ich finde die Zukunft spannend, nicht die Vergangenheit“, sagt Homfeldt. Er schaue zurück, wenn er daraus lernen könne &#8211; sonst nicht. Wie kommt es, dass ein erklärter Vorwärtsdenker an einem Ort arbeitet, der dem Erinnern gewidmet ist &#8211; dem <a href="https://hv-schortens.de/olympia-ausstellung/" target="_blank">Olympia-Museum</a> in Roffhausen? </p>
<p align="justify"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/12/JW_24-12-2014.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="JW_24-12-2014" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" alt="JW_24-12-2014" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/12/JW_24-12-2014_thumb.jpg" width="379" height="257" /></a></p>
<p align="justify">BILD: SÜNNE KAYSER </p>
<p align="justify">Zum Teil aus dem Pflichtbewusstsein, das Homfeldt als <a href="https://hv-schortens.de/vorstand/" target="_blank">Vorstandsmitglied des Schortenser Heimatvereins</a> spürt. Als ehemaliger Olympia-Mitarbeiter – Olympianer genannt – schien er dem Verein der Richtige für den Job zu sein. Homfeldt bezeichnet sich selbst als „unruhigen Realisten“. Er möge keine Routine und sei daher im Ruhestand noch unruhig – „sonst wär’ ich nicht hier.“ Das bedeutet nicht, dass Homfeldt seiner Arbeit im Museum ohne Engagement nachginge. „Wenn ich was mach, dann mach ich’s ordentlich“, begründet der Rentner sein hartnäckiges Vorgehen beim Antrag auf Fördergelder, den er im vergangenen Jahr beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur einreichte.</p>
<p><span id="more-5979"></span></p>
<p align="justify">Im zweiten Anlauf erhielt er 5000 Euro. Von diesem Geld konnte das Museum, das zunächst nur aus einem Raum bestand, auf zwei vergrößert werden. Mehr Platz für Erinnerung. 36 Jahre verbrachte Peter Homfeldt bei <a href="https://hv-schortens.de/category/olympia-werke-2/" target="_blank">Olympia</a>. 1953 begann er als Lehrling in der Feinmechanik – „eine schlimme Zeit, es gab kaum Lehrstellen“ – und stieg dann im Unternehmen auf. Konstruktionsplanung und -steuerung, Werkanalyse, Marketing. Gekündigt habe er 1989, weil für ihn am Ende ersichtlich gewesen sei, dass Olympia vor dem zeitnahen Aus stand. Angst &#8211; ob vor einem Arbeitsplatzwechsel oder anderem – kannte und kenne er nicht:</p>
<p align="justify">„Angst ist kein guter Ratgeber“, sagt er. Kämen Olympianer &#8211; beispielsweise zu Ehemaligentreffen – ins Museum, „kann man die keine halbe Minute ruhig bekommen, um etwas zu erzählen.“ Das sei „schon lustig“, wie angeregt sich die Ehemaligen über „Früher“ austauschen, während er kein Bedürfnis dazu verspürt. Nicht, dass er Rückwärtsgewandtheit für etwas Schlechtes hielte, „es liegt mir nur einfach nicht.“ Trotzdem beantwortet er bereitwillig Fragen der Besucher nach vergangenen Zeiten. </p>
<p align="justify">Den Schortenser verbindet mit Olympia Familiengeschichte. Sein Vater arbeitete im Werk, und Peter Homfeldt lernte noch als Lehrling seine spätere Ehefrau kennen. „Olympia lagen Familien am Herzen“, sagt er über den Betrieb. Es ist ein solcher Moment, in dem die Augen des 76-Jährigen aufleuchten beim Schwelgen in vergangenen Zeiten: als er alte Ausgaben der Mitarbeiterzeitung „Olympia Ring“ durchblättert, in denen wichtige Daten aus dem Leben der einzelnen Mitarbeiter Platz hatten. Homfeldt findet darin seine Hochzeit und die Geburten seiner Kinder verkündet.</p>
<p align="justify">„Damit könnte ich sie zu Weihnachten überraschen“, überlegt er, die Seiten zu kopieren. Trotz der Erlebnisse aus Jahrzehnten im Dienst von Olympia würde es ihm leicht fallen, die Arbeit im Museum an jemand anderen zu übergeben. „Ich häng’ nicht dran &#8211; weil das ja Vergangenheit ist.“ Peter Homfeldt im Olympia-Museum, in dem Schreibmaschinenmodelle aus jahrzehntelanger Unternehmensgeschichte zu sehen sind.</p>
<hr />
<p align="justify"><a href="https://hv-schortens.de/olympia-ausstellung/" target="_blank">DAS OLYMPIA-MUSEUM IN ROFFHAUSEN</a>: ZAHLEN UND FAKTEN Seit 2009 gibt es die Ausstellung zur Geschichte der <a href="https://hv-schortens.de/category/olympia-werke-2/" target="_blank">Olympia Werke AG</a> auf dem Gelände des Technologie Centrum Nordwest (TCN) im Gebäude 7 / Eingang 2. Auf zunächst 35 Quadratmetern und seit diesem Jahr auf der doppelten Fläche präsentiert der Schortenser Heimatverein Reliquien aus der Unternehmensgeschichte. Diverse Schreibmaschinentypen, Werkzeuge und Infomaterial wie Werkzeitschriften präsentiert der Heimatverein im Museum und lässt damit <a href="https://hv-schortens.de/category/olympia-werke-2/" target="_blank">Olympia-Geschichte</a> erlebbar werden. Besichtigen können Interessierte die Dauerausstellung nach telefonischer Absprache unter 04461 / 80418.</p>
<p align="justify">Quelle: JeWo vom 24.12.2014</p>
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		<title>Museum erf&#228;hrt viel Zuspruch Olympia-Ausstellung im TCN Roffhausen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2014 19:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[ROFFHAUSEN/KAR – Eine Seniorengruppe der IG Metall aus Papenburg besuchte das Olympia-Museumim Technologie-Centrums Nordwest (TCN) an drei Terminen mit insgesamt 170 Personen. Gruppen dieser Größe seien keine Seltenheit, berichtete Peter Homfeldt. Der 76-Jährige ist stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Schortens und nach dem Tode des Ehrenvorsitzenden Alfred Amman mit der Betreuung des Museums befasst. Durch einen &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/museum-erfhrt-viel-zuspruch-olympia-ausstellung-im-tcn-roffhausen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Museum erf&#228;hrt viel Zuspruch Olympia-Ausstellung im TCN Roffhausen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">ROFFHAUSEN/KAR – Eine Seniorengruppe der IG Metall aus Papenburg besuchte das Olympia-Museumim Technologie-Centrums Nordwest (TCN) an drei Terminen mit insgesamt 170 Personen. Gruppen dieser Größe seien keine Seltenheit, berichtete Peter Homfeldt.    <br />Der 76-Jährige ist stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Schortens und nach dem Tode des Ehrenvorsitzenden Alfred Amman mit der Betreuung des Museums befasst. Durch einen Zuschuss des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur innerhalb eines Programms für kleine Museen konnten weitere sechs Vitrinen angeschafft werden.</p>
<p align="justify">&#160;<a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/10/141009_Olympia.gif" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="141009_Olympia" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" alt="141009_Olympia" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/10/141009_Olympia_thumb.gif" width="678" height="274" /></a>     <br />TCN-Leiter Holger Ansmann stellte einen weiteren Raum zur Verfügung, so dass sich der Heimatverein entschloss, die Schau als Museum zu führen. Von der Schulklasse bis zum Klassentreffen reiche die Bandbreite an Besuchern, so Peter Homfeldt. Ihnen werden die alten Schreib- und Kalkuliermaschinen der Ausstellung gezeigt. Auf mechanischen und elektronischen Schreibmaschinen kann Probe geschrieben werden. Ein Werksfilm von 1993, dem letzten Jahr des AEG Olympia- Werkes, wird gezeigt. Dafür wünsche man sich eine Leinwand, so der ehrenamtliche Museumsbetreuer, der bis 1989 36 Jahre lang hier arbeitete.</p>
<div align="justify"><span id="more-5588"></span></div>
<p align="justify">Prunkstück des Museums ist das letzte AEG-Olympiaprodukt, die Schreibmaschine Comfort Memory mit Bildschirm. Den etwa 500 Gästen pro Jahr werden durch die TCN-Mitarbeiterinnen Meike Harms-Janßen und Ina Wiemers auch in andere Gebäude geführt. Holger Ansmann referiert die Firmengeschichte von 1903 bis 1993. Öffnungszeiten des Olympia- Museums sind beim TCN zu erfragen. Ausstellungsstücke werden gerne in Augenschein genommen, versicherte Peter Homfeldt.    <br />Er kennt auch Menschen, die Maschinen reparieren können. Kürzlich erhielt der Hobbyhistoriker das Firmenschild von Tor eins geschenkt, das er abstrahlen und versiegeln ließ. Es hängt nun auch im Olympia-Museum.</p>
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		<title>Olympia-Hallen m&#252;ssen weichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 17:50:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
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					<description><![CDATA[Bagger zerlegen in diesen Tagen ehemalige Lager des Schreibmaschinenherstellers. © MICHAEL MEHRTENS Zwei große Hallen auf dem TCN-Gelände werden zurzeit in Einzelteile zerlegt. Auf dem TCN-Gelände tut sich was. Zurzeit werden die Hallen zehn und elf, also die Gebäude zwischen den Toreinfahrten zwei und drei der Olympiastraße, abgerissen. Dieser Bereich sei in letzter Zeit kaum &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/olympia-hallen-mssen-weichen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Olympia-Hallen m&#252;ssen weichen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bagger zerlegen in diesen Tagen ehemalige Lager des Schreibmaschinenherstellers.</p>
<p><a href="http://jeversches-wochenblatt.de/portals/4/InternetRedaktion/2013-02-05/img_ce926354-6fa2-11e2-b8b2-9b5325f3c2b9.jpg" rel="lightbox[3190]"><img decoding="async" alt="Zwei große Hallen auf dem TCN-Gelände werden zurzeit in Einzelteile zerlegt.  © MICHAEL MEHRTENS" src="http://harlinger.de/thumbnail.aspx?BildPfad=http://jeversches-wochenblatt.de/portals/4/InternetRedaktion/2013-02-05/img_ce926354-6fa2-11e2-b8b2-9b5325f3c2b9.jpg&amp;LongSide=505" /></a><br />
© MICHAEL MEHRTENS</p>
<p>Zwei große Hallen auf dem TCN-Gelände werden zurzeit in Einzelteile zerlegt.</p>
<p>Auf dem TCN-Gelände tut sich was. Zurzeit werden die Hallen zehn und elf, also die Gebäude zwischen den Toreinfahrten zwei und drei der Olympiastraße, abgerissen. Dieser Bereich sei in letzter Zeit kaum vermietet worden, geschweige denn genutzt worden, schilderte Gabriela Scheffel unserer Zeitung. Die Geschäftsführerin der Dibag, Dienstleistung und Industriepark München, verwaltet und vermietet die Immobilien des ehemaligen Olympia-Geländes. Nach dem Aus für den Schreibmaschinen-Hersteller Olympia hat das TCN-Marketing zusammen mit anderen Wirtschaftsvereinen dieses Zentrum wiederbelebt. Mittlerweile sind mehr als 3000 Arbeitsplätze in 60 Betrieben entstanden.</p>
<p><a href="http://jeversches-wochenblatt.de/Nachrichten.aspx?ArtikelNr=9188&amp;ReturnTab=104" target="_blank">Quelle</a></p>
<p><span id="more-3190"></span></p>
<p>Großes Gerät zerlegt zwei Olympia-Hallen<br />
ABRISS Dibag schafft Platz für Neues Die Hallen zehn und elf verschwinden komplett. Sanierungsexperten sortierten das Ganze in Einzelteile.<br />
ROFFHAUSEN/M – Der Greifarm kennt kein Zurück. Der Baggerfahrer gibt noch kurz etwas Gas, dann kracht seine Zange mitten ins Dach. Der Schnee fliegt von der schwarzen Pappe runter, die großen Platten auch. Kaum Staub, dafür freier Blick in das frühere Lager für Schreibmaterialien und Büroartikel der ehemaligen Olympia-Werke in Roffhausen.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/02/130202_JeWo_5.jpg" rel="lightbox[3190]"><img loading="lazy" decoding="async" style="display: inline; border: 0px;" title="130202_JeWo_5" alt="130202_JeWo_5" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/02/130202_JeWo_5_thumb.jpg" width="372" height="433" border="0" /></a></p>
<p>Dort, wo das Drucksachenlagen mit der Versandabteilung für die Verkaufsbüros war, herrschte bis vor Kurzem gähnende Leere. Schweres Gerät ist vor einigen Tagen angerückt. Drei Bagger greifen zu, zerlegen die Halle zehn auf dem Gelände des Technologie Centrums Nordwest (TCN).<br />
Zwischen den Toreinfahrten zwei und drei wird ein Stücken Olympia-Werk dem Erdboden gleichgemacht. „Das ganze Areal wurde nur sporadisch genutzt, die meiste Zeit stand es leer“, schildert Gabriela Scheffel als zuständige Geschäftsführerin der Dibag, Dienstleistung und Industriepark aus München. Das Unternehmen hat vor Jahren<br />
das gesamte TCN erworben.<br />
Die Halle zehn und auch die Halle elf, wo sich früher die Olympia-Stanzerei für Produktionsteile und die Büros für Fahrkartenausgabe sowie Bücherei befanden, werden Stück für Stück abgetragen. Abriss- und Altlastenexperten zerlegen diese Gebäude komplett, vor Ort wird alles sortiert. Für die Eigentümerin Gabriela Scheffel steht noch nicht fest, was sich an dieser Stelle künftig entwickelt. „Es gibt Interessenten für Gewerbehöfe, es könnte aber auch sein, dass an dieser Stelle eine moderne Logistikhalle entsteht, noch ist alles offen.</p>
<p>Quelle: JeWo vom 06.02.13, Seite 5</p>
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		<title>Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Henning Karasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 16:50:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Alfred Amman]]></category>
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					<description><![CDATA[SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird. ROFFHAUSEN – Besucher der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/gute-erinnerungen-an-die-zeit-bei-olympia/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gute Erinnerungen an die Zeit bei Olympia“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SCHREIBMASCHINEN Peter Homfeldt betreut Ausstellung</strong></p>
<p>Auch im Ehrenamt ist der Schortenser seiner damaligen Wirkungsstätte eng verbunden. Er hofft, dass die Ausstellung ausgebaut wird.</p>
<p>ROFFHAUSEN – Besucher der <a href="https://hv-schortens.de/olympia-ausstellung/" target="_blank">Olympia-Ausstellung</a> des Heimatvereins Schortens kommen an Peter Homfeldt nicht vorbei. Der 74-Jährige betreut die Schau, die auf 30 Quadratmetern im Gebäude 7, dem ehemaligen Kundendienst, untergebracht ist, seit anderthalb Jahren. Obwohl er selbst dort von 1953 bis 1956  Feinmechaniker lernte, ist er kein Romantiker, wenn er eines der Exponate in Händen hält.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/peter_wz.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="peter_wz" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/07/peter_wz_thumb.jpg" alt="peter_wz" width="562" height="466" border="0" /></a><br />
„<a href="https://hv-schortens.de/time_line/" target="_blank">Die Zeit ist durch</a>“, sagt Peter Homfeldt und scheint mit den 1993 geschlossenen Olympia-Werken abgeschlossen zu haben. An seine Zeit dort, immerhin bis 1989, hat er durchweg positive Erinnerungen.</p>
<p><span id="more-2745"></span>Dort begegnete er auch seiner Frau Maria, die anfangs Laufmädchen und später Werkstattschreiberin war. Der gebürtige Lüneburger kam durch seinen zur Kriegsmarinewerft dienstverpflichteten Vater nach Voslapp. Gerne erinnert sich Peter Homfeldt, wie viel Freiheit sie als Kinder „dicht am Deich“ genossen, und an den riesigen Strand.<br />
Die Hälfte seiner Mitschüler sei in den Ruhrbergbau gegangen, erinnert sich Homfeldt. Sein Vater, Elektriker bei Olympia, habe sich für seine Lehrstelle eingesetzt. In der Versuchswerkstatt in Roffhausen wurde er <a href="https://hv-schortens.de/2011/02/04/leidenschaft-fur-die-technik-bleibt/" target="_blank">Alfred Amman</a>, späterer Heimatvereinsvorsitzender und Ausstellungsinitiator, als Lehrling zugeteilt.<br />
Homfeldts weitere Stationen waren die Arbeitsvorbereitung, der Aufbau eines Sonderlagers für Kleinserien von Spezialrechenmaschinen, die Rechenmaschinenkonstruktion und die allgemeine Entwicklungsleitung. Zwölf Jahre war die Wertanalyse sein Betätigungsfeld. Vom Marketing Produktplanung ging er schließlich bis zum Ruhestand 1996 zur AEG nach Oldenburg.<br />
Das Interesse für die Heimatgeschichte wurde bei Peter Homfeldt durch seinen Kollegen, Werkzeugbauer Erhard Harms, geweckt. Für Harms, damals Heimatvereinsvorsitzender, kopierte er 1970 alte Landkarten der Region. Im Ruhestand wurde sein Engagement als Mitglied intensiver, und seit einem Jahr ist Peter Homfeldt einer von zwei Stellvertretern des Vorsitzenden.<br />
Neben der Tätigkeit als Betreuer der Olympia-Ausstellung hat der Heimatkundler als Familienforscher seine Familie bis 1690 zurückverfolgt, und monatlich trifft er sich, zusammen mit Fritz Böhm, mit dem Arbeitskreis „Vertriebene“ der Oldenburgischen Landschaft. Die letztjährige Heimatvereinsausstellung „<a href="https://hv-schortens.de/2011/10/25/ausstellung-zu-gebeinen-aus-dem-klosterpark/" target="_blank">Die Gebeine des Klosterparks</a>“ initiierte er mit.<br />
Obwohl Peter Homfeldt kein Sammler ist, fasziniert ihn die miterlebte technische Entwicklung von der Mechanik zum Mikroprozessor. Gerne gibt er seinen Besuchern, von denen im Jahr 2011 immerhin 360 gezählt werden konnten, die acht Kilogramm schwere „Brunsviga“ von 1968 in die Hände und lässt sie sie mit einem modernen, wenige Gramm schweren Rechner vergleichen.<br />
Die Olympia-Ausstellung entstand im Jahr 2008 auf Initiative Alfred Ammans und der damaligen Diplomandin Regina Rüdebusch. Wer die Ausstellung besuchen möchte, kann sich bei Peter Homfeldt oder im TechnologieCentrum Nordwest (TCN) auf eine Liste setzen lassen. Oft kommen auch Schüler- und Radfahrergruppen sowie Klassentreffen. Vielen der Älteren ist Peter Homfeldt bekannt.<br />
Der am häufigsten gehörte Satzanfang sei „Weißt du noch“, denn die meisten Besucher seien an der eigenen Vergangenheit interessiert, und es werde viel erzählt.<br />
Die Olympia-Ausstellung sei ausbauwürdig, findet Peter Homfeldt. Beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur seien vom Heimatverein Förderanträge für kleine Museen gestellt worden. Dann könnte man größere Räumlichkeiten auf dem TCN-Gelände beziehen und die Maschinen könnten von Regalen in Vitrinen wechseln. Höhepunkt der Präsentation sollen sechs Arbeitsplätze werden, an denen Besucher das Maschineschreiben vergangener Zeiten nachempfinden können.</p>
<h6>Quelle: WZ vom 06.07.12, Seite 13</h6>
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		<title>Noch einmal zu Gast bei &#8222;Carl Orbis&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pressemeldungen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AEG]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Bistro bei Schlimgen]]></category>
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					<description><![CDATA[Holger Ansmann und Peter Homfeldt führten die Gruppe über das TCN-Gelände Ein Klassentreffen 58 Jahre nach der Entlassung aus dem „verlängerten achten Schuljahr“ gab es jetzt für die Schulabgänger aus der früheren Volksschule Heidmühle. Die damals geltende achtjährige Schulpflicht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Herbst des Jahres 1953 erfüllt, aber es herrschte ein &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/noch-einmal-zu-gast-bei-carl-orbis/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Noch einmal zu Gast bei &#8222;Carl Orbis&#8220;“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Holger Ansmann und Peter Homfeldt führten die Gruppe über das TCN-Gelände</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/120404_OLy_Fuehrung.png" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="120404_OLy_Fuehrung" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2012/04/120404_OLy_Fuehrung_thumb.png" alt="120404_OLy_Fuehrung" width="504" height="287" border="0" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Klassentreffen 58 Jahre nach der Entlassung aus dem „verlängerten achten Schuljahr“ gab es jetzt für die Schulabgänger aus der früheren Volksschule Heidmühle.</p>
<p style="text-align: justify;">Die damals geltende achtjährige Schulpflicht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Herbst des Jahres 1953 erfüllt, aber es herrschte ein großer Mangel an Ausbildungsplätzen. Daher nutzten seinerzeit 80 Mädchen und Jungen der Schulen im Gemeindekern von Schortens die Chance, die Schulzeit um sechs Monate zu verlängern. Dieser zusätzliche Jahrgang wurde in der Volksschule Heidmühle zusammengefasst. Der Unterricht wurde in zwei Klassen und letztmalig getrennt nach Mädchen und Jungen in einer Nebenstelle der Volksschule an der Jeverschen Straße in der Baracke erteilt, die im Park hinter dem einstigen Verpflegungsamt, heute „Alte Brauerei“ genannt, stand. Daher wurde die Nebenstelle zumeist als „Parkschule“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2594"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eingeladen hatten die Organisatoren Horst Ahrends, Hilde Warntjen und Edith Bents ihre ehemaligen Schulkameraden jetzt nach Roffhausen. Bis zum 60. Jahrestag der Schulentlassung wollte man nicht warten, da jetzt ein aufschlussreiches Programm möglich war. Auf dem Parkplatz an der Olympia-Straße versammelten sich rund 30 der ehemaligen Mitschüler, eine Besichtigung des TCN Geländes hatten die Ausrichter angekündigt. Ein größerer Teil der Schülerinnen und Schüler hatte hier einmal einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in den „Olympia- Werken“ gefunden. So war man auf die heutige Situation in dem weitläufigen Bereich doch sehr gespannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Empfangen wurden die Gäste von Holger Ansmann von der TCN-Marketing und von Peter Homfeldt vom Heimatverein Schortens, die nach einer herzlichen Begrüßung die Führung übernahmen. In Gruppen hörte man im Wechsel einen Vortrag über die 1903 von der AEG begonnene Produktion der Schreibmaschine, die bald nach Erfurt verlegt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg gingen viele Führungskräfte in den Westen nach Bielefeld, dann aber sehr schnell nach Roffhausen, wo am10.Mai 1946 die Geschichte der „Olympia-Werke“ mit 28 Mitarbeitern begann. Die weitere Geschichte der Werke bis zur Schließung hatte die Mehrzahl der Gäste als Mitarbeiter oder als Bürger in Schortens persönlich erlebt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Programmteil bestand aus einem Rundgang auf dem Gelände, wo jetzt über 60 Betriebe mit fast 2700 Mitarbeitern tätig sind. Ins Auge fiel vielen Besuchern besonders die Sauberkeit in den Hallen und auf dem Gelände. Die hier tätigen Firmen, die ein breites Spektrum abdecken, wurden vorgestellt. Interesse fand dabei besonders das Gründerzentrum der Stadt Schortens, welches jungen Firmen hilft, den Weg in die Selbstständigkeit mit Erfolg zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fachgespräche gab es dann in der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins Schortens, wo Peter Homfeldt die Produktionspalette aus rund hundert Jahren der Firmengeschichte vorstellte. Viele Besucher erinnerten sich an Einzelheiten ihres eigenen Einsatzes, und manch interessante Episode wurde zum Besten gegeben. Eine gemeinsame Kaffeetafel rundete den Besuch ab. Für den größeren Teil war es ein Erlebnis, noch einmal bei „Carl Orbis“ zu sein, wie man den Arbeitgeber früher vielfach nannte, obwohl es eine Person dieses Namens hier nicht gegeben hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend begaben sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler auf kurzem Weg in die gegenüberliegende Gaststätte „Bistro bei Schlimgen“. Hier hatte man bereits in der Zeit des Berufslebens oftmals eine schmackhafte Stärkung eingekauft. Nun war ein hervorragendes Büfett hergerichtet, und alle griffen kräftig zu. Dabei gab es viel Gelegenheit zum Austausch von Erinnerungen an die Zeit der Schule und der Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: Jeversches Wochenblatt vom 04.04.12, Seite 4</p>
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