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	<title>Oliver Braun &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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	<title>Oliver Braun &#8211; Heimatverein Schortens von 1929 e. V.</title>
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		<title>Die letzten Gl&#246;ckner von Schortens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 22:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Autor: Oliver Braun, Quelle, abgerufen am 10.10.2017 Das Glockenläuten von Hand folgt einem festen Ritual. In der St.-Stephanus-Kirche pflegen fünf Männer diesen Brauch. Mit geschlossenen Augen und Gehörschutz steht Johannes Peters vor der großen Nordglocke oben im zugigen Turm der Kirche St. Stephanus in Schortens. (Kreis Friesland). Geradezu andächtig zieht und schlägt er in einem &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/die-letzten-glckner-von-schortens/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die letzten Gl&#246;ckner von Schortens“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Autor: Oliver Braun, <a href="http://www.nwzonline.de/ratgeber/die-letzten-gloeckner-von-schortens_a_31,2,181355420.html">Quelle</a>, abgerufen am 10.10.2017</p>
<p align="justify">Das Glockenläuten von Hand folgt einem festen Ritual. In der St.-Stephanus-Kirche pflegen fünf Männer diesen Brauch.</p>
<p align="justify">Mit geschlossenen Augen und Gehörschutz steht Johannes Peters vor der großen Nordglocke oben im zugigen Turm der Kirche St. Stephanus in Schortens. (Kreis Friesland). Geradezu andächtig zieht und schlägt er in einem festen Rhythmus den 85 Kilogramm schweren Klöppel an das Metall. Und es scheint, als würden sich die Schwingungen der tonnenschweren Glocke direkt auf ihn übertragen.</p>
<p align="justify">Das Glockengeläut der Kirche hat wahrlich etwas Meditatives. Majestätisches. Und Himmlisches. Ganz besonders in der Heiligen Nacht, wenn das Geläut mit reiner Muskelkraft erklingt. Und an diesem Ort, wo man dem Himmel ein kleines Stückchen näher ist.</p>
<p align="justify"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2017/01/JOURNAL_bc95d035.jpg" rel="lightbox"><img fetchpriority="high" decoding="async" title="JOURNAL_bc95d035" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="JOURNAL_bc95d035" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2017/01/JOURNAL_bc95d035_thumb.jpg" width="483" height="315" /></a></p>
<p align="justify">Heiliger Bim Bam: Johannes Peters schlägt die große Südglocke von St. Stephanus mit Muskelkraft an. Der Klöppel wiegt 85 Kilogramm.</p>
<p align="justify">Bild: Oliver Braun</p>
<div align="justify"><span id="more-6917"></span></div>
<p align="justify">
<h2 align="justify">30 Meter hoher Turm</h2>
<p align="justify">Jedes Jahr an <a href="http://www.nwzonline.de/ereignis/heiligabend">Heiligabend</a> und zu Silvester steigen zusammen mit <a href="http://www.nwzonline.de/person/peters,johannes">Johannes Peters</a> auch dessen Sohn Hilko sowie <a href="http://www.nwzonline.de/person/onken,manfred">Manfred Onken</a>, <a href="http://www.nwzonline.de/person/reck,hermann">Hermann Reck</a> und <a href="http://www.nwzonline.de/person/jan%C3%9Fen,horst">Horst Janßen</a> den fast 30 Meter hohen Glockenturm der St.-Stephanus-Kirche hinauf und schlagen die drei tonnenschweren Glocken bis zu einer Stunde lang per Hand an. Beiern heißt diese fast vergessene Tradition, die nur noch in ganz wenigen Orten Deutschlands praktiziert wird und die einst vor allem den Bauern draußen auf dem Feld signalisieren sollte, dass die Weihnachtszeit nun da ist.</p>
<p align="justify">Die Glöckner von Schortens sind fast alle jenseits der 60 Jahre. „Ich mache das in fünfter Generation und habe es von meinem Vater übernommen“, sagt Johannes Peters. Der 66-jährige Maschinenbauingenieur wohnt gleich neben der Kirche. Das vor mehr als 860 Jahren hochwassersicher auf einem eiszeitlichen Geestrücken gebaute Backsteingebäude ist der Treffpunkt der Beierer.</p>
<p align="justify">In der Turmspitze hängen zwei große Glocken, eine aus Bronze und eine aus Eisen, sowie eine kleine Bronzeglocke. Um den Glocken Töne zu entlocken, wird ein Holzgriff per Karabinerhaken an den Klöppeln eingehängt. Dann beginnt körperliche Schwerstarbeit: Peters und die anderen Ehren-Glöckner ziehen an den Holzgriffen und schlagen die schweren Klöppel damit gegen die Glocken. Das Geläut folgt keiner Melodie, aber einem Rhythmus. „Wir fangen mit leichten Schlägen an, die immer kräftiger werden“, sagt Peters. Wichtig ist, dass sich die drei Glocken klanglich nicht in die Quere kommen. „Eine laut, eine mittellaut, eine leise“, ergänzt Reck.</p>
<p align="justify">Der Ritus beginnt mit der kleinsten Glocke auf der Westseite. Durch zunächst leichtes und nachfolgend stärkeres Anschlagen an den Glockenrand entlockt Horst Janßen der Glocke, die dabei unbewegt bleibt, einen ganz besonderen Klang. Nach kurzer Zeit setzt der nächste Mann mit der mittleren Glocke auf der Nordseite an. Schließlich wird das Geläut mit der großen Glocke auf der Südseite vervollständigt. Dort müssen zwei Männer zufassen, denn der Klöppel der größten Glocke hat allein ein Gewicht von rund zwei Zentnern.</p>
<p align="justify"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2017/01/JOURNAL_cc72c404.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" title="JOURNAL_cc72c404" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="JOURNAL_cc72c404" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2017/01/JOURNAL_cc72c404_thumb.jpg" width="474" height="345" /></a></p>
<p align="justify">Hermann Reck befestigt den Zughaken am Klöppel der Nordglocke.</p>
<p align="justify">Bild: Oliver Braun</p>
<h2 align="justify">Lebenslange Berufung</h2>
<p align="justify">Das Spektakel dauert eine Stunde. Alle zehn Minuten wechseln sich Beiern und elektronisches Glockengeläut ab, damit die Männer sich nicht überanstrengen. „Trotzdem merkt man hinterher Muskeln, von denen man nicht wusste, dass man sie hat“, sagt Horst Janßen. „Das geht auf Sehnen und Handgelenke.“ Erzeugt wird eine an der Schmerzschwelle liegende Lautstärke von 120 Dezibel. Ein ohrenbetäubender Pegel. Daher tragen die Beierer immer einen Hörschutz.</p>
<p align="justify">„Zum Beierer wird man berufen“, sagt Johannes Peters. „Zu den Beierleuten gehört man dann den Rest seines Lebens – oder zumindest so lange, wie man gesundheitlich dazu in der Lage ist“, sagt Horst Janßen.</p>
<p align="justify">An die große Glocke hängen die Männer ihr geschichtsträchtiges Tun nicht. Mit der Kirche haben sie ansonsten relativ wenig zu tun: „Wir wollen nur die Tradition am Leben erhalten.“</p>
<p align="justify">In früheren Jahrhunderten haben Jugendliche das Beiern übernommen, die dafür im Dorf Essen und Trinken bekamen. Doch mit dem Beiern wurde auch viel Unfug betrieben, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Und so beschloss der Schortenser Kirchenrat 1862, diesen Brauch nur mit Kirchenmitarbeitern fortzusetzen.</p>
<p align="justify">Seit mehr als 150 Jahren lässt sich diese Tradition in Schortens belegen. Sie ist vermutlich noch viel älter. Dabei ist der Aufenthalt im Turm bei Temperaturen, die in manchen Jahren unter der Gefriergrenze liegen, nicht immer angenehm.</p>
<p align="justify">Nach einer Unterbrechung im Zweiten Weltkrieg hatte der mittlerweile verstorbene Kirchenälteste <a href="http://www.nwzonline.de/person/grahlmann,hans-wilhelm">Hans-Wilhelm Grahlmann</a> das Beiern 1947 in Schortens neu belebt.</p>
<p align="justify">Gebeiert wird Heiligabend und Silvester jeweils von 17 bis 18 Uhr.</p>
<p align="justify"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2017/01/JOURNAL_3913f017.jpg" rel="lightbox"><img decoding="async" title="JOURNAL_3913f017" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="JOURNAL_3913f017" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2017/01/JOURNAL_3913f017_thumb.jpg" width="236" height="330" /></a></p>
<p align="justify">Bild: Oliver Braun</p>
<p align="justify">Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/ratgeber/die-letzten-gloeckner-von-schortens_a_31,2,181355420.html">JeWo Online</a></p>
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			</item>
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		<title>Bieter f&#252;r &#8222;Olympia&#8220;-&#220;berbleibsel gesucht</title>
		<link>https://hv-schortens.de/bieter-fr-olympia-berbleibsel-gesucht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 16:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
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					<description><![CDATA[Halle 22 und Gewerbeareal werden zwangsversteigert – 1957 gebaut Oliver Braun Die Hoffnung, dass die Halle 22 nach Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau nicht lange leer steht, erfüllte sich nicht. Nun wird das Objekt zwangsversteigert. Bild: Oliver Braun ROFFHAUSEN &#8211; Mit den Werkzeugbau­ern fing 1946 die Olympia-Geschichte in Roffhausen an, und mit den Werkzeugbauern &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/bieter-fr-olympia-berbleibsel-gesucht/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bieter f&#252;r &#8222;Olympia&#8220;-&#220;berbleibsel gesucht“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Halle 22 und Gewerbeareal werden zwangsversteigert – 1957 gebaut</h3>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/autor/oliver-braun">Oliver Braun</a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/08/JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92-600x332.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92--600x332" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92--600x332" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/08/JEVER_ec2ab7ff-1669-44d7-a368-04972763ab92-600x332_thumb.jpg" width="344" height="192" /></a></p>
<p>Die Hoffnung, dass die Halle 22 nach Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau nicht lange leer steht, erfüllte sich nicht. Nun wird das Objekt zwangsversteigert.</p>
<p>Bild: Oliver Braun</p>
<p align="justify"><strong>ROFFHAUSEN &#8211; </strong>Mit den Werkzeugbau­ern fing 1946 die Olympia-Geschichte in Roffhausen an, und mit den Werkzeugbauern ging die Industriegeschichte vor vier Jahren – 20 Jahre nach dem Olympia-Aus – und der Insolvenz von AE Formen- und Werkzeugbau am Standort auch endgültig zu Ende. Die Hoffnung, dass die Halle 22 plus weitere Nebengebäude und Werkstätten, in denen jahrzehntelang für Olympia und später für die Automobilindustrie produziert wurde, nicht allzu lange leer stehen würde, erfüllte sich nicht.</p>
<p align="justify">Nun soll der 1957 errichtete Gebäudekomplex auf dem früheren Werksgelände der <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/olympia-werke">Olympia-Werke</a>, dem heutigen Areal des Technologie Centrums Nordwest (TCN), zwangsversteigert werden. Die Halle 22, eine der ersten Bauten für die Olympia-Werke in Roffhausen und rund 25 000 Quadratmeter groß, befindet sich noch zu zwei Dritteln im Urzustand.</p>
<p align="justify">Zur Versteigerung kommt ein rund 3,5 Hektar großes Areal inklusive der Halle 22 und sieben weiterer Objekte. Der Verkehrswert liegt bei 1,139 Millionen Euro. Unter dem Namen „Gewerbe und Industrie Olympia-Werke West“ können Interessenten am 27. Oktober im <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/amtsgericht%20jever">Amtsgericht Jever</a> ihr Gebot abgeben. Da es sich um den ersten Versteigerungstermin für dieses Objekt handelt, sind mindestens 70 Prozent des Verkehrswerts aufgerufen, also rund 790 000 Euro.</p>
<p><span id="more-6315"></span></p>
<p align="justify">
<p align="justify">AE Formen- und Werkzeugbau ist Mitte der 1990er Jahr aus den Überbleibseln der Olympia-Werke hervorgegangen und gehörte zur thüringischen AE Gruppe. Seit 2005, als es beim damaligen Mutterkonzern einen Wechsel in der Führungsspitze gab, zeichnete sich das Ende ab. Dann kam die Finanz- und Wirtschaftskrise. Im April 2009 beantragte die AE-Gruppe Insolvenz. Für den Standort Roffhausen wurde unter dem Namen Formen- und Werkzeugbau Schortens ein eigenes Insolvenzverfahren eröffnet. Ein neuer Investor fand sich jedoch nicht. Als dann auch noch die frühere Mutter AE der Tochter die Aufträge zusammenstrich, war das Aus besiegelt.</p>
<p align="justify">Bemühungen, die große Halle zu veräußern, blieben erfolglos. Nun kommt es auf Betreiben der Gläubigerbank zur Zwangsversteigerung.</p>
<p align="justify">Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/bieter-fuer-olympia-ueberbleibsel-gesucht_a_30,0,3337497947.html" target="_blank">NWZ-Online</a></p>
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			</item>
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		<title>Zusammenf&#252;hren, was zusammengeh&#246;rt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2015 17:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Schortens organisiert sein Stadtarchiv neu – Heimatverein und Chronikkreis übernehmen Statt eines Archivars werden künftig zwei Vereine die Sammlungen betreuen. Noch unklar ist allerdings, wo – denn im Rathaus ist kein Platz mehr. Autor:  Oliver Braun Die Stadt Schortens will nach dem Tod ihres langjährigen Archivars Martin Noormann im vergangenen Jahr ihr Stadtarchiv neu organisieren &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/zusammenfhren-was-zusammengehrt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Zusammenf&#252;hren, was zusammengeh&#246;rt“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 align="justify">Schortens organisiert sein Stadtarchiv neu – Heimatverein und Chronikkreis übernehmen</h2>
<p>Statt eines Archivars werden künftig zwei Vereine die Sammlungen betreuen. Noch unklar ist allerdings, wo – denn im Rathaus ist kein Platz mehr.</p>
<p>Autor:  <a href="http://www.nwzonline.de/autor/oliver-braun">Oliver Braun</a></p>
<p align="justify">Die Stadt Schortens will nach dem Tod ihres langjährigen Archivars <a href="http://www.nwzonline.de/person/noormann,martin">Martin Noormann</a> im vergangenen Jahr ihr Stadtarchiv neu organisieren und die Betreuung künftig auf mehrere Schultern verteilen: Der <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Heimatverein">Heimatverein</a> Schortens und der <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Chronikkreis">Chronikkreis</a> Sillenstede haben sich bereiterklärt, die Sammlung zu übernehmen, auszubauen und die Gegenstände und Dokumente mit einem Computerprogramm, das auch im <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Schlossmuseum%20Jever">Schlossmuseum Jever</a> verwendet wird, zu archivieren. Im Schortenser Kulturausschuss stieß die künftige ehrenamtliche Organisationsstruktur des Stadtarchivs auf breite Zustimmung.</p>
<p align="justify"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/02/JEVER_a578cab4-0591-466b-a80f-080c0ea54dea-570x337.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" style="background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border: 0px;" title="JEVER_a578cab4-0591-466b-a80f-080c0ea54dea--570x337" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2015/02/JEVER_a578cab4-0591-466b-a80f-080c0ea54dea-570x337_thumb.jpg" alt="JEVER_a578cab4-0591-466b-a80f-080c0ea54dea--570x337" width="498" height="296" border="0" /></a></p>
<p align="justify">Führen künftig gemeinsam das Stadtarchiv Schortens: Ilse Detjen, Michael Kunz und Peter Homfeldt (Heimatverein Schortens) sowie Gerd Janßen und Doris Wolken (Chronikkreis Sillenstede).</p>
<p align="justify">Text und Bild: Oliver Braun</p>
<h3 align="justify">Verstreute Sammlungen</h3>
<p align="justify">Sowohl der Chronikkreis, der sich mit der Geschichte Sillenstedes befasst, als auch der <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Heimatverein%20Schortens">Heimatverein Schortens</a> haben umfangreiche Sammlungen aufgebaut. Hinzu kommen Archivalien aus der Dauerausstellung zu den Olympia-Werken und Sammlungen der ostdeutschen Heimatstuben, die die Geschichte der Schortenser beleuchtet, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Heimatvertriebene nach Schortens kamen.</p>
<div align="justify"><span id="more-6161"></span></div>
<p align="justify">„Und dann ist noch unheimlich viel an Dokumenten in Privatbesitz“, sagt <a href="http://www.nwzonline.de/person/homfeldt,peter">Peter Homfeldt</a> vom Heimatverein Schortens. Viele Nachkommen warteten darauf, die Dinge für museale Zwecke abgeben zu können. „Es wird Zeit, dass wir zusammenführen, was zusammengehört und was bislang verstreut in der ganzen Stadt herumliegt.“</p>
<p align="justify">Noch unklar ist, wo das Schortenser Stadtarchiv künftig räumlich angesiedelt ist. Ein großer Teil ist im Rathaus Heidmühle untergebracht – doch dort reicht der Platz bei weitem nicht aus. Die Sammlung des Chronikkreises Sillenstede ist dort im alten Rathaus eingelagert und soll bis auf weiteres dort bleiben.</p>
<h3 align="justify">Einheitliche Archive</h3>
<p align="justify">Aber auch dort reicht der Platz längst nicht mehr. „Die Zeiten, in denen die Leute zu Haushaltsauflösungen einen Container bestellten und alles entsorgten, sind vorbei“, sagt <a href="http://www.nwzonline.de/person/wolken,doris">Doris Wolken</a>. Auch der Heimatverein hat eigene Räume für seine Archivalien.</p>
<p align="justify"><a href="http://www.nwzonline.de/person/kunz,michael">Michael Kunz</a> vom Heimatverein erklärte, dass die räumliche Frage noch geklärt werde. Wichtig sei, dass zunächst eine einheitliche Archivstruktur aufgebaut wird. Die Stadt hat angeboten, Schulungen für das Führen des Stadtarchivs zu finanzieren und beiden Vereinen monatlich eine Aufwandsentschädigung von 350 Euro zu zahlen.</p>
<p align="justify">Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/friesland/kultur/zusammenfuehren-was-zusammengehoert_a_24,0,485804141.html" target="_blank">NWZ Online</a></p>
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		<item>
		<title>F&#246;rderverein geht auf in B&#252;rgerstiftung</title>
		<link>https://hv-schortens.de/frderverein-geht-auf-in-brgerstiftung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2014 12:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Quelle: NWZ-Online Nach 20 Jahren das Aus beschlossen – Keine Arbeit und Mitglieder mehr Oliver Braun Der übriggebliebene FAmA-Vorstand mit (von links) Claus von Arnim, Gustav Zielke, Hilke Schwarting-Boer, Doris Semmler, Wolfgang Schmitz und Fritz Weber. Bild: Oliver Braun SCHORTENS &#8211; Eigentlich hätte der „Förderverein für Arbeit mit Arbeitslosen im Kirchenkreis Jever“ (FAmA) vor wenigen &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/frderverein-geht-auf-in-brgerstiftung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„F&#246;rderverein geht auf in B&#252;rgerstiftung“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/schortens/foerderverein-geht-auf-in-buergerstiftung_a_11,5,1012513289.html">NWZ-Online</a></p>
<h4>
<p>Nach 20 Jahren das Aus beschlossen – Keine Arbeit und Mitglieder mehr</p>
</h4>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/autor/oliver-braun">Oliver Braun</a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/01/JEVER_73871754-cb58-4df3-b9b8-ac07228a5233-600x325.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="JEVER_73871754-cb58-4df3-b9b8-ac07228a5233--600x325" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="JEVER_73871754-cb58-4df3-b9b8-ac07228a5233--600x325" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2014/01/JEVER_73871754-cb58-4df3-b9b8-ac07228a5233-600x325_thumb.jpg" width="530" height="289" /></a></p>
<p>Der übriggebliebene FAmA-Vorstand mit (von links) Claus von Arnim, Gustav Zielke, Hilke Schwarting-Boer, Doris Semmler, Wolfgang Schmitz und Fritz Weber.</p>
<p>Bild: Oliver Braun</p>
<p>SCHORTENS &#8211; Eigentlich hätte der „Förderverein für Arbeit mit Arbeitslosen im <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Kirchenkreis%20Jever">Kirchenkreis Jever</a>“ (FAmA) vor wenigen Wochen sein Jubiläum des 20-jährigen Bestehens feiern können. Stattdessen löste sich der Verein, der kaum noch Mitglieder und weder Arbeit noch Projekte hat, nach einstimmigem Votum zum Jahresende auf und geht nun über in die gemeinnützige „<a href="http://www.nwzonline.de/organisation/B%C3%BCrgerstiftung">Bürgerstiftung</a> Schortens“.</p>
<p>Knapp 20 Jahre lang hat der Verein gewirkt und bis 2008 fast 120 Menschen wieder in Arbeit gebracht und immer dort geholfen, wo die Arbeitsvermittlung nicht helfen konnte. Einsatzgebiete waren unter anderem der „<a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Gr%C3%BCne">Grüne</a> Dienst“ in der Friedhofsarbeit oder auch Aufgaben in der Integrationshilfe für den Landkreis. Veränderte Strukturen und gesetzliche Vorgaben ließen dem Förderverein immer weniger Möglichkeiten, tätig zu sein. Bereits 2008 kündigte sich das Ende an, solange hat der Verein auch schon keinen ersten Vorsitzenden mehr.</p>
<p><span id="more-5237"></span></p>
<p>„Unsere Versuche, den Förderverein durch neue Mitglieder und Aufgabenstellungen wieder mit Leben zu füllen, waren leider ergebnislos“, sagt <a href="http://www.nwzonline.de/person/schmitz,wolfgang">Wolfgang Schmitz</a>, der den Verein als 2. Vorsitzender führt. 1998 hat der Förderverein die „Alte Brauerei“ erworben, in der auch weiterhin die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Möbeldienst der <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Diakonie">Diakonie</a>, die <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Schortenser%20Tafel">Schortenser Tafel</a> und das soziale Kaufhaus ihren Platz haben werden. Alles Angebote, um Menschen ohne Arbeit zu unterstützen. Der ebenfalls in der alten Brauerei beheimatete Musikzug Blau-Weiß Schortens, die <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Sportschule">Sportschule</a> Kuntao und die Musikinitiative Schortens sorgen zudem für ein Freizeit- und Bildungsprogramm für Jugendliche.</p>
<p>Das Vermögen des Vereins – Grundstück und Gebäude mit Restschulden – sowie Investitionsrücklagen aus den Mieteinnahmen fließen in die Stiftung ein. Dort will sich neben der Stadt Schortens und der ev. Kirchengemeinde auch der Heimatverein Schortens einbringen und künftig kulturelle und soziale Projekte fördern.</p>
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		<title>Schortens sucht neue Museums-Räume</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 23:29:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Heimathaus]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatverein]]></category>
		<category><![CDATA[Mu­se­um]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia-Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
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					<description><![CDATA[Kultur Olympia-Ausstellung in Roffhausen zu versteckt gelegen – Heimathaus Heidmühle zu klein Der Heimatverein Schortens will beide Ausstellungen in einem Mu­se­um in zentraler Lage in Heidmühle zusammenfassen. Die Stadt prüft mögliche Alternativen. SCHORTENS &#8211; Wohin mit der Ausstellung zur Geschichte der Olympia-Werke, die zurzeit wenig beachtet in zwei Räumen auf dem TCN-Gelände untergebracht ist? Und wohin mit &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/schortens-sucht-neue-museums-raume/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schortens sucht neue Museums-Räume“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<h1 id="articleHead"><span class="Apple-style-span" style="font-size: 15px;"><strong>Kultur</strong> Olympia-Ausstellung in Roffhausen zu versteckt gelegen – Heimathaus Heidmühle zu klein</span></h1>
</div>
<p>Der Heimatverein Schortens will beide Ausstellungen in einem Mu­se­um in zentraler Lage in Heidmühle zusammenfassen. Die Stadt prüft mögliche Alternativen.</p>
<p><strong></strong><br />
SCHORTENS &#8211; Wohin mit der Ausstellung zur Geschichte der Olympia-Werke, die zurzeit wenig beachtet in zwei Räumen auf dem TCN-Gelände untergebracht ist? Und wohin mit dem an der Jadestraße in Heidmühle ansässigen Heimathaus mit seiner ostdeutschen Sammlung? Beide Ausstellungen werden vom Heimatverein Schortens betreut und der hätte am liebsten an zentraler Stelle in Heidmühle ein kleines Museum, in dem beide Ausstellungen gemeinsam gezeigt werden können. Optimal wäre es, so Alfred Amman von Heimatverein, wenn sich dort auch gleich ein kleines Museums-Café einrichten ließe.</p>
<p><span id="more-1929"></span>Mit dem Ansinnen des Vereins hat sich jetzt auch der Schortenser Ausschuss für Kultur und Tourismus befasst. Und der war keineswegs in allen Punkten der gleichen Meinung wie der Heimatverein. Gerhard Ratzel (FDP) hält wenig davon, die Olympia-Ausstellung in den Heidmühler Ortskern zu verlegen: „Wenn wir die Ausstellung fördern wollen, dann muss das dort geschehen, wo die Olympia-Werke waren, nämlich in Roffhausen.“ Auch Peter Gamperl (FdU) meint: „Es muss nicht alles in zentraler Lage sein.“</p>
<p>Laut Anja Müller von der Stadt Schortens seien die etwa 20 Quadratmeter großen Räume in Roffhausen für die Ausstellung zu klein und nach der Erfahrung von zwei Jahren seit der Eröffnung auf dem TCN-Gelände offenbar auch zu versteckt gelegen. Für beide Ausstellungen werden laut Müller zwischen 120 und 150 Quadratmeter nötig.</p>
<p>Denkbar wäre, das Heimathaus an der Jadestraße zur Finanzierung für ein anderes Objekt zu verkaufen, so Müller. Die Verwaltung soll nun verschiedene Museums-Möglichkeiten prüfen und die Kosten ermitteln.</p>
<p>Michael Fischer, SPD-Ratsherr aus Roffhausen, hält die Lage für die Ausstellung in Roffhausen ebenfalls nicht für optimal. Er würde hin und wieder von ehemaligen Olympianern gefragt, die von der Ausstellung gehört haben und nicht wüssten, wo diese zu finden sei. „Es ist eine Ausstellung, die es verdient hat, dass sie von mehr Leuten gesehen wird“, so Fischer. Er regte an, die Ausstellung in leerstehende Räume direkt am TCN-Haupteingang einzuquartieren, so dass man sie von außen sofort sehen kann.</p>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Schortens/Artikel/2455035/Schortens+sucht+neue+Museums-R%E4ume.html" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>„Schatzkammer“ unter dem Rathausdach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 21:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadtgeschichte Archivar Martin Noormann hütet historische Dokumente – Anfragen aus dem Ausland Vergangenes für die Zukunft bewahren: (von links) Elfriede Schwitters, Gerhard Böhling, Stadtarchivar Martin Noormann und Orts-Chronistin Doris Wolken. BILD: Oliver Braun Bild vergrï¿½ï¿½ern Vereins- und Ratsprotokolle, Fotografien, alte Urkunden: Das Schortenser Stadtarchiv steckt voll spannender Geschich­te und Geschichten. Schortens &#8211; Wenn Martin Noormann &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/%e2%80%9eschatzkammer%e2%80%9c-unter-dem-rathausdach/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„Schatzkammer“ unter dem Rathausdach“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Stadtgeschichte Archivar Martin Noormann hütet historische Dokumente – Anfragen aus dem Ausland</h2>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/stadtarchiv.jpg" rel="lightbox[2092]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2094" title="stadtarchiv" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/stadtarchiv.jpg" alt="" width="230" height="154" /></a></p>
<p>Vergangenes für die Zukunft bewahren: (von links) Elfriede Schwitters, Gerhard Böhling, Stadtarchivar Martin Noormann und Orts-Chronistin Doris Wolken. BILD: Oliver Braun Bild vergrï¿½ï¿½ern</p>
<p>Vereins- und Ratsprotokolle, Fotografien, alte Urkunden: Das Schortenser Stadtarchiv steckt voll spannender Geschich­te und Geschichten.</p>
<p>Schortens &#8211; Wenn Martin Noormann die Tür zu seinem Büro oben im Rathaus öffnet, dann betritt er eine andere Zeit. Noormann ist Stadtar­chivar und sichtet, sortiert und hütet historische Dokumente und damit die Vergangenheit von Schortens.</p>
<p><span id="more-2092"></span>Fünf Jahre alt sind die jüngsten Dokumente aus der Zeit der Stadtwerdung. Die ältesten stammen aus dem Jahr 1798 und geben Einblick in die damals auch für Schortens gültige „Armenordnung für die Erbherrschaft Jever“. Lange Jahre war die Geschichte der Stadt und einstigen Gemeinde Schortens und ihrer Vorläufergemeinden die Sache von Heimatvereinen, Hobby-Historikern und Dorf-Chronisten.</p>
<p>Vor rund zweieinhalb Jahren wurde nicht zuletzt auf Initiative der Ratsfrauen Elfriede Schwitters und Doris Wolken das Stadtarchiv gegründet und in Martin Noormann der geeignete „Schatzjäger“ gefunden, der die an verschiedenen Stellen gesammelten oder lediglich aufgehobenen Dokumente fand und findet und in einen Kontext bringt. „Das Archiv steckt voll spannender Geschichte und Geschichten“, sagt Noormann, der immer wieder auch in der NWZ  historische Geschichten veröffentlicht. Zusammen mit Bürgermeister Gerhard Böhling, Elfriede Schwitters und Sillenstedes Dorf-Chronistin Doris Wolken zog er nun erstmals Bilanz</p>
<p>Heimatgeschichte ist nicht nur das Kloster Oestringfelde, die Stephanus-Kirche oder der Wolfsgalgen. Es sind auch längst verschwundene Geschäftshäuser, nicht mehr existierende Vereine oder Namen, die jahrelang das Leben in der Gemeinde prägten. „Die Heinrich-Tönjes-Straße in Heidmühle zum Beispiel ist nicht nur eine Straße, der Namen hat für mich ein Gesicht“, sagt Noormann, der den einstigen Bürgermeister noch kannte.</p>
<p>Dass das Heidmühler Rathaus einst eine Baracke am Diekenweg war, dass Schortens schon einmal eigene Stromwerke hatte – all das und noch vieles mehr erfährt man beim Studium der Dokumente im Stadtarchiv.</p>
<p>Vermehrt erreichten Martin Noormann Anfragen auch aus dem Ausland. Nachfahren von Schortensern wollen etwa Näheres über die Lebensumstände und Orte ihrer Vorfahren erfahren. Einer in den USA lebenden Familie Steen konnte Noormann berichten, dass der Steensweg in Schortens tatsächlich etwas mit ihren Vorfahren zu tun hat.</p>
<p>Vor allem wenn ältere Haushalte aufgelöst werden, sind manchmal interessante Schriftstücke oder Fotografien dabei. „Aber“, schränkt Noormann gleich ein, „wir sammeln keine Gegenstände. Wir sind schließlich ein Archiv und kein Museum.“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Schortens/Artikel/2319885/%26bdquo%3BSchatzkammer%26ldquo%3B+unter+dem+Rathausdach.html">„Schatzkammer“ unter dem Rathausdach &#8211; NWZonline.de</a>.</p>
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		<title>Wie Beierleute das Fest einläuten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 11:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historien]]></category>
		<category><![CDATA[Begleitmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Beierleute]]></category>
		<category><![CDATA[Brauch]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum]]></category>
		<category><![CDATA[Glocke]]></category>
		<category><![CDATA[Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligabend]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Janßen]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Peters]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenschützer]]></category>
		<category><![CDATA[Schortens]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[St. Stephanus-Kirche]]></category>
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					<description><![CDATA[BRAUCHTUM Glockengeläut von Hand gehört in Schortens zur festen Begleitmusik an Heiligabend Läuten die Weihnachtszeit von Hand ein:  Manfred Onken, Hermann Reck und Horst Janßen v.l. sind mit Johannes und Hilko Peters die Beierleute von Schortens. BILD: OLIVER BRAUN DAS TRADITIONELLE GLOCKENGELÄUT IM HANDBETRIEB IST SCHWERSTARBEIT. IM JAHR 1862 WURDE DAS BEIERN FEST AN MITARBEITER &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/wie-beierleute-das-fest-einlauten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie Beierleute das Fest einläuten“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>BRAUCHTUM Glockengeläut von Hand gehört in Schortens zur festen Begleitmusik an Heiligabend</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/beiern_2008.jpg" rel="lightbox[2109]"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2111" title="beiern_2008" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2011/09/beiern_2008.jpg" alt="" width="230" height="222" /></a></p>
<p>Läuten die Weihnachtszeit von Hand ein:  Manfred Onken, Hermann Reck und Horst Janßen v.l. sind mit Johannes und Hilko Peters die Beierleute von Schortens.</p>
<p>BILD: OLIVER BRAUN</p>
<p>DAS TRADITIONELLE GLOCKENGELÄUT IM HANDBETRIEB IST SCHWERSTARBEIT. IM JAHR 1862 WURDE DAS BEIERN FEST AN MITARBEITER DER ST.-STEPHANUS-KIRCHE ÜBERTRAGEN.</p>
<p>Schortens &#8211; Wenn Heiligabend von 17 bis 18 Uhr das Glockengeläut von St. Stephanus im Dreiklang über Schortens erklingt und die Weihnachtszeit einläutet, dann kommen Johannes und Hilko Peters, Hermann Reck, Manfred Onken und Horst Janßen ins Schwitzen und müssen aufpassen, dass ihnen oben im Glockenturm nicht der Kopf platzt.</p>
<p>Die fünf sind die Beierleute der St.-Stephanus-Kirche von Schortens und schlagen zu Weihnachten – und auch zu Silvester – die bis zu 95 Kilogramm schweren Klöppel von Hand gegen die drei Glocken. So erzeugen sie einen ganz besonderen Klang. „Ohne Ohrenschützer hält man das hier oben im Glockenturm aber nicht aus“, sagt Hartmut Reck.<br />
Doch die Ohren zuhalten können sich die Glöckner von Schortens nicht, das müssen Ohrstöpsel übernehmen: Reck und seine Mitstreiter brauchen beim Beiern alle Hände, um die schweren Metallklöppel in einem bestimmten Rhythmus an die Glocke zu schlagen. „Trotzdem dröhnt uns allen hinterher ordentlich der Schädel“, sagt Onken. Er steht mit Reck an der Nordglocke.</p>
<p>Beim Beiern wird bei feststehender Glocke der Klöppel von Hand rhythmisch gegen die Glocke geschlagen. „Erst leise, dann immer kräftiger und immer lauter, am Ende zwei kräftige Schläge und dann von vorn beginnend“, erklärt Johannes Peters, der mit seinem Sohn Hilko die Südglocke bedient. Dabei wird zeitlich versetzt angefangen, damit jeweils nur eine Glocke laut angeschlagen wird. Damit die Beierleute zwischendurch zu Kräften kommen, wird im zehnminütigen Wechsel auf elektrischen Glockenbetrieb umgeschaltet. „Das klingt dann natürlich nicht so schön wie von Hand angeschlagen“, sagt Westglocken-Beierer Horst Janßen.<br />
Das so genannte Beiern ist keine Schortenser Erfindung, sondern ein jahrhundertealter Brauch, der auch in Ostfriesland noch weit verbreitet ist. „Das Beiern sollte die bösen Geister vertreiben“, sagt Johannes Peters.</p>
<p>In früheren Jahrhunderten haben Jugendliche das Beiern übernommen, die dafür im Dorf Essen und Trinken bekamen. Doch mit dem Beiern wurde auch viel Unfug betrieben, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Und so beschloss der Schortenser Kirchenrat anno 1862, diesen Brauch nur mit Kirchenmitarbeitern fortzusetzen.</p>
<p>Nach einer Unterbrechung im Zweiten Weltkrieg hat der mittlerweile verstorbene Kirchenälteste Hans-Wilhelm Grahlmann den Brauch des Beierns 1947 in Schortens neu belebt.„Zum Beierer wird man berufen“, sagt Johannes Peters. Sein Sohn Hilko als jüngstes Mitglied der Schortenser Beierleute sei bereits die sechste Generation in der Familie Peters, die diese ehrenvolle Aufgabe übernimmt. „Zu den Beierleuten gehört man dann den Rest seines Lebens – oder zumindest so lange, wie man gesundheitlich dazu in der Lage ist“, sagt Horst Janßen.<br />
Wird heute nur zu Heiligabend und zu Silvester gebeiert, so wurde in früheren Jahren für die im Stall tätigen Bauern der Nachbarschaft zusätzlich auch am Morgen des ersten Weihnachtstags die Glocke von Hand geschlagen.</p>
<p>Silvester, so ist es Brauch, klettert dann auch der Schortenser Bürgermeister nach oben auf den Glockenturm, überbringt die Grüße der politischen Gemeinde und einen guten Tropfen „Glockenschmeer“. Den lassen sich die Beierleute dann am Neujahrstag mit ihren Frauen schmecken. Auch das ist in Schortens Brauch von alters her.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Schortens/Artikel/1882799/Wie+Beierleute+das+Fest+einl%E4uten.html">Wie Beierleute das Fest einläuten &#8211; NWZonline.de</a>.</p>
<p><a href="http://www.friesland-jever.de/Beiern.html" target="_blank">Weiterfürende Informationen und Video </a></p>
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		<title>&#8222;Antikes Olympia&#8220; wird museumsreif</title>
		<link>https://hv-schortens.de/antikes-olympia-wird-museumsreif/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 12:28:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Roffhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswunderjahre]]></category>
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					<description><![CDATA[GESCHICHTE Heimatverein baut Ausstellung über die Wirtschaftswunderjahre in Roffhausen auf SCHREIBMASCHINEN, WERKSAUSWEISE, BRONZE-PLATTE: DIE PLANER DER OLYMPIA-AUSSTELLUNG ZIEHEN ZWISCHENBILANZ. Freuen sich über bereits viele Exponate zur Olympia-Ausstellung: Alfred Amman, Regina Rüdebusch, Bogedan Grahlmann sowie Holger Ansmann und Ina Wiemers. Bild: OLIVER BRAUN Roffhausen &#8211; Eine „Orbis“ aus dem Jahre 1948 – das ist nicht einfach &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/antikes-olympia-wird-museumsreif/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„&#8222;Antikes Olympia&#8220; wird museumsreif“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>GESCHICHTE Heimatverein baut Ausstellung über die Wirtschaftswunderjahre in Roffhausen auf</h2>
<p>SCHREIBMASCHINEN, WERKSAUSWEISE, BRONZE-PLATTE: DIE PLANER DER OLYMPIA-AUSSTELLUNG ZIEHEN ZWISCHENBILANZ.</p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/11/heprod_images_fotos_1_17_3_20071027_olympiaausstellung2_c8_1485945.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="_heprod_images_fotos_1_17_3_20071027_olympiaausstellung2_c8_1485945" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="_heprod_images_fotos_1_17_3_20071027_olympiaausstellung2_c8_1485945" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/11/heprod_images_fotos_1_17_3_20071027_olympiaausstellung2_c8_1485945_thumb.jpg" width="475" height="269" /></a></p>
<p>Freuen sich über bereits viele Exponate zur Olympia-Ausstellung: Alfred Amman, Regina Rüdebusch, Bogedan Grahlmann sowie Holger Ansmann und Ina Wiemers.   <br />Bild: OLIVER BRAUN</p>
<p>Roffhausen &#8211; Eine „Orbis“ aus dem Jahre 1948 – das ist nicht einfach nur eine alte Schreibmaschine. Das gut erhaltene Exemplar, das im ersten Produktionsjahr in Roffhausen vom Band lief, als die Olympia Werke hier noch gar nicht Olympia hießen, das sind auch gut fünf Kilogramm gusseiserne regionale Wirtschaftsgeschichte.</p>
<p>Ein ehemaliger Olympianer aus Wilhelmshaven hat das antike Schreibmaschinen-Schätzchen dem Heimatverein Schortens für dessen geplante Olympia-Dauerausstellung in Roffhausen überlassen.</p>
<p>„Das ist schon ein ganz besonderes Exponat“, sagt Heimatvereins-Vorsitzender Alfred Amman, „die Orbis ist ein Sinnbild für den Aufbruch in eine neue Zeit Ende der 40er Jahre hier in Roffhausen und damit auch für die ganze Region.“ Als die Orbis-Schreibmaschine ab 1948 in Roffhausen produziert wurde – insgesamt 12 600 Exemplare wurden von diesem Modell gebaut – waren auf dem Werksgelände schon mehr als 1000 Menschen beschäftigt.</p>
<p><span id="more-2048"></span>Die Sammlung, die der Heimatverein unter Federführung von Amman, Bogedan Grahlmann und Franz Cornelius gemeinsam mit der TCN-Marketing GmbH aufbauen will, beleuchtet quasi Frieslands antikes Olympia, die Geschichte der Olympia-Werke und vor allem die der Menschen in den Roffhausener Wirtschaftswunderjahren der 1950er bis 70er Jahre.    </p>
<p>Die Ausstellung wächst von Tag zu Tag. Auf dem TCN-Gelände füllt die antiquierte Bürotechnik bereits nahezu einen Raum. Auch alte Olympia-Zeitungen, Lohnabrechnungen und Werksausweise wurden abgegeben. Unter den Leihgaben ist sogar ein Schreibgerät mit chinesischen Schriftzeichen.</p>
<p>„Nach dem Aufruf in der Presse klingelten bei uns unaufhörlich die Telefone“, sagt Amman. Rund 130 Menschen hätten bereits angeboten, etwas zu der Olympia-Ausstellung beitragen zu wollen. Die meisten kämen aus Schortens, aus Wilhelmshaven, Jever und dem Umland. Sogar aus Peine habe sich jemand gemeldet.</p>
<p>„Wir haben es noch nicht geschafft, alle Anrufer zu besuchen“, sagt Bogedan Grahlmann. Es sei ja nicht damit getan, die Exponate zu sichten und abzuholen. Oft wird dabei viel über alte Olympia-Zeiten geplaudert. „Für die alten Olympianer war das Werk mehr als nur ein Arbeitgeber“, stellt Amman immer wieder fest. Für viele war Olympia ihr Leben, und in den Schreibgeräten floss nicht nur Tinte, sondern viel Herzblut. Olympia war schließlich auch großer Heiratsmarkt – viele Paare haben sich auf dem Werksgelände kennen- und lieben gelernt. Gemeinsam brachte man es in Roffhausen zu einem bescheidenen Wohlstand.</p>
<p>All diese Facetten der Roffhausener Olympia-Jahre will der Heimatverein zeigen. Ab Mitte 2008, so hofft Amman, könne die Ausstellung eröffnen. Er wie auch Holger Ansmann von der TCN Marketing GmbH hoffen, dass noch einiges an Olympia-Exponaten zusammenkommt, die auch das Drumherum jener Zeit wiederspiegeln (Kontakt unter Tel. 04461/84 342, 80 082 oder 04421/97 840).</p>
<p>Zu den Kuriositäten der Sammlung zählen bisher eine schwere Bronze-Platte mit der Inschrift „Olympia-Werke“. Die schmückte einst einen Pfeiler am Werkstor. Sogar eine Schallplatte mit dem Olympia-Song ist wieder aufgetaucht. Plattenspieler hat Olympia allerdings nie gebaut.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Schortens/Artikel/1485945/1485945.html">„Antikes Olympia“ wird museumsreif &#8211; NWZonline.de</a>.</p>
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		<title>Wirtschaftswunderjahre in Roffhausen</title>
		<link>https://hv-schortens.de/wirtschaftswunderjahre-in-roffhausen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 23:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olympia Werke]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die Dauerausstellung suchen die Initiatoren Erinnerungsstücke von Mitarbeitern des Schreibmaschinenherstellers. 2008 soll die Schau eröffnen. OLIVER BRAUN Hoffen auf viele Exponate für die Ausstellung: Ina Wiemers (TCN Marketing), Heimatvereins-Vorsitzender Alfred Amman, TCN-Geschäftsführer Holger Ansmann, Franz Cornelius und Bogedan Grahlmann (Heimatverein) und Bürgermeister Gerhard Böhling. Bild: OLIVER BRAUN ROFFHAUSENMonika, Erika, Carina, Regina – das war &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/wirtschaftswunderjahre-in-roffhausen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wirtschaftswunderjahre in Roffhausen“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Dauerausstellung suchen die Initiatoren Erinnerungsstücke von Mitarbeitern des Schreibmaschinenherstellers. 2008 soll die Schau eröffnen.</p>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/autor/oliver-braun">OLIVER BRAUN</a></p>
<p><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/11/heprod_images_fotos_1_17_4_20070906_p1011446_c8_1428284.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="_heprod_images_fotos_1_17_4_20070906_p1011446_c8_1428284" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="_heprod_images_fotos_1_17_4_20070906_p1011446_c8_1428284" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/11/heprod_images_fotos_1_17_4_20070906_p1011446_c8_1428284_thumb.jpg" width="470" height="266" /></a></p>
<p>Hoffen auf viele Exponate für die Ausstellung: Ina Wiemers (TCN Marketing), Heimatvereins-Vorsitzender Alfred Amman, TCN-Geschäftsführer Holger Ansmann, Franz Cornelius und Bogedan Grahlmann (Heimatverein) und Bürgermeister Gerhard Böhling.   <br />Bild: OLIVER BRAUN</p>
<p><strong>ROFFHAUSEN</strong>Monika, Erika, Carina, Regina – das war robuste Technik der Wirtschaftswunderjahre made in Roffhausen. Auf diesen Schreibmaschinen wurden rund um den Globus spannende Reportagen und leidenschaftliche Briefe verfasst, mancher Weltbestseller geschrieben und millionenfach Geschäftskorrespondenz getippt.</p>
<p>Inzwischen sind die <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Olympia-Werke">Olympia-Werke</a> in Roffhausen – mit mehr als 13 000 Beschäftigten einst größter Arbeitgeber im Nordwesten und in den 1950er Jahren sogar viertgrößter Betrieb Niedersachsens – Wirtschaftsgeschichte. Damit die nicht verblasst und die Bedeutung Olympias für die Region und besonders für Schortens nicht vergessen wird, plant der <a href="http://www.nwzonline.de/organisation/Heimatverein%20Schortens">Heimatverein Schortens</a> zusammen mit der aus den Olympia-Rudimenten hervorgegangenen TCN Marketing GmbH eine Dauerausstellung zur Geschichte der Werke in Roffhausen.</p>
<p><span id="more-5043"></span></p>
<p>Olympia, das ist weit mehr als die Geschichte von Schreibmaschinen: Es ist vor allem auch die Geschichte vieler tausend Menschen, die sich in der Region in den Nachkreigsjahren ein neues Leben aufgebaut haben.</p>
<p>Die Initiatoren der Ausstellung suchen deshalb vorrangig Exponate aus den Jahren der 40er bis 70er Jahre, als Olympia zum weltgrößten Schreibmaschinenhersteller aufgestiegen war. Das können alte Schreibmaschinen, Werkszeitschriften, Spezialwerkzeug, Fotos, Dokumente und Erinnerungen aller Art von der Kaffeetasse mit Olympia-Schriftzug bis zur Buskarte für die Fahrt zur Arbeit sein. „Wir sind sehr gespannt, was da in Kellern und auf Dachböden noch so schlummert“, sagte TCN-Geschäftsführer <a href="http://www.nwzonline.de/person/ansmann,holger">Holger Ansmann</a> am Mittwoch bei der Vorstellung des Projektes.</p>
<p>Auch Schortens’ Bürgermeister <a href="http://www.nwzonline.de/person/b%C3%B6hling,gerhard">Gerhard Böhling</a> betonte, dass die jüngere Geschichte von Schortens untrennbar mit den Olympia-Werken verbunden ist. „Ich bin froh, dass der Heimatverein die Initiative ergriffen hat, diese Bedeutung mit einer Ausstellung zu würdigen.“</p>
<p>Am Aufbau der Ausstellung beteiligt ist zudem Lehramtsstudentin <a href="http://www.nwzonline.de/person/r%C3%BCdebusch,regina">Regina Rüdebusch</a> aus Varel, die die Historie Olympias für eine Examensarbeit aufbereitet hat und den Impuls für die Ausstellung gegeben hat, sagte Heimatvereinsvorsitzender <a href="http://www.nwzonline.de/person/amman,alfred">Alfred Amman</a>. Er hofft, dass sich nun viele Leute melden, die zur Ausstellung etwas beitragen können. Nach einer Sichtung und Katalogisierung der Exponate könnte die Dauerausstellung im kommenden Jahr auf dem TCN-Gelände eröffnet werden.</p>
<p>Kontakt für Fundstücke und Ideen: Tel. 04461/84 342 oder 80 303 (Heimatverein) oder 04461/98 21 11 (Bürgerservice Schortens)</p>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/friesland/kultur/wirtschaftswunderjahre-in-roffhausen_a_5,1,643490312.html" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Heimatforschung als Gemeinschaftswerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2006 16:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[GESCHICHTE&#160; Neues Buch erschienen Sind stolz auf ihr neues Buch: Ingeborg Nöldeke und Dr. Antje Sander mit (hinten, v.l.) Georg Schwitters, Franz Cornelius und Alfred Amman vom Heimatverein. Bild: OLIVER BRAUN SCHORTENS/OBN &#8211; Heimatgeschichtliches vom Mittelalter bis zur Neuzeit sind in einem neuen Buch über Schortens nachzulesen, das der Heimatverein Schortens jetzt als Gemeinschaftswerk dreier &#8230; <a href="https://hv-schortens.de/heimatforschung-als-gemeinschaftswerk/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Heimatforschung als Gemeinschaftswerk“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
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<div><span class="Apple-style-span" style="font-size: 15px"></span></div>
<div><span class="Apple-style-span" style="font-size: 15px"><a href="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/11/heprod_images_fotos_1_17_3_20061202_p1010081_c8_1150026.jpg" rel="lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" title="_heprod_images_fotos_1_17_3_20061202_p1010081_c8_1150026" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="_heprod_images_fotos_1_17_3_20061202_p1010081_c8_1150026" src="https://hv-schortens.de/wp-content/uploads/2013/11/heprod_images_fotos_1_17_3_20061202_p1010081_c8_1150026_thumb.jpg" width="441" height="250" /></a></span></div>
<p>Sind stolz auf ihr neues Buch: Ingeborg Nöldeke und Dr. Antje Sander mit (hinten, v.l.) Georg Schwitters, Franz Cornelius und Alfred Amman vom Heimatverein.   <br />Bild: OLIVER BRAUN</p>
<p>SCHORTENS/OBN &#8211; Heimatgeschichtliches vom Mittelalter bis zur Neuzeit sind in einem neuen Buch über Schortens nachzulesen, das der Heimatverein Schortens jetzt als Gemeinschaftswerk dreier Autorinnen herausgegeben hat. Ingeborg Nöldeke aus Schortens, Dr. Antje Sander als Leiterin des Schlossmuseums Jever sowie Prof. Ruth Salomon aus Münster gehen in ihrem Gemeinschaftswerk auf Spurensuche in das alte Schortens.</p>
<p><span id="more-2026"></span>Die Beiträge von Sander und Salomon sind Vorträge, die die beiden Frauen im Vorjahr zum 75-jährigen Bestehen des Heimatvereins Schortens gehalten haben. Salomon hat anhand von alten Dokumenten Wirtschaft und Bevölkerung in Silland, dem südlich vor dem Schortenser Geestrücken liegenden fruchtbaren Marschland, erforscht.    </p>
<p>Dr. Antje Sander widmet sich in ihrem Beitrag dem Kloster Oestringfelde und der Herrschaft Jever und beleuchtet das Kloster als geistiges Zentrum der Herrschaft Jever.</p>
<p>Der weitaus größte Teil des Buchs befasst sich allerdings mit der langen Geschichte der St. Stephanus-Kirche in Schortens. Ingeborg Nöldeke beschäftigt sich seit zehn Jahren mit der Baugeschichte und dem Erscheinungsbild des einst katholischen Gotteshauses.</p>
<p>Das Buch „Schortens – Heimatgeschichtliches vom Mittelalter bis zur Neuzeit“ (ISBN 3-86557-097-6) ist für elf Euro in allen hiesigen Buchhandlungen erhältlich.</p>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Schortens/Artikel/1150026/1150026.html" target="_blank">Quelle</a></p>
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