Grünkohlessen war ein voller Erfolg

Wieder einmal zog das traditionelle Grünkohlessen im Forsthaus Upjever viele Mitglieder des Heimatvereins Schortens an. Der stellvertretende Vorsitzende Ronald Brandes war erfreut über den guten Zuspruch und sprach Ingrid Baron seinen Dank für die Organisation aus. Das vom Küchenchef Heiner Lenz zubereitete Essen fand allgemein guten Zuspruch.

Kohlkönigin wurde Carla Eden-Gerdes und den Titel des Kohlkönigs erwarb Herbert Perschke. Elisabeth Holtzmeyer wusste von einem Erlebnis zu berichten, als sie in der „Fremde“ von Kohlpinkeln erzählte.

Ronald Brandes sprach zum Schluss seine Hoffnung aus, dass das Grünkohlessen auch weiterhin Bestand haben werde und wünschte sich für’s nächste Jahr wieder ein volles Haus.

Bild links: Hanna Luks sorgte mit einigen plattdeutschen Döntjes für aufheiternde Aufmerksamkeit.

Bild Mitte und rechts: Kohlkönigin Carla Eden-Gerdes und Kohlkönig Herbert Perschke mit Ronald Brandes und Ingrid Baron
bei der Ordensverleihung.

 

 

 

Plattdeutsch in der Altenpflege

Im November waren Altenpflegeschüler und -schülerinnen der Fachschule Altenpflege der Berufsbildenden Schule aus Wilhelmshaven im Heimathaus und haben sich die ostdeutsche Sammlung der Heimatvertriebenen angesehen, weil jetzt vermehrt die Kinder der Nachkriegsheimatvertriebenen in Altenheime kommen und dann von ihren Kindheitserinnerungen in ihrer Heimat erzählen. Dabei wurde auch beklagt, dass es immer wieder Heimbewohner gibt, die fast nur plattdeutsch sprechen oder mit zunehmender Demenz wieder verstärkt anfangen wie in ihrer Jugendzeit mit dem Plattdeutschen. Die Schüler und Schülerinnen könnten dann mit diesen Bewohnern kein Gespräch führen. Wir haben vereinbart, zwei Nachmittage in der Schule eine Kurzeinweisung ins Plattdeutsche zu machen. Der Plattdeutschbeauftragte des Landkreises hatte mir glücklicherweise erzählt, dass es kostenlose Hefte „Plattdeutsch in der Altenpflege“ zu Unterrichtszwecken gibt:

Ich habe zuerst einige plattdeutsche Sätze vorgelesen und sie dann von den Schülern und Schülerinnen nachsprechen lassen. Danach wurden von der Lehrerin Situationen vorgegeben und an einzelne Gruppen verteilt, wie z.B.
– Herr Peters wird ambulant gepflegt
– Herr Peters soll nach Kurzzeitpflege wieder nach Hause
– Morgenvisite im Heim
– Fragen nach der Befindlichkeit
Die Gruppen bekamen Zeit, aus dem Heft passende Sätze für ein Gespräch herauszuschreiben und dann mit mir sich zu unterhalten. Es klappte recht gut, aber es müsste noch viel geübt werden.
Besteht bei Mitgliedern und Gästen Interesse an einer plattdeutschen Klönrunde? Früher gab es so etwas schon einmal im Heimatverein. Wenn ja, bitte melden.