Verjüngungskur im Heimatverein

Gabriele Böhling neue Vorsitzende in Schortens – Olympia-Museum kurz vor Eröffnung

Gabriele Böhling und Regina Rüdebusch

Senken den Altersdurchschnitt im Heimatverein erheblich: Die neue Vorsitzende Gabriele Böhling und die erst 25-jährige Doktorandin Regina Rüdebusch.
Deutlich verjüngt präsentiert sich der Heimatverein Schortens: Nicht nur, dass mit der Mittvierzigerin Gabriele Böhling jetzt eine Vorsitzende den Verein führt, die rund 30 Jahre jünger ist als ihr Vorgänger Alfred Amman. Böhling kündigte zudem an, den Verein weiter verjüngen und neue Ideen umsetzen zu wollen.

Zum erweiterten Vorstand gehört nun auch die 25-jährige Regina Rüdebusch, die erst seit einigen Monaten jüngstes Mitglied im Verein ist. Die junge Doktorandin aus Varel hat maßgeblichen Anteil am Aufbau der Olympia-Ausstellung des Heimatvereins auf dem TCN-Gelände in Roffhausen und wird das kleine Museum zur Industriegeschichte im Nordwesten auch führen und inhaltlich weiter begleiten. Die Eröffnung des Museums sei für Februar geplant, sagte Amman.

Amman, der den Heimatverein vier Jahre lang führte, will sich aus Altersgründen in die zweite Reihe zurückziehen und fungiert künftig nur noch als stellvertretender Vorsitzender.

Nicht mehr im Vorstand ist der langjährige zweite Vorsitzende Franz Cornelius, der sein Amt ebenfalls aus Altersgründen zur Verfügung stellte und anregte, weitere Ideen zu entwickeln, um den Heimatverein weiter für jüngere Leute interessant zu machen. Er regte die Gründung einer Volkstanzgruppe an.

In seiner Bilanz auf das zurückliegende Jahr sprach Amman mehrfach den plötzlichen Tod Bogedan Grahlmanns an, der über viele Jahre das Heimathaus an der Jadestraße geführt und Ausstellungen organisiert hat. „Er fehlt uns an allen Ecken und Enden“, sagte Amman.

Nach gut einem halben Jahr Unterbrechung soll das Heimathaus mit der ostdeutschen Sammlung allerdings in Kürze wieder öffnen. Zudem ist eine Ausstellung in Vorbereitung, die sich mit der Geschichte von Schortens auseinander setzt und den Bogen spannen soll von ersten mittelalterlichen Besiedlungen über den Kirchbau zu Schortens im 12. Jahrhundert bis hin zur Entwicklung der kommunalen Grenzen im 19. Jahrhundert.

Mit nach wie vor mehr als 200 Mitgliedern ist die Mitgliederentwicklung sehr positiv, sagte Amman. Er freute sich, dass unter den neuen Mitgliedern viele Paare mittleren Alters seien.

Quelle

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