Und Montags war bei Oma Waschtag

Ausstellung – Heimatverein stellt Geräte rund ums Waschen aus

Gefragt nach der größten technischen Errungenschaft des zwanzigsten Jahrhunderts, antworten Männer gern: „Der Flug zum Mond.“ Frauen sagen eher bescheiden: „Die Erfindung der Waschmaschine.“ Dass an diesem Kalauer ein wahrer Kern enthalten ist, zeigt eindrucksvoll die neue Ausstellung des Heimatvereins „Omas Waschtag“ im Heimathaus, die am Sonntag ab 11.15 Uhr ihre Pforten öffnen wird (Ausstellungsflyer).

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Alle Utensilien rund ums Waschen haben die Macher der Ausstellung, Heino Albers, Peter Homfeldt und Ilse Detjen, zusammengetragen. Wohl älteste Ausstellungsstücke sind Bügeleisen noch aus der Kaiserzeit, die noch mit Glut befüllt werden mussten. Und auch die Nachfolgemodelle gibt es zu sehen, bis hin zu einem Bügeleisen, das auch als Kochplatte zu benutzen ist.

Waschzuber und Wäschekessel aus Holz und Metall stellen sie aus und wenn die Ausstellung eröffnet ist, werden sie auch vor dem Haus einen Waschkessel anheizen und zeigen, wie man in früheren Zeiten mit der Hand und dem Wäschestampfer versucht hat, die Wäsche blütenweiß und sauber zu bekommen. Und natürlich darf das Persil für das „weißeste Weß aller Zeiten“ oder „Henkel’s Bleichsoda“ nicht fehlen. Waschmittel und die teilweise Werbung sind auch Teil der Ausstellung.

Doch eines macht die Ausstellung besonders deutlich: Waschen war damals schwere körperliche Arbeit, die überwiegend von den Frauen geleistet wurde. Einen ganzen Tag pro Woche, meistens den Montag, verbrachten die Hausfrauen damit, mühselig die Wäsche der Familie wieder sauber und glatt zu bekommen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 22. September um 11,15 Uhr eröffnet und ist bis zum 20. Oktober jeweils am Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen.

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Bild Da fehlt nur noch ein Motor: Eine „Kugelwaschmaschine“ aus der Zeit der fünfziger Jahre – damals schon ein technischer Fortschritt – bewegen Heino Albers, Ilse Detjen und Peter Homfeldt.

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