Nach dem Wunder begann der Albtraum

Ehemalige Olympianer zog es ins Kino.

Der Dokumentarfilm über den Büromaschinenhersteller in Roffhausen von Karl-Heinz Fürst ließ Erinnerungen wach werden.

Von Stephan Giesers

Wilhelmshaven „Olympia Werke, Wilhelmshaven Stärke!“ Auf einmal war alles wie früher – für zweieinhalb Stunden im Kinoplex.

„Einmal Olympianer. Immer Olympianer. Das wird man nicht mehr los“, erzählt Wolfgang Hilse.

31 Jahre hat er „auf Olympia“ gearbeitet, 24 Jahre lang war er Ausbilder, acht Jahre im Betriebsrat. 1990 nahm der heute 70-Jährige die Abfindung und verließ das Unternehmen, das nur noch zwei Jahre lang durchhalten sollte.

In diesem Jahr feiern die Olympianer die Gründung ihres Unternehmens, das zu Spitzenzeiten 12500 Arbeiter beschäftigte. Vor 60 Jahren eröffnete das Olympia Werk in Roffhausen mit damals 28 Mitarbeitern die Produktion. Für die Ehemaligen auch der Anlass, um des schlimmen Endes, des Verlustes von tausenden Arbeitsplätzen zu gedenken.

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Hinter jeder Biegung des Weges erwartet Sie eine neue Überraschung

Landart Außergewöhnliche Kunstausstellung  im Schortenser Klosterpark eröffnet

 „Ich begrüße alle Schirmherren“, eröffnete Landrat Sven Ambrosy seine Grußworte zur Eröffnung der Landart Ausstellung im Klosterpark in Schortens und meinte damit nicht den offiziellen Schirmherren, den Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann, sondern die vielen Besucher, die trotz Regen den Weg in den Klosterpark gefunden hatten.

„Diese Ausstellung ist eine wunderbare Bereicherung für Schortens und auch für den Landkreis Friesland“, stellte er fest. „Hinter jeder Biegung des Weges erwartet Sie eine neue Überraschung“ weiterlesen

480 Feldpostkarten von der Westfront

SH Der Heimatverein Schortens freut sich in diesen Tagen über weitere Bereicherungen für sein Archiv im Heimathaus an der Jadestraße. Wie der Leiter des Heimathauses, Bogedan Grahlmann, berichtete, finden die ausgestellten Exponate und besonders die in diesem Sommer laufende Ausstellung über die Schlacht von Verdun großes Interesse.

Eine Bürgerin aus Jever stellte dem Heimatverein für sein Archiv ein sehr gut erhaltenes Album mit etwa 480 Feldpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg zur Verfügung. „Eine derartige Sammlung in dieser Größe und in einem so guten Zustand habe ich bisher nicht gesehen“, sagte Grahlmann.

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