„Daarbi is Platt so een warm Spraak, de to Harten geiht“

Plattdeutsche Woche Heimatverein pflegt die Norddeutsche Sprache mit Musik und Tanz

„Wi wollt de Spraak pflegen, de uns immer mehr verloren geiht.“ Auch für Peter Homfeldt, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, war es nicht ganz einfach, seine Begrüßung „up platt“ über die Bühne zu bringen, ist er doch eigentlich kein „Plattsnacker“. Dafür aber hat der Verein genügend Mitglieder, für Plattdeutsch die eigentliche Muttersprache ist und die ein buntes Programm rund um die Norddeutsche Sprache gestalten können.

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Zum vierten Mal leistete der Heimatverein einen Beitrag zur Plattdeutschen Woche in Friesland. Seit 2008 gibt es diese Woche rund um den Europäischen Sprachentag, bei dem in ganz Europa regionale Sprachen besonders gepflegt werden. Und dass Plattdeutsch eine eigenständige Sprache ist, heben nicht nur aktiven hervor, es ist auch offiziell längst anerkannt.

Und dabei kam der Spaß auch nicht zu kurz. Mit Volkstänzen erfreute die Volkstanzgruppe Jever die Besucher. Und sie hatten nicht nur norddeutsche Tänze im Gepäck. Mit Musik und Tanz aus vielen europäischen Ländern brachten sie nicht Abwechslung ins Programm, sondern zeigten auch eine Sprache, die über Sprachgrenzen hinweg überall verstanden wird.

Und mit Geschichten ganz ernster Art oder auch mal „Döntjes“ aus dem prallen Leben unterhielten die plattdeutschen Autoren Christa Arntz und Hans – Jörg Beyer zwischen den Tanzeinlagen nach dem Motto: „Watt’n all so beleevt“. Diese und noch mehr Geschichten kann man auch auf der Internetseite der Plattsnackers nachlesen. www.de-plattsnackers.de

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Bild Musik und Volkstänze aus ganz Europa brachte die Tanz- und Trachtengruppe Jever zum plattdeutschen Abend des Heimatvereins mit.

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