„Daarbi is Platt so een warm Spraak, de to Harten geiht“

Plattdeutsche Woche Heimatverein pflegt die Norddeutsche Sprache mit Musik und Tanz

„Wi wollt de Spraak pflegen, de uns immer mehr verloren geiht.“ Auch für Peter Homfeldt, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, war es nicht ganz einfach, seine Begrüßung „up platt“ über die Bühne zu bringen, ist er doch eigentlich kein „Plattsnacker“. Dafür aber hat der Verein genügend Mitglieder, für Plattdeutsch die eigentliche Muttersprache ist und die ein buntes Programm rund um die Norddeutsche Sprache gestalten können.

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Zum vierten Mal leistete der Heimatverein einen Beitrag zur Plattdeutschen Woche in Friesland. Seit 2008 gibt es diese Woche rund um den Europäischen Sprachentag, bei dem in ganz Europa regionale Sprachen besonders gepflegt werden. Und dass Plattdeutsch eine eigenständige Sprache ist, heben nicht nur aktiven hervor, es ist auch offiziell längst anerkannt.

Und dabei kam der Spaß auch nicht zu kurz. Mit Volkstänzen erfreute die Volkstanzgruppe Jever die Besucher. Und sie hatten nicht nur norddeutsche Tänze im Gepäck. Mit Musik und Tanz aus vielen europäischen Ländern brachten sie nicht Abwechslung ins Programm, sondern zeigten auch eine Sprache, die über Sprachgrenzen hinweg überall verstanden wird.

Die Bürger wollen ihren Wald zurück

Aktionsbündnis Pläne zur Renaturierung stoßen auf große Resonanz

Der Plan ist kühn und ambitioniert, trifft aber wohl genau ins Schwarze: Nachdem der Fliegerhorst Upjever als Flugplatz entwidmet ist und als solcher auch nicht mehr genutzt wird, wollen Bürger einen Teil des Geländes zurückhaben und es wieder zum Herzstück des Waldes machen. Dabei soll die historische Jeversche Allee vom Schloss Jever zum Forsthaus Upjever wieder komplett hergestellt werden.

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Sichtlich erfreut und überrascht zeigten sich die Initiatoren des neu ins Leben gerufenen Aktionsbündnisses „Upjever lieb ich!“, über den Zuspruch ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung zu ihrem ehrgeizigen Plan, die alte Jeversche Allee wieder herzustellen und einen Teil des inzwischen entwidmeten Flugplatz Upjever wieder aufzuforsten. Mehr als 150 Bürger aus Schortens und den umliegenden Gemeinden hatten sich eingefunden und zeigten mit ihrem Beifall, dass das Bündnis offensichtlich einen Nerv getroffen hat.

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Das Engelsmeer wird Lernort für Schüler der IGS

Kooperation IGS Friesland übernimmt Patenschaft über die Renaturierungsfläche

„Dieses Projekt ist einzigartig in der gesamten Region.“ Was Udo Borkenstein vom RUZ in Schortens so lobt, ist die jetzt auf den Weg gebrachte Partnerschaft zwischen dem Forstamt Neuenburg und der IGS Friesland. Seit dem Jahr 2005 hat das Forstamt im Forst Upjever begonnen, zunächst die alten Moorgebiete im Bereich der Krickmeere und ab 2008 das Engelsmeer in ihrer ursprünglichen Form wieder herzustellen.

Sind diese Projekte für sich genommen bemerkenswert, bekommen sie jetzt eine schulische Ergänzung. Die IGS übernimmt die Patenschaft für das Engelsmeer. Das bedeutet, dass die Schüler sich ab Jahrgang sieben bis zum Abitur in unterschiedlicher Form um das Biotop kümmern werden. Es beginnt damit, dass sich die Schüler über die Geschichte des Engelsmeers und des Forstes informieren.

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